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Das Überleben der Albaner in der Ukraine

Erstellt von FloKrass, 21.12.2012, 18:01 Uhr · 21 Antworten · 2.117 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von FloKrass

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    9.970

    Das Überleben der Albaner in der Ukraine

    Dieser Thread soll den ethnischen Albanern in der Ukraine gewidmet sein:

    Die Albaner in der Ukraine sind eine ethnische Minderheit, die sich vor allem in der Oblast Saporischschja und im Budschak niedergelassen haben. Sie sind hauptsächlich Nachfahren albanischer Aufständischer, die in den russisch-türkischen Kriegen gegen die Osmanen gekämpft hatten und denen man im 18. Jahrhundert im Russischen Reich die Ansiedlung gewährte.[1] Diese Albaner kamen aber nicht aus Albanien, sondern aus Bulgarien.[2][3]

    Heute gibt es im Süden der Ukraine vier albanische Dörfer: Zhovtnevoje (früher Karakurt, 1811 als erste albanische Siedlung gegründet) in der Oblast Odessa sowie Gamovka (früher Xhandran), Devninskoe (früher Taz) und Georgievka (früher Tyshki) in der Oblast Saporischschja.[3]

    Albanians_ukraine.PNG
    Albanische Dörfer und Gemeinden in der Ukraine

    Albaner in der Ukraine


    Die Albaner aus der Ukraine emigrierten in Odessa aus zwei Gründen:
    1. Sie emigrierten zunächst nach Bulgarien, überwiegend aus der Region Korca, Ohrid, Elbesan, Cermenika und Golloborda, zwischen dem XV und XIV Jahrhundert, um ihren christlichen Glauben nicht zu verlieren.
    2. Von Bulgarien in die Ukraine wanderten sie aufgrund des türkisch-russischen Krieges im 18 Jhdt, in dem sie sich im türkisch-russischen Krieg gegen das osmanische Reich stellten. Danach ließen sie sich in der Ukraine nieder, nachdem Katharina II von Russland ihnen Land anbot. Insgesamt leben in der Ukraine heute noch ca. 50 000 Albaner, die ihre Sprache und ihre Kultur leben. Sie gehören allesamt dem orthodoxen Glauben an.


    Ata kanė lėnė Shqipėrinė 300 vjet mė parė, por nuk kanė humbur gjuhėn. Flasin shqipen e vjetėr dhe kanė mall pėr vendin qė nuk e panė kurrė. Nė fshatin Karakurt tė Ukrainės banojnė mbi 2000 shqiptarė. Njė komunitet tjetėr me rreth 5000 shqiptarė, tė ardhur kohė pas kohe, jeton nė Odesa tė Ukrainės. Nuk ka asnjė dokument historik pėr shqiptarėt e Ukrainės. Pak ose fare dihet pėr ta. Shqiptari i parė qė shkroi pėr ta ėshtė Selim Islami. Nė vjeshtėn e vitit 1949, bashkė me njė etnografe ruse, ai vizitoi fshatrat e banuar me shqiptarė. Nė vitin ‘55 botoi njė libėr me material gjuhėsor tė shkėlqyer nga kolonitė shqiptare tė Ukrainės.

    "Me shprehjen ‘ti shqypton si ne‘, ata duan tė thonė: A kupton si ne, a e kupton gjuhėn tonė? Kjo mė tėrhoqi vėmendjen pėrsėpari dhe mendoj se kėtu duhet kėrkuar rrėnja e emrit tonė shqiptar. Ai qė shqipton, ai qė kupton atė gjuhė", shkruan Islami, nė librin ku ka mbledhur pėrralla, vargje, ninulla, qė sipas tij, i pėrkasin dialektit toskė. Ndėrsa i pyet ata vetė se nga cila krahinė e Shqipėrisė vijnė, tė tregojnė se vijnė nga Korēa dhe rrethinat, qė i lanė tre shekuj mė parė pėr t‘u vendosur nė Bullgari, mandej nė Ukrainė. Akademiku rus, Djerzhavin, i cili i vizitoi kėto fshatra nė vitin 1925, shkruan se shqiptarėt erdhėn nė kėtė vend, nga Bullgaria, nė fund tė shekullit tė 18-tė dhe fillimi i 19-tė. Ndėrsa Jaranov shkruan se arnautėt e Bullgarisė janė tė shpėrngulur nga Korēa, Ohri, Elbasani, Ēermenika, Golloborda, diku nga shekulli i 15-tė deri nė shekullin e 19-tė.

    Fjodor Dermentli, jeta profesionale e tė cilit ėshtė krenari pėr shqiptarėt e Ukrainės, ka shkruar njė libėr pėr historinė e familjes dhe rrėnjėt shqipe tė origjinės, ku mes tė tjerash rrėfen arsyet e shpėrnguljes nga Shqipėria, qė sipas tij janė dy: Dėshira pėr tė mos ndėrruar fenė gjatė pushtimit otoman dhe mandej lufta turko-ruse, qė u pasua me dhėnie tokash nga Ekaterina e Rusisė, pėr popullsinė joturke. Nė vend tė flas, ata thonė zallahis. Nė vend tė kuptoj, shqiptoj. Tė kėrkojnė tė flasėsh kadalė-kadalė. E kanė ruajtur dhe dashur gjuhėn nė shekuj, edhe pa e shkruar kurrė. Ata janė shqiptarėt e Ukrainės, njė komunitet, qė kur shkon t‘i takosh, tė mbulojnė me dashuri dhe mall pėr mėmėdheun qė nuk e kanė parė kurrė.


    Poezi kushtuar fshatit Karakurt

    N
    ė stepat e gjelbėr tė Buxhakut,

    Ku nj
    ė lum i gjelbėr, Prul,

    Pran
    ė‘ grykės sė varfėr tė pėrroit,

    Ndodhet i panjohuri katund,

    Me familje, shqiptar
    ėt, bullgarėt, gagauzėt kėtu,

    N
    ė egėrsi tė pakujdesshme kanė jetu,

    Duke ruajtur zakonet prind
    ėrore,

    Duke u ushqyer me at
    ė qė prodhojnė vetė,

    Pa vrar
    ė mendjen pėr atė,

    Se fuqit
    ė e mė‘dha krijojnė‘ robėr,

    Dhe drejtojn
    ė egėrsisht fatet e tyre.

    A.S Pushkin

    1828









    Hat jemand weitere Informationen hinsichtlich der ethnischen Albaner in der Ukraine und kann?

  2. #2
    Avatar von Albokings24

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    Erstaunlich ist das sie immernoch nach 300 Jahren die Albanische Sprache sprechen.

    Erstens hat wahrscheindlich die Ukraine sie in ruhe gelassen und zweitens hatten sie ein enormes interesse das die Sprache nicht in vergessenheit gerät.

    Albanien sollte mir investieren in solche albanischen Städte.

  3. #3

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    2.125
    Welcher Religion gehört die Mehrheit von ihnen an?

  4. #4
    Avatar von El Malesor

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    5.438
    Zitat Zitat von Moriarty Beitrag anzeigen
    Welcher Religion gehört die Mehrheit von ihnen an?
    Orthodox, nehme ich an.

  5. #5
    Mulinho
    Zitat Zitat von Moriarty Beitrag anzeigen
    Welcher Religion gehört die Mehrheit von ihnen an?
    Steht doch da

    Sie gehören allesamt dem orthodoxen Glauben an.

  6. #6

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    13.141
    Der albanische Staat sollte diese Minderheit fördern und albanische Schulen bauen lassen für die Kinder.

  7. #7
    Avatar von Zoran

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    27.754

  8. #8
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    Der albanische Staat sollte diese Minderheit fördern und albanische Schulen bauen lassen für die Kinder.
    Anscheinend soll 2008 die albanische Regierung Maßnahmen ergriffen haben, um diese Minderheit nicht assimilieren zu lassen. So sollen bspw. albanische Kulturhäuser in ihren Regionen eingerichtet sein, Lehrer aus der Ukraine nach Albanien geholt worden sein, um sie auszubilden, damit sie das Albanische dort weiter lernen können. Und sie sollen offiziel auf dem nationalen Folklorefestival der albanischen Kultur in Gjirokaster eingeladen werden. Ich habe darüber keine Infos, ob diese Vorhaben auch alle in die Tat umgesetzt worden sind. Falls jemand nähere Informationen dazu hat, kann er sie gerne hier posten.

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Vielen Dank Zoran, ich habe die Suchfunktion getätigt aber es kam kein übereinstimmendes Ergebnis heraus, daher dachte ich, dass es einen solchen Thread nicht gibt.

  9. #9
    Avatar von AlbaJews

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    Die sollen wieder zurück kommen, und der Albanische Staat soll sie unterstützen.

  10. #10
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Die sollen wieder zurück kommen, und der Albanische Staat soll sie unterstützen.
    Sie sollen auf jeden Fall das Recht haben die albanische Staatsangehörgeit anzunehmen, ob sie dann nach Albanien übersiedeln und was daraus machen wollen oder die Staatsangehörigkeit als Sprungbrett für die EU später nutzen wollen, soll ihnen überlassen werden.

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