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Türkei will Kulturgüter fluten

Erstellt von Crane, 04.02.2008, 13:08 Uhr · 36 Antworten · 2.006 Aufrufe

  1. #21
    Crane
    Zitat Zitat von El Turko Beitrag anzeigen
    Welches besondere Interesse hätte wohl der türkische Staat Hasankeyf zu fluten und sich selbst um Millionen von Tourismuseinnahmen zu berauben wenn es tatsächlich sinnvolle Alternativen gibt.

    Ich schliesse mal den Punkt "pure Gehässigkeit" aufgrund von mangelnder Beweisbarkeit aus.
    Wolltest du mich nicht ignorieren Fetti?

    Hasankeyf ist kein türkisches Kulturgut. Sie wollen alle fremden Kulturen in der Türkei vernichten um alle Grundlagen für Gebietsansprüche zu zerstören.

    Ich habe genug Quellen geliefert. Manchmal plaudern auch die Türken selber. Zum Glück sind nicht alle Türken so bescheuert wie du und es gibt genug Leute, die diesen Staudamm kritisieren und interne Aussagen des Militärs und Staates veröffentlichen in denen deutlich wird, das Nationalismus und Rassismus die einzigen Gründe für den Bau dieses Staudammes sind. Ist nur für die Kurden zu hoffen, dass diese Türken genug Einfluss auf die Regierung haben um den Bau zu stoppen.

    Und wie ich schon sagte, Alternativen zur Energiegewinnung gibt es immer, auch ohne sich von Rußland oder dem Iran abhängig zu machen. Und aus beruflichen Gründen muss ich sowas auch wissen.

  2. #22
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Was du laberst ist mal wieder gequirlte Scheiße, weil du einfach keine Ahnung hast.

    Das Energiepotenzial eines Flussen ist praktisch durch seine Wassermenge und die Geographie gegeben. Diese lässt sich kaum beeinflussen. Der Euphrat und Tigris sind in der Türkei praktisch schon zu mehr als 95% ausgeschöpft. Man kann dann noch so viele Staudämme bauen. Strom gewinnt man keinen mehr.

    Zusätzlich ist es so, dass man durch mehrere kleinere Wasserkraftwerke dieselbe Energiemenge herausholen kann ohne auch nur annähernd soviel Land fluten zu müssen. So wird es in allen europäischen Ländern auch gemacht insb. in Österreich. Dort hat man viele kleine Kraftwerke an der Donau, man könnte auch ein einziges großes bauen, was dann aber dieselben Folgen hätte wie in der Türkei.

    Und was ist mit den Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen? Ist dir das auch egal?
    Falsch Kollega, Speicherkraftwerke sind für die Spitzenlasten gedacht.
    Normale Wasserkraftwerke dagegen decken nur die, bzw. ein Teil der Grundlast.

  3. #23
    Crane
    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Falsch Kollega, Speicherkraftwerke sind für die Spitzenlasten gedacht.
    Normale Wasserkraftwerke dagegen decken nur die, bzw. ein Teil der Grundlast.
    Wo steht was von Speicherkraftwerken?

    Dir ist hoffentlich klar, dass ein Staudamm weder als Laufwasser noch als Speicherkraftwerk gezählt wird, weil er theoretisch als beides verwendet werden kann/muss.

    Aber meine Behauptung war, dass viele kleine Kraftwerke ein großes Kraftwerk kompensieren können. Und das zählt auch für Speicherkraftwerke und die damit verbundene Landfläche die geflutet werden muss.

    Ich bin übrigens Dipl.-Ing. der Energiesystemtechnik, wenn du dich für Literatur zu diesem Thema interessierst, kann ich dir gerne helfen.

  4. #24
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Wo steht was von Speicherkraftwerken?

    Dir ist hoffentlich klar, dass ein Staudamm weder als Laufwasser noch als Speicherkraftwerk gezählt wird, weil er theoretisch als beides verwendet werden kann/muss.
    Können, ja... theoretisch

    Das Projekt
    Der Tigris soll mit einem 1820 m breiten und 135 m hohen Erddamm gestaut werden. Dadurch entsteht ein mehr als 300 km² großer Stausee mit einem Volumen von 10.400 Millionen Kubikmetern. Das Wasser soll nicht in erster Linie zu Bewässerungszwecken, sondern primär zur Stromproduktion genutzt werden. Vorgesehen ist der Bau eines Spitzenlast-Kraftwerks mit einer Leistung von 1200 Megawatt aus sechs Francis-Turbinen, was etwa drei Prozent der türkischen Stromerzeugung ausmachen würde. Die Baukosten werden auf rund 1,2 Milliarden Euro veranschlagt. Der Standort des geplanten Staudammes liegt in Südostanatolien rund 65 km stromaufwärts von der syrischen Grenze in einem von kurdischen Türken bewohnten Gebiet. Die Türkei rechnet mit einer Inbetriebnahme für 2012/13.
    ::Energiemarkt Türkei - Ilisu Staudamm ein Konflikprojekt

    Überall ist irgendwie die Rede von einem Spitzenlast-Kraftwerk.

    AK.PORTAL - Staudamm-Projekt Ilisu
    LIFE-GO - Artikel: Erster Spatenstich am umstrittenen Ilisu-Staudamm am Tigris





    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Aber meine Behauptung war, dass viele kleine Kraftwerke ein großes Kraftwerk kompensieren können. Und das zählt auch für Speicherkraftwerke und die damit verbundene Landfläche die geflutet werden muss.

    Ich bin übrigens Dipl.-Ing. der Energiesystemtechnik, wenn du dich für Literatur zu diesem Thema interessierst, kann ich dir gerne helfen.

    Ich bin Elektroinstallateur und hab noch meine alten Schulunterlagen, also wenn du Interesse hast.....

  5. #25
    Crane
    Da hat unser Antonius sich selbst ins Bein geschossen. Ein Spitzenlastkraftwerk ist nicht zwingend ein Speicherkraftwerk und das war es wovon du geredert hast!

    Und es belibt dabei. Viele kleinere Kraftwerke können ein großes ersetzen auch und gerade in der Spitzenlastversorgung und der Regelenergie.

    Ich werde auf dein großzügiges Angebot verzichten und lasse dir somit die Chance deine Schulbücher auch mal zu lesen.

  6. #26
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Da hat unser Antonius sich selbst ins Bein geschossen. Ein Spitzenlastkraftwerk ist nicht zwingend ein Speicherkraftwerk und das war es wovon du geredert hast!
    Hab ich das?

    Ich hab geschrieben:
    Falsch Kollega, Speicherkraftwerke sind für die Spitzenlasten gedacht.
    Normale Wasserkraftwerke dagegen decken nur die, bzw. ein Teil der Grundlast.

    Da es also ein Spitzenlastkraftwerk wird, wird es also nicht ständig betrieben.
    Hört sich im Grunde nach einem Speicherkraftwerk an.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Und es belibt dabei. Viele kleinere Kraftwerke können ein großes ersetzen auch und gerade in der Spitzenlastversorgung und der Regelenergie.
    Donaukrauftwerke laufen in Österreich zumindest ständig, sei es auf Maximalbetrieb oder auch nicht.
    Und zur Spitzenzeiten werden zB Gasturbinenkraftwerke (und auch meine heißgeliebten Speicherkraftwerke) hochgefahren um den Bedarf zu decken.
    Vielleicht irrt sich Österreich ja auch und du hast Recht

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Ich werde auf dein großzügiges Angebot verzichten und lasse dir somit die Chance deine Schulbücher auch mal zu lesen.

  7. #27
    Crane
    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Hab ich das?
    Ja hast du!

    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Ich hab geschrieben:
    Falsch Kollega, Speicherkraftwerke sind für die Spitzenlasten gedacht.
    Normale Wasserkraftwerke dagegen decken nur die, bzw. ein Teil der Grundlast.


    Und was bitteschön sind "normale Wasserkraftwerke"?

    Neben Pumpspeicherkraftwerken gibt es noch Laufwasserkraftwerke (Grundlastversorgung, laufen wann immer es geht mit Volllast) und noch Staudämme. Diese müssen eine bestimmte Wassermänge kontinuierlich durchlassen (heißt nicht, dass diese auch verstromt wird) um ein Überflutung zu verhindern. Können aber bei Bedarf ihren Stausee leeren um Regelenergie zu liefern oder eben die Spitzenlast abzudecken, dies fürht dann dazu, dass sie wieder sparen müssen bevor sie wieder auf normalbetrieb umsteigen. Ganz einfach.

    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Da es also ein Spitzenlastkraftwerk wird, wird es also nicht ständig betrieben.
    Hört sich im Grunde nach einem Speicherkraftwerk an.
    Es ist ein Staudamm, siehe oben! Ein Speicherkraftwerk besteht in der Regel aus 2 Seen in unterschiedlicher Höhenlage, in der der eine oft künstlich angelegt werden musste. Aus dem unteren See wird Wasser in den oberen gepumpt, wenn genug Strom vorhanden ist. Sprich Nachts. Zu Spitzenzeiten läuft dieses Wasser wieder in den unteren See.
    Diese Sache ist die. Der Höhenunterschied den das Wasser herunterfließt ist nahezu unabhängig vom Wasserpegel der Seen, da sich dieser nur gering ändert im Verhältnis zu den Höhenunterschieden der Seen selber. D. h. man kann über eine gewisse Zeit eine konstante und exakte Leistung abgeben. Dies ist bei einem Staudamm nicht ohne weiteres möglich.

    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Donaukrauftwerke laufen in Österreich zumindest ständig, sei es auf Maximalbetrieb oder auch nicht.
    Und zur Spitzenzeiten werden zB Gasturbinenkraftwerke (und auch meine heißgeliebten Speicherkraftwerke) hochgefahren um den Bedarf zu decken.
    Vielleicht irrt sich Österreich ja auch und du hast Recht
    Schön und habe ich jetzt was anderes behauptet? Genauso wirds gemacht und genauso ist es auch richtig und ich kann dir versichern, dass dort wo das Wasser stärker gestaut wird die Donaukraftwerke auch zur Spitzenlastdeckung genutzt werden.

    Geb doch einfach zu, dass du diesmal zu früh das Maul aufgerissen hast und mach es nicht noch schlimmer als es nicht ohnehin schon ist.

  8. #28
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen


    Geb doch einfach zu, dass du diesmal zu früh das Maul aufgerissen hast und mach es nicht noch schlimmer als es nicht ohnehin schon ist.
    Gut, du hast Recht.

  9. #29
    Crane
    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Gut, du hast Recht.
    Endlich

  10. #30
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Endlich
    Typisch Troy........

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