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Sind Türken wirklich "Türken"?

Erstellt von Kokosnuss, 24.11.2015, 11:17 Uhr · 236 Antworten · 14.642 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Kalampakiotis

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    4.959
    Selbst die heutigen Griechen nannten sich mindestens bis ins 18. Jahrhundert noch "Römer"
    Seit wan war das 18. Jh. im Mittelalter?

  2. #52
    Avatar von Kokosnuss

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    255
    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Seit wan war das 18. Jh. im Mittelalter?
    Aus Wiki:
    "Noch heute wird der Begriff [gemeint ist: Römer / Ρωμιοί] von Griechen gebraucht, wenn die orthodoxe, byzantinische Tradition des Volkes betont werden soll."

    Weiter heißt es im Artikel:
    "Einige griechische Historiker (Paparrigopoulos, Vakalopoulos) sehen in der Rückbesinnung auf die antiken Hellenen durch spätbyzantinische Autoren (Plethon, s. o.) nach dem Vierten Kreuzzug 1204 den Ursprung des modernen hellenischen Bewusstseins. Dies wird von griechischen marxistischen Historikern (Zevgos, Rousos) stark relativiert, sie betonen den neuzeitlichen Charakter der Gestaltung der griechischen Nation."

    Auch:
    "Gleichzeitig empfinden sich viele Griechen, auch außerhalb des heutigen griechischen Staatsgebiets aufgewachsene, immer noch als Romii (‚Römer‘, vgl. Romiosini)."

  3. #53
    JazzMaTazz
    Türken sind assimilierte Griechen und Armenier.
    Denn wir wissen ja, dass Griechen und Armenier eine eigene Rasse aus der Dinosaurierzeit sind die sich nie vermischt haben

  4. #54
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Kokosnuss Beitrag anzeigen
    Aus Wiki:
    "Noch heute wird der Begriff [gemeint ist: Römer / Ρωμιοί] von Griechen gebraucht, wenn die orthodoxe, byzantinische Tradition des Volkes betont werden soll."

    Weiter heißt es im Artikel:
    "Einige griechische Historiker (Paparrigopoulos, Vakalopoulos) sehen in der Rückbesinnung auf die antiken Hellenen durch spätbyzantinische Autoren (Plethon, s. o.) nach dem Vierten Kreuzzug 1204 den Ursprung des modernen hellenischen Bewusstseins. Dies wird von griechischen marxistischen Historikern (Zevgos, Rousos) stark relativiert, sie betonen den neuzeitlichen Charakter der Gestaltung der griechischen Nation."

    Auch:
    "Gleichzeitig empfinden sich viele Griechen, auch außerhalb des heutigen griechischen Staatsgebiets aufgewachsene, immer noch als Romii (‚Römer‘, vgl. Romiosini)."

    Αυτή τη διαπίστωση έχω κάμει εγώ, η Άννα, κόρη των βασιλέων Αλεξίου και Ειρήνης, πορφυρογέννητη και πορφυροθρεμμένη, όχι άμοιρη γραμμάτων, αλλά με σοβαρότατη σπουδή των ελληνικών
    Vom Prolog der Alexiade, Anna Komnena

  5. #55

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    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    In Deinem Begrüssungsthread wollte und konnte ich noch freundliche Lexi finden und diese vortragen.
    Inzwischen, nachdem ich Deine oberflächliche Physis erlesen durfte, ob Du es auch so meintest, dass Du studieren wolltest.

    Man wird zumeist mit der abgeschlossenen Koranschule durchaus glücklich,
    in die Akademie (Hochschule, Universität, Panekpaideuterium) der Heiden muß man nicht rein.

    Platon, als Begründer der Akademie, hat ohnehin manchen rausgeworfen, der ein beschränktes Weltbild mitbrachte, sprich: keiner der Moslems hätte bei ihm Zugang zur Akademie.


    "Der Begriff "Grieche" (Ellinas, Έλληνας) existierte doch damals gar nicht (mehr) seit der Antike"
    Fehlerquote: 100%
    InsiderNP, wir hatten ja schon mal das Vergnügen.
    Wie ich Dich einst benannte, das wirst Du nicht vergessen haben, und auch die anderen nicht.

    Zeige dieses Mal wenigstens Deine Intelligenz,
    und begründe Deine Verwarnung, die so aussieht

    Grund:
    --------------
    §5 Provokationen, Hetze
    Mal sehen, welche Hochleistungen Du uns vortragen wirst.
    In dem Post ist nichts erfunden, nichts erlogen, nichts erdichtet.

    Ich mache es Dir einfach:

    Ist es falsch gewesen, ihn freundlich zu begrüssen?
    Ist es falsch, dass er oben oberflächlich argumentierte, nicht hinlänglich geprüft?
    Ist es falsch, dass viele Menschen (Moslems) in den Koranschulen glücklich sind?
    Ist es falsch, dass nicht jeder zur Akademie (Hochschule, Uni, Panekpaideuterium) müsse?
    Ist es falsch, dass Platon manchen aus der Akademie hinauswarf? (wirst Du nicht wissen)
    Ist es falsch, dass er sich eine Fehlerquote von 100% erlaubte?

    Mal sehen, das Forum liest mit, es wartet auf Deine intelligente Begründung, die NICHT vom Bauchgefühl aus entstanden ist.


    Dein nächster Schritt aus der Dämlichkeit heraus (dieser Begriff ist keine Beleidigung, prüfe nach, was es bedeutet) müsste folgender sein: mich sperren.

    Sowas liegt in der Natur dieses nationalistischen Forums.


  6. #56
    Avatar von Aligatori

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    Beiträge
    1.963
    Heul net Amphion du bist einfach ein Demagoge und wurdest zu Recht verwarnt.

  7. #57
    Avatar von Poliorketes

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    Beiträge
    6.354
    Zitat Zitat von Kokosnuss Beitrag anzeigen
    Der Begriff "Grieche" (Ellinas, Έλληνας) existierte doch damals gar nicht (mehr) seit der Antike, sondern nur "Römer" (romaikós, ρωμαϊκός). Selbst die heutigen Griechen nannten sich mindestens bis ins 18. Jahrhundert noch "Römer". Daher auch die im islamischen Raum übliche Bezeichnung "rum", die eigentlich Byzantiner bezeichnete (es gibt sogar eine ganze Koran-Sure, die "Römer" heißt und in der Sieg byzantinischer Streitkräfte gegen Persien prophezeiht wird, der wenige Jahre nach Offenbarung tatsächlich eintrat):

    Die Römer / (GERMAN) DER HEILIGE KORAN / TheHolyQuran.org, quran, holyquran, holy quran, al quran, qur'an, al qur'an, coran, kuruan, koran, corano,koraani, qoran, kuran, islam, muslim, allah, arabic, trke,meal, der heilige Koran, islam, muslim, chine

    Für Griechen gilt die polyonomie (Vielnamigkeit) zur zeiten des Trojanischen Krieges war die Bezeichnung Achaea und nicht Hellene für alle Griechischen Stämme gebräuchlich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bezeic...r_die_Griechen
    Die Griechen der Neuzeit nennen sich selbst Hellenen (griechisch Έλληνες), jedoch hatten sie im Laufe der Geschichte zahlreiche unterschiedliche Bezeichnungen. So nannten sich die bei den Thermopylen gefallenen Soldaten Hellenen. Allerdings war diese Bezeichnung in den ersten Jahrhunderten des Christentums ein Synonym für Heidentum. In der Spätantike nannten die Griechen sich Romaioi(altgriechisch Ῥωμαῖοι – „Römer“). Unterschiedlichste geschichtliche Entwicklungen beeinflussten ihre Selbstbezeichnung. Diese variierenden Namen waren entweder völlig neu, oder bereits früher benutzt worden und in Vergessenheit geraten. Sie waren zu jeweils ihrer Zeit signifikant und können heute als austauschbar betrachtet werden, was bedeutet, dass für die Griechen die Vielnamigkeit gilt. Westeuropäer benutzten in verschiedenen Abwandlungen schon immer die Bezeichnung Griechen, während Perser, Türken und die Völker des Ostens auf die Bezeichnung Yunan zurückgriffen

    ab den 9 Jahrhundert war der begriff Hellene überall wieder gebräuchlich. Sogar mit starkem Nationalistischen hauch.
    Der säkulare Gebrauch von Hellene erfuhr im 9. Jahrhundert eine Wiederentdeckung, nachdem das Heidentum faktisch ausgemerzt worden war und keine Gefahr mehr für die christliche Dominanz darstellte. Zeugnisse aus der Zeit zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert und der Folgezeit (Anna Komnena, Michael Psellos, Johannes III. Vatatzes, Georgios Gemistos Plethon u. v. a.) belegen die Wiederbelebung der Bezeichnung Hellene als potenziellen Ersatz für ethnische Bezeichnungen wie Graikos oder Romios. Beispielsweise bezeichnete Anna Komnena ihre Landsleute als Hellenen, benutzte die Bezeichnung aber nicht im Sinne von Heide. Außerdem rühmte sie sich ihrer hellenischen klassischen Bildung, wobei sie griechische Muttersprachlerin war und griechisch nicht erst als Fremdsprache erlernen musste.


    Im übrigen verschweigst du das "Graikos" (Grieche) eine ständige eigenbezeichnung der Griechen blieb über das ganze mittelalter hinweg bis ins 19 Jahrhundert war es gebräuchlich neben den eigenbezeichnugen Romios und Hellene. Die griechisch sprachigen Byzantiner waren sich im übrigen ihrer antiken hellenischen vorfahren sehr bewusst.
    Hellenische Kontinuität und byzantinisches Bewusstsein[Bearbeiten]

    Tatsächlich war sich die überwältigende Mehrheit der „Byzantiner“ ihrer ununterbrochenen Kontinuität zur Antike sehr bewusst. Trotz der Tatsache, dass die alten Griechen keine Christen waren, betrachteten die „Byzantiner“ sie dennoch als ihre Vorfahren. Eine weitere Bezeichnung für Romios war neben Hellene der Begriff Graekos (Γραικός). Auch dieser Begriff wurde von den „Byzantinern“ (in Verbindung mit Romios) oft zur ethnischen Selbstbezeichnung benutzt (z. B. Graekoromanenvon Prokop)[35] Belege für die Benutzung des Begriffs Graekos durch die „Byzantiner“ gehen auf die Arbeiten von Priskos zurück, einem Historiker aus dem 5. Jahrhundert. Darin berichtet er, während eines Gastmahls am Hofe Attilas jemanden getroffen zu haben, der wie ein Skythe gekleidet war, aber griechisch sprach. Als Priskos ihn fragte, wo er die Sprache gelernt habe, entgegnete ihm dieser, er sei als Graikos geboren.

  8. #58
    Avatar von De_La_GreCo

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    Beiträge
    23.740
    Zitat Zitat von Kokosnuss Beitrag anzeigen
    Der Begriff "Grieche" (Ellinas, Έλληνας) existierte doch damals gar nicht (mehr) seit der Antike, sondern nur "Römer" (romaikós, ρωμαϊκός). Selbst die heutigen Griechen nannten sich mindestens bis ins 18. Jahrhundert noch "Römer". Daher auch die im islamischen Raum übliche Bezeichnung "rum", die eigentlich Byzantiner bezeichnete (es gibt sogar eine ganze Koran-Sure, die "Römer" heißt und in der Sieg byzantinischer Streitkräfte gegen Persien prophezeiht wird, der wenige Jahre nach Offenbarung tatsächlich eintrat):

    Die Römer / (GERMAN) DER HEILIGE KORAN / TheHolyQuran.org, quran, holyquran, holy quran, al quran, qur'an, al qur'an, coran, kuruan, koran, corano,koraani, qoran, kuran, islam, muslim, allah, arabic, trke,meal, der heilige Koran, islam, muslim, chine

    Romiosini i Ellinisimo

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Kokosnuss Beitrag anzeigen
    Anhang 77651

    - - - Aktualisiert - - -



    Aus Wikipedia:

    "
    Der Begriff Hellenen wurde im spätantiken Oströmischen Reich zunächst nur noch für die Anhänger der alten griechischen Kulte, später für alle Nichtchristen gebraucht, fand dann gegen Ende des Reichs jedoch auch wieder für die Griechisch Sprechenden Verwendung (Plethon 1418: „Wir sind … der Abstammung nach Hellenen. Dafür zeugt sowohl die Sprache als auch die von den Vätern ererbte Bildung“).

    Die Griechen der Neuzeit verwenden in Anknüpfung an ihre Sprache und die historische Bezeichnung des Landes, in dem sie leben (antikes Griechenland) wieder den Begriff Έλληνες (Éllines ‚Hellenen‘)."

    Die Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzritter verstärkte das griechische Nationalgefühl im Reich. Niketas Choniates bestand auf die Benutzung der Bezeichnung Hellenen und betonte die Verbrechen der Lateiner gegen die Hellenen auf dem Peloponnes und dass der Fluss Alpheios die Neuigkeiten zu den Barbaren nach Sizilien tragen würde, den Normannen.[45]Nikephoros Blemmydes bezeichnete die Byzantinischen Kaiser als Hellenen[46] und Theodor Alanias schrieb in einem Brief an seinen Bruder, dass „die Heimat vielleicht erobert wurde, Hellasaber dennoch in jedem weisen Manne weiterlebt“.[47] Kaiser Johannes III. schrieb aus dem Exil in einem Brief an Papst Gregor IX. über die Weisheit, die „auf die hellenische Nation herabregnet“. Er behauptete, dass die Übertragung der kaiserlichen Macht von Rom nach Konstantinopel national gewesen sei, nicht nur geografisch und es den Lateinern nicht zustehe, Konstantinopel zu besetzen: Das Erbe Konstantins, so argumentierte er, wurde an die Hellenen weitergegeben und sie allein seien dessen Erben und Nachfolger


    https://de.wikipedia.org/wiki/Bezeic...r_die_Griechen


    H Romiosini einai Ellenismos

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Für Griechen gilt die polyonomie (Vielnamigkeit) zur zeiten des Trojanischen Krieges war die Bezeichnung Achaea und nicht Hellene für alle Griechischen Stämme gebräuchlich.




    ab den 9 Jahrhundert war der begriff Hellene überall wieder gebräuchlich. Sogar mit starkem Nationalistischen hauch.




    Im übrigen verschweigst du das "Graikos" (Grieche) eine ständige eigenbezeichnung der Griechen blieb über das ganze mittelalter hinweg bis ins 19 Jahrhundert war es gebräuchlich neben den eigenbezeichnugen Romios und Hellene. Die griechisch sprachigen Byzantiner waren sich im übrigen ihrer antiken hellenischen vorfahren sehr bewusst.
    Palaiologos hat euch richtig gebusted ihr Snitches hehe

  9. #59
    Avatar von Poliorketes

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    6.354
    Ach ja nicht zu vergesse das das Byzantinische reich im Westen über das ganze mittelalter hinweg als griechisches reich bezeichnet wurde.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Bezeic...r_die_Griechen
    So heißt es in einer Botschaft von Papst Nikolaus I. an den oströmischen Kaiser Michael III., dass er nicht mehr 'Kaiser der Römer' genannt werde, weil die Römer, deren Kaiser er als Grieche sein wolle, doch faktisch Barbaren für ihn seien.[37] Fortan nannten die Franken den Kaiser im Osten Kaiser der Griechen und dessen Land Griechisches Reich.

  10. #60
    Avatar von Nikos

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    Beiträge
    8.454
    Zitat Zitat von Kokosnuss Beitrag anzeigen
    Von jemanden, der angeblich studieren soll, hätte ich nicht erwartet, dass er Blogs
    wie "The Holy Quran" als Quelle für historische Fakten benutzt.

    Schleudert ihnen eure Speere und Pfeile entgegen ... so dass
    sie wissen, dass sie ... gegen die Nachkommen der Griechen
    und Römer kämpfen.

    - Konstantin XI. Palaiologos 28. Mai 1443

    Chronicum maius des Pseudo-Sphrantzes

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