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Die Uskoken

Erstellt von Perun, 03.03.2009, 21:33 Uhr · 6 Antworten · 1.149 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    12.04.2007
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    Die Uskoken

    Uskoken




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    Festung Nehaj bei Senj (Kroatien)



    Ein Uskokenkopf, nach einer Steinmetzarbeit



    Burghauptman Ivan Lenković, Uskokenführer


    Mit Uskoken (vom slawischen Wort uskočiti abgeleitet, deutsch: „einspringen“) bezeichnete man einen militärisch organisierten Verband von Hajduken, der aus katholischen Flüchtlingen bestand, die aus den osmanisch besetzten Gebieten Kroatiens, der Herzegowina und Bosniens stammten. Die Uskoken verließen wegen der osmanischen Eroberungen Anfang des 16. Jahrhunderts ihr Heimatland. Die Geschichte der Uskoken lässt sich bis zu den Kämpfen herzegowinischer Klans wie etwa der Drobnjaks gegen die Vorherrschaft der Osmanen zurück verfolgen. Später entwickelten sich daraus die in diese Gebiete einfallenden („einspringenden“) Uskoken. Es gelang ihnen, den herzegowinischen Gebieten eine gewisse Autonomie vom osmanischen Reich zu sichern.
    Die meisten Uskoken sammelten sich in Dalmatien auf den Besitzungen des kroatischen Befehlshabers Petar Kružić in Klis und Umgebung.
    Als 1537 die Osmanen Klis eroberten, zogen die Uskoken nach Senj. Von dort führten sie einen erbitterten Kampf sowohl gegen die Osmanen als auch gegen die Republik Venedig, besonders an der Küste von Zadar. Oberhalb der Stadt Senj befindet sich die gut erhaltene Uskoken-Burg Nehajgrad.
    In Senj begannen die Uskoken mit Duldung Österreichs damit, venezianische Schiffe zu überfallen. Der Republik Venedig gelang es nicht, die Uskoken unter ihre Kontrolle zu bringen.
    Dies gab 1612 die Veranlassung zu einem Krieg zwischen Österreich und der Republik Venedig, in dessen Verlauf die Uskoken Senj verlassen mussten. Ihre Schiffe wurden verbrannt, und sie zogen 1617 in das Gebiet von Karlovac und an die Kupa, wo schon seit 1524 ein Teil der Uskoken im Žumberak-Gebirge wohnte. Im fortwährenden Kampf mit den Osmanen bildete sich später aus den Uskoken der Kern der Militärgrenzer, die in den osmanisch-österreichischen Kriegen von 1683 bis 1699 und von 1788 bis 1791 den Osmanen Widerstand geleistet haben.

  2. #2
    Avatar von Cigo

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    Beiträge
    7.854
    das ist eine lüge!
    nur die stolzen und heldenhaften serbischen krajisnici haben die militärgrenze bewacht.

  3. #3
    kaurin
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    das ist eine lüge!
    nur die stolzen und heldenhaften serbischen krajisnici haben die militärgrenze bewacht.
    So ist es natürlich... i na Kosovu su se isto samo borili srbi

    Allgemein kann man sagen das die Serben das Abendland gerettet haben.

    PS.
    Ein Anführer der Hajduks/Uskoken heißt Harambaša, wird bei Wiki nicht erwähnt

  4. #4
    Avatar von Ivo2

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    19.005
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    das ist eine lüge!
    nur die stolzen und heldenhaften serbischen krajisnici haben die militärgrenze bewacht.
    Solchen Schwachsinn behaupten nur jene die Lernresistent sind und Cetnik-Propaganda für Geschichtliche Fakten halten. Sind oft in der Sumadija beheimatet und wissen nicht mal wo oder was die Militärgrenze war. Hauptsache Stoffwechselendprodukte posten.

  5. #5
    Avatar von Apollon

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    228
    Das sind doch Vorfahren der Albaner

  6. #6
    Avatar von Koma

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    01.01.2007
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    21.136
    gute leute waren das, die osmanen hatten angst auf see auf die uskoci u treffen...

  7. #7

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    18.03.2008
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    20.935
    Hajduken und Krajisnici, wo ist das Problem?

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