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Türkisch-Griechisches Kultur Thread

Erstellt von blacksea, 04.01.2014, 19:26 Uhr · 6.806 Antworten · 255.089 Aufrufe

  1. #3531
    Avatar von Allih der Große

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.728
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen Griechen der Murad heißt und dann noch sein eigenes Land besetzt im namen der Türken/Osmanen, du? Manchmal sollte man auch mal ... du weißt bescheid.. Zudem seine Mutter auch nur Byzantinerin war ergo pustekuchen.
    Ich kenne einen "Halbgriechen" der Jeffrey heisst und es mit voller Absicht im Namen des IWF an die USA verkauft hat.

  2. #3532
    Avatar von TuAF

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    Beiträge
    9.222
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Doch spricht es, wir sind nicht mehr das Osmanische Reich und AEK Athen ist pleite und spielt in der 2ten Liga soweit ich das weiß. Wenn dann und das auch nur aus einem scherz heraus würde ich Olympiakos, Panathinaikos und PAOK in den Verband einladen. Würde keiner zwar Meister werden aber die Liga verstärken. Olympiakos sehe ich als Titelanwärter bzw. sagen wir untern den plätzen 2-5. Kasimpasa der neureiche Klub hat was Marktwerttechnisch und auch von der Ausbildung her einige Klubs überholt.

    Galatasaray/Fenerbahce
    Besiktas/Olympiakos
    Trabzonspor/Kasimpasa/PAOK/Panathinaikos

    Marktwerte
    Galatasaray 166,95 Mio. €
    Fenerbahce 139,20 Mio. €
    Trabzonspor 79,20 Mio. €
    Besiktas 78,35 Mio. €
    Olympiakos 68,95 Mio. €
    PAOK 52,15 Mio. €
    Bursasspor 48,90 Mio. €
    Kasimpasa 42,75 Mio. €
    Gencler. Ankara 40,65 Mio. €
    Sivasspor 37,18 Mio.
    EsEs 36,40 Mio. €
    Karademir Karabükspor 29,93 Mio. €
    usw. und dann kommt...
    Panathinaikos 20,25 Mio. €
    eine mannschaft muss schon einen bezug zur türkei haben um in der süperlig zu spielen paok und aek haben es sind beide clubs aus istanbul..


    olympiakos und pana haben kein bezug zur türkei von daher nein kein einlass in die süperlig: eventuell wäre eine mittelmeer liga eine option:



    sen cimbomlumusun?

  3. #3533
    Avatar von Paokaras

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    02.09.2010
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    8.888
    Gut die Leitkultur im Osmanischen Reich war natürlich die Türkische.

    Niko hat aber recht das die anderen Türken in Kleinasien und Anatolien die Osmanen als Besatzer sahen

    Die erbittertsten Feinde waren die Karamanen die haben sogar Ankara zerstört soweit ich weiß.

  4. #3534
    Amarok
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Gut die Leitkultur im Osmanischen Reich war natürlich die Türkische.

    Niko hat aber recht das die anderen Türken in Kleinasien und Anatolien die Osmanen als Besatzer sahen

    Die erbittertsten Feinde waren die Karamanen die haben sogar Ankara zerstört soweit ich weiß.
    Das kann ich so nicht stehen lassen, keine Ahnung woher du das hast aber hier mal was für dich:
    Die Karamanlı gehörten dem ökumenischen Patriarchat an. Mit der Zeit zogen sie auch in andere Stadtteile wie Fener, Cibali, Tahtakale, Kumkapı um, wo schon viele Rum lebten. Sie hatten ihre Läden in den Istanbuler Stadtteilen Eminönü und Galata, siehe auch: Stadtteile von Istanbul.
    Im Ersten Weltkrieg und in den Befreiungskriegen kämpften sie gemeinsam mit Muslimen gegen die Besatzer. Mustafa Kemal begann vom 19. Mai 1919 mit der Mobilisierung des Widerstandes. Durch mehrere Schlachten gelang es ihm, die Besatzung und Aufteilung, wie sie im Vertrag von Sevres vorgesehen gewesen war, zu verhindern. Nach dem Sieg der Türkei konnte diese am 24. Juli 1923 im Vertrag von Lausanne die Bestimmungen des Vertrags von Sèvres revidieren und so den Verlust großer Teile des heutigen Staatsgebietes verhindern. Mit dem Vertrag wurden die Grenzen der Türkei völkerrechtlich anerkannt. Gleichzeitig wurde der „Bevölkerungsaustausch“ mit Griechenland in geregelte Bahnen gelenkt.

    Durch diesen Bevölkerungsaustausch verloren die Karamanlı ihre alte Heimat und mussten in ein Land zwangsumsiedeln, dessen Sprache und Kultur sie nicht kannten. Das Bestreben vieler Türken, ihre Freunde und Nachbarn in Anatolien zu behalten, schlug fehl. Nach der Zwangsumsiedlung der Christen aus der Türkei ging die Tragödie der Karamanlı weiter. Ein großer Assimilationsdruck, Integrationsprobleme, die Umstellung auf die andere Kultur, der abgerissene Kontakt zur alten Heimat, das Erlernen der griechischen Sprache und ein Verbot des Türkischen und damit auch des Dialekts der Karamanlı in der Öffentlichkeit zwischen 1936 und 1941 waren nur einige Probleme.
    Ein Ergebnis davon ist, dass die heute in Griechenland lebenden Karamanlı ihre ursprüngliche türkische Sprache nicht mehr beherrschen. Das Zusammengehörigkeitsbewusstsein blieb allerdings weitgehend erhalten: Nach dem Völkeraustausch trugen die Karamanlı durch Wohltätigkeitsorganisationen zum Aufbau und zur Entwicklung ihrer Herkunftsdörfer und -städte viel bei.
    Ich sehe, dass eher als beste Freunde und nicht als erbitterte Feinde.Totaler Käse was du hier verzapfst. Muss auch gleich los freitagsgebet. Auch hier sehr interessant für dich lieber Paokaras:

    us türkischer Sicht werden die Karamanlı überwiegend als türkischstämmige Oghusen betrachtet, die durch ihre Nähe zu den Byzantinern zum Christentum konvertierten und ursprünglich, wie die Seldschuken, neben dem Türkischen auch die persische Sprache beherrschten. Die heute noch in der Türkei lebenden Karamanlı unterstützen diese Abstammungstheorie, da sie sich als Nachfahren der Seldschuken fühlen. Nach 1000 n.Chr., in Zeiten des Byzantinischen Reiches, wanderten die Vorfahren der Karamanlı in ihre neue Heimat Anatolien ein. Hier nahmen sie unter dem Einfluss der Griechen den christlichen Glauben an. Sie wurden von den muslimischen Türken akzeptiert und bei ihrer Glaubensausübung respektiert. Die Griechen hatten im Osmanischen Reich ihre Autonomie, die ihnen kulturelle und religiöse Freiheit garantierte. Die Karamanlı machten ebenfalls von dieser Glaubensfreiheit Gebrauch.

    Man hat also eher zusammengekämpft als sich gegenseitig zerstört. Ihr Griechen haltet sie bis heute hin noch als Griechen die turkisiert wurden sind. Dabei sprachen diese nicht mal eure Sprache bzw. gehörten nicht mal der selben Kultur an. Noch verstehen sie sich selber als solche.

    sen cimbomlumusun?
    Was denn sonst, da kommt doch sonst nichts anderes in Frage.

    Ich kenne einen "Halbgriechen" der Jeffrey heisst und es mit voller Absicht im Namen des IWF an die USA verkauft hat.
    So stell ich mir Jeffrey vor

  5. #3535
    Avatar von Almila

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    6.076
    lol. Er meint das Fürstentum
    Karaman (Beylik) ? Wikipedia

  6. #3536
    Amarok
    Zitat Zitat von Almila Beitrag anzeigen
    lol. Er meint das Fürstentum
    Karaman (Beylik) ? Wikipedia
    Ja gut das Fürstentum war natürlich gegen uns aber das war Timur Lenk auch. Ebenso eine Zeit lang die Seldchuken. Trotzdem siedelten die Karamanlis auf dem Gebiet des Fürstentumes und sehen sich als Türken.

    Während des Kreuzzuges von Warna gegen die Osmanen 1443–1444 marschierte der Karamanide İbrahim Bey nach Ankara und Kütahya und zerstörte beide Städte. Mittlerweile kehrte der osmanische Sultan Murad II. nach einem Sieg gegen die ungarischen Kreuzfahrer aus Rumelien zurück. Wie alle islamischen Emirate in Anatolien wurden die Karamaniden des Hochverrats beschuldigt. Von da an akzeptierte İbrahim Bey alle osmanischen Bedingungen. Das Beylik Karaman wurde schließlich endgültig 1468[2] von den Osmanen beseitigt, als die Macht der ägyptischen Verbündeten schwand. Karaman wurde zu einer osmanischen Provinz.

  7. #3537
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen

    Man hat also eher zusammengekämpft als sich gegenseitig zerstört. Ihr Griechen haltet sie bis heute hin noch als Griechen die turkisiert wurden sind. Dabei sprachen diese nicht mal eure Sprache bzw. gehörten nicht mal der selben Kultur an. Noch verstehen sie sich selber als solche.
    Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Die Griechen sagen, es wären türkisierte Griechen gewesen, die Türken sagen orthodoxe Türken. Wie es der Zufall so will, habe ich letztens erfahren, das ne langjährige Freundin von mir eine "Karamanlou" ist. Da habe ich die Gelegenheit ergriffen und sie ausgefragt, was ihre Großeltern für ne Sprache konnten und als was die Karamanlides sich sehen etc. Sie selber meinte zu mir, sie wären Griechen gewesen die mit der türkischen Sprache in Kontakt kamen. Ihre Vorfahren haben das ihrer Familie von Generation zu Generation so weitergegeben.

    Somit hat sich das Thema für mich persönlich erledigt. Sehe keinen Grund, wieso sie mich anlügen sollte.

  8. #3538
    Avatar von Almila

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Ja gut das Fürstentum war natürlich gegen uns aber das war Timur Lenk auch. Ebenso eine Zeit lang die Seldchuken. Trotzdem siedelten die Karamanlis auf dem Gebiet des Fürstentumes und sehen sich als Türken.
    uns? Karamanogullari war ein türkisches Fürstentum wie die Osmanen.

    Dass die orthodoxen Karamanlilar sich als Türken sahen und im Befreiungskrieg auf der Seite der Türken und gegen die Besatzer gekämpft haben, weiß ich.

  9. #3539
    Avatar von Paokaras

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    Ich hab die verschiedene Fürstentümer gemeint waren ja nicht nur die Karaman

  10. #3540
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Gut die Leitkultur im Osmanischen Reich war natürlich die Türkische.

    Niko hat aber recht das die anderen Türken in Kleinasien und Anatolien die Osmanen als Besatzer sahen

    Die erbittertsten Feinde waren die Karamanen die haben sogar Ankara zerstört soweit ich weiß.

    im grunde haben hier immer angehörige von turkvölkern gegeneinander gekämpft.ob seldschuken gegen ilkhane oder ilkhane gegen mamluken und später osmanen gegen mamluken..

    erfolgreiche eroberer und kriegerdynastien bestanden immer zum grossteil aus türken..

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