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Türkische Kulturhauptstadt 2012 ist Astana

Erstellt von Timur, 24.02.2012, 21:02 Uhr · 47 Antworten · 3.997 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Atilla Ertugrul

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    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Kasachisch klingt wie Türkisch mit chinesischem Akzent



    Völkerwanderungen sind was ganz normales. Siehe Slawen im Balkan, Turkvölker in Anatolien und Balkan oder halt Slawen in Asien.
    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Die Turkvölker sind damals auch einfach nur über das Gebiet und die Bevölkerung Kasachstans hergefallen und haben die Bevölkerung und Kultur assimiliert. Die Methoden sind also durchaus mit denen der Russen vergleichbar. Hitler ist aber schon ein Sonderfall der verfolgte andere Ziele...
    Wer war denn vorher die "Bevölkerung" Kasachstans? Höhlenmenschen oder was? Azerbaycan z.B. war schon ein selbstständiges Land, ehe es von den Sowjets annektiert wurde. Meine Meinung nach hatten wir dafür auch nix im Balkan verloren. Kasachstan wurde schon den Gök-Türken (laaaange VOR Cengiz Khan) bevölkert

  2. #42
    Avatar von Atilla Ertugrul

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    trozdem ist es keine tuerkische stadt..machts klick?
    Dummes Geschwätz, selbstverständlich ist das eine türkische Stadt. Ich glaub ihr Griechen solltet euch lieber mal um euren eigenen Scheiss kümmern, denn Probleme habt ihr ja zur Zeit mehr als genug

  3. #43

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    Unabhängige TurkStaaten

  4. #44
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Atilla Ertugrul Beitrag anzeigen
    Wenn du keinen Plam hast, lass deinen Mist bei irgenwelchen Russen & Slawen-Themen ab..als ob ihr Russen was in Zentralasien verloren hättet, habt unsere Brüder ausgebeutet, Ihnen eure hässliche Sprache aufgezwungen und versucht ihre Kultur zu vernichten, die Sowjets waren kein deut besser als die Nazis
    Er kann dir nicht mehr antworten, er ist quasi abgemeldet.

    Was "hässlich" betrifft, darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten.

    Die SU war ein Imperium wie auch das Osmanische Reich, mit guten und etlichen auch weniger guten Seiten. Letztere kann und sollte auch niemand bestreiten. Darüber kannst du dich auch mit Kasachen, Usbeken, Kirgisen etc. unterhalten, die Erinnerung an die Sowjetunion wird nicht unbedingt ausschließlich verteufelnd ausfallen.

    Als "Friedensangebot" etwas, was Russen und Türken sehr verbinden dürfte: :cay:

  5. #45
    Slavo

  6. #46
    Avatar von Atilla Ertugrul

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Er kann dir nicht mehr antworten, er ist quasi abgemeldet.

    Was "hässlich" betrifft, darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten.

    Die SU war ein Imperium wie auch das Osmanische Reich, mit guten und etlichen auch weniger guten Seiten. Letztere kann und sollte auch niemand bestreiten. Darüber kannst du dich auch mit Kasachen, Usbeken, Kirgisen etc. unterhalten, die Erinnerung an die Sowjetunion wird nicht unbedingt ausschließlich verteufelnd ausfallen.

    Als "Friedensangebot" etwas, was Russen und Türken sehr verbinden dürfte: :cay:
    Naja gut, auch viele Deutsche werden dir sagen dass nicht alles unter Hitler schlecht war. Aber wenn ich z.B. lese dass in Kasachstan nur 74 % die kasachische Sprache sprechen macht mich das wütend. Die Sowjets haben mit ihrer Ideeologie die gleiche Kopfwäsche betrieben wie die Nazis in Deutschland. Moscheen wurde als Waffenspeicher benutzt usw.
    Und selbst heute bekommen nicht-russische Völker keine Unabhängigkeit aus der Förderation, Beispiel Tschetschenien. Und da nimmt die gängige Formel "alles islamistische Terroristen"...dass sie als islamisches & nicht-slawisches Volk einfache nur ihre Unabhängigkeit wollen kann man so leicht überblenden.

    Und wenn du mir jetzt mit den Kurden kommen willst - hier die kleinen, aber feinen Unterschiede:
    Die Tschetschenen haben ihre eigene Republik (die ja jetzt auch nicht sooo megagroß ist, als das es einen großen Verlust für euch darstellen würde flächenmäßig)
    Die Kurden hingegen hatte noch nie einen souveränen Staat! Von mir aus könnten wir gerne ein kleines Land zwischen Türkei, Iran & Irak machen und es Kurdistan nennen (dann sollen aber auch bitte die Kurden aus der Türkei dorthin ziehen), nur der Unterschied ist, dass die fast die halbe Türkei fordern, während die Tschetschenen nur ihren kleinen Flecken Erde haben wollen.

    Ich habe letzte Woche die Reportage "Ich, Putin" gesehen und seine Antwort im Bezug auf den Tschetschenen-Konflikt zeigte, dass ihm schlicht und ergreifend nix Vernünftiges & Intelligentes eingefallen ist - hier der Dialog:

    "Journalist: Herr Putin, Sie sagen Sie wollen gegen die islamistischen Terroristen vorgehen, verwenden aber Splitterbomben, gehen Sie damit nicht eher gegen das tschetschenische Volk vor?

    Putin: Wollen Sie von islamistischen Terroristen beschnitten werden? Ich lade sie nach Moskau ein, wir sind multikonfessionell, wir haben sehr gute Spezialisten, die beschneiden sie so, dass garantiert nix mehr nachwächst."

    Was ist das für eine Antwort vor den weltweit laufenden Kameras? Sorry ist der nich ganz sauber im Kopf. Gemäß dem Motto "Wenn mir nichts argumentatives einfällt, bedrohe ich die Leute".

    Tatsache ist, und da brauchen wir auch nicht diskutieren, die Russen würde es auch nicht wollen von einem anderen Volk und einer anderen Religion kontrolliert zu werden.

  7. #47
    Avatar von Atilla Ertugrul

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    Dann kommt noch hinzu, dass Russland bis heute versucht, ihren Einfluss auf die zentralasiatisch-turkischen Ländern zu wahren (besonders auf Kasachstan), Kasachstan ist wie eine Puppe, an deren eine Ende Russland um anderen Ende die Türkei zerrt. Eure Bindungen zu diesen Ländern basieren auf Unterdrückung und Eroberung. Unsere Bindungen sind ethnischer, sprachlicher, kultureller & natürlich religiöser Natur.
    Ihr habt selbst so viele slawische Brüderländer, wieso versucht ihr nicht einen da stärkeren Schulterschluss zu schließen? Ausser mit Serbien sehe ich irgendwie keinen nennenswerten kulturellen Austausch Russlands mit anderen Slawen

  8. #48
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Atilla Ertugrul Beitrag anzeigen
    Dann kommt noch hinzu, dass Russland bis heute versucht, ihren Einfluss auf die zentralasiatisch-turkischen Ländern zu wahren (besonders auf Kasachstan), Kasachstan ist wie eine Puppe, an deren eine Ende Russland um anderen Ende die Türkei zerrt. Eure Bindungen zu diesen Ländern basieren auf Unterdrückung und Eroberung. Unsere Bindungen sind ethnischer, sprachlicher, kultureller & natürlich religiöser Natur.
    Ihr habt selbst so viele slawische Brüderländer, wieso versucht ihr nicht einen da stärkeren Schulterschluss zu schließen? Ausser mit Serbien sehe ich irgendwie keinen nennenswerten kulturellen Austausch Russlands mit anderen Slawen
    Guten Morgen.
    Zunächst einmal Danke für die ausführlicheren Antworten. Wenn der Threadsteller uns lässt, werde ich sehr gern nach und nach auf alle Punkte eingehen. Ansonsten soll er mal dazwischen knurren, wenn er mitlesen sollte^^

    Für jetzt mal zu Kasachstan selbst. Ich möchte voran schicken, dass ich mich für nicht "betriebsblind" halte, was russische und sowjetische Vergangenheit, auch aktuelle Politik anbelangt. Ich bin selbst nur wenig von der SU geprägt, trauere ihr auch nicht nach und finde es auch gut, dass die Völker ihrem Wunsch gemäß nun ihr Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen können. Dein Gleichsetzen der Sowjetunion mit einem System, was Menschen nach Wertigkeit aufgrund Herkunft einstuft und behandelt hat, finde ich trotzdem ungerecht und nicht stimmig.

    Gerade im Fall Kasachstan wird es den Realitäten trotz aller unbestrittenen auch sogar Verbrechen nicht gerecht, pauschal die Russen als brutale Eroberer, Ausbeuter und "Kulturvernichter" wie auch immer zu verteufeln. Die russische Geschichte in Kasachstan und auch die Ansiedlung von Russen, die heute noch trotz einer gewissen Exoduswelle gut 20 % der Bevölkerung dort stellen, begann ja nicht erst 1919 mit dem Sieg der Bolschewiki auch dort. Als die schlimmste historische Zeit haben Kasachen die „Zeit des großen Unglücks“ in Erinnerung, als im 17./18. Jh. die Kasachen unter die Mongolen bzw. Oiraten gerieten. Das war übrigens der Grund, weswegen sich mehr und mehr kasachische Gebiete/Einheiten sogar freiwillig dem Russischen Zarenreich anschlossen. Gerade Kasachstan wurde eigentlich sogar relativ friedlich „gesammelt“. Es gab dann im 19. Jh. auch Widerstandsbewegungen dagegen. Alles in allem scheint es aber ganz gut funktioniert zu haben, selbst die Bewegung der Alasch Orda hatte noch für den Anschluss an eine Russische Föderation plädiert. Was sie nicht wollten war dann die Herrschaft der Bolschewiki, das kann man nicht abstreiten.
    Es waren Russen, die dort viele Städte errichteten, u.a. das Threadthema Astana. Es waren Russen, die die Eisenbahnmagistralen dort bauten. Auch für die Sowjetzeit gibt es Gründe für eine nicht ausschließliche Verteufelung. Man hatte dort leider unter typisch sowjetischem Raubbau an Natur und auch menschlicher Gesundheit auch in Kasachstan die Industrialisierung voran getrieben. Und das hat auch einen Entwicklungsschub gebracht. Man hat in den 30ern in Kasachstan vor Ort die ersten Hochschulen errichtet. Vorher mussten die Eliten ins Ausland, meist nach Azerbaycan dafür. Der Grundstein für Öl- und Gasförderung sowie das Verteilungs/Pipelinesystem etc, also das, was zumindest die kasachischen Eliten heute reich macht, wurde auch zu sowjetischen Zeiten gelegt. Ich möchte es für den Moment nicht ausufern lassen, wir können auch das Gespräch gern weiter führen ob konkret zu Kasachstan oder allen anderen Punkten. Möchte nur noch mal betonen, ich sehe das russische und sowjetische Unrecht, ich begrüße die Eigenständigkeit und all die damit verbundenen Chancen.

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