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Vergessener Völkermord der KuK Monarchie an den Serben während des ersten Weltkrieges

Erstellt von Crna-Ruka, 05.06.2011, 05:30 Uhr · 230 Antworten · 18.860 Aufrufe

  1. #91

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    dann löscht das wort "völkermord" in der thread überschrift.
    Klare Tatbestände eines Völkermordes.



    Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung war im Ersten Weltkrieg keineswegs nur auf die Exzesse Einzelner zurückzuführen. Die Übergriffe waren systematisch geplant und offiziell angeordnet. Sie waren Teil der Kriegsführung. Seit dem Ersten Weltkrieg, das dokumentiert dieser Band auf eindrückliche Weise, gehört der Krieg gegen Zivilisten zum Instrumentarium eines jeden modernen Krieges. Anton Holzer hat in jahrelangen Forschungen Fotodokumente zusammengetragen und analysiert, die von diesem brutalen Feldzug gegen die Zivilbevölkerung berichten. Viele der Hinrichtungen sind in Fotografien festgehalten. Aufgenommen wurden die Bilder von Soldaten und Offizieren, die als Schaulustige und Voyeure Zeugen der Gewalttaten waren. Immer wieder stoßen wir auf ein und dieselbe Szene: Henker und Schaulustige umringen den Getöteten und lächeln triumphierend in die Kamera. Warum, so fragt der Autor, wurde an den Schauplätzen der Gewalt so häufig fotografiert? Ausgehend von Fotos aus dem Ersten Weltkrieg und weiteren Beispielen aus der Geschichte des Krieges beschäftigt er sich mit der Faszination der Gewalt in Bildern. Unweigerlich endet diese Rekonstruktion bei den Fotos aus Abu Ghraib. Das Lächeln der Henker von Anton Holzer - Buch portofrei bei Weltbild.de kaufen



    Zitat: In ?abac wie in vielen anderen serbischen Orten begann, kaum war die Stadt besetzt, ein wilder Verwüstungszug. Zahlreiche Wohnungen wurden ausgeraubt und demoliert, Schaufenster zerstört, die Wände der Häuser mit Fäkalien beschmiert. Die Bewohner der Stadt, die noch nicht geflüchtet waren, wurden in der Kirche und im Hotel "Europa" zusammengetrieben. Immer wieder wurden sie geschlagen, viele Frauen, berichtete die damals 20-jährige Zorka Gai?, seien vergewaltigt worden.


    Und schließlich kam der 17. August 1914. An diesem Tag wurden die Zivilisten auf den kleinen Platz vor der Kirche gebracht. Plötzlich ging es ganz schnell. Soldaten marschierten auf, zahlreiche Schüsse fielen. Johann von Wettstein, ein k. u. k. Offizier, der die Szene wenige Minuten später sah, berichtete: "Im Garten der Kirche sah ich einen großen Haufen Leichen, circa 80 Stück." Sabac ist ein Beispiel für viele. Massenhinrichtungen und Massaker gab es in den ersten Kriegstagen in zahlreichen nordserbischen Orten. Die Bewohner wurden zu Tode geprügelt, erschlagen, gehängt, erstochen, verstümmelt oder lebend verbrannt. Häufig waren die Gewalttäter betrunken. Immer aber handelte es sich um Übergriffe, die nicht im Getümmel des Gefechts, sondern planmäßig und auf höheren Befehl hin erfolgten. Zahlreiche dieser Hinrichtungen hielten Soldaten und Offiziere im Foto fest - zur "Erinnerung".

  2. #92
    Avatar von Indianer

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    von mir bekommt jeder "sein fett" ab.
    da es bei mir nicht um eine ethnie oder religion geht, sondern um persönliche einstellung.

    der arme dzeko tut mir heute noch leid, was er alles abbekommen hat.
    aber nicht weil er moslem ist, sondern seine einstellung.

    das muss man auf dem balkan noch lernen.

  3. #93

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    dann löscht das wort "völkermord" in der thread überschrift.
    warum war es kein völkermord werter herr Staranwalt der kuk-monarchie?

  4. #94
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Crna-Ruka Beitrag anzeigen
    Klare Tatbestände eines Völkermordes.



    Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung war im Ersten Weltkrieg keineswegs nur auf die Exzesse Einzelner zurückzuführen. Die Übergriffe waren systematisch geplant und offiziell angeordnet. Sie waren Teil der Kriegsführung. Seit dem Ersten Weltkrieg, das dokumentiert dieser Band auf eindrückliche Weise, gehört der Krieg gegen Zivilisten zum Instrumentarium eines jeden modernen Krieges. Anton Holzer hat in jahrelangen Forschungen Fotodokumente zusammengetragen und analysiert, die von diesem brutalen Feldzug gegen die Zivilbevölkerung berichten. Viele der Hinrichtungen sind in Fotografien festgehalten. Aufgenommen wurden die Bilder von Soldaten und Offizieren, die als Schaulustige und Voyeure Zeugen der Gewalttaten waren. Immer wieder stoßen wir auf ein und dieselbe Szene: Henker und Schaulustige umringen den Getöteten und lächeln triumphierend in die Kamera. Warum, so fragt der Autor, wurde an den Schauplätzen der Gewalt so häufig fotografiert? Ausgehend von Fotos aus dem Ersten Weltkrieg und weiteren Beispielen aus der Geschichte des Krieges beschäftigt er sich mit der Faszination der Gewalt in Bildern. Unweigerlich endet diese Rekonstruktion bei den Fotos aus Abu Ghraib. Das Lächeln der Henker von Anton Holzer - Buch portofrei bei Weltbild.de kaufen




    Zitat: In ?abac wie in vielen anderen serbischen Orten begann, kaum war die Stadt besetzt, ein wilder Verwüstungszug. Zahlreiche Wohnungen wurden ausgeraubt und demoliert, Schaufenster zerstört, die Wände der Häuser mit Fäkalien beschmiert. Die Bewohner der Stadt, die noch nicht geflüchtet waren, wurden in der Kirche und im Hotel "Europa" zusammengetrieben. Immer wieder wurden sie geschlagen, viele Frauen, berichtete die damals 20-jährige Zorka Gai?, seien vergewaltigt worden.


    Und schließlich kam der 17. August 1914. An diesem Tag wurden die Zivilisten auf den kleinen Platz vor der Kirche gebracht. Plötzlich ging es ganz schnell. Soldaten marschierten auf, zahlreiche Schüsse fielen. Johann von Wettstein, ein k. u. k. Offizier, der die Szene wenige Minuten später sah, berichtete: "Im Garten der Kirche sah ich einen großen Haufen Leichen, circa 80 Stück." Sabac ist ein Beispiel für viele. Massenhinrichtungen und Massaker gab es in den ersten Kriegstagen in zahlreichen nordserbischen Orten. Die Bewohner wurden zu Tode geprügelt, erschlagen, gehängt, erstochen, verstümmelt oder lebend verbrannt. Häufig waren die Gewalttäter betrunken. Immer aber handelte es sich um Übergriffe, die nicht im Getümmel des Gefechts, sondern planmäßig und auf höheren Befehl hin erfolgten. Zahlreiche dieser Hinrichtungen hielten Soldaten und Offiziere im Foto fest - zur "Erinnerung".


    scheint etwas zu fehlen, da es international nicht als völkermord bewertet wird.

  5. #95

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    ha ha frag mal allissa.
    die wird dir sagen, ich sei ein anti balkaner.

    weisst du warum man bei mir nicht auf die wand schreiben kann?

    weil mir ein kroate geschrieben hat :
    " du scheiss deutscher, warum schreibst du immer gegen kroaten"

    ich musste so lachen.
    Ich nenn dich einen Serbophoben und rate mal warum? Weil ich es belegen kann.

    Du wurdest hier offen demaskiert, alles was jetzt noch von dir kommt ist ein Griff ins Klo. Du ziehst dich selbst weiter in lächerliche.

  6. #96

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    scheint etwas zu fehlen, da es international nicht als völkermord bewertet wird.
    Das liegt wohl daran, daß diese Vebrechen int. noch nie bewertet wurden und ziemlich unbekannt sind.
    Dennoch ändert es nichts an den Umständen das es sich um einen Völkermord handelt, da diese Verbrechen bestens Dokumentiert sind.
    Die Klassifizierung eines Völkermordes, sprich systematische Planung und Durchführung erfüllt dieser Tatbestand.

  7. #97
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von veliki turcin Beitrag anzeigen
    warum war es kein völkermord werter herr Staranwalt der kuk-monarchie?
    vermutlich deshalb;


    Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen,
    begangen in der
    Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe

    ganz oder teilweise zu zerstören.



  8. #98
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    scheint etwas zu fehlen, da es international nicht als völkermord bewertet wird.

    Alter, gebs auf.
    Gegen soviel Dummheit kommst du nicht an.

  9. #99
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Crna-Ruka Beitrag anzeigen
    Das liegt wohl daran, daß diese Vebrechen int. noch nie bewertet wurden und ziemlich unbekannt sind.
    Dennoch ändert es nichts an den Umständen das es sich um einen Völkermord handelt, da diese Verbrechen bestens Dokumentiert sind.
    Die Klassifizierung eines Völkermordes, sprich systematische Planung und Durchführung erfüllt dieser Tatbestand.
    unbekannter als der aufstand der Herero und Nama?

    nö oder?

  10. #100

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    vermutlich deshalb;


    Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen,
    begangen in der
    Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe

    ganz oder teilweise zu zerstören.


    eben, die ösis hatten die absicht die lokalen serben zu töten und verteiben (etwa so wie in srebrenica)

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