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Urahnenforschung

Erstellt von Metin, 06.06.2009, 19:30 Uhr · 76 Antworten · 4.686 Aufrufe

  1. #41
    Absent
    @Dallas und was wenn wir von den Illyrern Stammen wie Magic sagt , woher kommen wir dann woher kommen die Illyrer??

  2. #42
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Sie sind die eigentlichen Arier....oder die Nachfahren der Arischen Einwanderer Asiens die ganz Asien erobert haben etc.etc.etc. in Nordindien deschah das Selbe....

    Sie haben oder hatten damals die grössten und mächtigsten Reiche Asiens gegrüdet....darunter Indien und Persien etc.etc.etc.etc.....

    Die Taliaban in Afghanistan oder die Stämme die gegen die Russen und gegen die Amis käpfen gehören zu diesen alten Arischen Stämmen die immer noch dort leben....

    Sie stellen die Vorfahrer von vielen mächtigen Völkern...nur akzeptieren dieses ihre Vorfahren nicht.

    Was solls...bringt eh nichts..die Balkenesen sind für die Suche ihrer Ahnen noch in 100 Jahren nicht so weit.
    Sorry.....bist du Historiker???Nun DEINE Kollegen behaupten aber etwas anderes!

    Bitte ließ dir dies mal durch bevor du deine Thesen in die Welt ´posaunst:

    UNTEN IST DER LINK DAZU!!!

    DIE SLAWEN IN EUROPA ZUR ZEIT VOR DER VÖLKERWANDERUNG
    Die erste Spur der slawischen Urheimat bieten Funde einer einfachen, meist unverzierten Keramik auf dem Gebiet der Westukraine, die von den Archäologen als Kortschak - Typus bezeichnet wird.

    Derzeit ist etwa jeder dritte Europäer slawischer Abstammung. Es ist merkwürdig, dass dieses Faktum in Europa eigentlich wenig bekannt ist. Auch in der Antike finden sich bis zur Zeit der Völkerwanderung nur wenige Hinweise auf das Vorhandensein der Slawen. Die Historiker und Geographen, welche die damals bekannte Welt beschrieben, berichteten dagegen eingehend über keltische, illyrische und germanische Volksstämme.
    Das hatte mehrere Ursachen. Eine der wichtigsten mag der Umstand gewesen sein, dass die Ethnogenese bei den Slawen weitaus später als bei den Kelten oder Germanen eingetreten ist. Auch lagen die Schauplätze dieses Geschehens außerhalb der Interessensphäre der antiken Welt in den entlegenen Gegenden Osteuropas, wohin selbst die unternehmungsbereiten Kaufleute kaum vorstießen. Diese kannten vor allem den Südteil des europäischen Russlands und nannten ihn nach den damals bekannten Völkerschaften Skythien oder Sarmatien.
    Die Gemeinsamkeit der Slawen basiert, stärker als bei Germanen und Romanen, auf der Verwandtschaft der Sprachen und weniger auf einem gemeinsamen Kulturerbe wie z.B. bei den Griechen und Romanen oder den früh entwickelten und lange festgehaltenen Rechtsvorstellungen wie bei den Germanen.
    Der Name der Slawen ist seiner Herkunft nach weder vom gemeinslawischen „slowo” (das bedeutet „Wort”), oder „slawa” (das bedeutet „Ruhm”), noch in der Ableitung von einem urslawischen Ortsnamen gesichert. Allerdings lebt das Wort SLAWEN in abgewandelter Form in den Namen einzelner slawischer Stämme und Völker bis in die Gegenwart fort, z.B. Slowenen, Slowaken, Slowinzen.
    Über Sprache und Einrichtungen in der Frühzeit ist nichts Sicheres bekannt. Die Berührung mit den Goten im 4. Jh. hatte einige gotische Lehnwörter zur Folge.
    Im 5. und 6. Jh. wanderten die Slawen aus ihrer Urheimat aus und zwar in nordwestlicher und südwestlicher Richtung, vor allem nach Südosteuropa und in den Balkan, sowie nach Westen bis an die Elbe und darüber hinaus, wo sie unter dem Namen Elbslawen im 8. Jh. nachweisbar sind. Durch diese Wanderungen und besonders durch den Einbruch der Magyaren, der Ende des 9. Jh. erfolgte, wurde der Zusammenhang der Slawen gesprengt und sie wurden in West-, Ost- und Südslawen getrennt.
    Zusammen mit den Balten, Germanen, Kelten , Romanen, Griechen, Albanern, Iranern und Indern zählen die Slawen zum großen Sprachstamm der Indoeuropäer, dem auch einige ausgestorbene Gruppen, z.B. die Hethiter (Anatolier) und Illyrer angehörten. Als selbständiger Komplex spalteten sich die Slawen jedoch von der ursprünglichen Einheit zuletzt ganz ab und bildeten den jüngsten Zweig des indoeuropäischen Stammes. Weitere Spaltungen des Sprachstammes erfolgten in das Griechische, Armenische, Thrakische und sukzessive in das Italische, Germanische und Illyrische. Die ursprünglich einheitliche baltoslawische Sprache spaltete sich schließlich in die baltische und slawische Sprache.
    Über die zeitliche Entwicklung der Sprachen ist nichts bekannt, aber wahrscheinlich haben sich die Slawen als ethnische Spracheinheit zuletzt entwickelt. Deshalb war noch im Frühmittelalter nur eine slawische Einheitssprache (lingua slavicas) bekannt, die im 6. bis 10. Jh. von allen Slawen zwischen Ostsee und Ägäis, sowie zwischen Elbe und Dnjepr mit geringen mundartlichen Abweichungen der West-, Ost- und Südslawen gesprochen wurde.
    Erst nach Konsolidierung der neuen Wohnsitze und Entstehung der ersten Slawenstaaten im 9. bis 10. Jh. begannen sich infolge der geographischen, politischen und kulturellen Differenzierungen die bis heute gebräuchlichen Nationalsprachen zu entwickeln. Insgesamt entstanden zwölf Sprachen, die in drei Gruppen zusammengefasst wurden.
    Da die ältesten Zeiten nur geringe Anhaltspunkte für die Chronologie sprachlicher Phänomene ergeben, erwartet man Hilfe von der Archäologie, die in den letzten Jahrzehnten die kulturellen Entwicklungen der mutmaßlichen Slawenurheimat verfolgen und immer feinere Nuancen darstellen.
    Neben der Historiographie ist es aber auch die Sprachwissenschaft, die große Anstrengungen unternimmt, um den geheimnisvollen Schleier der über den Slawen liegt zu lüften.



    Die späte Kaiserzeit und die ersten Germanenreiche 285 - 451
    Barbarenreiche 451 - 476

    http://slawen.ausgetrock.net/einleitung

  3. #43

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    Zitat Zitat von bihorac Beitrag anzeigen
    @Dallas und was wenn wir von den Illyrern Stammen wie Magic sagt , woher kommen wir dann woher kommen die Illyrer??

    Mit dieser Aussage bestätigst du meine vorige Aussage....dass die Balkaner nicht Mal in 100 Jahre soweit sind..

    Und das Thema Illyrer regt mich langsam auf. Ich habe gestern einen Thrad hochgeschoben wo ich alles erklärt habe....aber wenn du so scharf drauf bist..dann hast du hier den Link....ab Seite 183 wird ausführlich erklärt wer sie waren etc.etcetc.etc.etc....hier= Illyrer (Die Ethnogenese von Albaner und Allgemein)

  4. #44

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    883

  5. #45

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    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Sorry.....bist du Historiker???Nun DEINE Kollegen behaupten aber etwas anderes!

    Bitte ließ dir dies mal durch bevor du deine Thesen in die Welt ´posaunst:

    UNTEN IST DER LINK DAZU!!!

    DIE SLAWEN IN EUROPA ZUR ZEIT VOR DER VÖLKERWANDERUNG
    Die erste Spur der slawischen Urheimat bieten Funde einer einfachen, meist unverzierten Keramik auf dem Gebiet der Westukraine, die von den Archäologen als Kortschak - Typus bezeichnet wird.

    Derzeit ist etwa jeder dritte Europäer slawischer Abstammung. Es ist merkwürdig, dass dieses Faktum in Europa eigentlich wenig bekannt ist. Auch in der Antike finden sich bis zur Zeit der Völkerwanderung nur wenige Hinweise auf das Vorhandensein der Slawen. Die Historiker und Geographen, welche die damals bekannte Welt beschrieben, berichteten dagegen eingehend über keltische, illyrische und germanische Volksstämme.
    Das hatte mehrere Ursachen. Eine der wichtigsten mag der Umstand gewesen sein, dass die Ethnogenese bei den Slawen weitaus später als bei den Kelten oder Germanen eingetreten ist. Auch lagen die Schauplätze dieses Geschehens außerhalb der Interessensphäre der antiken Welt in den entlegenen Gegenden Osteuropas, wohin selbst die unternehmungsbereiten Kaufleute kaum vorstießen. Diese kannten vor allem den Südteil des europäischen Russlands und nannten ihn nach den damals bekannten Völkerschaften Skythien oder Sarmatien.
    Die Gemeinsamkeit der Slawen basiert, stärker als bei Germanen und Romanen, auf der Verwandtschaft der Sprachen und weniger auf einem gemeinsamen Kulturerbe wie z.B. bei den Griechen und Romanen oder den früh entwickelten und lange festgehaltenen Rechtsvorstellungen wie bei den Germanen.
    Der Name der Slawen ist seiner Herkunft nach weder vom gemeinslawischen „slowo” (das bedeutet „Wort”), oder „slawa” (das bedeutet „Ruhm”), noch in der Ableitung von einem urslawischen Ortsnamen gesichert. Allerdings lebt das Wort SLAWEN in abgewandelter Form in den Namen einzelner slawischer Stämme und Völker bis in die Gegenwart fort, z.B. Slowenen, Slowaken, Slowinzen.
    Über Sprache und Einrichtungen in der Frühzeit ist nichts Sicheres bekannt. Die Berührung mit den Goten im 4. Jh. hatte einige gotische Lehnwörter zur Folge.
    Im 5. und 6. Jh. wanderten die Slawen aus ihrer Urheimat aus und zwar in nordwestlicher und südwestlicher Richtung, vor allem nach Südosteuropa und in den Balkan, sowie nach Westen bis an die Elbe und darüber hinaus, wo sie unter dem Namen Elbslawen im 8. Jh. nachweisbar sind. Durch diese Wanderungen und besonders durch den Einbruch der Magyaren, der Ende des 9. Jh. erfolgte, wurde der Zusammenhang der Slawen gesprengt und sie wurden in West-, Ost- und Südslawen getrennt.
    Zusammen mit den Balten, Germanen, Kelten , Romanen, Griechen, Albanern, Iranern und Indern zählen die Slawen zum großen Sprachstamm der Indoeuropäer, dem auch einige ausgestorbene Gruppen, z.B. die Hethiter (Anatolier) und Illyrer angehörten. Als selbständiger Komplex spalteten sich die Slawen jedoch von der ursprünglichen Einheit zuletzt ganz ab und bildeten den jüngsten Zweig des indoeuropäischen Stammes. Weitere Spaltungen des Sprachstammes erfolgten in das Griechische, Armenische, Thrakische und sukzessive in das Italische, Germanische und Illyrische. Die ursprünglich einheitliche baltoslawische Sprache spaltete sich schließlich in die baltische und slawische Sprache.
    Über die zeitliche Entwicklung der Sprachen ist nichts bekannt, aber wahrscheinlich haben sich die Slawen als ethnische Spracheinheit zuletzt entwickelt. Deshalb war noch im Frühmittelalter nur eine slawische Einheitssprache (lingua slavicas) bekannt, die im 6. bis 10. Jh. von allen Slawen zwischen Ostsee und Ägäis, sowie zwischen Elbe und Dnjepr mit geringen mundartlichen Abweichungen der West-, Ost- und Südslawen gesprochen wurde.
    Erst nach Konsolidierung der neuen Wohnsitze und Entstehung der ersten Slawenstaaten im 9. bis 10. Jh. begannen sich infolge der geographischen, politischen und kulturellen Differenzierungen die bis heute gebräuchlichen Nationalsprachen zu entwickeln. Insgesamt entstanden zwölf Sprachen, die in drei Gruppen zusammengefasst wurden.
    Da die ältesten Zeiten nur geringe Anhaltspunkte für die Chronologie sprachlicher Phänomene ergeben, erwartet man Hilfe von der Archäologie, die in den letzten Jahrzehnten die kulturellen Entwicklungen der mutmaßlichen Slawenurheimat verfolgen und immer feinere Nuancen darstellen.
    Neben der Historiographie ist es aber auch die Sprachwissenschaft, die große Anstrengungen unternimmt, um den geheimnisvollen Schleier der über den Slawen liegt zu lüften.




    Die späte Kaiserzeit und die ersten Germanenreiche 285 - 451
    Barbarenreiche 451 - 476


    http://slawen.ausgetrock.net/einleitung

    Vergiss es einfach Mädchen....ach ja nur so nebenbei,.......auch in deinem Text steht, dass sie sich SKYTHEN UND SARMATEN ANNATEN..



    ALSO noch Mal....WER WAREN DIE SKYTHEN UND SARMATEN???????????


    KOMM SCHON..DAS WIRST DU LOCKER HERAUSFINDEN...

  6. #46

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    Genau so ist es.

  7. #47

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    türke!!!
    echt jetzt? wie kommst auf türke haha

  8. #48
    Avatar von sonja1612c

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    Universität Potsdam
    ME: Einführung in die Slawische Sprachwissenschaft
    Protokoll vom 23.11.06
    Protokollanten: Anna Schmidt, Ajda Omrani

    Themen:

    Urheimat der Slawen
    Es gibt drei Ansätze:
      1. klassische Theorie von L. Niederles (20er Jahre): nördlich der Karpaten erstreckte sich die Urheimat der Slawen von den Flüssen Weichsel, westlich von Bug und Pripjet bis zum Mittellauf des Dnjepr, zum Oberlauf vom südlichen Bug und Dnjestr; Urheimat der Slawen umfasst Ostpolen, Südweißrussland und einen Teil der Ukraine umfasste
      2. Theorie von T. Lehr-Splawinski (1946): er verschiebt die Urheimat der Slawen stark westwärts; Urheimat der Slawen erstreckte sich vom Mittellauf der Elbe bis nach Wolhynien (im Südwesten der Ukraine); im Nordosten verläuft die Urheimat bis zur Weichsel
      3. Theorie von J. Udolph (1979): er geht davon aus, dass sich die Urheimat der Slawen am Nordhang der Karpaten befand, etwa zwischen Zakopane und Bukowina


    • zeitliche Entfernung ist ein Problem für die Ermittlung der Urheimat der Slawen
    • es ist schwer zu sagen, wo die Urheimat genau war und welche der drei Theorien exakt ist
    • heutige Orts- und Gewässernamen sind die besten Hinweise für die Rekonstruktion der Urheimat der Slawen, wobei die ursprüngliche Etymologie vieler Namen verschleiert ist aufgrund von Umbenennungen und Modifikationen der Orts- und Gewässernamen

  9. #49
    Avatar von sonja1612c

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    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Genau so ist es.
    Warum gehen wir nicht noch ein paar Tausend von Jahren zurück und suchen unsere SLAWEN.-Stamm nicht in gleich in unserer ALLER Ur-Heimat AFRIKA????

    Also lächerlich soetwas, daß war ja vor UR-Zeiten, das hab ich auch schon gelesen diese Theorie!Es ist aber von Interesse zu wissen wo sie sich befanden bevor die Slawenwanderung begann und nicht wo sie sich auch noch DAVOR befanden!!!!

  10. #50

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    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Warum gehen wir nicht noch ein paar Tausend von Jahren zurück und suchen unsere SLAWEN.-Stamm nicht in gleich in unserer ALLER Ur-Heimat AFRIKA????

    Also lächerlich soetwas, daß war ja vor UR-Zeiten, das hab ich auch schon gelesen diese Theorie!Es ist aber von Interesse zu wissen wo sie sich befanden bevor die Slawenwanderung begann und nicht wo sie sich auch noch DAVOR befanden!!!!