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Titos grösster Fehler

Erstellt von Zurich, 14.09.2007, 19:58 Uhr · 234 Antworten · 8.398 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Velez

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    Zitat Zitat von Bardhylus Beitrag anzeigen
    scheiss auf tito und auf jugoslawien
    leute das ist verwarnungs würdig!
    es gibt immer noch jugoslawen

  2. #62
    Avatar von Südslawe

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    Bahrdylus hat mein Volk beleidigt.

  3. #63

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    Zitat Zitat von Velez Beitrag anzeigen
    leute das ist verwarnungs würdig!
    es gibt immer noch jugoslawen
    Er scheisst auf etwas was es nicht mehr gibt: Jugoslawien.
    Er hat nirgends auf die Jugoslawen geschissen.

  4. #64
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von drenicaku Beitrag anzeigen
    von 1974 - 1980 hatten die albaner die gleichen rechte wie alle anderen Yugoslawen.

    da fingen die serben an kosova zu verlassen. sie hatten nähmlich von 1912 - 1973 einen höheren stellenwert und hatten alle chefpositionen.

    albanisch wurde amtssprache, albaner erhielten hohe stellen.

    die albaner hatten ihr eigenes land nur von 1974 - 1980 "in der hand."
    davor wurde das land von den serben regiert, demenstprechend sah es aus.

    die serbisch-bewohnetn gebiete sahen wie west-europa aus, die albanischen noch wie während des 2WK.

    das geld was in die albanischen ortschaften fliessen sollte, haben die "Herren" Serben aufgeteilt.

    Als die albaner mehr und mehr cheffposition erhielten, sind die kolonialisten nach serbien.
    Anscheinend ging es Euch damals sehr gut und endlich schienen alle zu frieden. Nur... Da wär noch eine Frage:
    Wieso aufeinmal die grosse Hektik ein paar Tage nach Titos Tod um das Unabhängigkeitsrecht??? War das soooooo nötig?

    Hätte wirklich nicht sein sollen. Und da wär auch Milos nicht aufgestiegen, sondern hätte seine Karriere höchstens als Hausmeister im Parlamentshaus absolviert.

  5. #65
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von drenicaku Beitrag anzeigen
    rankovic lebte auch zu titos zeiten.
    Vergiss Rakovic. Er war eines der vielen Probleme in Jugoslawien die sich mit der Zeit lösten. Tito konnte nun mal nicht nach WK2 von heute auf morgen alles aufräumen.

  6. #66

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Anscheinend ging es Euch damals sehr gut und endlich schienen alle zu frieden. Nur... Da wär noch eine Frage:
    Wieso aufeinmal die grosse Hektik ein paar Tage nach Titos Tod um das Unabhängigkeitsrecht??? War das soooooo nötig?

    Hätte wirklich nicht sein sollen. Und da wär auch Milos nicht aufgestiegen, sondern hätte seine Karriere höchstens als Hausmeister im Parlamentshaus absolviert.
    Die Leute haben friedlich demonstriert und wurden von der serbischen Polizei verhaftet, gefoltert, geschlagen etc.

    Noch einiges zu Rankovic, kennste bestimmt:

    Nach dem Krieg bekleidete Ranković das Amt des Innenministers des neugegründeten Staats Jugoslawien. Er war zudem Chef des jugoslawischen Geheimdienstes OZNA und oberster Befehlshaber der politischen Polizei UDBA. Ranković wird in der Ausübung seiner Ämter ein Vorgehen "mit harter Hand" nachgesagt. Er wird als maßgeblich verantwortlich für staatliche Gewaltmaßnahmen gegen die albanische Bevölkerung des Kosovo gesehen. In den 60er-Jahren opponierte Ranković innerparteilich gegenüber einem Umbau der politischen Machtstrukturen in Jugoslawien hin zu einer mehr föderalistischen Machtverteilung. Er verhinderte insbesondere die Umsetzung albanischer Autonomierechte im Kosovo

  7. #67

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    Im Jahre 1987 gelang es Slobodan Milosevic, sich an die Spitze der "Sozialistischen Partei" (SPS) zu setzen und sich damit zum nationalen Führer der Serben zu machen. Er gilt als der Erfinder der "mitinsi" (Massenkundgebungen), die nach außen als ein spontaner Aufbruch des serbischen Volkes erschienen, in Wirklichkeit aber bestens organisiert waren. Auf einer dieser Kundgebungen im Mai 1987 auf dem "Kosovo Polje" (Amselfeld) sprach Milosevic jenen Satz aus, der ihm ungeheure Popularität verschaffte: "Das serbische Volk darf von niemandem geschlagen werden!"
    Während eines Generalstreiks der albanischen Bergarbeiter im Jahre 1989 wurde im serbischen Parlament in Belgrad ohne Zustimmung des Provinzparlaments im Kosovo eine Verfassungsänderung beschlossen, die faktisch die Autonomie der Provinz aufhob.
    In den darauffolgenden Jahren fühlten sich die Albaner als Opfer einer brutalen Annexionspolitik und "Entalbanisierungskampagne". Zunächst wurde das Provinzparlament aufgelöst und die Provinzregierung abgesetzt. Danach übernahm ein "Direktorium" serbischer Regierungsfunktionäre auf der Basis eines Ausnahmegesetzes die Exekutivgewalt im Kosovo.
    Aufgrund der "Entalbanisierungskampagne" wurden albanische Vertreter des öffentlichen Lebens (Hochschulprofessoren, Lehrer, Ärzte, Journalisten und Redakteure) weitgehend durch Serben ersetzt. Bis Mitte des Jahres 1992 sollen etwa 85.000 Albaner ihre Arbeitsplätze verloren haben. Die Justiz und die Polizei befanden sich bis zum "Kosovo-Krieg 1999" in serbischer Hand; es folgten Verhaftungen und Folterungen. Auf die Menschenrechtsverletzungen im Kosovo wurde mehrfach durch internationale Organisationen aufmerksam gemacht.
    Die Kosovo-Albaner haben seit der Aufhebung der Autonomie im Jahre 1989 aus Protest gegen die serbische Obrigkeit die Wahlen boykottiert. Im September 1990 gaben sie sich eine eigene Verfassung und verabschiedeten ein Referendum, in dem sich 87% der Kosovo-Albaner für die Unabhängigkeit des Kosovo aussprachen. Am 21. Oktober 1991 wurde von der Regierung des Kosovo unter Führung des Arztes Dr. Bujar Bukoshi das von Serbien verbotene kosovo-albanische Parlament in Pristina ausgerufen. Es wurde jedoch von der albanischen Regierung anerkannt.
    Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg

  8. #68
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Velez Beitrag anzeigen
    jugoslawien war das beste was uns passieren konnte, bzw. den älteren usern hier. wir waren damals im sport überall weltspitze. immer um die titel gekämpft. wenn ich heute sehe mühen wir uns in der quali bestes beispiel bih gegen moldawien usw.
    wir konnten mit dem jugo pass hin wo wir wollten OHNE VISUM, das kannst du heute vergessen. das land funktionierte heute funktioniert kaum was.
    als eigentlich nur vorteile.
    Und wir waren eine Macht in Europa. Nach Grossbritannien und Frankreich die 3. Millitärmacht in Europa (abgesehen mal von der UdSSR). Wir waren in Ost und West anerkannt und geschätzt.

    Heute ist alles ganz anders.



    Auch heute frage ich mich, was für ein Staat wir wären, wenn wir zusammengeblieben wären. Nicht auszudenken!!!!

  9. #69
    Avatar von Triglav

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    Titos größter Fehler war das er gestorben ist,bin der Meinung Tito hätte sich den Veränderungen der Welt angepasst und in den späten 80ern Jugoslawien reformiert,was er schon vorher mehrmals gemacht hatte 1948 bruch mit Stalin(eigener weg des Sozialismuses auch Titoismus genannt)1966 Absetzung Aleksandar Ranković und damit Liberalisierung der jugoslawischen Gesellschaft.1974 einige bedeutene Forderungen des kroatischen Frühlings erfüllt,eine Verfassungsänderung einleitete hin zum Föderalismus.Tito war fähig andere Wege zu suchen und zu finden!

  10. #70
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Taulant Beitrag anzeigen
    Die Leute haben friedlich demonstriert und wurden von der serbischen Polizei verhaftet, gefoltert, geschlagen etc.
    Sooo friedlich war es bei den Demos nicht. Klar... verurteile ich die Aktionen der Polizei. Aber bei den Demonstranten gab es viele Gewalttätigen. Hab mal paar Videos gesehen von den ersten Demonstrationen im Kosovo. Steine-Werfer überall. Also waren es nicht nur böse und gewaltanwendende Polizisten sondern auch gewalttätige Zivilisten.



    Und wie gesagt.... Das alles hätte nicht sein müssen. Aber wenn ihr diesen Staat um jeden Preis einfach nicht wolltet, dann kann man nun mal nichts dagegen machen.
    Natürlich gab es auch in anderen Teil-Republiken Leute, die diesen Staat abschaffen wollten. Darum wurde ja auch das Unabhängigkeitsrecht 1974 eingeführt. Hätten sie nicht vor gehabt, Jugoslawien zu zerstören, hätten sie dieses Recht niemals verlangt!!! => Logik!


    Wie gesagt: Wem so ein Recht soooo brutal wichtig ist und von so grosser Bedeutung, der hat andere Pläne, als den Status Quo!

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