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Woher zum Teufel kommen die Bulgaren?

Erstellt von Piro, 20.11.2009, 22:58 Uhr · 89 Antworten · 12.602 Aufrufe

  1. #51
    Bendzavid
    ich hab gestern mit kan asparahaj telefoniert.
    er meinte das er albaner ist und kein südostserbe oder bulgare.
    seht es ein! er gehört uns!

  2. #52
    Avatar von Dragan Mance

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    5.391
    Die Protobulgaren waren ursprünglich ein mittelasiatisches Turkvolk. Nachdem ein erstes Reich in der nordpontischen Steppe zerfallen war, schlossen sich seit dem 7. Jh. von dort abgewanderte turksprachige Gruppen im mittleren Wolgagebiet mit einer finnischen und slawischen Siedlungsbevölkerung zusammen, sodass ein Stammeverband entstand, aus dem sich das Reich Bolgar (Bulghar) bildete.

    Ein Zweig der Wolgabulgaren wanderte ins heutige Bulgarien, wo aus der Verschmelzung mit Thrakern und Slawen allmählich die bulgarische Nation hervorging.

    Die übrigen Wolgabulgaren blieben in ihren alten Sitzen, wo Archäologen in der alten Hauptstadt Bolgar eine Hinterlassenschaft fanden, die im 10.–12. Jh. auf weit reichende Fernhandelsverbindungen hindeutet. Die Wolgabulgaren konnten ihre Unabhängigkeit zwar nur bis zum Mongolensturm bewahren, doch erlebte ihr Gebiet unter der Oberherrschaft der Goldenen Horde im 13. und 14. Jh. eine Blütezeit.

    Falls es jemals iranische Einflüsse bei den Protobulgaren gab, kann das nur in der Kontaktzone des ersten großbulgarischen Reichs geschehen sein, das im 6. Jh. in der nordpontischen Steppe bestand.

  3. #53
    Avatar von Balkanpower

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    1.929
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    urspr. ein eingewandertes Turkvolk,später slawisiert
    Richtig

  4. #54

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    5
    Hier noch einen Beweis dafür dass wir von Thraken abstammen:

    "Niergendwo auf der Welt leben so viele Menschen wie in Thrakien, außer in Indien.
    Ich bin überzeugt dass sie ein sehr mächtiges und unbesiegbares Volk hätten sein können
    wenn sie einheitlich gewesen wären und von einem Führer geführt wurden."
    Das sind die Wörter des Vaters der Geschichte : Herodot!
    Tukidit schreibt auch : "was das Reichtum und die Macht des odrysischen Imperiums betrifft
    gab es keinen vergleichbares in Europa."
    Fünf Jahrhunderte später gibt Strabon konkrete daten zu dieser Macht:
    Ein 200.000 Mann-Heer und 15.000 Reiter.
    Pausanias und Plinius bestätigen ebenfalls die Macht und die Größer der Thraka.

    Soweit, so gut... aber wie kann so ein großes Volk einfach verschwinden?!
    Eine Theorie besagt, dass die Römer einen großen Teil der Thraken vertrieben haben und der
    rest sich lateinisiert und hellenisiert hat. Bei der Entstehung der Altbulgarischen Staaten
    wurden die Thraken von den Slawen und den Bulgaren asimilert.
    Aber wie ist es möglich, dass ein Millionen-Volk einfach so asimiliert wurde?
    Es gibt allerdings keinen schriftlichen Beweis, dafür dass die Thraken sich vollständig
    latainisiert und hellenisiert haben es wird nur von Gelehrten vermutet.

    Das der wichtigste Beweis für die Gegenwart von einem Volk auf ein bestimmtes Land sind
    von dem hinterlassenen Toponyme, hier einige Beispiele:
    In Dakien und Mizien enthalten die meist benutzten Toponymen das Teil DEBA (DEVA).
    Сингидава, Зиридава, Даосдава, Аедева.
    DEBA (DEVA) steht in Verbindung mit dem bulgarischen Verb - дявам/девам,полагам, слагам.
    DEBA (DEVA) bedeutet - vorrübergehende Siedlung (място за полагане на стан, селище от временен характер).
    Die Bewohner des nödlichen Thrakiens waren in erster Linie скотовъдци ("Viehzüchter").
    Es ist nur natürlich dass sie nur kurz an einen bestimmten Ort blieben.
    Dies ist der Grund wieso es im mittelalterischen Bulgarien solche Siedlungen vom Typ DEBA (DEVA)
    nicht gab, es gab einfach keinen Bedarf mehr an solchen Siedlungen.

    Weiter mit einem topographischen Termin ПАРА (PARA).
    Da überwiegend grieschische Autoren Informationen über die thrakischen Siedlungen bieten
    kann ПАРА auch als БАРА (BARA) gelesen werden.
    Im griechischen Alphabet gibt es kein "B" und wird deswegen mit "P" getauscht.
    Als Beispiel ist der Name des Königs Berisad dokumentiert als Perisades oder die alte Hauptstadt
    des antiken Mazedonien Bela/ Pela.
    БАРА(BARA)wird in Verbindung mit dem altbulgarischen Wort БАРА(BARA)-kleiner Fluss, gebracht.
    Bei einer Gründung einer Siedlung in der Antike, wurde der Ort immer in der Nähe eines Flusses gewählt.

    Der nächste Wichtige Termin ist БРИЯ (BRIA), der eine Suffix im Namen grössere Städte ist, z.B.:
    Месембрия, Полтимбрия, Селимбрия, Алайбрия.
    Ein großes Dorf besteht aus einer Reihe von meheren kleinen Dörfern, hier kommt das altbulgarischen
    Verb-брати – бера, събирам, сбирам, т.е. обединявам в едно. Die Bedeutung der БРИЯ(BRIA) erfüllt Union.
    ВИС(VIS)-trifft perfek das altbulgarisches Wort вьсъ – село, селище (Dorf, Siedlung).
    Weiter topographischen Begriff stammt aus der Sprache der Phryger.
    Sie waren eine thrakischer Stamm, bewohnten südwestlichen Bulgarien und Mazedonien lange vor dem trojanischen Krieg.
    Die Phryger hatten ihre Städte ГОРД/ЗОРД (GORD/SORD) genannt.
    Der O.Haas verbindet das mit heutige Wort für Stadt-ГРАД:
    Свиленград, Ивайловград, РаЗград, Златоград
    Das thrakische Wort für Meer findet man in Ethnonym морисени (moriseni) "Diejenigen die am Meer leben" wieder.

    ТРАКИЙСКИ БЪЛГАРСКИ ЛАТИНСКИ ГРЪЦКИ
    (Thrakisch) (Bulgarisch) (Latin) (Grichisch)

    ДАВА/ДЕВА ДЕВАМ/ДЯВАМ ДИДИ, ЛОКАРЕ ДИНО, ТЕТО

    ПАРА/БАРА БАРА ПИТИС ВОРВОРОС

    БРИЯ БРАТИ, СЪБОР КОНВЕНТУС СУНЕЛЕУСЕ

    ВИС ВЬСЪ ВЕКУС КОМЕ

    ГОРД/ЗОРД ГРАД УРБС ПОЛИС

    БЕЛТЕ БЛАТО,БЕЛ/БЯЛ ПАЛУС ЕЛОС

    БУРД БРОД ПОНС ПОРОС

    ПЕРГ ПРАГ АЛТУС ПУРГОС

    ДРУМ ДРЪМЪ СИЛВА ХУЛЕ

    ВОДА ВОДА АКУА ХУДРОС

    ЗЕМЛА ЗЕМЛЯ/ЗЕМЯ ТЕРА ХТОНОС

    МОРЕ МОРЕ МАРЕ, ПЕЛАГУС ТАЛАСОС

    Die Unterschiede zwischen den bulgarischen und thrakischen Worten sind so klein,
    dass sie als Dialekt Merkmale klassifiziert werden können.
    Wenn die Thraker eine fremdes und ganz verschiedenes Volk für die bulgaren waren,
    wieso haben dann die thrakische topographischen Termine eine Bedeutung in unsere sprache?
    Mit Hilfe der bulgarischen können wir die Bedeutung nur in der bulgarischen названия ("Namen") verstehen.
    Wir haben keine Erklärung für den griechischen Wörter
    Kome-Dorf-Thalasso-See oder htonos-Land weil die Griechen ein fremdes Volk für uns sind.
    Nicht nur die Analyse der thrakischen Ortsnamen zeigt,dass diese von Leuten gesprochen wurden die bulgarische
    Dialekte sprachen
    Die stamm Namen der Thraker waren auch leicht erkennbar auf bulgarisch:

    Веси – вьсъ - село;...Dorf
    Висалти – е сродно с веси, частицата лти (лети) е диал. форма на люде-хора;...Leute
    Дерзи- означава дръзки и е свързано със старобългарската дума дрьзъ – дързък;...frech
    Добери – означава добри ( открито от E. Живков );....die Guten
    Другери- означава другари ( открито от E. Живков );....Freunde
    Сеялети – означава сеячи, съставено е от сея и лети ( диал. форма на люде-хора);
    Долонки – означава дълги и свързано със старобълг. дума долонгъ- дълъг;..Lang
    Серди – означава живеещи в средата, сърцето на държавата;.....lebende in die Mitte,in herz des Landes
    Бруси – е обяснимо със старобългарската дума бръзъ – бърз;....schnell,rasch
    Приянти е обяснимо със старобългарската дума приянтъ -приятен, достоен;...würdig
    Карпи е обяснимо с нашата дума карпа- скала,
    т.е. карпи означава обитатели на скалисти места/планини;...Bewohner der felsigen Stellen / Berge

    Für die Natur dieser thrakischen Ethnonymen ist hier ein weiterer Beweis,
    dass die bulgarischen Dialekte in Thrakien schon seit alten Zeiten gesprochen wurden.
    Anzumerken ist,dass bis zum Mittelalter dies eine Tatsache war.
    In einem seiner Briefe an den König Kalojan erwähnen der Papa Innozenz III
    daSS in den Venen des bulgarischen Herrschers römischen Blut floss.
    (dh Kalojan ist ein Nachkomme des römischen Kaisers).
    Zur Unterstützung dieser Forderung hier geborene Imparatoren in Mizien und Thrakien:

    Maximinus Thrax ; Galerius ; Licinius ; Leo I.Bes ; Konstantin der Große ; Julian ; Justin I

    Diese Thrakier begannen ihre Karrieren als Soldaten in der römischen Legionen
    und stiegen auf den Kaiserthron dank ihrer Qualitäten.
    Sie hatten dem Papst vor, in dem Bezugnahme auf Blut Verbindung mit dem römischen Herrscher Kalojan
    Wir sehen, dass nach historischen Quellen und Analyse von Ortsnamen und Ethnonymen sind die
    Thraker als Volk in der Tat nich verschwunden, verschwunden ist nur der Name.
    Zur Identifizierung vieler Stämme mit den gleichen Ursprung in der Antike verwendeten
    die Namen eine Zusammenfassung -, dass ist der berühmteste Stamm.
    Strabon sagt, dass in den ältesten Zeiten die Griechen alle ihre nördlichen Nachbarn
    mit dem namen Skythen benannt haben.
    Verschiedene Namen Skythen, Thraker, Mizer, Bulgaren sind keine
    Indikation unterschiedlicher Herkunft.

  5. #55
    Avatar von specialForces

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    Das kommt davon das Thraker Slawen waren.

  6. #56
    Avatar von Türkiye&Iran

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    bulgrren sind türkischen ursprungs googels dir

  7. #57
    IbishKajtazi
    Woher zum Teufel kommen die Bulgaren?

    Aus der Vagina!

  8. #58

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    bulgaren sin eine misung aus cintis un romis

  9. #59
    Avatar von Türkiye&Iran

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    Zitat Zitat von Alekks Beitrag anzeigen
    bulgaren sin eine misung aus cintis un romis
    glaubst du doch selber nicht man die sind türkischer abstammung

  10. #60

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    1.955
    Where do the Bolgars of the Volga come from? As early as AD 550, Gothic annals mention the Turkic tribes of Bolgars living to the north of the Black Sea. The powerful state of the Bolgars in the Black Sea area held out in the wars with Byzantium, but fell under the pressure of the Turkic Khazars, a vanished people, who dominated much of Eurasia in the seventh century. From the descendants of these tribes who went wandering over Europe came the Balkan Bulgars, the Volga Bulgars, and even the Caucasia tribes of Balkars, Kumyks and Karachaevs. The founders of modern Bulgaria, today's Tatarstan and neighbouring Chuvashia were, in the fifth to seventh century, one and the same people. Though the Balkan Bulgars, having accepted Christianty, soon lost their Turkic characteristics, nonetheless they preserved the old name of their country. The Kazan Tatars, on the other hand, preserved everything except their name. Such are the paradoxes of history.




    The Russian historian N.I.Vorobev wrote: "The name Tatar (the official Russian name for the people of the Golden Horde) began to be applied to the population of the Volga-Kama region only from the time when, after the organization of the Kazan Khanate and its brilliant victories over the Russians, the Kazan population absorbed the Tatars of the Golden Horde... The Finnic tribes who live there do not call them Tatars, but by their old name, Bolgars. Indeed, the people themselves considered "Tatar" to be an insulting nickname." The Kazan Tatars have always kept alive the memory of their true, historical name: the Volga Bolgars.

    From the tenth century, the Volga Bolgars minted their own silver coins with Arabic inscriptions: eloquent testimony of the level of development of internal and foreign trade. The ancestors of the Kazan Tatars were the first in Europe to begin to smelt high-quality cast iron.The Bolgar towns between the rivers Volga and Kama were noted for ferrous metallurgy, pottery, gold and silver working, and the production of leather goods. In Central Asia and Iran the best leather and leather footwear is called Bolgar since that time.

    the great English historian and philosopher Roger Bacon, in his "Opus Magnum" written in the second half of the thirteenth century, stated: "Further on, beyond Etilia, the Kuman principality borders oh the north with Great Bolgaria, where the Bolgars come from, who live between Constantinople, Hungary and Slavonia. Small Bolgaria is in Europe and there they speak in the language of the Bolgars who live in Great Bolgaria, which is in Asia..."


    Quelle: History of Kazan

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