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Titos Partisanen

Erstellt von Metkovic, 25.08.2008, 14:38 Uhr · 166 Antworten · 11.186 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    20.935
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    So reden nur Leute die Jugoslawien nicht erlebt haben, bzw. noch Kinder waren als es unterging.
    Wenn Jugoslawien so ein toller Staat war, wäre es bestimmt nicht untergegangen.
    Und das bratstvo i jedinstvo war nur aufgesetzt, davon haben die kleinen pioniri gesungen, aber sobald sie in einem Alter waren als sie anfingen selbstständig zu denken haben sie es durchschaut.


    Und was die USA angeht, da klappt es weil da Menschen zusammen kommen, die zusammen leben wollen und nicht dazu gezwungen werden.
    Infwiefern lief der Staat denn nicht, also was hat nicht funktioniert?

  2. #32

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    9.454
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Aber nochmal zurück zum Thema.

    Ich selber stehe den Partisanen positiv gegenüber. Schließlich waren meine beiden Opas welche.
    Ihr Befreiungskampf war aller Ehren wert.

    Trotzdem darf man einige Sachen nicht unter den Teppich kehren, es muß erlaubt sein zu sagen dass die Vertreibung der Volksdeutschen, die Ermordung der Italiener (Foiben) oder auch die Ermordung der Ustasa nach Bleiburg, nicht in Ordnung waren.
    In Bleiburg sind mehr Zivilisten umgekommen als Ustase.


    Lies dir mal dies durch...Andrija Hebrang.....sind sehr interessante Sachen dabei...

    Text-Seite

  3. #33
    Grasdackel

    Ist von Wikipedia, aber es trifft es.

    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Infwiefern lief der Staat denn nicht, also was hat nicht funktioniert?


    Zu nennen sind vor allem:
    - die schmale Legitimationsbasis der jugoslawischen Staatsidee, die sich hauptsächlich auf die charismatische Führerfigur Tito und den Partisanenmythos gründete;
    - die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik, die zu einer immens hohen Staatsverschuldung führte, ohne dass eine konkurrenzfähige Industrie aufgebaut und eine Angleichung der Lebensverhältnisse in den verschiedenen Landesteilen erreicht wurde;
    - die ungelösten nationalen Konflikte, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur ideologisch übertüncht bzw. aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt, nie aber aufgearbeitet wurden.

  4. #34
    Cvrcak
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Zu nennen sind vor allem:
    - die schmale Legitimationsbasis der jugoslawischen Staatsidee, die sich hauptsächlich auf die charismatische Führerfigur Tito und den Partisanenmythos gründete;
    - die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik, die zu einer immens hohen Staatsverschuldung führte, ohne dass eine konkurrenzfähige Industrie aufgebaut und eine Angleichung der Lebensverhältnisse in den verschiedenen Landesteilen erreicht wurde;
    - die ungelösten nationalen Konflikte, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur ideologisch übertüncht bzw. aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt, nie aber aufgearbeitet wurden.

    Das trifft hier auch zu !

    Od 1943. pocinje organizirano djelovanje partizanske, komunisticke vlasti koja je najavila rjesenje nacionalnog pitanja, uvodjenje federalizma umjesto srpskog centralizma, oslobodjenje citave zemlje i vracanje krajeva koje su okupirali nacisti i fasisti sto su u dobroj mjeri 1945. i uspjeli. Medjutim, komunisti su sustavno unistavali sve svoje politicke protivnike, bogatije ljude i sve one koji su podrzavali dobre odnose s okupatorima. Poceli su potkraj rata masovni progoni, likvidacije ustasa, mnogo manje cetnika, slovenskih bjelogardijaca, albanskih balista, Nijemaca i drugih. Najtezi udarac toga doba dozivjela je hrvatska nacija ciju su vojsku Englezi predali Titovoj Jugoslaviji, a oni su ih uglavnom pobili ili mucili na stotinama kilometara dugim tzv. kriznim putevima po Hrvatskoj i Srbiji, Bosni i Hercegovini, sve do Makedonije, Crne Gore i Kosova.

    I druga, Titova Jugoslavija, iako je u njoj postojao formalni federalizam, ponovila je mnoge greske prve jugoslavenske drzave. Umjesto Srba i njihova kralja, svu vlast su preuzeli komunisti s Titom na celu, ali su ubrzo opet drzavni aparat, centralna vlada, vojska, generalitet, diplomacija srbizirani do maksimuma. I gospodarski su favorizirani pretezno srpski krajevi, a najvise za to su davali sredstva Slovenci i Hrvati koji su bili gospodarski najrazvijeniji. To se izrazilo nezadovoljstvom u Hrvatskoj 1971. kada je zahtijevana federalizacija ili cak konfederalizacija, ali je tzv. “hrvatsko proljece” bilo silom uguseno kao i cesko proljece 1968. godine uz podrsku sovjetske Rusije. Iako je Tito 1974. dao izglasati ustav kojim se sve republike priznaju pravim drzavama, iako je bosnjackim Muslimanima dao status nacije, njegova smrt 1980. najavila je skori raspad i druge Jugoslavije.

    dr.sci. Dragutin Pavlicevic



    Deshalb heult der staendig rum, weil es denen nicht mehr so Gut geht. Sucht euch lieber ne Arbeit.

  5. #35

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    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Zu nennen sind vor allem:
    - die schmale Legitimationsbasis der jugoslawischen Staatsidee, die sich hauptsächlich auf die charismatische Führerfigur Tito und den Partisanenmythos gründete;
    - die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik, die zu einer immens hohen Staatsverschuldung führte, ohne dass eine konkurrenzfähige Industrie aufgebaut und eine Angleichung der Lebensverhältnisse in den verschiedenen Landesteilen erreicht wurde;
    - die ungelösten nationalen Konflikte, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur ideologisch übertüncht bzw. aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt, nie aber aufgearbeitet wurden.
    1. Mir ist ein guter Diktator immer noch lieber als eine schlechte Führung mit mehreren Personen.
    2. Hier stimme ich dir in einigen Punkten zu, es wurde zu viel in das Militär investiert, anstatt in die Weiterentwicklung der Wirtschaft (Firmen, Fabriken, Maschinen). Wir hatten sehr hohe Verschuldungen bei anderen Staaten, die wir aber in Teilen am Abbezahlen waren und Jugoslawien hätte es auch geschafft von den Schulden loszukommen, doch als die Geldgeberländer das sahen forderten sie das ganze Geld auf einmal und das war zu dieser Zeit leider nicht gegeben. (Ich weis nicht wie dieser damalige Mann hieß, der dafür zuständig war)
    3. Was willst du aufarbeiten, man hat tausende von Denkmälern errichtet, uns erzählt warum Faschismus falsch ist usw. usf. und trotzdem gab es wieder nationale Spannungen. Man kann Nationalisten nicht belehren, da kannst du machen was du willst.

  6. #36

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    Zitat Zitat von Cvrcak Beitrag anzeigen
    Das trifft hier auch zu !

    Od 1943. pocinje organizirano djelovanje partizanske, komunisticke vlasti koja je najavila rjesenje nacionalnog pitanja, uvodjenje federalizma umjesto srpskog centralizma, oslobodjenje citave zemlje i vracanje krajeva koje su okupirali nacisti i fasisti sto su u dobroj mjeri 1945. i uspjeli. Medjutim, komunisti su sustavno unistavali sve svoje politicke protivnike, bogatije ljude i sve one koji su podrzavali dobre odnose s okupatorima. Poceli su potkraj rata masovni progoni, likvidacije ustasa, mnogo manje cetnika, slovenskih bjelogardijaca, albanskih balista, Nijemaca i drugih. Najtezi udarac toga doba dozivjela je hrvatska nacija ciju su vojsku Englezi predali Titovoj Jugoslaviji, a oni su ih uglavnom pobili ili mucili na stotinama kilometara dugim tzv. kriznim putevima po Hrvatskoj i Srbiji, Bosni i Hercegovini, sve do Makedonije, Crne Gore i Kosova.

    I druga, Titova Jugoslavija, iako je u njoj postojao formalni federalizam, ponovila je mnoge greske prve jugoslavenske drzave. Umjesto Srba i njihova kralja, svu vlast su preuzeli komunisti s Titom na celu, ali su ubrzo opet drzavni aparat, centralna vlada, vojska, generalitet, diplomacija srbizirani do maksimuma. I gospodarski su favorizirani pretezno srpski krajevi, a najvise za to su davali sredstva Slovenci i Hrvati koji su bili gospodarski najrazvijeniji. To se izrazilo nezadovoljstvom u Hrvatskoj 1971. kada je zahtijevana federalizacija ili cak konfederalizacija, ali je tzv. “hrvatsko proljece” bilo silom uguseno kao i cesko proljece 1968. godine uz podrsku sovjetske Rusije. Iako je Tito 1974. dao izglasati ustav kojim se sve republike priznaju pravim drzavama, iako je bosnjackim Muslimanima dao status nacije, njegova smrt 1980. najavila je skori raspad i druge Jugoslavije.

    dr.sci. Dragutin Pavlicevic



    Deshalb heult der staendig rum, weil es denen nicht mehr so Gut geht. Sucht euch lieber ne Arbeit.
    Meine Familie hat für ihre Existenz und das Hab und Gut das ich erben werde hart gearbeitet, während andere alles später vom Staat gestellt bekam. Uns wurde sogar das damalige Haus von den Partisanen angezündet. Dennoch bin ich ein Beführworter dieses Systems

  7. #37
    Avatar von Ivo2

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    19.006
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Opfer in Jasenovac war stets Gegenstand von Manipulationsversuchen, gefolgt von heftigen politischen Debatten und Konflikten.


    • Der serbische Historiker und Tito-Biograph Vladimir Dedijer schätzt, dass in Jasenovac "mind. 200.000" Menschen ermordet wurden, darunter ca. 29.000 Juden. Für das gesamte Ustascha-Kroatien spricht er von ca. 800.000 ermordeten orthodoxen Serben.
    Also Vladimir Dedijer schätzt in den 1980er Jahren zwischen 700.000 und 1,2 Millionen. Anscheinend hat er sein 1. Buch nicht gelesen, wo er 200.000 schätzt.
    Darüber gab's Diskussionen zwischen LaLa und mir, der meinte, dass Dedijer nie 200.000 Opfer geschrieben hat.
    Zitat Zitat von LaLa
    @Ivo

    Du schreisbt wieder unbegründete Argumente hier rein.
    Elsäßer geht Sachlich vor legt beweise auf den Tisch und macht mal Tacheless.
    Dedijer hat immer ggeschrieben das es ca.800.000 waren............................und so weiter.
    Zitat Zitat von Ivo2
    Sorry, aber hat er nicht. 1953 schrieb Dedijer "200 thousend victims" in the Jasenovac Camp.
    Tja, du rechnest so wie Dorin, in Jasenovac 800.000 in NDH zusätzlich mindestens 600.000 ergibt 1,4 Mio serbische Opfer während 1941-1945.
    Dieses würde bedeuten, dass nach dem 2. WK in Bosnien und Kroatien nur noch ca. 500.000 Serben lebten.
    Was sagt uns aber der Census von 1948: ca. 2,1 Mio Serben in Kroatien und Bosnien.
    Jetzt erklär mir mal die Differenz ?
    P.S.: Wo geht Elsässer sachlich und mit Fakten vor ? So wie es im Ostblock üblich war ::wink:
    Und besorg' dir mal Dedijer's Buch aus dem Jahre 1953.
    Das Symbolbild des Bosnienkriegs

  8. #38

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Meine Familie hat für ihre Existenz und das Hab und Gut das ich erben werde hart gearbeitet, während andere alles später vom Staat gestellt bekam.

    Uns wurde sogar das damalige Haus von den Partisanen angezündet. Dennoch bin ich ein Beführworter dieses Systems

    Alder....dir ist nicht mehr zu helfen....

    das ich erben werde
    klar....du bist sicher nach Tito geboren.....

  9. #39

    Registriert seit
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    16.107
    Ich darf anmerken das zu dem Zeitpunkt , in ganz Europa Deutschstämmige vertrieben wurden , vor allem die Sudeten Deutschen traf es hart.

    Das ehemalige Yu hatte zu dem Zeitpunkt , üer 1 Million Toter zu beklagen
    und weit aus mehr verschleppter.
    Das soll keine Entschuldigung sein , aber in der Geschichte des Krieges kam es immer wieder zu Vertreibung und Mord.

  10. #40
    Avatar von Sousuke-Sagara

    Registriert seit
    30.08.2005
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    7.770
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    oh doch....ein demokratisches Jugoslawien .....


    was aber 1946 wieder von einer bekannten Richtung sabotiert wurde.....

    Text-Seite
    Mag sein, aber hatte zu diesem Zeitpunkt nicht Tito das absolute Sagen in Jugoslawien? Da war der Zug der Demokratie schon abgefahren.

    EDIT:
    Was viele vergessen war, dass die damalige Situation im okkupierten Jugoslawien in Wirklichkeit der chinesischen Lage im Zweiten Weltkrieg sehr ähnlich war. Es gab unzählige Splittergruppen, die ihre eigene Agenda durchsetzen wollten, jedoch gab es keine die eine demokratische Alternative versprach.

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