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Titos grösster Fehler

Erstellt von Zurich, 14.09.2007, 19:58 Uhr · 234 Antworten · 8.421 Aufrufe

  1. #171
    Lopov
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Eben dass galt es zu verhindern. Von dem Reden wir hier alle: "Warum Jugoslawien zerbrach".
    Mit dem Unabhängigkeitsrecht hat man sich den "Tod Jugoslawiens" nun mal in Aussicht gestellt. Leute denen dieses Recht wichtig war, wollten Jugoslawien nicht. Und das war das Problem.
    (und das noch zur Zeit, als alles gut zu funktionieren schien und alle anscheinend zufrieden waren)

    Aber fallst du gegen diesen Staat Jugoslawien warst, dann ist es ja logisch, dass du nicht verstehst, was so falsch an der Sache war mit dem Unabhängigkeits recht.

    Doch für Jugoslawen wie mich, bedeutete das den Tod des wundervollsten Staates den es jemans gab und geben wird.
    aber du kannst nicht ernsthaft glauben, dass so ein vielvölkerstaat funktioniert? vielleicht sollte das ein psychologischer trick sein. solang man im hinterkopf hat, dass man jederzeit aussteigen kann, bemühmt man sich mehr, dass es funktioniert. aber es ist vorbei und so ist es gut.

  2. #172

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    aber du kannst nicht ernsthaft glauben, dass so ein vielvölkerstaat funktioniert? vielleicht sollte das ein psychologischer trick sein. solang man im hinterkopf hat, dass man jederzeit aussteigen kann, bemühmt man sich mehr, dass es funktioniert. aber es ist vorbei und so ist es gut.
    Ein Vielvölkerstaat funktioniert nicht?`Dann erklärst du mir warum die EU auf einen solchen zugeht.

  3. #173
    Lopov
    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Ein Vielvölkerstaat funktioniert nicht?`Dann erklärst du mir warum die EU auf einen solchen zugeht.
    der unterschied zwischen EU und jugoslavien ist, dass man in der EU seine souveränität nicht abgeben muss. das ist ein sehr großer unterschied.

  4. #174
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    aber du kannst nicht ernsthaft glauben, dass so ein vielvölkerstaat funktioniert? vielleicht sollte das ein psychologischer trick sein. solang man im hinterkopf hat, dass man jederzeit aussteigen kann, bemühmt man sich mehr, dass es funktioniert. aber es ist vorbei und so ist es gut.
    Warum funktioniert dann Belgien, warum funktioniert die Schweiz,....und und und... kann dir unzählige Beispiele nennen.

    Und in Jugoslawien waren es Slawen, hatten mal abgesehen von Slowenien und Mazedonien die gleiche Sprache und Kultur, was viele andere Vielvölkerstaaten nicht haben.

    Das es nicht funktionieren sollte, lag nur in den Köpfen der Nationalisten und Faschisten. Wie du siehst (deiner Argumentetion nach) gab es Faschos, die diesen Staat einfach nicht wollten, auch zu Zeiten, als es dem Land gut ging und alle zufrieden schienen (70er).

    Was ich sagen möchte: Wieso gross drum reden, wer die Schuld am Untergang Jugosawiens trägt, wie man es hätte retten könnnen,..... und weiteres blablabla, wenn die Tatsache besteht, dass es Faschos gab, die diesen Staat einfach nicht wollten (aus welchen Gründen auch immer). Die Identität der eigenen Ethnie war ihnen wichtiger, als der Wohlstand des Landes, wichtiger als alles andere (aus welchen Gründen auch immer). Oder vielleicht wollten sich "die Braunen" an den Jugoslawen einfach für die Niederlage des 2. WK rächen. Ich weiss es nicht. Ich weiss nur das ich im Herzen Jugoslawe bin, als Jugoslawe bei den Volkszählunge gezählt wurde und die Faschos unseren Staat vernichtet hatten.

  5. #175
    Gast829627
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Ich meinte generell man hätte jedem sein eigenes Land geben sollen. Sprich: Den Albanern, Kroaten, Bosniern, Serben usw. Anstatt das ganze mit aller Gewalt zusammenhalten zu wollen...
    die albaner haben albanien wovon redest du ??


    misch dich nicht ein in jugoslawische themen den albaner wie du haben sich nie als jugoslawen gefühlt ,wurden und werden auch nicht nach der meinung gefragt!!




    es gibt albaner die das jugoslawien geliebt haben sogar mehr als albanien ......du ping pong gehörst garantiert nicht dazu

  6. #176
    Lopov
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Warum funktioniert dann Belgien, warum funktioniert die Schweiz,....und und und... kann dir unzählige Beispiele nennen.

    Und in Jugoslawien waren es Slawen, hatten mal abgesehen von Slowenien und Mazedonien die gleiche Sprache und Kultur, was viele andere Vielvölkerstaaten nicht haben.

    Das es nicht funktionieren sollte, lag nur in den Köpfen der Nationalisten und Faschisten. Wie du siehst (deiner Argumentetion nach) gab es Faschos, die diesen Staat einfach nicht wollten, auch zu Zeiten, als es dem Land gut ging und alle zufrieden schienen (70er).

    Was ich sagen möchte: Wieso gross drum reden, wer die Schuld am Untergang Jugosawiens trägt, wie man es hätte retten könnnen,..... und weiteres blablabla, wenn die Tatsache besteht, dass es Faschos gab, die diesen Staat einfach nicht wollten (aus welchen Gründen auch immer). Die Identität der eigenen Ethnie war ihnen wichtiger, als der Wohlstand des Landes, wichtiger als alles andere (aus welchen Gründen auch immer). Oder vielleicht wollten sich "die Braunen" an den Jugoslawen einfach für die Niederlage des 2. WK rächen. Ich weiss es nicht. Ich weiss nur das ich im Herzen Jugoslawe bin, als Jugoslawe bei den Volkszählunge gezählt wurde und die Faschos unseren Staat vernichtet hatten.
    belgien und schweiz sind dann doch um einiges kleiner. ich weiß ja nicht wie es damals wirklich abgelaufen ist. vielleicht war es gut, vielleicht aber auch nicht. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich jedes volk gleich behandelt gefühlt hat. je nach größe und macht gab es damals bestimmt ungleichheiten. was ich so von meinen eltern und verwandten mitbekomme, ist, dass die albaner nicht unbedingt als gleichberechtigt angesehen wurden/werden. ich glaube, dass tito einfach ein chaos hinterlassen hat und die nationalisten diese situation ausgenutzt haben. und so kam dann eins zum anderen ... vielleicht wären wir heute eine starke nation, wo man sich wohl fühlen kann. aber das haben einige leute versaut.

  7. #177
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Warum funktioniert dann Belgien, warum funktioniert die Schweiz,
    Belgien funktioniert nicht wirklich und in der Schweiz heben sie 3 Finger zum schwoeren...das funktioniert wohl....

  8. #178
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Der Kroatische Frühling (=> Kroatischer Frühling - Wikipedia) hatte leider Spuren hinterlassen. Alle darauffolgenden Änderugen in der Verfassung konnte man akzeptieren aber nur ein kleiner winziger "Paragraph" wurde Jugoslawien zum Verhängnis, nämlich das Sezessions-Recht der einzelnen Republiken (bzw. das Recht auf Unabhängigkeit). Das Recht war sehr eingeschränkt und Laut verfassung nicht einfach so durchziehbar (was den Erhalt des Staates (anscheinend & zu einer "90%igen" Sicherheit) dennoch garantieren soll). Doch er war da und damit war Jugoslawiens Untergang schon vorprogrammiert.

    Und genau um dieses Recht entflammte ein paar Tage nach Titos Tod der Konflikt im Kosovo. Kosovo und Vojvodina hatten die selben Rechte wie alle anderen Republiken bis aber auf diese "kleine" Ausnahme mit dem Sezessions-Recht.
    Klar... Die Kosovo-Albaner zeigten jetzt mit dem Finger mit dem Motto: "Sieht. Die anderen haben dieses auch. Wir wollen es ebenfalls! Ist wichtig!"
    Das verdamtte Scheiss-Recht von 1974 war nun mal da und das war der grösste Fehler.

    Aber anderseits stand Tito unter riesigem Druck. Es war sogar die Rede das zwischen den Kroaten ein politischer Konflikt oder gar Bürgerkrieg ausbrechen könnte, was akute Gefahr für die Stabilität Jugoslawiens bedeuten konnte. Also musste er in Gewissen-Sachen einen Kompromiss finden um für Ruhe zu sorgen und sich erneut "beugen". Eines dieser Kopromisse war das Sezessions-Recht!

    Tito hätte hart bleiben müssen! Um jeden Preis!

    Ich meine... Mann muss nicht gross überlegen, was der Sinn dieses Rechts war. Man hätte damals gleich Jugoslawien auflösen können.

    Jemand der dieses Recht verlangt und ihm dieses Recht soooooooo wichtig ist und von sooooooo grosser Bedeutung, der hat andere, grössere Pläne als den Status Quo!!!!


    Also ob die Teilrepubliken wirklich ein Sezessionsrecht hatten, darüber kann man sich streiten. Die Badingter Kommission hat es zwar dann so ausgelegt, aber sicherlich haben realpolitische Erwägungen eine große Rolle gespielt. Ich meine, der Konflikt war ausgebrochen, Serbien hat mit Gewalt versucht sein Territorium auszuweiten. Es waren rund ein Drittel des kroatischen Territoriums (bei 12 Prozent Bevölkerungsanteil laut Volkszählung 1991) und rund 70 Prozent des bosnischen Territoriums (bei rund einem drittel Bevölkerungsanteil laut Volkszählung von 1991) zu Beginn von serbischen Truppen besetzt. Ich will damit sagen, im Zerfallsprozess Jugoslawiens hätte auch durchaus das Selbstbestimmungsrecht der Völker worauf sich die Serben in Kroatien und Bosnien berufen haben mehr gewichtet werden können. Man schaue sich das Völkerrecht an. Ich glaube Serbien selbst hat mit seiner brutalen Vertreibungspolitik zu Beginn der 90er letztendlich den sezionistischen Bestrebungen der Teilrepubliken International zum Durchbruch verholfen.

    Was die Gleichberechtigungsbestrebungen der Albaner innerhalb der Föderation angeht, waren diese mehr als berechtigt, insbesondere als nicht südslawisches Volk. Die Albaner waren das einzige* Volk Jugoslawiens welches nicht den Status einer Nation zugestanden bekommen hat. Mit anderen Worten waren sie in der SFRJ einer permanenten kollektiven Diskriminierung innerhalb des Staatebundes ausgesetzt.




    * kleine Völkerschaften der SFRJ (unter 0,5 Millionen Mitgliedern) abgesehen.

  9. #179
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Lucky Luke Beitrag anzeigen
    Also ob die Teilrepubliken wirklich ein Sezessionsrecht hatten, darüber kann man sich streiten. Die Badingter Kommission hat es zwar dann so ausgelegt, aber sicherlich haben realpolitische Erwägungen eine große Rolle gespielt. Ich meine, der Konflikt war ausgebrochen, Serbien hat mit Gewalt versucht sein Territorium auszuweiten. Es waren rund ein Drittel des kroatischen Territoriums (bei 12 Prozent Bevölkerungsanteil laut Volkszählung 1991) und rund 70 Prozent des bosnischen Territoriums (bei rund einem drittel Bevölkerungsanteil laut Volkszählung von 1991) zu Beginn von serbischen Truppen besetzt. Ich will damit sagen, im Zerfallsprozess Jugoslawiens hätte auch durchaus das Selbstbestimmungsrecht der Völker worauf sich die Serben in Kroatien und Bosnien berufen haben mehr gewichtet werden können. Man schaue sich das Völkerrecht an. Ich glaube Serbien selbst hat mit seiner brutalen Vertreibungspolitik zu Beginn der 90er letztendlich den sezionistischen Bestrebungen der Teilrepubliken International zum Durchbruch verholfen.

    Was die Gleichberechtigungsbestrebungen der Albaner innerhalb der Föderation angeht, waren diese mehr als berechtigt, insbesondere als nicht südslawisches Volk. Die Albaner waren das einzige* Volk Jugoslawiens welches nicht den Status einer Nation zugestanden bekommen hat. Mit anderen Worten waren sie in der SFRJ einer permanenten kollektiven Diskriminierung innerhalb des Staatebundes ausgesetzt.




    * kleine Völkerschaften der SFRJ (unter 0,5 Millionen Mitgliedern) abgesehen.
    Halt halt halt Junge... Ich will dir zwar nicht unterstellen, dass du im Unrecht bist, doch der Ablauf war ein wenig anders.

    1.) Ganz am Anfang des Krieges hat Serbien nicht versucht, sein Terrirorium auszuweiten (der "Eroberungs-Krieg" fand später statt). Die jugoslawische Armee "JNA" (unter Jugoslawischen Flagge) versuchte mit Millitärgewalt die Unahängigkeit zu verhindern. Und es waren dort nicht nur Serben. Vorallem bei kurzen Slowenien-Konflikt waren auch andere Nationen unter der JNA vertreten. Aber gut... das änderte sich schnell.

    2.) Die Verfolgung des Ziels "Gross-Serbien" (also alle serbisch-besiedelten Territorien unter dem Mutterland Serbien) entstand erst während des Krieges und nicht vor dem Krieg.

    3.) Die Kroaten verfolgten während dem Krieg ähnliche Ziele.

  10. #180
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Halt halt halt Junge... Ich will dir zwar nicht unterstellen, dass du im Unrecht bist, doch der Ablauf war ein wenig anders.

    1.) Ganz am Anfang des Krieges hat Serbien nicht versucht, sein Terrirorium auszuweiten (der "Eroberungs-Krieg" fand später statt). Die jugoslawische Armee "JNA" (unter Jugoslawischen Flagge) versuchte mit Millitärgewalt die Unahängigkeit zu verhindern. Und es waren dort nicht nur Serben. Vorallem bei kurzen Slowenien-Konflikt waren auch andere Nationen unter der JNA vertreten. Aber gut... das änderte sich schnell.

    2.) Die Verfolgung des Ziels "Gross-Serbien" (also alle serbisch-besiedelten Territorien unter dem Mutterland Serbien) entstand erst während des Krieges und nicht vor dem Krieg.

    3.) Die Kroaten verfolgten während dem Krieg ähnliche Ziele.
    Gähnend deine Leere.


    - Karten vom Großserbien schon 1988 gesehen (habe ich sogar von nem Serben bekommen).
    - Arkan und Kosorten ab 1989 in der Krajina zur Ausbildung von Cetnikbanden.
    - Warum war denn 1990 die sogenannte „Krajna“ besetzt wenn man nichts erobern wollte.

    Junge, du redest den größten Mist zusammen den ich jeh gelesen habe. Und ich habe schon viel deiner scheiße gelesen.

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