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Türkisch-Griechisches Kultur Thread

Erstellt von blacksea, 04.01.2014, 19:26 Uhr · 6.806 Antworten · 255.129 Aufrufe

  1. #4051

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Also ich bin mir da echt nicht so sicher ob das stimmt was du schreibst dayko. Ich weiß zwar nicht wie der Bildungsstand der Balkantürken war damals aber viele Griechen aus Anatolien kamen aus Städten wie Izmir/Smyrna oder Istanbul usw. vor allem die Klein-Asiatischen Griechen haben damals den Großteil des Handels im Osmanischen Reich kontrolliert oder wenn man auch an die sogenannten Phanariotes aus Istanbul denkt die hochgebildet waren und in der Osmanischen Verwaltung in hohen diplomatischen Positionen eingesetzt wurden. Ich kann mir nicht vorstellen das die Balkantürken da vom Bildungsstand irgendwie mithalten konnten.

    Phanarioten ? Wikipedia
    "Vor allem griechische Kaufleute und Priester von adliger byzantinischer Herkunft, die wirtschaftlichen Wohlstand und politischen Einfluss erworben hatten, ließen sich im äußersten Nordwesten Konstantinopels nieder"
    Ich habe die Balkantürken nicht mit den ausgewanderten Griechen verglichen, die ausgewanderte griechische Population war wirklich ein Verlust für Anatolien.
    Ich habe die Türken aus dem Balkan mit den Türken aus Anatolien verglichen, die Balkantürken waren besser gebildet als die anatolischen Türken.Die türkischen Bauern aus dem Balkan waren im Verglech zu den anatolischen Bauern in besseren Verhaeltnissen aufgewachsen.

    Istanbuler, egal welcher Ethnie, waren sowieso kulturell all den Bewohnern Anatoliens überlegen. Um die griechischen Istanbuler sollten wir Türken am meisten trauern. Das Pogrom von 1955 in Istanbul war ein Schuss ins kulturelle Leben von Istanbul.

  2. #4052
    Avatar von Toruko-jin

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    Auch wenn die ausgewanderten Griechen, Juden oder Armenier relativ gut gebildet waren, wären sie langfristig zu einer existenziellen Bodrohung angewachsen. Vielleicht muss man die Juden außen vor lassen, da sie eine verschwindende Minderheit darstellten. Der erste Weltkrieg - wenn ihm überhaupt etwas Positives abzugewinnen ist - war eine sehr gute Gelegenheit, potentielle Unruheherde auszumerzen. Nur bei den Kurden hätte man ebenso klug reagieren müssen

  3. #4053
    GLOBAL-NETWORK
    Ich habe die Balkantürken nicht mit den ausgewanderten Griechen verglichen, die ausgewanderte griechische Population war wirklich ein Verlust für Anatolien.
    Das ist Blödsinn von wegen Verlust,früher oder später käme es zu Spannungen da die Griechen bereits pläne schmiedeten und Terroristische Übergriffe auf Türken geplant hatten.Kann jetzt nicht auf Anhieb verstehen was daran jetzt ein Verlust sein soll? Die Griechen feiern jedes Jahr die Vertreibung der Türken aus ihrem Land und ihr seht das als Verlust für Anatolien.Verstehe überhaupt nicht wie man auf so etwas kommen kann und warum man sich die Welt schön redet? Ich sehe gerade das Toruko schneller war,genau das ist der Punkt.Die Griechen im Herzen Anatoliens entwickelten sich zu einer Bedrohung für die Türken.Auf Zypern haben wir bereits ansehen können wozu manche Griechen fähig sind.

  4. #4054
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Ich habe die Balkantürken nicht mit den ausgewanderten Griechen verglichen, die ausgewanderte griechische Population war wirklich ein Verlust für Anatolien.
    Ich habe die Türken aus dem Balkan mit den Türken aus Anatolien verglichen, die Balkantürken waren besser gebildet als die anatolischen Türken.Die türkischen Bauern aus dem Balkan waren im Verglech zu den anatolischen Bauern in besseren Verhaeltnissen aufgewachsen.

    Istanbuler, egal welcher Ethnie, waren sowieso kulturell all den Bewohnern Anatoliens überlegen. Um die griechischen Istanbuler sollten wir Türken am meisten trauern. Das Pogrom von 1955 in Istanbul war ein Schuss ins kulturelle Leben von Istanbul.
    Das Wort "Ausgewandert" ist fehl am Platz auch das Wort "Bevölkerungsaustausch" entspricht für die Griechen nicht, es war Völkermord, begangen durch die damalige Türkei.

    Nach Schätzungen des Völkerbundes waren insgesamt etwa 1.200.000 anatolische Griechen und etwa 356.000 griechische Muslime betroffen. Der Lausanner Vertrag setzte einen Schlusspunkt unter die ethnisch und religiös motivierten Vertreibungen und legitimierte das Streben der türkischen Nationalisten nach einer Homogenisierung der Bevölkerung in Anatolien.
    ERZWUNGENE WEGE - Schicksale - Griechen und Türken 1922/23 - Das Lausanner Abkommen 1929

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    Das ist Blödsinn von wegen Verlust,früher oder später käme es zu Spannungen da die Griechen bereits pläne schmiedeten und Terroristische Übergriffe auf Türken geplant hatten.Kann jetzt nicht auf Anhieb verstehen was daran jetzt ein Verlust sein soll? Die Griechen feiern jedes Jahr die Vertreibung der Türken aus ihrem Land und ihr seht das als Verlust für Anatolien.Verstehe überhaupt nicht wie man auf so etwas kommen kann und warum man sich die Welt schön redet? Ich sehe gerade das Toruko schneller war,genau das ist der Punkt.Die Griechen im Herzen Anatoliens entwickelten sich zu einer Bedrohung für die Türken.Auf Zypern haben wir bereits ansehen können wozu manche Griechen fähig sind.
    Die einzige Bedrohung war der türkische nationalistische Staat, der die Völkermorde an den Griechen, Armeniern und Assyrern begangen hat.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Auch wenn die ausgewanderten Griechen, Juden oder Armenier relativ gut gebildet waren, wären sie langfristig zu einer existenziellen Bodrohung angewachsen. Vielleicht muss man die Juden außen vor lassen, da sie eine verschwindende Minderheit darstellten. Der erste Weltkrieg - wenn ihm überhaupt etwas Positives abzugewinnen ist - war eine sehr gute Gelegenheit, potentielle Unruheherde auszumerzen. Nur bei den Kurden hätte man ebenso klug reagieren müssen
    Bitte nicht unverschämt werden, man sollte dich für diesen Beitrag sperren, indirekt befürwortest du die Völkermorde und Verteibungen.

  5. #4055

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    2.892
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Auch wenn die ausgewanderten Griechen, Juden oder Armenier relativ gut gebildet waren, wären sie langfristig zu einer existenziellen Bodrohung angewachsen. Vielleicht muss man die Juden außen vor lassen, da sie eine verschwindende Minderheit darstellten. Der erste Weltkrieg - wenn ihm überhaupt etwas Positives abzugewinnen ist - war eine sehr gute Gelegenheit, potentielle Unruheherde auszumerzen. Nur bei den Kurden hätte man ebenso klug reagieren müssen
    Stell dir vor es haette auch mit den östlichen Nachbarstaaten ein Völkeraustausch gegeben; Die Turkmenen wurden gegen die Kurden eingetauscht.
    Was nutzt eine ethnische Einheit, wenn sich das Land nicht frei entwickeln kann? Bis heute gibt es staatliche Zensuren, die die Entwicklung der Nation und somit des ganzen Landes bremsen.

  6. #4056
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Auch wenn die ausgewanderten Griechen, Juden oder Armenier relativ gut gebildet waren, wären sie langfristig zu einer existenziellen Bodrohung angewachsen. Vielleicht muss man die Juden außen vor lassen, da sie eine verschwindende Minderheit darstellten. Der erste Weltkrieg - wenn ihm überhaupt etwas Positives abzugewinnen ist - war eine sehr gute Gelegenheit, potentielle Unruheherde auszumerzen. Nur bei den Kurden hätte man ebenso klug reagieren müssen

    Also war es richtig eine fast 3000-4000 jährige Präsenz einfach so mir nichts dir nichts auszulöschen??

  7. #4057
    Avatar von Toruko-jin

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    Bitte nicht unverschämt werden, man sollte dich für diesen Beitrag sperren, indirekt befürwortest du die Völkermorde und Verteibungen.
    Meine Texte schreibe immernoch ich. Ich wüsste nicht, warum ich dich um Erlaubnis bitten sollte, wenn ich einen Text verfasse. Wenn ein Beitrag nicht regelkonform ist, steht es dir frei, diesen zu melden.

  8. #4058
    Avatar von Poliorketes

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    @all






  9. #4059
    GLOBAL-NETWORK
    Die einzige Bedrohung war der türkische nationalistische Staat, der die Völkermorde an den Griechen, Armeniern und Assyrern begangen hat.
    Auf keinen fall werde ich auch nur den Versuch unternehmen um Völkermorde zu argumentieren oder zu relativieren aber fakt ist das Morde nicht einfach so zum Spaß begangen werden.Die Griechen und Armenier hatten viele Türkische Dörfer überfallen und dabei dutzende Wehrlose Menschen darunter Frauen und Kinder ermordet.Der Türkische Staat sah sich gezwungen gegenmaßnahmen einzuleiten und seine Bevölkerung zu Beschützen und zu Rächen.Es war Krieg und in einem Krieg ist eben nicht viel mit Gesundem Menschenverstand.Es galt die Devise "Wie du mir so ich dir".Es waren eure Mordenden Banden die all dies was danach geschehen ist zu Verantworten haben!

  10. #4060
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    Auf keinen fall werde ich auch nur den Versuch starten Völkermorde zu argumentieren oder zu relativieren aber fakt ist das Morde nicht einfach so zum Spaß begangen werden.Die Griechen und Armenier hatten viele Türkische Dörfer überfallen und dabei dutzende Wehrlose Menschen darunter Frauen und Kinder ermordet.Der Türkische Staat sah sich gezwungen gegenmaßnahmen einzuleiten und seine Bevölkerung zu rächen.Es war Krieg und in einem Krieg ist eben nicht viel mit Gesundem Menschenverstand.Es waren eure Mordenden Banden die all dies zu Verantworten haben!
    Wohl zuviel türkische Staatspropaganda gelesen.

    Wann soll das gewesen sein? hast du auch Quellen zu deinen Behauptungen?

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