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Der Stein von Rosette – Jetzt im Visier der Pseudowissenschaft

Erstellt von Italian_Stalion, 30.12.2008, 01:35 Uhr · 1 Antwort · 1.204 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    07.09.2008
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    102

    Der Stein von Rosette – Jetzt im Visier der Pseudowissenschaft

    Was die gesamte Wissenschaft seit zwei Jahrhunderten vermag zu belegen, können Professoren der ehemaligen jugoslawischen Republik – F.Y.R.O.M , wie aus Geisterhand widerlegen. Der Stein von Rosette ist nun im Visier der Pseudowissenschaft. Laut Angaben zumindest eines Professors der ehemaligen jugoslawischen Republik FYROM (Prof. Tome Bosevski ) soll ein Teil der drei Schriften des Steins von Rosette ( Hieroglyphen – Demotisch – Griechisch), der heutigen slawischen Sprache der ehemaligen jugoslawischen Republik - FYROM ähneln. Wenn man bedenkt, dass die Slawen erst im siebten Jahrhundert n.Chr. in die Region des Balkan aus den Steppengebieten der Wolga eintrafen mit einer Zeitdifferenz von eintausend Jahren zu den antiken griechischen Makedonen, könnte man davon ausgehen, dass Schon zu Lebzeiten des bulgarischen Kahn Kubrat, die Slawen sich einer Technologie bemächtig hatten, welche wir heute nicht einmal zu beherrschen vermögen– Die Zeitreise.

    Wie sonst könnte man erklären, das Prof. Bosevski in den Fragmenten der demotischen und der griechischen Schrift, erstaunliche Ähnlichkeiten zu Wörtern, einiger slawischer oder wie es Prof. Bosevski nennt „mazedonischer“ Dialekte von . Ca. 167 Wörter aufweisen. Abgesehen davon das, dass kyrillische Alphabet der heutigen slawischen Sprachen aus der griechischen Schrift abgeleitet ist. Diese Behauptung bedeutet mit anderen Worten – Das die Slawen schon zu Lebzeiten Alexanders des Großen, dem Hegemon der hellenischen Welt, und mit den Ägyptern des Altertums, diplomatische Beziehungen pflegten. – Ein weiterer Versuch, die Enthellenisierung des griechischen Stammes der Makedonen zu legitimieren. Im weiteren Verlauf die Geschichte des Steins von Rosetta –

    Quelle: Slavic Philhellenic Network

    Auszug aus dem MSN Encarta :

    Stein von Rosette, schwarze Basaltplatte mit einer Inschrift, die der Schlüssel zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen war. Der Stein, der 1799 in der Nähe der Stadt Rosette in Unterägypten gefunden wurde, befindet sich heute im British Museum in London. Die Inschrift geht auf das Jahr 196 v. Chr. zurück und beinhaltet ein Dekret der Priester von Memphis zu Ehren des ägyptischen Königs Ptolemäus V. Da die Inschrift in Hieroglyphen und in demotischen Schriftzeichen abgefasst und mit einer griechischen Übersetzung versehen war, konnten Gelehrte die Hieroglyphen und demotischen Schriftzeichen durch einen Vergleich mit dem griechischen Text entschlüsseln. Die Entzifferung, die mit der Begründung der modernen Ägyptologie einhergeht, war im Wesentlichen die Leistung des britischen Physikers Thomas Young und des französischen Ägyptologen Jean François Champollion.
    Der Stein von Rosetta –
    Dieser bedeutende Stein wurde Mitte Juli des Jahres 1799 von dem Französischen Offizier Pierre Francois Xavier Bouchard gefunden und nach seinen Fundort benannt. Die Umstände des Fundes sind ein wenig zweifelhaft, da der Stein wohl mehr durch Zufall, bei der Gewinnung von Baumaterial gefunden wurde, welches zur Errichtung eines Forts diente. Der historische Wert des Steins von Rosetta wurde aber dennoch sofort erkannt und den Gelehrten, die Napoleon mit ihm nach Ägypten genommen hatte zur Verfügung gestellt. Nach der Kapitulation der Franzosen in Alexandria gelangte der Stein 1802 nach London in das Britische Museum.



    Sogar in seinem unvollständigen Zustand hat der Stein von Rosetta enorme Ausmaße 114cm in der Höhe, 72 Zentimeter in der Breite und etwa 28cm in der Stärke. Sein Gewicht beträgt 762 Kilogramm. Ein großes Teil der linken oberen Ecke, ein schmalerer Abschnitt des rechten oberen Randes und die untere rechte Ecke fehlen. Die Beschreibungen auf dem Stein von Rosetta wurden in zwei Sprachen abgefaßt, ägyptisch und griechisch, wobei sich ägyptische in Hieroglyphen und Demotik unterteilt. Leider sind nur die letzten 14 Zeilen des Hieroglyphen Textes erhalten geblieben und diese entsprechen den letzten 28 Zeilen des griechischen Textes. Die meisten fehlenden Zeilen im Hieroglyphen Abschnitt konnten von einer Kopie einer Verordnung auf einem Obelisken, der 1898 bei Damanhur gefunden wurde, wieder hergestellt werden. Eine weitere Version des Steintextes von Rosetta, wurde auf den Wänden des Geburtshauses von Isis auf der Insel Philae gefunden. Entscheidend ist aber die Tatsache das alle drei Texte den gleichen Inhalt haben
    Die Demotische Schrift -
    Die demotische Schrift ist eine aus der Hieratischen Schrift abgeleitete Schrift, die etwa seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. in Ägypten auftaucht und für die Demotische Sprache verwendet wurde. Die Schrift ist als Kursivschrift ausgebildet. Herodot prägte hierfür den Begriff demotisch (griechisch für volkstümlich), bei Porphyrios ist dagegen die Rede von der epistolographischen Schrift, was eine genaue Übersetzung des ägyptischen Wortes für demotisch ist. Etwa 1000 Jahre lang blieb das Demotische die im Alltag verwendete Sprach- und Schriftform, wobei sich die gesprochene Sprache weiterentwickelte. Hieroglyphen wurden während dieser Zeit nur für Denkmäler und andere bleibende Zeugnisse verwendet, die hieratische Schrift blieb nun den eingeweihten Priestern für religiöse Texte vorbehalten.Die Schrift ist schwierig zu lesen, da sie viele ähnliche Zeichen und Ligaturen enthält. Auch wandelte sich die anfängliche Form schnell und individuell.

    Im System ähnelt sie der ägyptischen Hieroglyphenschrift. Es gibt Phonogramme (Ein- und Mehrkonsonantenzeichen), wobei - anders als in den Hieroglyphen - einige der Einkonsonantenzeichen spezielle Formen am Wortanfang aufweisen. Anders als in den Hieroglyphen können im Demotischen einige der Phonogramme auch für Vokale stehen, so insbesondere bei der Schreibung von Fremdwörtern. Man gebraucht dabei etwa den Konsonanten w auch zur Schreibung von u und o und den Konsonanten j auch zur Schreibung von i. Weiter gibt es Determinative sowie Wortzeichen, von denen viele durch Fusion ursprünglicher Zeichensequenzen in älteren ägyptischen Schriftarten entstanden sind. Die Zahl distinkter Zeichenformen ist bisher nicht genau bestimmt, liegt aber höchstens bei wenigen hundert; viele der Zeichenformen sind dabei mehrdeutig, weil sie auf unterschiedliche hieroglyphische Vorbilder zurückgehen. In der Römerzeit wird der Gebrauch alphabetischer Zeichen noch ausgedehnter, wodurch sich das Zeicheninventar vermindert.

    Schon unter den Römern verschwand das Demotische als Schrift in der Verwaltung, wo nun Griechisch vorherrschte. Demotisch wurde fast nur noch im privaten und religiösen Bereich benutzt. Mit der Christianisierung Ägyptens im 3.und 4. Jahrhundert wurde die relativ komplizierte demotische Schrift durch eine neue, wesentlich leichtere alphabetische Schrift ersetzt, die aus dem griechischen Alphabet hergeleitet und um einige wenige Zeichen demotischen Ursprungs erweitert worden ist, um typisch ägyptische Laute bezeichnen zu können. Die demotische Schrift starb aus und geriet völlig in Vergessenheit, bis man sie im 19. Jahrhundert wieder zu entziffern lernte.

  2. #2

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