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Thomas Preljubović 1355-1384

Erstellt von Gentos, 17.11.2010, 15:48 Uhr · 12 Antworten · 1.291 Aufrufe

  1. #1

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    Thomas Preljubović 1355-1384

    Kann mir ein Serbe erklären wer das war?

    Nicht vergessen, die Amselfeldschlacht war erst 1389 auch nicht vergessen begann erst später die osmanische Herrschaft über den Kosovo.

  2. #2
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Kann mir ein Serbe erklären wer das war?

    Nicht vergessen, die Amselfeldschlacht war erst 1389 auch nicht vergessen begann erst später die osmanische Herrschaft über den Kosovo.
    Das war ein Penner und das weisst du auch.
    Poste wenigstens den nen Wiki-link um die diskussion zu eroeffnen sonst stehen wir hier eigentlich Nackt vor dem thema.

  3. #3

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    13.141
    Thomas Preljubović oder Thomas Komnenos Palaiologos (gr. Θωμάς Κομνηνός Παλαιολόγος, serb. Toma Preljubović; † 23. Dezember 1384) herrschte als Fürst in Epirus von 1366 bis 1384.
    Geboren wurde er als Sohn des serbischen Woiwoden Preljub, einen der bedeutendsten Heerführern des Kaisers Stefan Dušan. Als Mutter wird in verschiedenen Quellen Irene, eine Tochter Stefan Dušan', zitiert.[1] Andere Quellen nennen seine Mutter eine Griechin.[2]
    Sein Vater Preljub bekam von Stefan Dušan die Statthalterschaft über Thessalien. In Thessalien schloss sich Thomas Preljubović der Partei von Simeon Uroš Palaiologos an und heiratete dessen Tochter Maria. Er wurde zum Gouverneur von Ioannina ernannt, das er gegen ansässige und teils plündernde albanische Stämme zu verteidigen hatte. Sein rigoroses Vorgehen gegen die ansässige Bevölkerung brachte ihm Kritik seitens lokaler albanischer Fürsten, auf dessen Unterstützung er angewiesen war. Um 1366 übernahm Thomas die Herrschaft in Epirus und machte sich de facto selbstständig von seinem Schwiegervater Simeon, der in Thessalien herrschte. Als der Druck lokaler albanischer Fürsten und Stämme auf seine Herrschaft stiegen, wandte sich Thomas an die Osmanen und erkannte deren Oberhoheit an. Mit osmanischer Hilfe ging er noch rigoroser gegen die albanische Bevölkerung vor, was ihm den Beinamen Αλβανοκτόνος, Albanerschlächter, brachte. Am 23. Dezember 1384 wurde Thomas Preljubović schließlich von seiner eigenen Garde ermordet. Seine Frau Maria herrschte mit Hilfe ihres Bruders Jovan Uroš in Epirus bis etwa 1385, danach heiratete sie Esau de Buondelmonti.
    Thomas Preljubović gilt als der tyrannischste Fürst am Vorabend der osmanischen Eroberung und symbolisiert den staatlichen und gesellschaftlichen Zerfallsprozess jener Zeit.

  4. #4
    Babsi
    Preljubovic....bedeutet so viel wie Ligner und Betriger

  5. #5

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Preljubovic....bedeutet so viel wie Ligner und Betriger
    Wohl eher Ehebrecher und Fremdgeher

  6. #6
    Babsi
    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    Wohl eher Ehebrecher und Fremdgeher
    ja,,,aber Ligner und betriger schreib ich so gerne

  7. #7

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    ja,,,aber Ligner und betriger schreib ich so gerne

    er hatte auch noch einen Spitz/Beinamen, aber ich denke das wird der Threadersteller schon wissen...

  8. #8

    Registriert seit
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    7.890
    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    er hatte auch noch einen Spitz/Beinamen, aber ich denke das wird der Threadersteller schon wissen...
    Ich kann kein serbisch.

  9. #9
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    3.309
    Die Despoten von Janina und Arta

    Neben den beiden Staatsgebilden der Thopia und Balsha (Balsic) gab es in dieser Zeitepoche im heutigen Albanien noch einige kleinere, über die wir wenig wissen und die zu den erstgenannten in einem Abhängigkeitsvergältnis gestanden haben dürften.

    Schon die Namen zeigen auf, dass man nur sehr bedingt von albanischen Herrschaftsbildungen am "Vorabend" der türkischen Eroberung sprechen kann.
    Es war eine albanisch-slawische Mischkultur, die in diesem Zeitraum in Albanien herrschte. Im Süden des albanischen Siedlungsgebietes, in den Despotaten Janina und Arta in Epiros, waren die Verhältnisse ähnlich. In Janina hatte um 1367 Thomas Preljubovic, der mit der serbischen Königsfamilie verschwägert war, die Macht übernommen. In Arta herrschte der Albaner Peter Losha, der das Land von den Serben 1359 zum Lehen bekommen hatte.

    Der Despot von Janina hatte sich bei der Bevölkerung durch seine Gewalttätigkeiten und Steuererhähungen so unbeliebt gemacht, dass es zu einem Aufstand kam, der die Form die Form eines albanischen Abwehrkampes gegen die Serbenherrschaft annahm, als Losha eingriff und mit seinen Truppen Janina belargerte. Preljubovic konnte sich den Frieden erkaufen, indem er seine Tochter Irene Loshas Sohn Gjin zur Frau gab.
    Die dynastischen Machtkämpfe in Epiros dauerten jedoch an:

    Der Albaner Gjin Bua Shpata verjagte Loshas aus Arta und zog 1379 vor Janina, wo es wieder mal zur Verschwörung gegen Preljubovic gekommen war. Drei Tage belagerten die Albaner die Stadt, dann wurden sie aber vom Despoten vernichtend geschlagen.
    Preljubovic nahm blutige Rache an den Verschwörern und an den albanischen Gefangenen; er nannte sich von nun an der "Albanerschächter" (Albanoktonos).

    Jetzt reihte sich Aufstand an Aufstand. 1381 fiel wiedereinmal der Despot von Arta, Gjin Bua Shpata, in das Gebiet ein und die Lage für Preljubovic wurde sehr kritisch, bis die Türken ihm zu Hilfe kamen. Mit deren Unterstützung konnte er nicht nut Shpata vertreiben, sonder sich noch einiger Nachbargebiete bemächtigen.
    Die türkischen Truppen blieben in Janina und verwüsteten, teils im Auftrag von Preljubovic, teils aus eigenem Antrieb, das Despotat von Arta.

    Preljubovic ereilte schliesslich doch noch sein Schicksal: 1384 wurde er von Mitgliedern seiner eigenen Leibwache ermordet.

    Die Verhältnisse in Epiros blieben auch nach seinem Tode verworren.
    In diesem Gebiet gab es ein buntes Mosaik von albanischen, serbischen, griechischen und fränkischen Herrschaften, von denen keine stark genug war um eine Führungsrole zu übernehmen und die türkische Bedrohung abzuwehren.


    vgl. Peter Bartl, Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München, Vorstand des Albanien-Instituts München

    so das reicht erstmal, vom Schreiben ist mir schon schwindelig
    Achja, entnommen aus diesem Buch:

    Albanien
    Autor: Peter Bartl
    ISBN: 3791714511

  10. #10

    Registriert seit
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    1.955
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Ich kann kein serbisch.

    Um albanoktonos zu entziffern wird dir griechisch, oder der Beitrag über mir hilfreich sein!

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