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Die traurige Geschichte der orthodoxen Albaner in Mazedonien

Erstellt von ooops, 20.06.2013, 23:28 Uhr · 12 Antworten · 3.103 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Die traurige Geschichte der orthodoxen Albaner in Mazedonien

    eine traurige Geschichte der Assimilation, der Angst, Verfolgung, dem Mord ausgesetzt war die nun zum nationalen Selbstbewusstsein erweckt.


    einer der prominentesten dieser Gruppe ist Branko Manjolovski, der die orthodoxen Albaner aufruft zu den "Wurzeln zurück zu kehren"


    eine kurze Schilderung dieser albanischen orthodoxen Religionsgruppe.


    Er erzählt von seinem ersten Schulbesuch in Belcince im Jahre 1948, dass er kaum ein Wort mazedonisch kannte und sogar mal von seinem Lehrer (wenn man ihn als "Lehrer bezeichnen kann, erzählt er) ihn heftig geschlagen hat weil er das Wort "Cousin" auf Slawisch nicht konnte.
    auf die Frage "wer waren diese albanische orthodoxen in Mazedonien" sagt er: sie sind noch da, die atmen noch dort aber die Angabe ihrer nationalen Identität ist mit einer Angst verbunden. Die Isolation derer begann in der otomanischen Zeit die sich abkapselten um ihre religiöse Identität zu bewahren, die müssten sich verstecken um zu überleben.

    Während der serbischen Okkupation wurde ihnen die Endung "ski", "ic" oder "vic" erzwungen. Vonserbische Okkupatoren wurden Albaner aller Religionsgruppen barbarisch unterdrckten . die Mazedonier wurden nicht als Volksgruppe, die moslemischen Albaner bezeichnete die Okkupatoren als "Türken" Die orthodoxen Albaner mit Hilfe der orthodoxen Kirche wurden offiziell als "Serben" umgetauft. Unsere Mütter konnten aber kein Wort auf slawische, erzählt er weiter.

    Auch die Republik Mazedonien vom Tito führte die gleiche Politik weiter so, dass die nationale Identitätsangabe mit unertschiedlichen Sanktionen verbunden war.

    Der Prof. Skënder Karacica über die Assimilation der orthodoxen Albaner lehnt sich auf ein Handbuch des Engländers H.N. Brailsfort vom Jahre 1906 mit dem Titel "Mazedonien, Rassen und derer Zukunft". dort wird geschildert dass die orthodoxen Albaner prozentuellmäßig mit den orthodoxen Albaner der Mittelabanien im Vergleich zu den moslemischen und katholischen vergleichbar war, si wie zB in Dürres, Tirane, Elbasan, Librazhd, Pogradec als auch in Struge, Presse, Diber, Krusheve und Manastir. auf den Weg der Assimilation vorerst unberührt blieben die orthodoxen Albaner von Reke und Biber mit Umgebung sowie paar andere Dörfer.



    Im Dorf Shipkovice, Tetovo-Umgebung wurde zuerst vom Lehrer Dhimiter Shuli aus Albanien gelehrt der dann von einem Lehrer aus Elbasan namens Mirtezan Katzadei ersetzt wurde. Die schule trug den Namen des albanischen Patrioten "Rexhep Voka" ein Teilnehmer des Monastir-Kondresses war.

    Zu den orthodoxen Albaner der damaligen Zeit muss man den albanischen intellektuellen Josif Bageri erwähnen der antialbanische Propaganda verurteilt und in seinen Reimen schreibt (für die Albaner hier) "Gjithë sa jemi shqyptar, Kemi një gjak dhe një farë…Nona që na rriti n’gji,Të gjithë ne na ka fëmi. Për të vazhduar protestën intelektuale shqiptare: O sa keq tash na turpnuet, Se gjuhën e vet mohuet! Dhe serbishten zut të msoni: “Vake take” të na thoni"

    Insgesamt zu rechnen sollen ca 15% der Gesamtbevölkerung orthodoxen Albaner in Mazedonien sein, jedoch die Geschichte sollte sie ausradieren, mal von links aus mal von rechts, keiner dürfte sich als Albaner ausgeben. Reka und die Dörfer herum (woher der Brando kommt) haben bis zum Jahre 1960 alle albanisch geredet, die Eltern, Großeltern und die Urgroßeltern auch, die jetzigen aber kaum, vermutlich nicht aus Unwissenheit sondern vielmehr aus Angst, die neuen Generationen müssen die Wahrheit erfahren und sie werden aus der Dämmerung erwachen die ihnen imponiert wurde.

    die albanischen Ilindenaufständischen 1903

    auch in Kala von Skopje wurde albanisch geredet nun die slawisch-sprechenden wollen die Geschichte für sich beanspruchen.

    Zuletzt ruft er alle relevanten Mechanismen auf (vor allem die der orthodoxen albanischen Kirche) die wahre Geschichte der orthodoxen Albaner ans licht zu bringen.


    Shqiptarët ortodhoks të Maqedonisë! | Prishtina Press - Prishtinë - New York - London

  2. #2
    Avatar von artemi

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    9.636
    welches land hat nicht herumassimiliert bis zum gehtnimmer..

  3. #3

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    Hoffentlich bekennen sie sich wieder zu ihren Wurzeln.

  4. #4
    Avatar von artemi

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    9.636
    Hoffentlich bekennen sie sich nicht wieder zu ihren Wurzeln.

  5. #5
    Avatar von AlbaJews

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    7.744
    Zitat Zitat von artemi Beitrag anzeigen
    Hoffentlich bekennen sie sich nicht wieder zu ihren Wurzeln.
    Als ob das so leicht wäre, einfach so eine neue Identität annehmen, würden die wenigsten machen.

  6. #6
    Avatar von Albokings24

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    6.158
    Der ganze Balkan ist doch eine grosse Salatschüssel.

    In Mazedonien gibt es Moslemische Albaner, Christliche Albaner, Orthodoxe Albaner, Moslemische Mazedonier, Christliche Mazedonier, Orthodoxe Mazedonier, Moslemische Roma, Christliche Rome und Othodoxische Roma.

    Ich finde die Orthodoxen Albaner sollen das bleiben was sie sind !!

  7. #7

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    28.10.2010
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    15.315
    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Der ganze Balkan ist doch eine grosse Salatschüssel.

    In Mazedonien gibt es Moslemische Albaner, Christliche Albaner, Orthodoxe Albaner, Moslemische Mazedonier, Christliche Mazedonier, Orthodoxe Mazedonier, Moslemische Roma, Christliche Rome und Othodoxische Roma.

    Ich finde die Orthodoxen Albaner sollen das bleiben was sie sind !!
    Hast ja nicht Unrecht, aber Orthodoxe sind auch Christen, ersetz das christliche mit katholische, bevor hier wieder irgendwelche Schlaubischlümpfe einen auf Neunmalklug machen.

  8. #8
    Mulinho
    Freiheit den orthodoxen Albanern! Deshalb: Ilirida = Albanien.

  9. #9
    Avatar von Paokaras

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    Orthodoxes Albaner= Griechen

  10. #10
    Avatar von Heraclius

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    13.284
    Bevor man lauthals Minderheitenrechte für die eigenen Leute in den Nachbarländer fordert, sollte man schon darauf achten dass man selbst die selben Rechte den Minderheiten im eigenen Lande gewährt. Aber es ist in fast jedem Land leider dasselbe. Es gibt in Europa außer der Schweiz, Deutschland und Österreich wohl kein Land wo die ethnischen Minderheit nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis wahre Minderheitenrechte genießen.

    Heraclius

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