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Die totale Existenzvernichtung der Donauschwaben in Serbien

Erstellt von Albanesi, 05.10.2006, 14:13 Uhr · 133 Antworten · 12.353 Aufrufe

  1. #1

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    Die totale Existenzvernichtung der Donauschwaben in Serbien

    http://www.z-g-v.de/aktuelles/?id=56#donauschwaben

    Die Donauschwaben und anderen Deutschen des vormaligen Jugoslawien

    Neben den etwa 510.000 in der heutigen serbischen Wojwodina und im heute zu Kroatien gehörenden Slawonien lebenden Donauschwaben gerieten etwa 70.000 Altösterreicher aus der nunmehr annektierten Untersteiermark und aus Oberkrain sowie etwa 20.000 Gottscheer unter das südslawische Regime. Erfahrungen mit andersnationalen politischen Bewegungen sowie ein wachsender Überfremdungsdruck zeitigten ein erwachendes Selbstbehauptungsstreben und führten 1920 zu Gründung des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes", der dreimals zeitweilig verboten wurde. Bei den Wahlen zum jugoslawischen Parlament, der Skupština, gewann die 1922 gegründete "Partei der Deutschen" 1923, 1925 und 1927 je acht, fünf und sechs Mandate. Sie wurde aber wie alle anderen national orientierten Parteien 1929 bei der Errichtung der "Königsdiktatur" verboten.

    Im Rahmen der Bodenreform wurde Grundbesitz nur an Slawen, nicht aber an ebenso bedürftige Donauschwaben zugeteilt. Das vergebliche Ankämpfen der Führung des "Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes" und der donauschwäbischen Politiker gegen diese und andere Diskriminierungen führte zum Aufkommen einer unter nationalsozialistischem Einfluß stehenden Erneuerungsbewegung, deren gemäßigte Kräfte 1939 auf Druck aus Berlin die Führung des Kulturbundes übernahmen.

    Nach dem Zerfall Jugoslawiens im April 1941 wurden die Donauschwaben nochmals dreigeteilt und zudem von Staats wegen verpflichtet, in den Wehrverbänden Deutschlands und/oder seiner Verbündeten zu dienen. In der Folge projizierten die im jugoslawischen Raum ab Mitte 1941 tätigen kommunistischen Partisanen wie auch die königstreuen serbischen "Tschetniks" ihren Haß auch auf die Donauschwaben, und der kommunistische "Antifaschistischer Rat der nationalen Befreiung Jugoslawiens" (AVNOJ) beschloß 1943 und 1944 deren völlige Enteignung und Eliminierung.

    Von den 510 000 Donauschwaben, die bei Kriegsbeginn in Jugoslawien lebten, konnten Ende 1944 vor dem Einmarsch der Sowjets und der Machtübernahme der Partisanen etwas über die Hälfte der Zivilpersonen flüchten bzw. evakuiert werden. Aus Syrmien und Slawonien über 90 Prozent, aus der Batschka und dem Baranja-Dreieck rund die Hälfte und aus dem westlichen Banat nur etwa 15 Prozent. Rund 195 000 Zivilpersonen kamen unter das Tito-Regime.

    12.000 Donauschwaben, darunter 8.000 Frauen, wurden 1944/1945 in die UdSSR zur Zwangsarbeit deportiert. 2000 von ihnen gingen bis 1949 zugrunde. Über 7000 Zivilpersonen wurden 1944 ermordet. Fast alle anderen 170.000 Zurückgebliebenen wurden enteignet, entrechtet und in Arbeits- sowie acht Konzentrationslagern interniert. 50 000 von ihnen sind innerhalb von drei Jahren durch Hunger, Seuchen und Erschießungen umgekommen, während 35 000 unter Lebensgefahr aus den Lagern über die nahen Grenzen nach Ungarn und Rumänien entkommen konnten. Ab 1946 wurden Tausende Kinder aus den Lagern in Kinderheime verbracht und assimiliert.

    60 000 Deutsche, d. h. fast jeder/jede dritte der in der Heimat Verbliebenen wurde Opfer des kommunistischen Regimes.
    1948 wurden die Lager aufgelöst.
    Von den 425 000 Geflüchteten und Überlebenden haben 290 000 in Deutschland, 80 000 in Österreich und 35 000 in Übersee eine neue Heimat gefunden. Sie besitzen in Deutschland, Österreich, den USA und Kanada landsmannschaftliche Dachorganisationen.

    1954 übernahm das Land Baden-Württemberg die Patenschaft über die Donauschwaben in Deutschland.

  2. #2

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    Und nun? In Slavonien gab es ebenso viele Donauschwaben. Ebenfalls ....wusch....weg!

    Ich habe hier eine 86 Jahre alte Oma aus Pancevo meiner Heimatstadt als Nachbarin, ebenfalls Donauschwabin. Und die ist den Serben kein bisschen böse.

  3. #3

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    Zitat Zitat von LaLa

    Ich habe hier eine 86 Jahre alte Oma aus Pancevo meiner Heimatstadt als Nachbarin, ebenfalls Donauschwabin. Und die ist den Serben kein bisschen böse.
    Das glaube ich dir

  4. #4

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    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,...004468,00.html

    P.S.
    Änder den Titel doch bitte dahin gehend: Donauschwaben: Flucht vom Balkan, danke.

    Zitat:
    Die Flucht der Donauschwaben

    Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen

    Jugoslawien, Herbst 1944. Hitlers Krieg hat das Land verwüstet und das Volk gespalten: Viele Kroaten kämpfen an der Seite der Wehrmacht - gegen Titos Partisanen, denen sich viele Serben angeschlossen haben. Zwischen die Fronten des blutigen Bruderkriegs geraten Deutsche, die seit Jahrhunderten auf dem Balkan leben: Die Donauschwaben.

  5. #5

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    Zitat Zitat von LaLa
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,2004468,00.html

    P.S.
    Änder den Titel doch bitte dahin gehend: Donauschwaben: Flucht vom Balkan, danke.

    Zitat:
    Die Flucht der Donauschwaben

    Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen

    Jugoslawien, Herbst 1944. Hitlers Krieg hat das Land verwüstet und das Volk gespalten: Viele Kroaten kämpfen an der Seite der Wehrmacht - gegen Titos Partisanen, denen sich viele Serben angeschlossen haben. Zwischen die Fronten des blutigen Bruderkriegs geraten Deutsche, die seit Jahrhunderten auf dem Balkan leben: Die Donauschwaben.
    Jetzt willst du die endliche Träume vom ethnisch-reinen serbischen Staat auf Kosten anderer Midnerheiten , verteidigen indem du die anderen als Feinde der Serben bezeichnest die was von euch Serben was wollten

    Wenn wir weiter zurückgehen , Serbien bekam mit der Unterstützung vom Weltmacht Russlands , Land vom Völkergemischs der ehemaligen Imperien Österreich-Ungarn (Nämlich die Vojwodina , ein Völkergemisch aus Ungarn , Serben Ruthenen , Deutsche , Slowaken , Rumänen , Kroaten ect)

    Und osmaisches Reich (Vadar-Makedonien , Kosova , Sandzak , mit vielen Albanern , auch Türken , muslimischen Slawen , Bulgaren , Serben , Aromunen ect ect)

    Von 1912 hat man den Menschen dort , das Leben zur Hölle gemacht , viele Albaner wurden in die Türkei depotiert

    Ist doch Grund das Minderheiten gegen die Serben sich erheben , die sie zuvor gehasst haben

  6. #6

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    *Räusper*

    Die Serben waren selsbtverständlich auch für die Vertreibung der Donauschwaben in Tschechien, Rumänien und Kroatien verantwortlich oder?

    Die Flucht der Donauschwaben

    Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen

    Jugoslawien, Herbst 1944. Hitlers Krieg hat das Land verwüstet und das Volk gespalten: Viele Kroaten kämpfen an der Seite der Wehrmacht - gegen Titos Partisanen, denen sich viele Serben angeschlossen haben. Zwischen die Fronten des blutigen Bruderkriegs geraten Deutsche, die seit Jahrhunderten auf dem Balkan leben: Die Donauschwaben.
    An der mittleren Donau hatten besonders seit dem 17. und 18. Jahrhundert viele Deutsche eine neue Heimat gefunden. Vor allem, aber nicht nur aus Schwaben stammend, wurden sie seit 1922 "Donauschwaben" genannt. In Jugoslawien bildeten sie mit ca. 500 000 Menschen eine kleine Minderheit der insgesamt etwa 14 Millionen Einwohner. Kroaten und Serben waren die größten der über 12 verschiedenen Volksgruppen in Jugoslawien, mit denen die Donauschwaben vor dem Krieg in Frieden, oft Tür an Tür und freundschaftlich verbunden, lebten.


    Der Krieg macht Freunde zu Feinden
    Am 6. April 1941 griff die deutsche Wehrmacht Jugoslawien an. Belgrad sollte "durch fortgesetzte Tag- und Nachtangriffe" zerstört werden. Vier Tage später proklamierte der Führer der kroatischen faschistischen 'Ustascha'-Bewegung mit deutscher Hilfe den 'Unabhängigen Staat Kroatien' und stellte sich auf Hitlers Seite. Krieg und Besatzung machten Freunde zu Feinden: "Das war wirklich ein großer Bruch", erinnert sich der serbische Schriftsteller Bora Cosic. "Die Besatzer wollten die Deutschen über die anderen Volksgruppen stellen."

    »"Als sie merkten, das sind deutsche Soldaten, kamen immer mehr Menschen aus den Häusern: 'Heil Hitler, Heil Hitler'. "«
    Josef Stader


    Nachdem Hitler in Deutschland die Macht an sich gerissen hatte, waren auch viele Donauschwaben dem braunen Wahn verfallen. "Ich kann mich noch erinnern, ich war damals ein kleiner Bub, als die Deutschen in unseren Ort kamen", erzählt der gebürtige Donauschwabe Josef Stader. "Als sie merkten, das sind deutsche Soldaten, kamen immer mehr Menschen aus den Häusern: 'Heil Hitler, Heil Hitler'. Die Begeisterung war so groß, dass viele junge Leute aus unserer Ortschaft freiwillig mitfuhren und zu den Soldaten gingen."

    Spirale der Brutalität
    Am 17. April kapitulierte die jugoslawische Armee - doch der eigentliche Krieg begann erst. Ustascha-Truppen, an der Seite der Wehrmacht, verfolgten Juden, Muslime und Serben. In den Partisanenverbänden des Kommunisten Jozip Broz, genannt Tito, formierte sich erbitterter Widerstand.


    Am 16. September 1941 befahl Hitler, künftig für jeden gefallenen oder verwundeten deutschen Soldaten 50 bis 100 "Geiseln" zu töten. Ein Freibrief für den Mord an Gefangenen, dem nicht nur Partisanen zum Opfer fielen. Bora Cosic: "Wegen des deutschen Terrors haben sich viele Serben den Partisanen angeschlossen. Die Deutschen haben in zahlreichen Dörfern ja gleich zu Beginn gebrandschatzt und gemordet."


    Rache an den Donauschwaben
    Die Partisanen nahmen ihrerseits Rache, an deutschen Soldaten - und den Donauschwaben. Josef Stader: "Unser Gastwirt ist auch verschleppt worden und nie zurückgekommen. Die Partisanen haben Körperteile von ihm in einem Paket nach Hause geschickt, so dass die Angehörigen wussten, was los ist."


    Tausende Donauschwaben fliehen vor der Rache der Partisanen und der vorrückenden Roten Armee. Deutsche, die ihre Heimat nicht verlassen wollen, erwartet ein grausames Schicksal.

    »"Das ganze musste sich innerhalb kürzester Zeit abwickeln. In zwei Stunden sollte gepackt sein und weg." «
    Josef Stader

    Abschied für immer
    Als die Rote Armee 1944 immer näher rückte, entschlossen sich immer mehr Donauschwaben zur Flucht. Josef Stader: "Wir waren froh, dass wir diesen Gräueltaten entkommen konnten, in der Hoffnung, wenn wir wieder zurückkommen, ist alles in Ordnung." Doch dem überstürzten Aufbruch folgte ein Abschied für immer. "Das ganze musste sich innerhalb kürzester Zeit abwickeln. In zwei Stunden sollte gepackt sein und weg."

    Josef Stader sind die letzten Augenblicke in der Heimat bis heute unvergesslich: "Natürlich gab's Tränen, keine Frage. Mein Vater hat gar nichts sagen können vor Traurigkeit. Wir waren noch gar nicht richtig weg, da haben Familien der Partisanen angefangen, unsere Häuser zu beziehen. Es war ja alles da: die Kühe im Stall, die Hühner ..."

    »"Meine Schulfreunde sind alle zugrunde gegangen. Ich bin der einzige Überlebende von diesen Buben."«

    Robert Hammerstiel


    Der Preis für Hitlers Krieg
    Fast eine halbe Million Donauschwaben zahlten einen hohen Preis für Hitlers Krieg: den Verlust der Heimat. Auf diejenigen, die blieben, wartete oft ein schlimmes Schicksal: Gewaltakte unter der Militärverwaltung der Partisanen, Verschleppung zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion, Internierung. "Massen von unseren Leuten sind gestorben", erinnert sich Robert Hammerstiel, der wie viele Deutsche die Heimat nicht verlassen wollte. "Meine Schulfreunde sind alle zugrunde gegangen. Ich bin der einzige Überlebende von diesen Buben." Bis 1948 starben 60.000 Deutsche in Lagern auf dem Balkan - durch Hunger, Typhus, Erschöpfung.


    Bora Cosic: "Mich erschüttert, dass die 'gerechten Sieger' sich so benommen haben wie diejenigen, von denen sie vorher unterdrückt wurden."

    Jahrzehnte später hat Josef Stader den Ort seiner Kindheit wiedergesehen. "Ich war vor einigen Jahren unten in unserem Haus, aus dem wir geflüchtet sind. Da sind immer noch die Leute drin, die damals eingezogen sind, als wir weg waren. Sie haben sich sogar an meinen Familiennamen 'Stader' erinnert und haben uns herzlichst aufgenommen."
    Schritte der Versöhnung nach über 50 Jahren.

  7. #7

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    Re: Die totale Existenzvernichtung der Donauschwaben in Serb

    Zitat Zitat von Albanesi
    http://www.z-g-v.de/aktuelles/?id=56#donauschwaben

    Die Donauschwaben und anderen Deutschen des vormaligen Jugoslawien

    Neben den etwa 510.000 in der heutigen serbischen Wojwodina und im heute zu Kroatien gehörenden Slawonien lebenden Donauschwaben gerieten etwa 70.000 Altösterreicher aus der nunmehr annektierten Untersteiermark und aus Oberkrain sowie etwa 20.000 Gottscheer unter das südslawische Regime.
    Ausserdem geht es hierbei auch um Slovenien und Kroatien. Ändere den Provokatieven Threadtitel.

    510.000 aus Kroatien und Serbien und 90.000 aus Slovenien.

  8. #8

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    Re: Die totale Existenzvernichtung der Donauschwaben in Serb

    Zitat Zitat von LaLa
    Ändere den Provokatieven Threadtitel.
    Wieso sollte ich dies tuen?

    Das machen deine serbischen Artgenossen ebenfalss nicht , wenn sie radikal und nicht neutral um albanische Themen handeln...

  9. #9
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Zitat Zitat von LaLa
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,2004468,00.html

    P.S.
    Änder den Titel doch bitte dahin gehend: Donauschwaben: Flucht vom Balkan, danke.

    Zitat:
    Die Flucht der Donauschwaben

    Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen

    Jugoslawien, Herbst 1944. Hitlers Krieg hat das Land verwüstet und das Volk gespalten: Viele Kroaten kämpfen an der Seite der Wehrmacht - gegen Titos Partisanen, denen sich viele Serben angeschlossen haben. Zwischen die Fronten des blutigen Bruderkriegs geraten Deutsche, die seit Jahrhunderten auf dem Balkan leben: Die Donauschwaben.
    Jetzt willst du die endliche Träume vom ethnisch-reinen serbischen Staat auf Kosten anderer Midnerheiten , verteidigen indem du die anderen als Feinde der Serben bezeichnest die was von euch Serben was wollten

    Wenn wir weiter zurückgehen , Serbien bekam mit der Unterstützung vom Weltmacht Russlands , Land vom Völkergemischs der ehemaligen Imperien Österreich-Ungarn (Nämlich die Vojwodina , ein Völkergemisch aus Ungarn , Serben Ruthenen , Deutsche , Slowaken , Rumänen , Kroaten ect)

    Und osmaisches Reich (Vadar-Makedonien , Kosova , Sandzak , mit vielen Albanern , auch Türken , muslimischen Slawen , Bulgaren , Serben , Aromunen ect ect)

    Von 1912 hat man den Menschen dort , das Leben zur Hölle gemacht , viele Albaner wurden in die Türkei depotiert

    Ist doch Grund das Minderheiten gegen die Serben sich erheben , die sie zuvor gehasst haben
    Hier dein ethnisch reines Land

  10. #10
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von LaLa
    Und nun?
    Ist das eine Art zu sagen: "Na und?" ?

    Zitat Zitat von LaLa
    In Slavonien gab es ebenso viele Donauschwaben. Ebenfalls ....wusch....weg!
    Ebenso viele? Auf keinem Fall. In Slawonie lebten grundsätzlich wenige Deutsche.

    Zitat Zitat von LaLa
    Ich habe hier eine 86 Jahre alte Oma aus Pancevo meiner Heimatstadt als Nachbarin, ebenfalls Donauschwabin. Und die ist den Serben kein bisschen böse.
    Die Gräueltaten, falls sie es miterlebt hat, sind seit langer Zeit vorüber. Vergessen hat sie das Durchgemachte aber ganz bestimmt nicht und sie würde den Serben für ihr Leiden ganz bestimmt niemals danken (wie unerhört von ihr!). Außerdem ist bei dem Nationalismus in Serbien, vor allem für eine 80-jährige Frau nicht ganz ungefährlich etwas gegen die Serben zu sagen, egal was. Jeder würde sich an ihrer Stelle so benehmen.

    Zitat Zitat von LaLa
    *Räusper*

    Die Serben waren selsbtverständlich auch für die Vertreibung der Donauschwaben in Tschechien, Rumänien und Kroatien verantwortlich oder?
    Ähmmm, Rumänien?????????

    Lese mal was Albanesi geschrieben hat:
    50 000 von ihnen sind innerhalb von drei Jahren durch Hunger, Seuchen und Erschießungen umgekommen, während 35 000 unter Lebensgefahr aus den Lagern über die nahen Grenzen nach Ungarn und Rumänien entkommen konnten.

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