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Slawische Toponyme in Albanien

Erstellt von Vasile, 26.08.2007, 20:37 Uhr · 72 Antworten · 5.411 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Albanesi Beitrag anzeigen
    Die Griechen sind kein slawisches Volk weil die These Fallmerayers , biologisch wiederlegt worden ist , die besagt das Griechen sich kaum mit den Slawen sich vermischten , somit sind diese NAchfahren der antiken Griechen

    Genauso Albaner genetisch genauso kaum slawisch sind und Nachfahren der Illyrer gelten
    Die Slawen sind bis zur Halbinsel Pelopones voranmarschiert. Sie wurden bestimmt von den Griechen assimiliert. Oder denkt jemand dass sie sich in die Luft aufgelöst haben?

  2. #42

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Die Slawen sind bis zur Halbinsel Pelopones voranmarschiert. Sie wurden bestimmt von den Griechen assimiliert. Oder denkt jemand dass sie sich in die Luft aufgelöst haben?
    Ich glaube kaum das ein Zusammenleben stattgefunden hat , vielmehr wurden die Slawen aus Griechenland vertrieben und niedergemacht

  3. #43

  4. #44
    Avatar von Vasile

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  5. #45

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    Griechen und Albaner sind mit 90% nichtslawischen Blute auch genetisch keine Slawen

    Benutzer:Tickle me/Neugriechen-These - Wikipedia

    Um den slawischen Einfluss zu widerlegen, führten italienische Wissenschaftler (Semino) umfangreiche Gentests in Griechenland durch. Überprüft wurde das als vermeintlich slawentypisch geltende Y-Chromosom R1A, das allerdings auch bei den als ursprünglichste Slawen geltenden Polen nur zu 50 Prozent vorkommt. Das Ergebnis bei den Griechen war mit nur 12 Prozent scheinbar eindeutig nichtslawisch. Aber auch bei den eine nicht-slawische Sprache sprechenden Ungarn wurden 60 Prozent, bei Albanern 10 Prozent und bei Türken noch 7 Prozent nachgewiesen.

  6. #46
    Avatar von Deda Mraz

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Sehr interessant, aber dennoch: was haben slawische Toponyme in Albanien zu suchen?
    max vasmer hat in dieser gegend rund 412 slawische ortsnamen eruiert
    weitere 98 in den nachbargegenden - wobei regräzisierung und die albanische expansion im 15.jahrhundert einen dezimierenden effekt hatten (auf die anzahl der ON)

    es gibt theorien z.b. von marin drinov (bulgarischer sprachwissenschafter) wonach die, thessalonike belagernden, slavenstämme (unter ihnen die baiunetai) sich, 615 nach ihrem misserfolg über die via egnatia, in epiros niederließen, diesen theorien schließen sich sehr viele an.
    sicher ist, dass es den namen bagenetia vor dem eintreffen der slaven nicht gegeben hat, es war also war vor der slavischen landnahme unbekannt.
    genau wie die ganzen ON in der gegend.
    ähnliches gilt für für korkyra - 11slavische ON (auch max vasmer)

    wenn bücher auch als quelle gelten (lol) und nicht nur wikipedia dann kann ich auch meine quelle nennen
    quelle --> kunstmann 2000/vasmer 1971

    viel spaß beim diskutieren

  7. #47
    Avatar von PokerFace

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    Zitat Zitat von Albanesi Beitrag anzeigen
    Griechen und Albaner sind mit 90% nichtslawischen Blute auch genetisch keine Slawen

    Benutzer:Tickle me/Neugriechen-These - Wikipedia

    Um den slawischen Einfluss zu widerlegen, führten italienische Wissenschaftler (Semino) umfangreiche Gentests in Griechenland durch. Überprüft wurde das als vermeintlich slawentypisch geltende Y-Chromosom R1A, das allerdings auch bei den als ursprünglichste Slawen geltenden Polen nur zu 50 Prozent vorkommt. Das Ergebnis bei den Griechen war mit nur 12 Prozent scheinbar eindeutig nichtslawisch. Aber auch bei den eine nicht-slawische Sprache sprechenden Ungarn wurden 60 Prozent, bei Albanern 10 Prozent und bei Türken noch 7 Prozent nachgewiesen.
    Und was dir nicht gefällt lässt du einfach weg...lol
    Die Überschrift heißt "Gentest nicht aussagekräftig" und am ende hast du das vergessen:

    Damit hatte sich der verwendete Test als ungeeignet für die zugrundeliegende Fragestellung erwiesen.

  8. #48
    Avatar von Vasile

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    Wenn wir schon über Gentest sprachen ...

    Zitat Zitat von Albanesi Beitrag anzeigen
    Griechen und Albaner sind mit 90% nichtslawischen Blute auch genetisch keine Slawen

    Benutzer:Tickle me/Neugriechen-These - Wikipedia

    Um den slawischen Einfluss zu widerlegen, führten italienische Wissenschaftler (Semino) umfangreiche Gentests in Griechenland durch. Überprüft wurde das als vermeintlich slawentypisch geltende Y-Chromosom R1A, das allerdings auch bei den als ursprünglichste Slawen geltenden Polen nur zu 50 Prozent vorkommt. Das Ergebnis bei den Griechen war mit nur 12 Prozent scheinbar eindeutig nichtslawisch. Aber auch bei den eine nicht-slawische Sprache sprechenden Ungarn wurden 60 Prozent, bei Albanern 10 Prozent und bei Türken noch 7 Prozent nachgewiesen.
    HLA alleles have been determined in individuals from the Republic of Macedonia by DNA typing and sequencing. HLA-A, -B, -DR, -DQ allele frequencies and extended haplotypes have been for the first time determined and the results compared to those of other Mediterraneans, particularly with their neighbouring Greeks. Genetic distances, neighbor-joining dendrograms and correspondence analysis have been performed. The following conclusions have been reached: 1) Macedonians belong to the "older" Mediterranean substratum, like Iberians (including Basques), North Africans, Italians, French, Cretans, Jews, Lebanese, Turks (Anatolians), Armenians and Iranians, 2) Macedonians are not related with geographically close Greeks, who do not belong to the "older" Mediterranenan substratum, 3) Greeks are found to have a substantial relatedness to sub-Saharan (Ethiopian) people, which separate them from other Mediterranean groups. Both Greeks and Ethiopians share quasi-specific DRB1 alleles, such as *0305, *0307, *0411, *0413, *0416, *0417, *0420, *1110, *1112, *1304 and *1310. Genetic distances are closer between Greeks and Ethiopian/sub-Saharan groups than to any other Mediterranean group and finally Greeks cluster with Ethiopians/sub-Saharans in both neighbour joining dendrograms and correspondence analyses. The time period when these relationships might have occurred was ancient but uncertain and might be related to the displacement of Egyptian-Ethiopian people living in pharaonic Egypt.


    Quelle: HLA genes in Macedonians and the sub-Saharan origi...[Tissue Antigens. 2001] - PubMed Result

    Na ja, im PF meinte ein Grieche, dieser Test habe sich später als untaglich erwiesen, doch obwohl ich diesbezüglich Quellen von ihm verlangte, hatte ich keine einzige bekommen.

  9. #49
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Deda Mraz Beitrag anzeigen
    max vasmer hat in dieser gegend rund 412 slawische ortsnamen eruiert
    weitere 98 in den nachbargegenden - wobei regräzisierung und die albanische expansion im 15.jahrhundert einen dezimierenden effekt hatten (auf die anzahl der ON)

    es gibt theorien z.b. von marin drinov (bulgarischer sprachwissenschafter) wonach die, thessalonike belagernden, slavenstämme (unter ihnen die baiunetai) sich, 615 nach ihrem misserfolg über die via egnatia, in epiros niederließen, diesen theorien schließen sich sehr viele an.
    sicher ist, dass es den namen bagenetia vor dem eintreffen der slaven nicht gegeben hat, es war also war vor der slavischen landnahme unbekannt.
    genau wie die ganzen ON in der gegend.
    ähnliches gilt für für korkyra - 11slavische ON (auch max vasmer)

    wenn bücher auch als quelle gelten (lol) und nicht nur wikipedia dann kann ich auch meine quelle nennen
    quelle --> kunstmann 2000/vasmer 1971

    viel spaß beim diskutieren
    Danke, das scheint einen Sinn zu haben.

  10. #50

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    Zitat Zitat von PokerFace Beitrag anzeigen
    Und was dir nicht gefällt lässt du einfach weg...lol
    Die Überschrift heißt "Gentest nicht aussagekräftig" und am ende hast du das vergessen:

    Damit hatte sich der verwendete Test als ungeeignet für die zugrundeliegende Fragestellung erwiesen.

    Die Albaner stammen nicht von den Slawen ab , die Herkunft der Albaner geht auf Illyrien zurück , dass meinen Archäologen und Sprachwissenschaftler

    Und Fallmerayers These von wegen das die Griechen "Halbslawen" Seien wurde widerlegt



    Jakob Philipp FALLMERAYER - Universität Innsbruck

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