BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 39 von 681 ErsteErste ... 293536373839404142434989139539 ... LetzteLetzte
Ergebnis 381 bis 390 von 6808

Türkisch-Griechisches Kultur Thread

Erstellt von blacksea, 04.01.2014, 19:26 Uhr · 6.807 Antworten · 255.592 Aufrufe

  1. #381
    Avatar von Poliorketes

    Registriert seit
    30.12.2012
    Beiträge
    6.373
    Rechts Vasilis Seleas ein Roma aus Griechenland gehört zu denn besten Klarino Spielern Links ein Türke (kenne ich nicht) in Istanbul.




  2. #382

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Ich dachte, die Wurzeln des Christentum liegen im Judentum.
    Damit auch dieser Irrtum ansatzweise besprochen wird.

    Es bringt natürlich nichts, das Wissen zu vervielfachen und darüber wieder und wieder zu lesen, sich aber so zu benehmen, wie es unsere moslemischen Freunde tun und stur an ein Buch fanatisiert festhalten. In diesem Falle stellte man sich auf einer Stufe.
    Das Wesen der Wissensanreicherung ist was? Natürlich die Anpassung seiner Lebensgewohnheiten an dieses neue Wissen.
    Man würde ja auch keinen Müll essen und Schmutzwasser trinken, warum füttert man also sein religiöses Leben mit Müll und Schmutzwasser?:

    700 Jahre bevor in Nazareth Jesus auftrat, wurde in der griechischen Kultur das Menschliche zum Göttlichen gesteigert oder das Göttliche auf Menschenmaß gebracht.
    (aus: Die Geschichte hinter der Weihnachtsgeschichte, von Peter Steiner)

    Die Juden haben ihrem Gott menschliche Eigenschaften zugeschrieben (Anm.: das haben die Griechen ganz besonders, das ist jedem Kleinkind bekannt): Jähzorn, Reue, Mitleid und Treue, ihm aber keine menschliche Gestalt gegeben; das war die kulturelle Leistung der Griechen.

    Und griechische Bilder benutzten die Christen des 3. und 4. Jahrhunderts, um sich ein Bild von ihrem Gott zu machen.

    Die Einsenkung des Göttlichen ins Menschliche ist eine [..] Leistung der [...] Griechen, aber nicht als geplante Teamarbeit, sondern als Ergebnis völlig verschiedener Entwicklungen, die durch die Welteroberung Alexanders aufeinander stießen.

    Die Erzählung von der Geburt Jesu im Lukasevangelium konnte sich in der ganzen damaligen Welt verbreiten, weil Pompeius, Caesar und Augustus ein Weltreich geschaffen hatten, das dem kurzlebigen Reich Alexanders Dauer verlieh. Alexander und Augustus sind also geschichtliche Voraussetzungen dafür, dass wir seit 1.600 Jahren Weihnachten feiern.

    (aus: wie Gott Mensch wurde, NDR)
    ----------

    Vergleich:

    ADONIS wurde in einem Stall (Höhle) geboren
    Jesus wurde in einem Stall (Höhle) geboren

    Adonis wurde in Bethehem geboren
    Jesus wurde in Bethlehem geboren

    Adonis wurde von Tieren gewärmt
    Jesus wurde von Tieren gewärmt

    Adonis bekam Besuch von drei Männern
    Jesus bekam Besuch von drei Männern
    ----------

    Der Einfluss Platons auf das jüdische Denken ist in den Werken des alexandrinischen Philosophen Philo Judaeus (1. Jahrhundert) offenbar. Die Theologen Clemens von Alexandria, Origenes und der heilige Augustinus waren frühe christliche Vertreter einer platonischen Sichtweise. Platons Ideen haben eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der christlichen Theologie gespielt. Auch das mittelalterliche islamische Denken ist stark von Platon beeinflusst gewesen“ (S. 74)

    (aus: Funk and Wagnalls New Encyclopedia (Vol. 21))


    Das ganze könnte jetzt fortgesetzt und bis ins Detail analysiert werden, daß das Christentum nichts jüdisches enthält.
    Das jüdische Eelement gab es dem Grunde nach zu jener zeit nicht mehr, die Juden wurden entweder zu 100% hellenisiert, oder sie hatten bereits einen sehr großen Hellenisierungsprozeß hinter sich. In jener Zeit gab es über 150 griechische Städte im Nahen Osten, nur eine verschwindend kleine fanatische Minderheit der Juden hat sich der Moderne verweigert. Das ist auch der Grund,warum jüdische Profs der Meinung sind, daß das "jüdische" Element ohne den hellenischen Anteil sofort zerfallen und untergehen würde, es wäre nicht mehr existent.

    Mir liegen Reden von orthodoxen Metropoliten vor, die folgendes Fazit haben: "hätten die Griechenchristen das Ruder nicht in die Hand genommen und in Folge das Christentum nicht auf diesen vollausgebauten und sehr reichen religiösen Fundus des Hellenismus zugegriffen, so hätte es heute kein Christentum gegeben, es hätte sich nie durchsetzen können".
    (Anm.: daraus könnte man die heutigen Harre-Krischna-Sekte dem damaligen Christentum gleich setzen)


    Die Theologie, wie man sie in ihrer Auswirkung heute kennt, ist faktisch das Produkt des griechischen Gottesbildes.
    (Zeus, mit der Zeit wurde daraus Theós, also ist Theologie an sich Zeuslogie)

  3. #383
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.464
    30.000 Jahre alte Höhlenmalereien, von steinzeitlichen Griechen angefertigt:



  4. #384
    Avatar von Elvedin

    Registriert seit
    24.08.2012
    Beiträge
    478

  5. #385

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Hola, die ersten Pseudo-Wissenschaftler haben sich ja schon zu Wort gemeldet, als erstes natürlich der Schwachkopp,
    der inzwischen als Heuchler, Leugner und Demaskierter bekannt geworden ist.

    In dieser Thematik bringe ich keinerlei Empfindung ein,
    ich poste nur das, was andere Wissenschaftler der Allgemeinheit präsentiert haben.


    Wir können demnach weitermachen,
    irgendwann wird auch derjenige, der täglich aus religiösem Fanatismus heraus gegen den Schrank springt, ein Einsehen zeigen.


    So meint z.B. ein jüdischer Professor, ...

    ... daß die Hebräer die griechischen Götter anbeteten,
    ... auch daß das Trippel Judentum, Christentum und Islam seinen Ausgangspunkt in Hellas haben.

    (Quellenangaben braucht hier keiner, insbesondere nicht der demaskierte Schwachkopp)



    Wie gesagt, es ist nicht meine Meinung, dazu habe ich keine Meinung,
    ich gebe nur wieder, was Professoren, und somit die Wissenschaft, einem öffentlich vorlegen.

  6. #386
    Avatar von Sonne-2012

    Registriert seit
    20.12.2012
    Beiträge
    4.554
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Damit auch dieser Irrtum ansatzweise besprochen wird.

    Es bringt natürlich nichts, das Wissen zu vervielfachen und darüber wieder und wieder zu lesen, sich aber so zu benehmen, wie es unsere moslemischen Freunde tun und stur an ein Buch fanatisiert festhalten. In diesem Falle stellte man sich auf einer Stufe.
    Das Wesen der Wissensanreicherung ist was? Natürlich die Anpassung seiner Lebensgewohnheiten an dieses neue Wissen.
    Man würde ja auch keinen Müll essen und Schmutzwasser trinken, warum füttert man also sein religiöses Leben mit Müll und Schmutzwasser?:
    700 Jahre bevor in Nazareth Jesus auftrat, wurde in der griechischen Kultur das Menschliche zum Göttlichen gesteigert oder das Göttliche auf Menschenmaß gebracht.
    (aus: Die Geschichte hinter der Weihnachtsgeschichte, von Peter Steiner)

    Die Juden haben ihrem Gott menschliche Eigenschaften zugeschrieben (Anm.: das haben die Griechen ganz besonders, das ist jedem Kleinkind bekannt): Jähzorn, Reue, Mitleid und Treue, ihm aber keine menschliche Gestalt gegeben; das war die kulturelle Leistung der Griechen.

    Und griechische Bilder benutzten die Christen des 3. und 4. Jahrhunderts, um sich ein Bild von ihrem Gott zu machen.

    Die Einsenkung des Göttlichen ins Menschliche ist eine [..] Leistung der [...] Griechen, aber nicht als geplante Teamarbeit, sondern als Ergebnis völlig verschiedener Entwicklungen, die durch die Welteroberung Alexanders aufeinander stießen.

    Die Erzählung von der Geburt Jesu im Lukasevangelium konnte sich in der ganzen damaligen Welt verbreiten, weil Pompeius, Caesar und Augustus ein Weltreich geschaffen hatten, das dem kurzlebigen Reich Alexanders Dauer verlieh. Alexander und Augustus sind also geschichtliche Voraussetzungen dafür, dass wir seit 1.600 Jahren Weihnachten feiern.

    (aus: wie Gott Mensch wurde, NDR)
    ----------

    Vergleich:

    ADONIS wurde in einem Stall (Höhle) geboren
    Jesus wurde in einem Stall (Höhle) geboren

    Adonis wurde in Bethehem geboren
    Jesus wurde in Bethlehem geboren

    Adonis wurde von Tieren gewärmt
    Jesus wurde von Tieren gewärmt

    Adonis bekam Besuch von drei Männern
    Jesus bekam Besuch von drei Männern
    ----------

    Der Einfluss Platons auf das jüdische Denken ist in den Werken des alexandrinischen Philosophen Philo Judaeus (1. Jahrhundert) offenbar. Die Theologen Clemens von Alexandria, Origenes und der heilige Augustinus waren frühe christliche Vertreter einer platonischen Sichtweise. Platons Ideen haben eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der christlichen Theologie gespielt. Auch das mittelalterliche islamische Denken ist stark von Platon beeinflusst gewesen“ (S. 74)

    (aus: Funk and Wagnalls New Encyclopedia (Vol. 21))


    Das ganze könnte jetzt fortgesetzt und bis ins Detail analysiert werden, daß das Christentum nichts jüdisches enthält.
    Das jüdische Eelement gab es dem Grunde nach zu jener zeit nicht mehr, die Juden wurden entweder zu 100% hellenisiert, oder sie hatten bereits einen sehr großen Hellenisierungsprozeß hinter sich. In jener Zeit gab es über 150 griechische Städte im Nahen Osten, nur eine verschwindend kleine fanatische Minderheit der Juden hat sich der Moderne verweigert. Das ist auch der Grund,warum jüdische Profs der Meinung sind, daß das "jüdische" Element ohne den hellenischen Anteil sofort zerfallen und untergehen würde, es wäre nicht mehr existent.

    Mir liegen Reden von orthodoxen Metropoliten vor, die folgendes Fazit haben: "hätten die Griechenchristen das Ruder nicht in die Hand genommen und in Folge das Christentum nicht auf diesen vollausgebauten und sehr reichen religiösen Fundus des Hellenismus zugegriffen, so hätte es heute kein Christentum gegeben, es hätte sich nie durchsetzen können".
    (Anm.: daraus könnte man die heutigen Harre-Krischna-Sekte dem damaligen Christentum gleich setzen)


    Die Theologie, wie man sie in ihrer Auswirkung heute kennt, ist faktisch das Produkt des griechischen Gottesbildes.
    (Zeus, mit der Zeit wurde daraus Theós, also ist Theologie an sich Zeuslogie)
    Sehr interessant Amphion,


    Zwei Fragen:

    1) Man nennt doch die Juden auch Altchristen, weil sie ja auch an das alte Testament glauben?

    2) Wer ist Adonis?

  7. #387

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Sehr interessant Amphion,
    Ja, sehe ich auch so.
    Und da es Dinge aus der Vergangenheit sind, sind Empfindungen hier völlig fehlplatziert.
    Es sind trockene Informationen, die zu verarbeiten sind, ganz im Sinne der klassischen griechischen Religion.


    Zwei Fragen:
    1) Man nennt doch die Juden auch Altchristen, weil sie ja auch an das alte Testament glauben?
    Beachte, Du kriegst von mir eine Antwort, die staubtrocken sein wird, die Ereignisse der damaligen zeit beachtend.
    Bei diesen Themata empfinde ich nichts:

    Meines Erachtens sind Altchristen als Begriff den Judenchristen gleichzusetzen.
    Damals hatte der Großteil der Juden die Schnauze voll von der Bevormundung und Zurückgebliebenheit ihrer Rabbiner und verliessen die jüdische Welt, sie wurden hellenisiert.
    (was für einen Scheiss und sogar rassistischen Scheiss gewisse Rabbiner heute noch predigen, daß sollte jedem bekannt sein).

    Die Judenchristen sind sehr sehr schnell von den Griechenchristen abgelöst worden,
    die bis heute innerhalb des Christentums die Macht haben.

    2) Wer ist Adonis?
    Eine Theótis der griechischen Welt inkl. Syro-Phönizien (die damalige Welt beachten, nicht die heutige!).

    Adonis war eine der vielen Quellen, aus denen das Christentum seine mythische Figur Jesus Christus zusammensetzte.
    Ein Puzzleteil von hier, eines von dort, ein drittes von anderswo, etc. etc. und schon waren die Eigenschaften des Jesus zusammengetragen.

    Adonis ist also eine Theótis des Ostmittelmeergebietes, den viele Völker kannten.

  8. #388
    Don
    Um es Zusammenzufassen Amphion, also war Jesus nun Grieche oder nicht?

  9. #389
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.464
    Jetzt drehen die hellenischen Foristen völlig durch ...

    --> KLICK

  10. #390

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Um es Zusammenzufassen Amphion, also war Jesus nun Grieche oder nicht?
    Keine Ahnung, ich denke nicht.
    Seine Inhalte jedoch größtenteils schon (z.B. Nächstenliebe ...)

    Es gibt verschiedene Versionen zu einem echten Jesus.
    Demnach könnte er ein uneheliches Kind der sexgeilen Maria und einem römischen Legionär gewesen sein.
    Theorie daraus, daß Joseph deshalb den Vater abgab, damit Maria nicht gesteinigt werde, was damals bei den Juden üblich gewesen wäre.

    Ein vermeintlich-echter Jesus hat aber nichts mir der erfundenen mythischen Figur Jesus zu tun.

    Jesus war ein üblicher Name, wie auch heute Frank oder Udo übliche Namen sind.
    Diese Namen gibt es auch vielfach.

Ähnliche Themen

  1. Griechisches im deutschen TV
    Von Macedonian im Forum Balkan im TV
    Antworten: 59
    Letzter Beitrag: 15.12.2012, 00:25
  2. Ein griechisches Trauerspiel
    Von IZMIR ÜBÜL im Forum Sport
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 29.08.2011, 16:30
  3. Griechisches Ritual
    Von Ainu im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 31
    Letzter Beitrag: 14.05.2011, 13:13
  4. Griechisches Korca?
    Von Gentos im Forum Politik
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 17.02.2011, 19:37
  5. Griechisches Alphabet
    Von Mazedonier/Makedonier im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 31.12.2008, 03:54