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Staatliche Änderung der Nachnamensuffixe zur Entbulgarisierung in EJR Mazedonien?

Erstellt von Heraclius, 27.07.2015, 22:15 Uhr · 34 Antworten · 2.244 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Achillis TH

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    Ski und gut ist.

  2. #12
    Avatar von Poliorketes

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    6.361
    Zitat Zitat von Temeteron Beitrag anzeigen
    Prometheuwski gefällt mir besser.
    Temeterowski ist auch nicht schlecht.

  3. #13
    Avatar von Temeteron

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Temeterowski ist auch nicht schlecht.
    Ach komm, ist doch hübsch.

    Stell mal vor, der Held: Palaiologowski

    Eigentlich kann man alles machen: Michael Jackowski, Erdogowski usw.

  4. #14
    Avatar von Achillis TH

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    Zitat Zitat von Temeteron Beitrag anzeigen
    Ach komm, ist doch hübsch.

    Stell mal vor, der Held: Palaiologowski

    Eigentlich kann man alles machen: Michael Jackowski, Erdogowski usw.
    beschte

  5. #15
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Macedonian Truth Forum - Macedonian Surnames







    Ich habe kürzlich diesen Forumsbeitrag hier gelesen der besagt, dass man in der EJR Mazedonien zeitweise die Familiennamen von der -ow bzw- ew-Endung zu -ski abgeandert hat, um sich von den Bulgaren und von Bulgarien quasi kulturell zu distanzieren. Prominentestes Beispiel wohl Nikola Gruewskis Familie, wo man laut Wikipedia großväterlicherseits noch mit Nachnamen Gruew geheißen hat. Nun, staatliches Rumfummeln an den Nachnamen ist ja nichts neues, siehe auch in Italien, Griechenland oder Türkei, wo man zum Zwecke der "Integration" fremdländisch klingende Nachnamen anpasst, bzw. angepasst hat. Worüber ich schmunzeln musste ist der Beweggrund der "Entbulgarisierung". Ist es für gewisse Leute in EJRM so unerträglich einen Namenssuffix zu tragen der auch in BG üblich ist? Ich finde das passt zwar in das Bild was man durch Projekte wie Skopje 2014 und teilweise von Nutzern hier im BF von der EJRM bekommt, aber trotzdem ist es eine Maßnahme die weit über das Ziel hinaus schießt. Was meint ihr dazu?

    Heraclius
    Je nachdem, wer über das Land gehrrscht hat, wurden die Nachnamen geändert. In meiner Familie sind es in den letzten 150 Jahren gleich 3x Aber das war in den meisten Balkanländern so Heraclius. Ich würde das jetzt nicht explizit auf Mazedonien abwälzen. Man nahm einfach den Namen des Familienoberhauptes und hängte dann ein Ski und km Osten ein Ov an. Bei uns im Westen gibt es das ski aber schon länger, es gab keine die mit ov endeten, das ist dann eher ist Osten Richtung Bulgarien so. Mazedonien ist vielschichtig glaubs mir, es gibt bei uns viele Leute die "Panajotoski" etc. heissen. Es gab früher auch ethliche Griechen, die das slawische angenommen haben. Im Osten sind sicher viele Bulgarischstämmig aber Mazedonien hat viele Ethnien. Es sind nicht nur Bulgaren und. griechen darunter. Die Mazedonier als solches (wir alle aus Mazedonien) sind ein junges Volk aber dieses besteht aus vielen Ethnien, nicht nur aus Slawen und Albanern. Was ich damit sagen will ist, dass nicht alles so einfach oder schwarz/weiss ist, wie es viele hier darstellen wollen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Dzekowski.
    Ke nas imat takvi Dzeko Nemoj dase izazivash!

  6. #16
    Avatar von Zoran

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    10.08.2011
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    27.745
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Macedonian Truth Forum - Macedonian Surnames







    Ich habe kürzlich diesen Forumsbeitrag hier gelesen der besagt, dass man in der EJR Mazedonien zeitweise die Familiennamen von der -ow bzw- ew-Endung zu -ski abgeandert hat, um sich von den Bulgaren und von Bulgarien quasi kulturell zu distanzieren. Prominentestes Beispiel wohl Nikola Gruewskis Familie, wo man laut Wikipedia großväterlicherseits noch mit Nachnamen Gruew geheißen hat. Nun, staatliches Rumfummeln an den Nachnamen ist ja nichts neues, siehe auch in Italien, Griechenland oder Türkei, wo man zum Zwecke der "Integration" fremdländisch klingende Nachnamen anpasst, bzw. angepasst hat. Worüber ich schmunzeln musste ist der Beweggrund der "Entbulgarisierung". Ist es für gewisse Leute in EJRM so unerträglich einen Namenssuffix zu tragen der auch in BG üblich ist? Ich finde das passt zwar in das Bild was man durch Projekte wie Skopje 2014 und teilweise von Nutzern hier im BF von der EJRM bekommt, aber trotzdem ist es eine Maßnahme die weit über das Ziel hinaus schießt. Was meint ihr dazu?

    Heraclius

    Laut griechischer Propaganda hieß er Gruios.

    Pozdrav

    - - - Aktualisiert - - -

    Im übrigen ist die Überschrift falsch, die Namensänderungen fanden zur Zeit der kommunistischen Unterdrückung von Belgrad aus gesteuert statt.

    Pozdrav

  7. #17
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Indiana Jones Beitrag anzeigen
    Je nachdem, wer über das Land gehrrscht hat, wurden die Nachnamen geändert. In meiner Familie sind es in den letzten 150 Jahren gleich 3x Aber das war in den meisten Balkanländern so Heraclius. Ich würde das jetzt nicht explizit auf Mazedonien abwälzen. Man nahm einfach den Namen des Familienoberhauptes und hängte dann ein Ski und km Osten ein Ov an. Bei uns im Westen gibt es das ski aber schon länger, es gab keine die mit ov endeten, das ist dann eher ist Osten Richtung Bulgarien so. Mazedonien ist vielschichtig glaubs mir, es gibt bei uns viele Leute die "Panajotoski" etc. heissen. Es gab früher auch ethliche Griechen, die das slawische angenommen haben. Im Osten sind sicher viele Bulgarischstämmig aber Mazedonien hat viele Ethnien. Es sind nicht nur Bulgaren und. griechen darunter. Die Mazedonier als solches (wir alle aus Mazedonien) sind ein junges Volk aber dieses besteht aus vielen Ethnien, nicht nur aus Slawen und Albanern. Was ich damit sagen will ist, dass nicht alles so einfach oder schwarz/weiss ist, wie es viele hier darstellen wollen.




    Danke Indianoski , guter Beitrag, wie so oft bei dir. Ich denke sämtliche Nationalstaaten Europas (nicht nur der Balkan) bestehen im Grunde aus vielen Ethnien. Ausgenommen dank längerer Isolation vielleicht die Skandinavier, wobei es auch da Minderheiten gibt. Darauf, dass in der Zeit der SFRJ wohl die größten Anstrengungen getätigt wurden um den Slawen Mazedoniens den Bezug zum Rest Bulgariens zu nehmen, wurde hier schon mehrfach hingewiesen. Aber die gleichen Nutzer die jetzt womöglich wieder "griechische Propaganda!" schreien wollten davon nie etwas wissen.

    Heraclius

  8. #18
    Avatar von Zoran

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    Ich finde das passt zwar in das Bild was man durch Projekte wie Skopje 2014 und teilweise von Nutzern hier im BF von der EJRM bekommt, aber trotzdem ist es eine Maßnahme die weit über das Ziel hinaus schießt. Was meint ihr dazu?
    Ich meine der Themenersteller hat eine falsche Überschrift gewählt. Vermutlich um bewusst zu provozieren.

    Pozdrav

  9. #19
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Indiana Jones Beitrag anzeigen
    Je nachdem, wer über das Land gehrrscht hat, wurden die Nachnamen geändert. In meiner Familie sind es in den letzten 150 Jahren gleich 3x Aber das war in den meisten Balkanländern so Heraclius. Ich würde das jetzt nicht explizit auf Mazedonien abwälzen. Man nahm einfach den Namen des Familienoberhauptes und hängte dann ein Ski und km Osten ein Ov an. Bei uns im Westen gibt es das ski aber schon länger, es gab keine die mit ov endeten, das ist dann eher ist Osten Richtung Bulgarien so. Mazedonien ist vielschichtig glaubs mir, es gibt bei uns viele Leute die "Panajotoski" etc. heissen. Es gab früher auch ethliche Griechen, die das slawische angenommen haben. Im Osten sind sicher viele Bulgarischstämmig aber Mazedonien hat viele Ethnien. Es sind nicht nur Bulgaren und. griechen darunter. Die Mazedonier als solches (wir alle aus Mazedonien) sind ein junges Volk aber dieses besteht aus vielen Ethnien, nicht nur aus Slawen und Albanern. Was ich damit sagen will ist, dass nicht alles so einfach oder schwarz/weiss ist, wie es viele hier darstellen wollen.




    Was sind denn das im einzelnen für Ethnien? Hier wird ja oft postuliert die Mehrheit seinen "ethnische" Mazedonier (Slawen), die einzigen die von Alexander dem Großen abstammten, und paar Beigemüse wie Albaner, Roma und Türken, die in den letzten 200 Jahren zugewandert seien.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ich meine der Themenersteller hat eine falsche Überschrift gewählt. Vermutlich um bewusst zu provozieren.

    Pozdrav




    Ich wollte einfach wieder mal Zoranos "aus der Reserve locken".

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ich meine der Themenersteller hat eine falsche Überschrift gewählt. Vermutlich um bewusst zu provozieren.

    Pozdrav



    Ne, war nicht absichtliche Provokation. Ich hätte es wohl anders formulieren sollen, bezogen auf die Zeit der SFRJ, und nicht danach. Wichtig als Frage ist ob es von Jugoslawien so angeordnet wurde, oder ob man es sich in der Sozialistischen Republik Mazedonien damals tatsächlich so ausgesucht hat.

    Heraclius

  10. #20
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Was sind denn das im einzelnen für Ethnien? Hier wird ja oft postuliert die Mehrheit seinen "ethnische" Mazedonier (Slawen), die einzigen die von Alexander dem Großen abstammten, und paar Beigemüse wie Albaner, Roma und Türken, die in den letzten 200 Jahren zugewandert seien.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -







    I
    Die, die du oben genannt hast als Völker, ein kleines Beispiel, in meiner Region leben= Wir die Torbesi, (ursprüngliche Thraker oder Griechische Dorer, dafür sprechen die alten Ortsbezeichnungen und kulturelles nebem dem muslimischen, die andere Theorie besagt, dass wir Proto-Türkischer Herkunft sind) dann die Vlachen, dann die Zinzaren, dann Toskische Albaner, dann Sandzaken, dann Kumanen(Türkisches Volk, dass schon lange vor den Osmanen auf dem Balkan ansässig war-von ihnen stammt die Bezeichnung der Stadt Kumanovo, Debar und Region), Bosniaken, dann die Shopen( Ursprüngliche Bulgaren, von dennen stammt die Shopska Salata), dann Egypter(nicht zu verwechseln mot Roma und Sinti, die gibt es wirklich), dann die Romas selbst. Und diese stammen nur aus unserer Region bzw. dem Westen und Süden Mazedoniens.
    Im Süden Mazedoniens gibt es um Bitola herum eine kleine griechische Minderheit.
    Im Nordwesten um Kumanovo herum gibt es eine alteingesessene Serbische Minderheit.
    Dann gibt es noch die eigentlichen Osmanischen Türken, die im Mittelalter eingewandert sind, die leben in Struga und in Ohrid.Etc.etc.

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