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Türkisch-Griechisches Kultur Thread

Erstellt von blacksea, 04.01.2014, 19:26 Uhr · 6.806 Antworten · 254.795 Aufrufe

  1. #1831
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Kann euch Türken eigentlich wurscht sein, da ihr nicht in der EU seid. Respektive, wahrscheinlich auch nie in der EU sein werdet, da euch da niemand dabei haben will.

    Heraclius
    Denen Türken, die in der EU Steuern zahlen stinkts nur, dass sie für uns malochen müssen. Also, Hopp Hopp.....

  2. #1832
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Es leben aber mehrere Millionen Türken in der EU. Also betrifft es uns schon etwas.
    Kein Land will euch aber in die Europaunion aufnehmen , und das zu recht.

  3. #1833
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Und das die Mehrheit der Türken selbst nicht dabei sein will.
    Wirtschaftlich gesehen eine weise Entscheidung...

  4. #1834
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Euch auch nicht. Vergiss das nicht Pleite-Grieche. Den Türken ist der EU Beitritt mittlerweile scheissegal.



    Endlich mal eine Konvergenz der Interessen. Trifft sich gut, dass ihr nicht dort sein wollt, wo wir euch nicht wollen.

    Heraclius

  5. #1835

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Denen Türken, die in der EU Steuern zahlen stinkts nur, dass sie für uns malochen müssen. Also, Hopp Hopp.....
    Nicht nur den Türken.

  6. #1836
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Euch auch nicht. Vergiss das nicht Pleite-Grieche. Den Türken ist der EU Beitritt mittlerweile Scheiss Egal.
    Ein Mitstreiter in der Uni meinte über die Griechen heute: "Schmarotzertum auf Völkerebene"


  7. #1837
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von afroditi Beitrag anzeigen
    Kein Land will euch aber in die Europaunion aufnehmen , und das zu recht.
    Fuer Griechenland wuerde es sich aber lohnen, wenn die Tuerkei beitreten wuerde. Sehr sogar...

  8. #1838
    Avatar von der skythe

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    Vorbild Türkei: Griechen, schaut auf dieses Land

    Aus Istanbul berichtet Oliver Trenkamp
    Kursstürze, Kapitalflucht, Krise: Was der Pleitekandidat Griechenland seit Monaten durchleidet, hat die Türkei längst hinter sich. Vor zehn Jahren verabschiedete das Land brutale Wirtschaftsreformen - und erlebt nun einen beispiellosen Boom. Aber taugt es auch als Vorbild für die Griechen?


    SPIEGEL ONLINE

    Seine alte Heimat taumelt auf die Staatspleite zu, seiner neuen Heimat guckt Harry Tzimitras beim Boomen zu.

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    Der Mann, der aus Griechenland in die Türkei kam, sieht von seinem Schreibtisch aus dreierlei: Durchs Fenster sieht er einen Kran, der dort vor einer Woche noch nicht stand - die türkische Baubranche treibt das enorme Wachstum mit an. In seinem E-Mail-Postfach sieht er Angebote für günstige Kredite, manche lassen sich direkt übers Mobiltelefon bestellen - die Banken kurbeln den Konsum an. Und in seiner Geldbörse sieht Tzimitras, wie viel er mittlerweile ausgibt für die Dinge des täglichen Lebens. Als er nach Istanbul kam, zahlte er für einen Kaffee umgerechnet 50 Cent. In manchen Bars berechnen sie jetzt bis zu zehn Euro. Die Mieten sind gestiegen, die Preise auch - und mit ihnen der durchschnittliche Lebensstandard. Nein, er sei nicht das Stereotyp eines Griechen in der Türkei, sagt Tzimitras, 42, Professor an der Istanbuler Bilgi-Universität, dafür sehe er seine alte Heimat viel zu kritisch, vor allem jetzt. Und wahrscheinlich lässt sich in der ganzen Stadt tatsächlich kaum ein anderer Grieche finden, der mit seinen Landsleuten so hart ins Gericht geht: Zwar seien die Griechen nicht allein Schuld an der Krise, sagt Tzimitras, doch dann verdammt er den aufgeblasenen Öffentlichen Dienst, schimpft über zögerliche Politiker und streikende Arbeiter. "Es macht mich wütend, dass sie sich nicht selbst helfen wollen."
    Von der krisenerfahrenen Türkei lernen?
    Die EU ringt darum, wie sie die alte Heimat von Tzimitras retten kann - oder ob sie Griechenland doch pleitegehen lassen soll. Es gibt keinen Masterplan für dieses Vorhaben. Aber vielleicht lässt sich etwas von der krisenerfahrenen Türkei lernen?
    Es ist gerade einmal zehn Jahre her, dass die türkische Wirtschaft am Boden lag nach der schwersten Krise ihrer Geschichte: marode Banken, eingebrochene Aktienkurse, ängstliche Investoren, Kapitalflucht, Entwertung der türkischen Lira, enorme Staatsschulden, galoppierende Inflation.
    Viele Türken vertrauten damals der eigenen Währung schon lange nicht mehr: Sie tauschten Lira, die sie nicht sofort ausgeben wollten, in Dollar und D-Mark, später in Euro - so schützten sie ihr Geld vor einem Wertverlust. Der Internationale Währungsfonds (IWF) pumpte Milliarden Dollar in das Land, um eine Staatspleite zu verhindern.
    Damals zog Harry Tzimitras her, als junger Akademiker, der in England und den USA studiert hatte und von nun an Internationales Recht in der Türkei lehrte. Er hoffte, durch seine Arbeit die alte Feindschaft zwischen Griechen und Türken mildern zu können, auch indem er Studenten aus beiden Ländern gemeinsam unterrichtete. Ein eigenes Studienzentrum hat er dafür aufgebaut. An seiner neuen Heimat beeindruckte ihn damals, wie hart die Türken arbeiteten, um die Krise zu überwinden, und wie sie ihre Wirtschaft binnen weniger Jahre zu ungekanntem Wachstum führten.
    Reformen "wie aus dem Lehrbuch"
    Die Krise 2001 war der entscheidende Wendepunkt für die Türkei. Der damalige Finanzminister Kemal Dervis, zuvor bei der Weltbank, setzte Reformen ins Werk, für die ihn Geschäftsleute noch heute preisen, Investmentbanker ebenso wie Unternehmensvorstände.
    Die Banken wurden strenger überwacht, die Zentralbank wurde unabhängiger, die Privatisierung staatlicher Unternehmen vorangetrieben, das Haushaltsdefizit reduziert. Als die Krise die alte Regierung hinweggefegte und die AKP von Recep Tayyip Erdogan an die Macht kam, musste sie mit dem Programm nur fortfahren - was sie auch tat. "Wie aus dem Lehrbuch", schreibt der "Economist", habe die Türkei die Krise gemeistert und sei deswegen auch vergleichsweise gut durch die Finanzkrise einige Jahre später gekommen.
    Allerdings hinkt der Vergleich zwischen der Türkei von 2001 und Griechenland von 2011 gleich mehrfach. Zum einen, weil Griechenland als Euro-Land keine eigene Geldpolitik betreiben kann - es muss die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) hinnehmen. Zum anderen dürften es die Griechen weitaus schwerer haben, Vertrauen an den Finanzmärkten zurückzugewinnen, selbst wenn sie alle Auflagen der Troika aus Internationalem Währungsfonds, EZB und EU umsetzen.

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    Im Gegensatz zu Griechenland hat die Türkei ein Geschäftsmodell - oder wie Harry Tzimitras es sagt: "Die Türken produzieren tatsächlich etwas." Die Firmen bauen im In- und Ausland Hochhäuser und Brücken, sie exportieren mehr Zement als Unternehmen aus jedem anderen Land. Sie produzieren Fernseher und Kühlschränke, locken Touristen nicht nur aus Europa ins Land, sondern zunehmend auch aus dem Nahen Osten. Zudem sind die politischen Verhältnisse stabiler als im Nachbarland: ein Generalstreik in der Türkei - unvorstellbar. Aus Sicht der Märkte ist das ebenfalls ein Plus. Harry Tzimitras sitzt in seinem Büro in Istanbul, er hat vier, fünf Zigaretten geraucht in der vergangenen Stunde und erzählt von seinem letzten Besuch in Griechenland, in der Woche zuvor. Noch nie, sagt er, habe er die Griechen so deprimiert gesehen. Dabei müssten sie sich aufraffen, Politiker wie Arbeiter und Angestellte. Natürlich sei es damit allein nicht getan, das weiß auch Tzimitras. Natürlich sei es kompliziert, und es gebe keine einfache Lösung, aber zur Wahrheit gehöre eben auch: "Harte Arbeit, wenig Protest." Auch darum würden die Griechen nicht aus ihrer Wirtschaftsdepression herauskommen.
    Allerdings warnt er: "Sag den Griechen bloß nicht, sie sollen von den Türken lernen", dann könne man es gleich lassen.

  9. #1839

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    12.663
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Endlich mal eine Konvergenz der Interessen: Trifft sich gut, dass ihr nicht dort sein wollt, wo wir euch nicht wollen.

    Heraclius

    Du sprichst immer von "wir". Momentan pumpt die EUMilliarden Euros in euer Land und den EU Ländern, die tüchtig sind, stinkt es gewaltig.

  10. #1840
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Und so ein Land ist in der EU.
    Dein Land ist nicht mal in der EU.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Qasr-el-Yahud Beitrag anzeigen
    Du sprichst immer von "wir". Momentan pumpt die EUMilliarden Euros in euer Land und den EU Ländern, die tüchtig sind, stinkt es gewaltig.
    2014 gab es keine Tranche nach Griechenland. Wenn du keine Ahnung hast halt die klappe bitte.

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