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Die späte Rückkehr der Osmanen-Enkel auf den Balkan

Erstellt von ooops, 21.10.2012, 09:33 Uhr · 15 Antworten · 1.136 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Dolls

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    Hab so mitbekommen wie die serbischen Fernsehsender türkische Serienstars zu sich einladen und diese dann einen ganze Tag lang in Belgrad begleiten, die Fans sind zahlreich erschienen. Erst jammern bezüglich des 500 jährigen Jochs und sich dann von der Hintertür alles ungewollt "türkische" genehmigen. typisch

  2. #12
    Leo
    Avatar von Leo

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    Ja ,weil die Serien geguckt werden will der Balkan den Sultan zurück

  3. #13
    Avatar von Torca Basce

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    Das mit den Türkensendungen is jämmerlich...

  4. #14
    Avatar von Dolls

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Ja ,weil die Serien geguckt werden will der Balkan den Sultan zurück
    Lesen lernen schadet nicht!

  5. #15
    Avatar von Novljanin

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    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    Hab so mitbekommen wie die serbischen Fernsehsender türkische Serienstars zu sich einladen und diese dann einen ganze Tag lang in Belgrad begleiten, die Fans sind zahlreich erschienen. Erst jammern bezüglich des 500 jährigen Jochs und sich dann von der Hintertür alles ungewollt "türkische" genehmigen. typisch
    also ich bitte dich...
    lebst du im mittelalter oder wurdest du so erzogen?
    bin kein freund dieser billigen serien aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Torcidas 1950 Beitrag anzeigen
    Sarajevo...Warum ? Was macht es für einen Unterschied ? Da habt ihr eure Identität...
    ähm.... weil ich es einfach nicht wusste welche das ist....
    und weil solchne provokationen assozial sind....

  6. #16

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    42
    Hier ist ein Artikel aus der WELT, vom 2.10.2012

    Ich habe einige Teile herausgestrichen, weil der Originalartikel zu lang ist und einiges farblich hervorgehoben. Ich habe sonst nichts hinzugefügt und nichts geändert, also keinerlei Text ist gegenüber dem Original verändert.

    Ich denke, nach dieser Rede von Erdogan sind die Pläne der Türkei klar.

    Erdogan sieht sich als Sultan

    Der Premier will noch mindestens ein Jahrzehnt den Kurs der Türkei bestimmen - bevorzugt als Präsident Von Boris Kálnoky


    Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Sonntag zum dritten und letztmöglichen Mal zum Führer seiner Regierungspartei AKP gewählt worden. So lautet die kurze Nachricht. Die ausführlichere müsste davon künden, dass nichts mehr so ist, wie es zu Beginn von Erdogans Anfangszeiten an der Macht war. Die Türkei heute ist fast das Gegenteil des Landes, welches sie damals war - und Erdogans Ton ist das Gegenteil des Geistes aus den Anfangszeiten.

    Damals, Anfang der 2000er-Jahre, war die Mitgliedschaft in der Europäischen Union das große Ziel, der Aufbruch nach Westen das Hauptthema.

    Diesmal erwähnte Erdogan in seiner zweieinhalbstündigen "Krönungsrede" die EU nicht ein einziges Mal.

    Die regierungsfreundlichen, also islamisch orientierten Medien berichteten stolz von "mehr als 200 Delegierten aus dem Ausland". Aber der einzige, der nicht aus einem muslimischen Land war, war Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Er gab sich als Feigenblatt her, um zu verdecken, dass selbst die EU nicht vertreten war.

    Am frenetischsten gefeiert unter all den Gesandten aus anderen Ländern wurde aber Chalid Maschal, der Führer der radikalen, im Westen als Terrororganisation betrachteten Hamas-Miliz. ...

    Was den Aufbruch der Türkei nach Westen betrifft, dafür verwendete Erdogan in seiner Grundsatzrede ein ganz neues Symbol. Das Endziel des langen Weges, das erst seine Nachfolger erreichen würden, sei "2071", sagte er. Dann nämlich jährt sich zum 1000sten Mal die Schlacht von Manzikert, in der die Türken das byzantinische Reich entscheidend schlugen und gen Westen drängten, indem sie Anatolien in Besitz nahmen. "Unser Vorbild ist Sultan Arp Arslan", also der damals gegen die Christen siegreiche Kriegsherr, verkündete Erdogan zum begeisterten Applaus von rund 30.000 AKP-Anhängern.



    Die linke Zeitung "Taraf" titelte: "Türkisch-Islamisches Manifest", und das traf den Kern der Sache: Erdogans Rede war ein ideologisch-islamisch durchwirktes Signal an die islamische Welt. Er betonte, die Türkei habe gezeigt, dass der Islam modern und demokratisch sein könne. Das Land sei damit ein Vorbild für die ganze islamische Welt. ...

    Die eher marginale islamische Zeitung "Milat" brachte mit ihrer Schlagzeile die Inbrunst von Erdogans Anhängern am besten auf den Punkt: "Führer der Welt", titelte sie über Erdogan - also nicht nur der islamischen Welt. Dazu passte Erdogans sehr selbstbewusster, fast drohender Ton gegenüber Russland und China. ...

    Dass Erdogan der Führer der Türkei ist, und auf absehbare Zeit zu bleiben beabsichtigt, daran wollte er keinen Zweifel lassen. Er deutete an, im Jahr 2014 zur Präsidentenwahl antreten zu wollen, nachdem die gegenwärtige Verfassung für ihn keine weitere Amtszeit als Ministerpräsident zulässt.


    Er wolle der Nation weiter dienen, und setzte ein weiteres geschichtsträchtiges Datum als Fernziel seiner Zeit an der Macht: Das Jahr 2023. Das wäre der 100. Jahrestag der Gründung der modernen Türkei durch Mustafa Kemal Atatürk. So machte Erdogan zumindest in Symbolen klar, wie er sich selbst sieht: Als einen neuen Atatürk, der das Land modernisiert, und als neuen Sultan, der die Türken und den Islam siegreich gen Westen führt. "Wenn es Gottes Wille ist, werden wir 2023 aufbauen, und ihr werdet 2071 errichten", sagte er zum Jubel besonders der Jüngeren unter seinen Zuhörern.

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