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Tito Gallery

Erstellt von mi_srbi, 03.01.2007, 09:17 Uhr · 77 Antworten · 8.002 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Dobričina

    Registriert seit
    24.03.2006
    Beiträge
    10.910
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Reise durch ex Yugoslavia Teil 2

    Kragujevac(Zentralserbien)
    bist du auf dieses Bild stolz?

  2. #42
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Zitat Zitat von AK47
    Unser Schloßer war schon ein Legende.
    Kroatischer Frühling war vorallem cool, was er dort geleistet hat, ne?

    Ja.

  3. #43
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
    Beiträge
    3.850
    Slovenska Band......

    Zaklonisce Prepeva - Racunajte na nas







    U ime svih nas iz pedeset i neke
    Za zakletvu Titu ja spevo sam stih
    Ne spominjem prošlost ni bitke daleke
    Jer rodjen sam tek posle njih
    U nama je sudbina budučih dana
    I neki se možda i plaše za nju
    Kroz vene nam protiče krv partizana
    I mi znamo zašto smo tu
    Računajte na nas

    Sumnjaju neki da nosi nas pogrešan tok
    Jer slušamo ploče i sviramo rock
    Al' negde u nama je bitaka plam
    I kažem vam šta dobro znam
    Računajte na nas


  4. #44
    The Rock
    Zitat Zitat von Triglav
    Slovenska Band......

    Zaklonisce Prepeva - Racunajte na nas







    U ime svih nas iz pedeset i neke
    Za zakletvu Titu ja spevo sam stih
    Ne spominjem prošlost ni bitke daleke
    Jer rodjen sam tek posle njih
    U nama je sudbina budučih dana
    I neki se možda i plaše za nju
    Kroz vene nam protiče krv partizana
    I mi znamo zašto smo tu
    Računajte na nas

    Sumnjaju neki da nosi nas pogrešan tok
    Jer slušamo ploče i sviramo rock
    Al' negde u nama je bitaka plam
    I kažem vam šta dobro znam
    Računajte na nas

    In der slowenischen hauptstadt hört man wohl eher sowas:



    ^^

  5. #45
    Grasdackel
    Laibach ist das beste was Slowenien hervorgebracht hat.

  6. #46
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
    Beiträge
    3.850
    Zitat Zitat von Lonsdale
    Zitat Zitat von Triglav
    Slovenska Band......

    Zaklonisce Prepeva - Racunajte na nas







    U ime svih nas iz pedeset i neke
    Za zakletvu Titu ja spevo sam stih
    Ne spominjem prošlost ni bitke daleke
    Jer rodjen sam tek posle njih
    U nama je sudbina budučih dana
    I neki se možda i plaše za nju
    Kroz vene nam protiče krv partizana
    I mi znamo zašto smo tu
    Računajte na nas

    Sumnjaju neki da nosi nas pogrešan tok
    Jer slušamo ploče i sviramo rock
    Al' negde u nama je bitaka plam
    I kažem vam šta dobro znam
    Računajte na nas

    In der slowenischen hauptstadt hört man wohl eher sowas:



    ^^
    Laibach ist geil!!!!

  7. #47
    The Rock
    @ Zeljko

    Besuchst sicher regelmäßig die Landser konzerte. ^^

  8. #48
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Lonsdale
    @ Zeljko

    Besuchst sicher regelmäßig die Landser konzerte. ^^

    Kenn ich nicht.
    Gehe aber selten auf Konzerte.

  9. #49
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
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    3.850
    Laibach (Band)
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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    Laibach
    Gründung: 1980
    Genre: Industrial
    Website: http://www.laibach.nsk.si/
    Mitglieder
    Gesang: Milan Fras
    Arrangement: Dejan Knez
    Arrangement: Ervin Markosek
    Arrangement: Ivan „Jani“ Novak
    Ehemalige Mitglieder
    Gesang: Tomaž Hostnik (†1982 durch Suizid)
    Die Band Laibach wurde am 1. Juni 1980 im slowenischen/jugoslawischen Trbovlje gegründet. Sie repräsentieren den musikalischen Teil des Kunstkollektivs Neue Slowenische Kunst, zu dessen Gründungsmitgliedern sie 1984 zählten. Ihr musikalischer Stil wird meist dem Industrial zugerechnet. Im Laufe der Zeit sind auch mehrere Nebenprojekte entstanden, wie Germania, Strom & Klang, Kraftbach oder 300.000 verschiedene Krawalle, letztere veröffentlichten mittlerweile 4 Alben, wogegen sich die Tätigkeiten der anderen auf einzelne Songs/Versionen reduzieren.

    Mit dem Namen Laibach, dem alten, deutschsprachigen, im sozialistischen Jugoslawien unerwünschten Namen der Hauptstadt Ljubljana, schufen die Musiker bewusst Reibungspunkte mit der Regierung.

    Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
    1 Kontroverse
    2 Die Geschichte
    3 Musikstil
    4 Cover-Versionen
    5 Bildliche Kunst
    6 Diskografie
    7 Literatur
    8 Weblinks



    Laibach wird regelmäßig nationalsozialistisches Gedankengut vorgeworfen. Dies basiert hauptsächlich auf der Tatsache, dass sie teilweise auf deutsch singen und entsprechende Uniformen tragen, die Ähnlichkeiten mit den deutschen Uniformen des 3. Reiches aufweisen. An der Band wird oftmals kritisiert, dass ihre Musik eine ähnliche Wirkung wie der Stil Richard Wagners habe. Laibach wiesen diese Vorwürfe stets zurück und haben darauf hingewiesen, dass Faschismus immer einen Schuldigen benötigt und dass sie, im Namen der Satire, ihr eigener Sündenbock geworden sind. Milan Fras, der Sänger der Gruppe, entgegnete auf die Vorwürfe:

    Wir sind Faschisten, genau wie Hitler ein Maler war.
    Anzumerken ist, dass Hitler in der Tat bis zu seinem Eintritt in die Politik den Beruf des Kunstmalers anstrebte und sich zeitlebens als verkannter Künstler sah.

    Laibach verwenden in ihren Veröffentlichungen Bilder von John Heartfield und betrachten ihre Konzerte als politische Kundgebungen. Bei Interviews antworten sie mit ironischen Manifesten und stellen ein übertriebenes Verlangen nach Autorität zur Schau.

    Richard Wolfson schrieb über sie:

    Laibachs Methode ist extrem simpel, effizient und schrecklich anfällig für Fehlinterpretationen. Als erstes absorbieren sie die Angewohnheiten der Gegner, adaptieren all die verführerischen Verlockungen und Symbole der Staatsmacht und dann übersteigern sie alles bis in die Parodie. .. Als nächstes wenden sie ihre Aufmerksamkeit den kontroversen Themen zu — der Angst des Westens vor Einwanderern aus dem Osten, die Machtspiele innerhalb der EU, die Analogien zwischen Demokratie und Totalitarismus.

    Die Geschichte [Bearbeiten]1980 bereiten Laibach in Trbovlje das multimediale Projekt „Rdeči revirji“ (Rote Reviere) vor, das allerdings schon im Voraus von der jugoslawischen Regierung verboten wurde. Auf Werbeplakaten wird das Bild „Black Cross“ von Kasimir Malewitsch verwendet.

    1982 spielt die Gruppe ihre ersten Konzerte in Ljubljana, Zagreb und Belgrad. Laibach gibt damals jedem Konzert einen eigenen Namen, so trug beispielsweise das letzte Konzert Tomaž Hostniks den Namen „Dotik Zla (Berührung des Bösen)“. Im Dezember 1982 begeht er Selbstmord.

    Als man am 23. April 1983 ein Konzert im Rahmen der Musik-Biennale Zagreb zusammen mit 23 Skidoo und Last Few Days gibt, kommt es zum Eklat. Um fünf Uhr morgens wird das Konzert gewaltsam von der jugoslawischen Armee und kroatischen Polizei gestoppt, da man den Film „The Future Continues“ und einen Porno übereinander projiziert, wobei Tito und ein Phallus gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen sind. Die Band muss Kroatien verlassen. Kurz darauf wird ein Plattenvertrag mit der staatlichen Plattenfirma ZKP RTV für die erste LP „Nebo žari (Der Himmel glüht)“ geschlossen. Der Vertrag wird seitens der Firma ohne Angabe von Gründen aufgehoben. Am 23. Juni 1983 hat die Band ihren ersten Fernsehauftritt in der politischen Sendung „TV Weekly“. Das Auftreten der Gruppe zieht ein Verbot des Namens und jedweder öffentlichen Auftritte in Jugoslawien nach sich. Von November 1983 an gehen Laibach zusammen mit Last Few Days auf „Occupied Europe Tour“ hinter und vor dem „Eisernen Vorhang“.

    1984 begründen Laibach (Musik), IRWIN (Malerei, Grafik), Noordung (damals noch unter dem Namen Sisters of Scipion Nasice) (Theater), sowie einige Untergruppen die Neue Slowenische Kunst (NSK). Im Dezember dieses Jahres geben Laibach trotz des Verbotes ein anonymes Konzert in Ljubljana.

    Im April 1985 veröffentlicht das in Ljubljana beheimatete Label „ŠKUC Ropot“ das erste Album der Gruppe. Aufgrund des Namensverbotes erscheint das Album ohne Erwähnung des Bandnamens; stattdessen ziert das unverwechselbare schwarze Kreuz das Cover. Im selben Jahr erscheint „Rekapitulacija 1980-1984“ auf dem Hamburger Plattenlabel „Walter Ulbricht Schallfolien“ und „Nova Akropola“ auf dem britischen Label „Cherry Records“.

    Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Walter Ulbricht Schallfolien treten Laibach im Juni 1985 auf dem Festival „Neu-Konservatiw” in den Hallen der Spedition Harry Israel in Hamburg auf.

    Im September 1986 lädt der Tänzer Michael Clark Laibach zu einem Auftritt in seiner „No Fire Escape in Hell“-Produktion mit elf Shows in verschiedenen Theatern der Welt ein. Die Doppel-LP „Krst Pod Triglavom – Klangniederschrift einer Taufe (Taufe unter dem Triglav)“ zum gleichnamigen Theaterstück der NSK ist eines der bemerkenswertesten Werke der Gruppe. Neben Kraftwerks „Ohm Sweet Ohm“ werden Richard Wagner, Anton Bruckner, Schostakowitsch und Prokofjew gesampelt.

    1987 wird das Album „Opus Dei“ für Mute Records veröffentlicht. Es enthält die Laibach-Versionen des „Bierzelt-Schlagers“ „Life Is Life“ der Gruppe Opus und „One Vision“ von Queen. Kurz darauf werden Laibach vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg eingeladen, einen Soundtrack für das Shakespeare-Stück Macbeth beizusteuern.

    1988 covern Laibach sowohl das komplette „Let It Be“-Album der Beatles (mit Ausnahme des Titelstückes), als auch das Stück „Sympathy For The Devil“ der Rolling Stones in nicht weniger als acht verschiedenen Versionen.

    1990 wird der Macbeth-Soundtrack veröffentlicht. Gerüchteweise wird im selben Jahr an einem von Bertrand Burgalat produzierten Album gearbeitet, eine Veröffentlichung bleibt jedoch aus. Zur Feier der Deutschen Wiedervereinigung wird die Single „3. Oktober“ (Kraftwerk-ähnlicher Daniel Miller-Remix des Stückes „Geburt einer Nation“) veröffentlicht.

    1992 erscheint das Experimental-Elektro-Album „Kapital“, das zur damaligen Zeit allerdings auf wenig positive Kritik stößt, 1993 veröffentlicht man einen Querschnitt der ersten Konzerte im Jahre 1982 unter dem Namen “Ljubljana-Zagreb-Beograd”.

    1994 kommentieren Laibach mit der Veröffentlichung des Technopop-Albums „NATO“ die Geschehnisse in Osteuropa und Ex-Jugoslawien und die Politik der NATO-Staaten. Das Album enthält ausschließlich Coverversionen, u.a. von Europe, Status Quo, Zager and Evans und DAF.

    Die CD/VHS-Box „Occupied Europe NATO tour 1994-95“ beinhaltet einen Querschnitt durch die Zwei-Jahres-Tour der Band, inklusive der Auftritte in Sarajevo am 20. und am 21. November 1995.

    „Jesus Christ Superstars“ von 1996 ist eine Anspielung auf Andrew Lloyd Webbers Musical aus den 70ern. Auf dem Album befinden sich ausschließlich Titel, die sich mit dem Thema Religion beschäftigen, neben Eigenkompositionen auch Coverversionen von „Superstar“ aus dem Musical, Prince' „The Cross“ und Juno Reactors „God Is God“. Mit dem Album wird erneut eine Tour verbunden. Nach dem Ende der Tour spielt die Gruppe gemeinsam mit dem slowenischen Philharmonie-Orchester und dem Akademischen Chor „Tone Tomšič“ auf der Eröffnung des europäischen Kulturmonats in Ljubljana. Marko Letonja dirigiert orchestrierte Versionen von frühem Material der Band. Die Songs sind von Uros Rojko, Aldo Kumar und Mitgliedern von Laibach orchestriert. Da es zu Streiterein innerhalb des Orchesters kommt, wird Laibach jegliche Verwendung des Video- und Tonmaterials verboten.

    Die 1997 veröffentlichte CD mit dem Titel „M.B. December 21, 1984“ beinhaltet Aufnahmen verschiedener Konzerte des Jahres 1985.

    2002 wird die CD „The John Peel Sessions“ auf Strange Fruit Records, dem Label des Radio-DJs veröffentlicht; enthalten sind 6 Lieder, welche in 2 Sessions 1985 und 1986 aufgenommen wurden.

    2003 melden sich Laibach mit dem Album „WAT (We Are Time)“ zurück. Ende 2004 erscheinen die Best Of-Doppel-CD „Anthems“ und 2 DVDs, die die Musikvideos der Band, das Konzert der „Occupied Europe NATO tour 1994-95“ und die Reportage „A Film From Slovenia“ beinhalten.

    Am 1. Juni 2006 kam in Leipzig beim „Konzert für das Kreuzschach und vier Schachspieler“ eine Neubearbeitung der „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach zur Aufführung.

    Am 23. Oktober 2006 erschien das Album „Volk“, auf dem Laibach die Nationalhymnen diverser Nationen interpretieren. Die Band arbeitete im Zuge der Realisierung dieses Albums mit Boris Benko und Primož Hladnik von der Laibacher Band Silence zusammen.


    Musikstil [Bearbeiten]Der Musikstil von Laibach umspannt einen weiten Bogen von Genres und ist im Ergebnis eine in dieser Form einzigartige Klangcollage. Die Gruppe zitiert aus dem Fundus der Klassik, des Rock, des Heavy Metal, der Popmusik bis hin zum Techno und des Elektro-Industrial und verschmilzt diese Stile zu einer neuen Einheit. In dieser eigenwilligen und teils kontroversen Zusammensetzung von Stilistiken spiegelt sich auch die Bandphilosophie wieder.

    Als gewaltig und bombastisch sind die Drumsounds zu charakterisieren. Oft liegt den Titeln eine erbarmungslose Marschrhythmik zu Grunde, womit die Botschaft des Songs dem Zuhörer regelrecht eingehämmert wird. Von Anfang an setzten Laibach dazu Sampling ein. Bereits in den 1980er Jahren kamen Orchesteraufnahmen zum Einsatz die mit verschiedensten Samples kombiniert wurden. In einem Laibach-Titel stehen Vocoderstimmen, Metalgitarrenriffs und Elektroklänge a la Kraftwerk gleichberechtigt nebeneinander und bilden ein neues, künstlerisch hochinteressantes Ganzes. Bei den zahlreichen Live Auftritten kommen auch traditionelle akustische Musikinstrumente, wie Schlagzeug, E-Gitarre und Bassgitarre, zum Einsatz. Bei der aktuellen Tour zum Album „Volk“ gibt es einen sparsam vor allem mit Synthesizern instrumentierten Konzertteil, mit leisen nachdenklich stimmenden Tönen und weiblichen Gesang, in dem die Nationalhymnen zu Gehör gebracht werden. In einem zweiten Teil wird das Publikum dann gewohnt druckvoll mit Laibachmusik des Albums „WAT“ aufgerüttelt.

    Die Stimme des Sängers Milan klingt tief, eindringlich und beschwörend düster. Der Zuhörer fühlt sich dabei an einen Prediger bzw. eine Stimme in einem sakralen oder militärischen slawischen Männerchor erinnert. Getragene Chorarrangements sind gleichfalls ein prägendes Element des Laibach-Sounds. Dieser Gesangsstil sollte später einen gewaltigen Einfluss auf die deutsche Gruppe Rammstein ausüben, deren Sänger Till Lindemann sich gerne des affektiert maskulin-heroisch-germanischen Habitus Milans bediente. Dementsprechend ist es wohl auch zu verstehen, dass Laibach später ironischerweise einen Rammstein-Song coverten.

    In den Songtexten werden philosophische, religiöse, gesellschafts- und geopolitsche Themen behandelt. Es geht um Weltgeschichte und militärische Auseinandersetzungen, wobei die Gedanken auf teils unkonventionelle Sichtweisen gelenkt werden. Auch und vor allem darin manifestiert sich die Einzigartigkeit und Faszination der Gruppe Laibach.


    Cover-Versionen [Bearbeiten]Laibach sind bekannt für ihre Cover-Versionen, die oftmals die originale Aussage des Text auf subversive Art verändert. So coverten Laibach auf dem Album „Opus Dei“ den Klassiker der Band Opus „Life is Life“ und veränderten den normalerweise fröhlichen Song zu einem düsteren, sinistren Militärmarsch.

    Ein weiteres bekanntes Stück ist die Cover-Version von Queens One vision. Wie auch bei „Life is Life“ exponieren die Laibach-Interpretationen die „kryptofaschistischen“ Züge der Popmusik durch Überhöhung, insbesondere bei dem Stück von Queen führte vor allem der (auf deutsch gesungene) Text zu Faschismusvorwürfen:

    Ein Fleisch, ein Blut,
    ein wahrer Glaube.
    Eine Rasse und ein Traum,
    ein starker Wille.
    So reicht mir eure Hände,
    und gebt mir eure Herzen,
    ich warte.
    Es gibt nur eine Richtung:
    eine Erde und ein Volk.
    Ein Leitbild.
    Der Text allerdings wurde einfach nur wortwörtlich vom Original übersetzt:

    One flesh, one bone,
    One true religion,
    One race, one hope,
    One real decision
    So give me your hands
    Give me your hearts
    I'm ready
    There's only one direction
    One world, one nation,
    Yeah one vision.
    So fällt jeder Vorwurf gegen Laibach auf Queen beziehungsweise die Popmusik als Ganzes zurück. Diese subversive Taktik hat ihnen neben Anfeindungen auch vielfach Anerkennung eingebracht, der Philosoph Slavoj Žižek behauptet sogar, dass sie im demokratischen Entwicklungsprozess Sloweniens eine wichtige Rolle gespielt hätten.

    Einziges und für die Gruppe ungewöhnliches Liebeslied war im Jahre 2004 eine Coverversion des Rammstein-Titels „Ohne Dich“ (Mina Harker Remix), das die ursprüngliche Aussage des Stücks laibachtypisch in die umgekehrte Perspektive rückt.


    Bildliche Kunst [Bearbeiten]
    Laibach-LogoObwohl Laibach in erster Linie eine Musikgruppe sind, haben sie dennoch, gerade in der Zeit vor NSK, auch in anderen Bereichen gearbeitet. Eine der wichtigsten Arbeiten ist das MB 84 Memorandum (1984). Ein Bild eines schwarzen Kreuzes, welches in der Zeit, in der der Name Laibach von der jugoslawischen Regierung verboten wurde, als Werbemittel diente.

  10. #50
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Triglav
    1987 wird das Album „Opus Dei“ für Mute Records veröffentlicht. .
    Da hatten sie ein wenig ärger mit.


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