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Tito: Ist er doch schuld am blutigen Zerfall Jugoslawiens ?

Erstellt von BalkanFranke, 03.01.2012, 00:20 Uhr · 256 Antworten · 24.575 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Zeig mir die Quellen wo Jugoslawien mit 21 Milliarden $ Schulden bei den Top 3 ist, komm zeig.

    Und die Inflation wurde unter Markovic auf 0% gebracht, genau wie die Schulden fast ganz abbezahlt wurden mit Devisen aus den Banken
    Inflation continued to spiral during the 1980s. In 1987 it had reached 150 percent annually; by 1989, it reached 1950 percent. In the same period, foreign debt rose, unemployment remained high, living standards fell, and regional economic disparities widened.

    In 1988 Yugoslavia had the highest per capita foreign debt in Europe, totaling over US$20 billion (see table 18, Appendix). In May 1988 the Yugoslav government signed an agreement with the IMF that provided new foreign loans and rescheduled the debt, in return for which the government agreed to cut inflation by carefully limiting expansion of domestic bank credits. This was the first attempt to use monetary policy to control Yugoslav inflation.

    Data as of December 1990.

    Yugoslavia - Inflation and the Foreign Debt

    Keine Angst, die Quelle in dem die SFRJ gleich hinter einem südamerikanischen Staat liegt liefere ich dir auch noch.

    Du kannst es nicht ertragen dass deine geliebte SFRJ in den 80ern ein Stück Dreck war mit höherer Arbeitslosigkeit als in den heutigen Bananenrepubliken.

  2. #42
    Avatar von Hercegovac

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    Horst Grabert, Ende der 1970-er Jahre deutscher Botschafter in Jugoslawien, hatte einen sehr vertrauensvollen Dauerkontakt zu Tito und konnte noch Jahrzehnte später die schönsten Tito-Geschichten erzählen. Daraus wurde klar, warum alle die Unrecht haben, die Tito später als Diktator, Kriegsverbrecher etc. hinstellten. Das war Tito nie, denn das hatte er nie nötig.
    Oftmals habe ich mir den „Spaß“ gemacht, spätere Tito-Kritiker zu fragen, was sie am 4. Mai 1980, dem Todestag Titos, getan haben. Wenn sie ehrlich waren, sagten sie „Ich habe geweint“ – und wenn sie etwas anderes sagten, dann logen sie oder waren nationalistische Polit-Emigranten, die sich mit aller Berechtigung nichts in Titos Jugoslawien getraut hatten.
    Was das bratstvo i jedinstvo angeht, das gab es und es heute hat man es immer noch. Die Christen gingen zu den Moslems, wenn Bajram war, und die Moslems, zu den Christen, wenn Weihnachten war. Ich werde einen Kroaten, Montenegriner, Bosnier, Slowenen und Mazedonier immer als mein Bruder sehen und das denken viele, nur trauen es sich manche, nicht auszusprechen.

    Wir Ex-Jugoslawen besitzen ein kulturelles Gut, welches nur wenige Völker auf dieser Welt besitzen und das ist unser "Backround". Daran können auch nicht die ewigen Nörgkler hier was ändern. Wir sprechen fast die selbe Sprache, hören die selbe Musik, essen das selbe Essen und viele haben die selbe Mentalität.

  3. #43

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    Zitat Zitat von -Mačak- Beitrag anzeigen
    Es wäre schön, wenn du anfangen würdest präzisere und richtigere Karten zu benutzen

    Ich find leider keine besseren, ich habe außerdem das Gefühl das jede Karte anders ist. Die Frage ist, wusste man das eigentlich so genau 91, oder haben alle ihre Version ?

    Falls die Karte falsch ist, sorry, aber eigentlich will ich auch nur die Tatsache aufzeigen das sich die Ethnische Volksverteilung an keine grenzen gehalten hat

  4. #44
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Inflation continued to spiral during the 1980s. In 1987 it had reached 150 percent annually; by 1989, it reached 1950 percent. In the same period, foreign debt rose, unemployment remained high, living standards fell, and regional economic disparities widened.

    In 1988 Yugoslavia had the highest per capita foreign debt in Europe, totaling over US$20 billion (see table 18, Appendix). In May 1988 the Yugoslav government signed an agreement with the IMF that provided new foreign loans and rescheduled the debt, in return for which the government agreed to cut inflation by carefully limiting expansion of domestic bank credits. This was the first attempt to use monetary policy to control Yugoslav inflation.

    Data as of December 1990.

    Yugoslavia - Inflation and the Foreign Debt

    Keine Angst, die Quelle in dem die SFRJ gleich hinter einem südamerikanischen Staat liegt liefere ich dir auch noch.

    Du kannst es nicht ertragen dass deine geliebte SFRJ in den 80ern ein Stück Dreck war mit höherer Arbeitslosigkeit als in den heutigen Bananenrepubliken.

    Ich finde es recht respektlos, so über YU zu reden, damit beleidigst du die Partisanen, die 41-45, für die Freiheit Jugoslawiens gefallen sind. Sie kämpften für alle Völker, von Slowenien bis nach Mazedonien. Ich gebe zu das Konzept in den 80-er war ausgelagt und diverse Reformen hätten spätestens in den 70-er kommen müssen, aber so ausfallend zu werden, finde ich nicht korrekt.

    Verstehe auch nicht die ganzen Albaner, die hier auf Anti-Tito und Jugo machen, sie lebten nie besser.

  5. #45

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    Zitat Zitat von Ravna_Posavina Beitrag anzeigen
    Wie ich das liebe wenn Leute versuchen die Schuld für Krieg, Leid und Zerstörung auf andere zu schieben. Nije tito klao po bosni nego smo mi. Die einen sagen USA, die anderen der Vatikan und dieser Heinz jz Tito. Wir sind nur zu stolz um uns selbst die Schuld zu geben.

    Natürlich haben nur die Blut an den Händen die Waffen trugen und Befehle erteilten oder Profit aus dem Leid zogen. Aber was ich mit dem Thread eigentlich anstoßen möchte, ist die Frage, ob nicht vielleicht Titos Positionieren der Grenzen ein Auslösender Impuls war.

  6. #46
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Hercegovac Beitrag anzeigen
    Ich finde es recht respektlos, so über YU zu reden, damit beleidigst du die Partisanen, die 41-45, für die Freiheit Jugoslawiens gefallen sind. Sie kämpften für alle Völker, von Slowenien bis nach Mazedonien. Ich gebe zu das Konzept in den 80-er war ausgelagt und diverse Reformen hätten spätestens in den 70-er kommen müssen, aber so ausfallend zu werden, finde ich nicht korrekt.

    Verstehe auch nicht die ganzen Albaner, die hier auf Anti-Tito und Jugo machen, sie lebten nie besser.
    Entschuldigung Herceg, aber Mastaspinna versucht hier etwas schönzureden was eben nicht so schön war.

    Er spielt die extrem hohe Verschuldung der SFRJ und die enorme Arbeitslosigkeit in den 80ern total runter. Wenn man sogar den IWF den Arsch küssen muss und dessen Pläne aufgezwungen bekommt dann ist man wirtschaftlich total am Ende da können Masta und Co. noch so lange "uz marshala tita" singen. Ändert an den Tatsachen aber rein garnichts.

    Und die Partisanen haben bestimmt nicht für das Gebilde gekämpft dass nach Tito entstanden ist.

  7. #47

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    Der Nationalismus und Antijugoslawismus war auch vor Tito in Jugoslawien groß, er hat ihn zu seinen Lebzeiten nur unterdrückt und nach seinem Tod ist er explodiert. Jugoslawien hätte nur eine andere territoriale Aufteilung vielleicht retten oder zumindest den Krieg verhindern können und die Verfassungsänderung von 1974 war auch zu schwammig.

  8. #48
    Albo-One
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Tja bei aller Hochachtung für das Jugoslawien-Konzept Titos, muß man retrospektiv feststellen das er durch die Gliederung Jugoslawiens in nationale Republiken, welche zu Sollbruchstellen wurden, durchaus ungewollt eine Prämisse für den Zerfall geschaffen hat.
    Jugoslawien war eben ein Vielvölkerstaat, wie hätte er es eben sonst hinkriegen sollen?
    Die Länder Kroatien, Bosnien und Serbien bspw., die ja schon vor Staatsgründung Jugoslawiens oder dessen Vorgänger "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen" existent waren, konnten nicht einfach so "zusammengeschmolzen" werden.
    Jugoslawien war wie eine Art zusammengelegtes Puzzle, dass in den 90er Jahren langsam auseinanderbrach. War eh klar bei der meist aufgezwungene Brüderschaft und das "mundtot" machen der Kritiker.

  9. #49
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Entschuldigung Herceg, aber Mastaspinna versucht hier etwas schönzureden was eben nicht so schön war.

    Er spielt die extrem hohe Verschuldung der SFRJ und die enorme Arbeitslosigkeit in den 80ern total runter. Wenn man sogar den IWF den Arsch küssen muss und dessen Pläne aufgezwungen bekommt dann ist man wirtschaftlich total am Ende da können Masta und Co. noch so lange "uz marshala tita" singen. Ändert an den Tatsachen aber rein garnichts.

    Und die Partisanen haben bestimmt nicht für das Gebilde gekämpft dass nach Tito entstanden ist.
    Ich hab Masta's Aussagen nicht verfolgt und es ist kein Thema zuzugeben, dass Jugoslawien in den 80-er am Boden lag. Man hätte, wie gesagt bei den Sitzungen bzw man hatte die Chance zwischen 71 und 76 neue Reformen einzuführen und so das Projekt Jugoslawien zu sichern aber diese Chance hat man leider verpasst, das geht leider auf die Kappe Tito's, denn in seinen alten Tagen, so scheint es mir, ist er ein wenig "senil" geworden.

    Die Partisanen kämpften für Tito, für die Freiheit der "jugoslawischen" Völker und da war es egal, ob die Einheiten aus Serben, Bosniaken, Mazedoniern oder Kroaten bestanden bzw die waren ja durchgemischt. Fast die gesamte Führungselite der heutigen Ex-Yu Länder, alle waren sie stolze Partisanen und Jugoslawen.

    Unser Primitivismus hat uns "besiegt".

  10. #50

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    Jugoslawien wurde im Laufe seiner Geschichte mehrere male umstrukturiert. Bis zum 2. Weltkrieg war YU ein Einheitsstaat und die territoriale Gliederung sah wie folgt aus:




    Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde Jugoslawien föderalisiert und die Teilrepubliken erhielten erst 1974 das Recht auf Sezession

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