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Titos grösster Fehler

Erstellt von Zurich, 14.09.2007, 19:58 Uhr · 234 Antworten · 8.453 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, dass das Kosovo nicht ein Teil Jugoslawiens hätte sein sollen. Vielleicht wäre Jugoslawien heute immer noch ein Staat.
    Vielleicht waere es auch einfach besser gewesen er haette die Demokratie zugelassen.
    Die meisten haetten doch sowieso ihn gewaehlt(auch die Albaner)

    ...und wir haetten mal um einiges weniger stress gehabt...



    naja...da fehlte ihm wohl das vertrauen zu seinem Volk...

  2. #12
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von I_am_not_Superman Beitrag anzeigen
    es waren ja nur kosovaren in der SFRJ.
    und kosovo gehört eben bis heute zu serbien.
    ist vielleicht für dich unlogisch, aber welches land gibt freiwillig land her?
    Ich meinte generell man hätte jedem sein eigenes Land geben sollen. Sprich: Den Albanern, Kroaten, Bosniern, Serben usw. Anstatt das ganze mit aller Gewalt zusammenhalten zu wollen...

  3. #13
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Im Krieg vielleicht aber im Frieden versagt.
    Waere das Subasic-Tito abkommen richtig eingehalten worden dann waeren wir evtl ne ganz normale Demokratie mit Republikanischem Setup geworden.
    die Partisanen sollten also an der Regierung beteiligten werden ...beteiligt!!!!!

    Šubašić hatte doch nichts zu sagen.
    Seine Regierung war doch unbedeutend.
    Wieso hätte sich Tito die Macht mit ihm teilen sollen ?
    Tito war der Gewinner und Šubašić sass irgendwo in London rum.

  4. #14
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Ich meinte generell man hätte jedem sein eigenes Land geben sollen. Sprich: Den Albanern, Kroaten, Bosniern, Serben usw. Anstatt das ganze mit aller Gewalt zusammenhalten zu wollen...

    Das hört sich natürlich logisch an, war aber damals nicht machbar. Wir dürfen nicht aus heutiger Sicht die Ereignisse von vor 60 Jahren beurteilen.

  5. #15
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Aber du erwähnst eine wichtige Tatsache. Egal was die Albaner mit der Zeit bekamen (am Anfang hatten sie ja sehr wenig Rechte) und was sie alles noch bekommen hätten können, Jugoslawien schmeckte ihnen so oder so nicht. Es war ein Slawenstaat, mit panslawistischen Farben in der Fahne, in seinem Namen trug er das Slawien tum (Jugoslawien) und das Slawentum war der Hauptgrund für die Gemeinsamkeit und die Erhaltung des Staates. Kein Wunder, dass das mal aus moralischer Hinsicht den Albanern nie schmeckte, völlig egal was sie noch bekommen hätten.
    Tito strebte eine antinationalistische Politik an und die Politik einer gemeinsamen jugoslawischen Historie und Identität. Doch dies kam bei den Albaner nie an. Verständlich: Sie waren ja auch keine Slawen, aber sie waren da und zudem das 4. grösste Volk.
    Na klar hat nicht geschmeckt. Man hat ja sowieso nie dazu gehört. Und dieses Gefühl wurde noch zusätzlich dadurch gestärkt, dass 250 000 Maxeln in Montenegro einen eigenen Staaten kriegten die 2 000 000 Albaner in Ks aber nicht
    Ganz recht du sagst, das 4. grösste Volk und trotzdem nicht gleichberechtigt. Diese SCHEISSE würde keinem schmecken, nicht nur den Albanern.

    Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, dass das Kosovo nicht ein Teil Jugoslawiens hätte sein sollen. Vielleicht wäre Jugoslawien heute immer noch ein Staat.

    Wenn ich die Wahl hätte: Serbien ohne Kosovo dafür aber ein grosses mächtiges Jugosawien oder anderseits Serbien ohne Jugoslawien aber mit Kosovo, dann wäre mir Nr.1 wohl viel lieber.
    Ich hab das Gefühl du gibst nur den albanern die Schuld dass jugoslawien den Bach runterging. Ich finde das ist nicht so ganz richtig. Klar hat es in Ks angefangen, mit dem Streik der Bergleute, aber das wars auch schon.
    An dem Blödsinn in Kroatien, Bosnien und Slowenien was ihr untereinander zahmdraht habts können wir herzlich wenig was dafür.

  6. #16
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Šubašić hatte doch nichts zu sagen.
    Seine Regierung war doch unbedeutend.
    jup...Tito hat ja auch alles bestimmt...da waer ich auch gegangen..

    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Wieso hätte sich Tito die Macht mit ihm teilen sollen ?
    Subasic hat Tito ja akzeptiert und in seiner Regierung partizipiert.
    Irgendwann hatte er allerdings keinen Bock mehr was irgendwie ja verstaendlich ist...

    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Tito war der Gewinner und Šubašić sass irgendwo in London rum.
    Ob gewinner oder nicht...er haette sich zur Wahl stellen koennen und wie ich schon mehrmals gepostet hab...Alle haetten ihn gewaehlt(auch die Albaner)...

  7. #17

    Registriert seit
    10.06.2006
    Beiträge
    1.894
    Ich würde mal sagen, das war ein wirklich guter schritt von tito vom gewaltherrscher zum demokraten... da sieht man mal wieder, dass die pseudo-yugoslawen in wirklichkeit nur ihr aufgezwungenes srboslavien wolllen. wenn yugoslawien existieren soll, dann muss die große mehrheit dafür sein, der wille dafür muss in den köpfen sein und es darf nie mit gewalt aufgezwungen werden. tito hatte das schon erkannt, aber er hatte sich verschätzt wie schnell die meinung von für yugoslawien in gegen yugoslawien umschwenken kann.

  8. #18
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Ich meinte generell man hätte jedem sein eigenes Land geben sollen. Sprich: Den Albanern, Kroaten, Bosniern, Serben usw. Anstatt das ganze mit aller Gewalt zusammenhalten zu wollen...
    dann hätten wir uns wohl gleich nach dem 2. WK die köpfe eingeschlagen wegen den grenzstreitigkeiten.

    damals war es wie zeljko gesagt hat, einfach fast nicht machbar.


    aber egal wie alles geendet hat und wie es enden hätte können, wir sollten froh sein das tito die führung übernommen hat und kein nationalist

  9. #19
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von I_am_not_Superman Beitrag anzeigen
    dann hätten wir uns wohl gleich nach dem 2. WK die köpfe eingeschlagen wegen den grenzstreitigkeiten.

    damals war es wie zeljko gesagt hat, einfach fast nicht machbar.


    aber egal wie alles geendet hat und wie es enden hätte können, wir sollten froh sein das tito die führung übernommen hat und kein nationalist
    Im Großen und Ganzen hat er es ja ganz okay hingekriegt, nur es waren gewissen Punkte dabei, die von Anfang an nicht gestimmt haben, und ich glaub auch dass er das wusste, nur hat er nichts dagegen gemacht, oder konnte nix dagegen machen...
    Ich mein okay, es hätte Grenzstreitigkeiten gegeben, aber im Endeffekt werden solche Streitigkeiten nicht automatisch beseitigt wenn man aus dem ganzen dann einen einzigen Staat macht, noch dazu mit sovielen Völkern die sich nicht als das gleiche sehen (Jugoslawen) sondern eben als Serben, Kroaten, Bosnier, Albaner. Ich mein das kann doch gar nicht gut gehen.

  10. #20
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    @ Zhan Si Min

    Nein, ich gebe nicht nur den Albanern die Schuld. Ich verstehe euch. Das Problem war der geschichtliche Ablauf, die Situation und auch die Mentalität der Völker dort. Die Leute dort legten mehr Wert auf die Identität als auf den Wohlstand. Kein Wunder, dass alles den Bach runter ging.

    Aber anderseits bin ich enttäuscht, dass wegen diesem Unabhängigkeitsrecht, dass leider 1974 in die Verfassung kam, Jugoslawiens Existens ein Ende nahm bzw. der Anfang vom Ende.

    Ich bin wütend auf die, deren dieses Recht wichtig war und die ethnische Identität. Und es waren nicht nur Albaner. Albaner waren (vorerst) bei der Gründung dieses Rechts 1974 grösstenteils unbeteiligt. Erst 1980 fand es bei "einigen" Kosovo-Albanern an Bedeutung.





    Musst mich auch verstehen: Dieser Staat lag mir, meiner Famielie und Vorfahren stark am Herzen. Und jeder der an diesem Staat rüttelte verfluche ich bis in..... naja du weisst schon. Dieser mächtige Staat war unser Stolz unser ein und alles.

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