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Serbische Klöster sind kaum bekannte Kulturschätze

Erstellt von radelinho, 26.06.2009, 01:33 Uhr · 8 Antworten · 1.048 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    08.03.2009
    Beiträge
    183

    Serbische Klöster sind kaum bekannte Kulturschätze

    Hier der link dazu...Serbische Klster sind kaum bekannte Kulturschtze - Fernweh bei GMX





    Belgrad (dpa/tmn) - Serbien und der Kosovo liegen abseits der großen Touristenströme. Miserable Straßen, nur wenige Attraktionen und qualitativ bedenkliche Unterkünfte haben Urlauber nicht gerade angelockt. Doch die mittelalterlichen serbischen Klöster lohnen einen Besuch.
    Mehr zum Thema




    Gut gerüstet gegen Feinde ist das Wehrkloster Manasija in Serbien auf jeden Fall.
    © dpa


    Diese sind in Mitteleuropa weitgehend unbekannt - dabei stehen einige sogar auf die Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Belgrad ist Ausgangs- und Endpunkt einer etwa 1100 Kilometer langen Rundreise, die nur mit dem Auto individuell möglich ist. Einzuplanen sind drei bis vier Tage, in einigen Klöstern kann man übernachten.
    Zunächst geht es in südlicher Richtung zur Kleinstadt Despotovac, wo das Wehrkloster Manasija aus dem frühen 15. Jahrhundert mit seinen mächtigen Befestigungswällen und massigen Türmen wartet. Die Kirche, deren Inneres wie alle Kirchen auf dieser Tour mit bemerkenswerten Fresken geschmückt ist, wird den Besucher wegen ihrer geringen Größe verblüffen.
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    Alle kunstgeschichtlich herausragenden Sakralbauten in diesem Wetterwinkel Europas sind wegen der jahrhundertelangen Kriege klein gehalten und auf die Verteidigung gegen Feinde ausgerichtet.




    In einem Tagesausflug von Belgrad erreichbar: Im Gebirge Fruska Gora lassen sich 17 bedeutsame Kirchen besichtigen.
    © dpa
    Die serbischen Klöster liegen meist weitab in tiefen Tälern. Die Mönche haben dort trotz der 500-jährigen osmanischen Herrschaft und der späteren österreichisch-habsburgischen Besatzung das Serbentum hochgehalten. Orthodox-christliche Traditionen konnten so überleben.

    Die Kriege haben Klöster wie Manasija und das wenig südlich liegende Ravanica östlich von Cuprija wiederholt verwüstet. Oft waren die Wandmalereien mehr als 100 Jahre dem Wetter ausgesetzt, weil wegen des wertvollen Bleis das Dach abgenommen wurde. Oft erscheint es daher als ein Wunder, dass der Glanz der Fresken noch zu sehen ist.
    An der zweitgrößten serbischen Stadt Nis vorbei geht es in die Kosovo-Hauptstadt Pristina, wo als Kontrast die eine oder andere alte Moschee besichtigt werden kann. Die wichtigste ist die gerade von Grund auf renovierte "Große Moschee", die mit vollem Namen Sultan Fatih-Mehmet II-Moschee heißt.
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    Mehmet II. ("Der Eroberer") hatte mit der Einnahme von Konstantinopel im Jahr 1453 das Byzantinische Reich vernichtet. Acht Jahre später ließ er nach der Eroberung des westlichen Balkans die Moschee in Pristina errichten.


    In manchen Klöstern in Serbien zeigen die Mönchen ihren Besuchern auf Fotos, wie stark zerstört die Gotteshäuser vor einiger Zeit noch waren.
    © dpa




    Von Pristina geht es nach Westen zur Stadt Peja. Hier liegen die Welterbe-Klöster Visoki Decani und das altehrwürdige Patriarchat bei der Stadt. Die Anlagen werden von italienischen Soldaten der von der NATO geführten internationalen Schutztruppe KFOR bewacht. Sie sollen Übergriffe der Albaner auf die noch verbliebenen Serben verhindern.
    Von Peja geht der Weg in Richtung Rozaje nach Montenegro, um gleich wieder bei Tutin auf serbisches Staatsgebiet zurückzukehren. Weiter nördlich bei dem Städtchen Usce zweigt der Weg ab zum Kloster Studenica, einer Gründung der ersten serbischen Könige aus dem 12. Jahrhundert. Vor der Rückreise nach Belgrad liegt noch südlich der Stadt Kraljevo das Kloster Zica aus dem 13. Jahrhundert.
    Ein Schuss Abenteuerlust und Flexibilität ist bei einem Besuch dieser Attraktionen abseits der Touristenströme erforderlich. Es gibt aber keine Sicherheitsprobleme, und die Versorgung mit Treibstoff ist gesichert. Neben den kunstgeschichtlichen Kleinodien können Reisende die Gastfreundschaft der Mönche genießen, die fast überall einen kräftigen Obstschnaps, einen starken Kaffee und Süßes anbieten.
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    Wenn man Glück hat, kann man während einer Liturgiefeier in die für Westeuropäer mystische Welt der christlichen Orthodoxie eintauchen.

  2. #2

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    nach der letzten Priester-Aktion, traut sich eh keiner diese Klöster zu besuchen, wer weiss was mit ihnen geschieht

  3. #3

  4. #4

    Registriert seit
    30.05.2009
    Beiträge
    5.328
    Zitat Zitat von radelinho Beitrag anzeigen
    Hier der link dazu...Serbische Klster sind kaum bekannte Kulturschtze - Fernweh bei GMX





    Belgrad (dpa/tmn) - Serbien und der Kosovo liegen abseits der großen Touristenströme. Miserable Straßen, nur wenige Attraktionen und qualitativ bedenkliche Unterkünfte haben Urlauber nicht gerade angelockt. Doch die mittelalterlichen serbischen Klöster lohnen einen Besuch.
    Mehr zum Thema




    Gut gerüstet gegen Feinde ist das Wehrkloster Manasija in Serbien auf jeden Fall.
    © dpa


    Diese sind in Mitteleuropa weitgehend unbekannt - dabei stehen einige sogar auf die Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Belgrad ist Ausgangs- und Endpunkt einer etwa 1100 Kilometer langen Rundreise, die nur mit dem Auto individuell möglich ist. Einzuplanen sind drei bis vier Tage, in einigen Klöstern kann man übernachten.
    Zunächst geht es in südlicher Richtung zur Kleinstadt Despotovac, wo das Wehrkloster Manasija aus dem frühen 15. Jahrhundert mit seinen mächtigen Befestigungswällen und massigen Türmen wartet. Die Kirche, deren Inneres wie alle Kirchen auf dieser Tour mit bemerkenswerten Fresken geschmückt ist, wird den Besucher wegen ihrer geringen Größe verblüffen.
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    Alle kunstgeschichtlich herausragenden Sakralbauten in diesem Wetterwinkel Europas sind wegen der jahrhundertelangen Kriege klein gehalten und auf die Verteidigung gegen Feinde ausgerichtet.




    In einem Tagesausflug von Belgrad erreichbar: Im Gebirge Fruska Gora lassen sich 17 bedeutsame Kirchen besichtigen.
    © dpa
    Die serbischen Klöster liegen meist weitab in tiefen Tälern. Die Mönche haben dort trotz der 500-jährigen osmanischen Herrschaft und der späteren österreichisch-habsburgischen Besatzung das Serbentum hochgehalten. Orthodox-christliche Traditionen konnten so überleben.

    Die Kriege haben Klöster wie Manasija und das wenig südlich liegende Ravanica östlich von Cuprija wiederholt verwüstet. Oft waren die Wandmalereien mehr als 100 Jahre dem Wetter ausgesetzt, weil wegen des wertvollen Bleis das Dach abgenommen wurde. Oft erscheint es daher als ein Wunder, dass der Glanz der Fresken noch zu sehen ist.
    An der zweitgrößten serbischen Stadt Nis vorbei geht es in die Kosovo-Hauptstadt Pristina, wo als Kontrast die eine oder andere alte Moschee besichtigt werden kann. Die wichtigste ist die gerade von Grund auf renovierte "Große Moschee", die mit vollem Namen Sultan Fatih-Mehmet II-Moschee heißt.
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    Mehmet II. ("Der Eroberer") hatte mit der Einnahme von Konstantinopel im Jahr 1453 das Byzantinische Reich vernichtet. Acht Jahre später ließ er nach der Eroberung des westlichen Balkans die Moschee in Pristina errichten.


    In manchen Klöstern in Serbien zeigen die Mönchen ihren Besuchern auf Fotos, wie stark zerstört die Gotteshäuser vor einiger Zeit noch waren.
    © dpa




    Von Pristina geht es nach Westen zur Stadt Peja. Hier liegen die Welterbe-Klöster Visoki Decani und das altehrwürdige Patriarchat bei der Stadt. Die Anlagen werden von italienischen Soldaten der von der NATO geführten internationalen Schutztruppe KFOR bewacht. Sie sollen Übergriffe der Albaner auf die noch verbliebenen Serben verhindern.
    Von Peja geht der Weg in Richtung Rozaje nach Montenegro, um gleich wieder bei Tutin auf serbisches Staatsgebiet zurückzukehren. Weiter nördlich bei dem Städtchen Usce zweigt der Weg ab zum Kloster Studenica, einer Gründung der ersten serbischen Könige aus dem 12. Jahrhundert. Vor der Rückreise nach Belgrad liegt noch südlich der Stadt Kraljevo das Kloster Zica aus dem 13. Jahrhundert.
    Ein Schuss Abenteuerlust und Flexibilität ist bei einem Besuch dieser Attraktionen abseits der Touristenströme erforderlich. Es gibt aber keine Sicherheitsprobleme, und die Versorgung mit Treibstoff ist gesichert. Neben den kunstgeschichtlichen Kleinodien können Reisende die Gastfreundschaft der Mönche genießen, die fast überall einen kräftigen Obstschnaps, einen starken Kaffee und Süßes anbieten.
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    Wenn man Glück hat, kann man während einer Liturgiefeier in die für Westeuropäer mystische Welt der christlichen Orthodoxie eintauchen.
    LOL, das heißt bitte PEĆ

  5. #5

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von SRBiH Beitrag anzeigen
    LOL, das heißt bitte PEĆ
    bestimmt laut Uni-Kassel-Quellen:ahole:

  6. #6
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
    10.03.2008
    Beiträge
    9.537
    Zitat Zitat von SRBiH Beitrag anzeigen
    LOL, das heißt bitte PEĆ

    Nene du des stimmt schon

    Und Prishtina schreibt man so.

  7. #7

    Registriert seit
    25.03.2009
    Beiträge
    507
    Im Dorf Hoqa e Madhe (srb. Velika Hoca) gibt es insgesamt 14 ortodoxe Krichen.
    Zwei sind sogar knapp 900 Jahre alt.
    Seit dem Ende des Krieges haben sich dort 6 oder sieben albanische Familien angesiedelt.
    Das Dorf liegt in einem Tal.Auf dem Berg führte eine wichtige Straße von Theranda nach Rahovec.Oberhabl des Dorfes ist schon alles von Albanern abgekauft worden.Ich denke dass es nicht einmal 20 Jahren dauern wird bis alles Albanisch ist

  8. #8
    Lance Uppercut
    Kann man da Paintball spielen?
    Ansonsten hab ich keinerlei Interesse.

  9. #9

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Kann man da Paintball spielen?
    Ansonsten hab ich keinerlei Interesse.
    kann man auch, neben der zerbombten Hühner-Anlage

    Mr. Bali Company

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