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Türkische Minderheiten in Südosteuropa (Balkan)

Erstellt von Popeye, 23.03.2008, 13:20 Uhr · 1.456 Antworten · 64.202 Aufrufe

  1. #1401
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Ich würde auch gerne die griechische Minderheit in der Türkei besuchen aber die meisten von ihnen wurden leider durch die Türken vertrieben oder abgeschlachtet.

  2. #1402

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    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Ich würde auch gerne die griechische Minderheit in der Türkei besuchen aber die meisten von ihnen wurden leider durch die Türken vertrieben oder abgeschlachtet.
    Türkei und Griechenland hatten ja so was wie einen Bevölkerungstausch.

  3. #1403
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Ich würde auch gerne die griechische Minderheit in der Türkei besuchen aber die meisten von ihnen wurden leider durch die Türken vertrieben oder abgeschlachtet.
    heul doch nicht rum,wenn du geld hast..kannst du die turkischen-griechen besuchen in der turkei..



  4. #1404

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  5. #1405
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen


    Zitat von Gotthold Ephraim Lessing
    Was soll „frein“ heißen?

  6. #1406

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Was soll „frein“ heißen?
    Etymologie des Begriffs Freier:
    Jemand, der
    - um ein Mädchen bzw. Frau anhält,
    - um diese wirbt,
    - mit ihr anbändeln möchte,
    - sie zu einer Eromenen zu machen plant,
    - sich mit ihr verloben möchte,
    - sie heiraten möchte.


    (oben: versteht sich als Option, nicht als Folge)

    Etymologie des Begriffs Freitag:
    Der Name geht auf den römischen Tagesnamen dies Veneris, also Tag der (Liebesgöttin) Venus, und dieser wiederum auf den babylonischen Wochentagsnamen zurück. Als die südlichen Germanen die Siebentagewoche von den Römern übernahmen, übersetzten sie ihn mit ihrer als ähnlich wahrgenommenen Göttin Frija, die im Norden Frigg hieß (vgl. althochdeutsch frîatac, altenglisch frīgedeag).[1] Sie war in der isländischen Edda eher Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft. Danach würde man eher die nordgermanische Liebesgöttin Freya an dieser Stelle erwarten, die deshalb auch fälschlich oft als Namensgeberin des Freitags genannt wird. Allerdings kann ihr Name, der urnordisch *fraujōn (Herrin) gelautet hätte, nicht zu frîatag geführt haben.[2] Vermutlich war Frijas Rolle ursprünglich der Venus ähnlicher als später in der isländischen Literatur des Mittelalters. In Skandinavien wurde der Name allerdings nicht nach der dortigen Namensform Frigg gebildet, sondern nur der südgermanische Name übernommen[3] (vgl. schwedisch fredag).

    Die romanischen Namen für Freitag (franz. vendredi, ital. venerdì, span. viernes) gehen ebenfalls auf die lateinische Bezeichnung dies Veneris beziehungsweise Veneris dies zurück.


    -
    ein schönes Beispiel dafür, wie sich einst die polytheistischen Völker frei jeden Druckes verstanden und ergänzten, und KEINEN Grund hatten, Religionskriege zu führen. Dazu sind wir heute unter der Aegide der Monotheokraten in einer äusserst rückständigen Weise.

    Wieviele Tote hat es bei der Durchsetzung des Christentums gegeben, wieviele Tote bei der Durchsetzung des Islam, wieviel der Kulturlosigkeit?

    Einen echten Geschmack bekommen wir auch heute noch (beachte: das 21. Jahrhundert) durch die Terror- und Mordwelle des Islamischen Staates etc.)

  7. #1407
    Avatar von Bacerll

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    4.514
    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Türkei und Griechenland hatten ja so was wie einen Bevölkerungstausch.


    Gegen 18 Uhr begann in Istanbul ein Zug von angeblich 250.000 Personen durch die Straßen zu ziehen[1] und zu marodieren. Nicht nur von auswärts kommende Schläger übten Gewalt aus, sondern auch Istanbuler Bürger machten sich als Helfer, Täter bzw. Mitläufer schuldig. Muslimische Bewohner Istanbuls sollen in jener Nacht ihre Häuser mit der Landesfahne beflaggt haben, um dem marodierenden Mob zu offenbaren, welches Haus zu schonen sei bzw. welches sie angreifen konnten.[16] In einigen Fällen hatten Helfer des Pogroms Häuser mit der Aufschrift „Kein Türke“ versehen, um darauf hinzuweisen, dass diese zur Plünderung offenstanden.[5]
    Mord, Vergewaltigung und schwerste Misshandlung, unter anderem Zwangsbeschneidungen, gingen mit der Zerstörung einher. Weiterhin zählte man in Istanbul 32 schwerverletzte Griechen. Von den insgesamt 80[17] orthodoxen Kirchen in und um Istanbul wurden zwischen 60[17] bis 72[5][7] „mehr oder weniger beschädigt“[17] bzw. in Brand gesetzt.[7] Zu den beschädigten Gotteshäusern gehörte auch St. Maria, welche einst von dem Eroberer Konstantinopels, Mehmed II., seinem griechischen Architekten Christodulos geschenkt worden war.[18] Neben den Kirchen wurden mehr als 30[5] christliche Schulen in Brand gesetzt.[7] Weiterhin schändete der Mob christliche Friedhöfe, Gebeine der Geistlichkeit, verwüstete rund 3.500 Wohnhäuser,[5][4] 110 Hotels, 27 Apotheken und 21 Fabriken[10] und mehr als 4.000[4][5] bis 5.000[3] Läden und Geschäfte. In den Wirren des Pogroms wurden auch einige Geschäfte von Muslimen angegriffen.[7] Bei den Ausschreitungen gegen die Minderheiten sah die Polizei untätig zu[5] bzw. duldete sie wohlwollend.[2] Der Ökumenische Patriarch Athinagoras I., Oberhaupt der orthodoxen Christenheit, harrte im Phanar aus, der zwar belagert, aber nicht gestürmt wurde.[5]
    Der schnelle Transport der Schläger innerhalb der Stadt wurde mit PKW, Taxis, LKW und Bussen, aber auch mit Dampfern und militärischen Transportmitteln gewährleistet.
    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    heul doch nicht rum,wenn du geld hast..kannst du die turkischen-griechen besuchen in der turkei..


    Ich verbrenne lieber meine Euros ...

  8. #1408

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Türkei und Griechenland hatten ja so was wie einen Bevölkerungstausch.
    Hier wäre mit Blick auf die vorausgegangene Zeit des Osmanischen Reiches, in der der Islam die herausgehobene Religion war, zu differenzieren! (--> Kopfsteuer, Griechensteuer, Christensteuer, Berufsverbote, .... Heute ist der PASS der Ersatz für solche weiteren Freiheiten)

    Wird ein Tscherkesse, der sich als Buddhisten sieht, zugleich auch ein Inder oder Chinese?

  9. #1409
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Etymologie des Begriffs Freier:
    Jemand, der
    - um ein Mädchen bzw. Frau anhält,
    - um diese wirbt,
    - mit ihr anbändeln möchte,
    - sie zu einer Eromenen zu machen plant,
    - sich mit ihr verloben möchte,
    - sie heiraten möchte.


    (oben: versteht sich als Option, nicht als Folge)

    Etymologie des Begriffs Freitag:


    -
    ein schönes Beispiel dafür, wie sich einst die polytheistischen Völker frei jeden Druckes verstanden und ergänzten, und KEINEN Grund hatten, Religionskriege zu führen. Dazu sind wir heute unter der Aegide der Monotheokraten in einer äusserst rückständigen Weise.

    Wieviele Tote hat es bei der Durchsetzung des Christentums gegeben, wieviele Tote bei der Durchsetzung des Islam, wieviel der Kulturlosigkeit?

    Einen echten Geschmack bekommen wir auch heute noch (beachte: das 21. Jahrhundert) durch die Terror- und Mordwelle des Islamischen Staates etc.)
    Jaja, das habe ich ja auch alles verstanden - aber halt nicht im Zusammenhang. Erst recht ein „Keuschheitswächer“ sollte nicht mehr als eine heiraten wollen.

  10. #1410

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Jaja, das habe ich ja auch alles verstanden - aber halt nicht im Zusammenhang.
    Erst recht ein „Keuschheitswächer“ sollte nicht mehr als eine heiraten wollen.
    Unser heutiges Bewußtsein über den Eros (ist ein Grundtrieb wie die Nahrungsaufnahme oder der Schlaf) ist christlich prüde geprägt, noch schlimmer ist der Islam (--> Burka).

    Es ginge auch anders!

    Was aber ist hier zu beachten und warum der Streß?
    --> Die Frage der (eigenen) Nachkommenschaft und damit die rechtliche Stellung (nur darum geht es eigentlich!)



    -
    Solltest Du Dich mit unserem olympischem Polytheismus befassen, so wisrt Du auf modernste Antworten stossen (habe ich teils schon eingepflegt), die damals gelebt wurden (der Rest der Menschheit hatte sowas wie Mitternacht zu diesen Themata), und die durch das Christentum vernichtet werden sollten.

    Aber diese hellenischen Werte gehen nicht unter, weil sie ein Teil der menschlichen Natur sind, die zu sich selber aufrichtig ist.

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