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Die Vertreibung der türkischen Juden aus Thrakien 1934

Erstellt von Marcin, 05.01.2015, 07:36 Uhr · 39 Antworten · 2.740 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von der skythe

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Mir ging es eigentlich um die Geschenisse während des ersten Weltkrieges. (1914-1918)
    Griechenland hat wegen den Verbrechen der Armee von 1921-1922 bereits Stellung bezogen
    und der Türkei Reperationen angeboten.
    Und jetzt,was möchtest du mir damit sagen...

  2. #32
    Avatar von Ts61

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    Und am Ende hawe ma Deitsche und die Türke es den Grieche gezeigt.
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  3. #33
    Avatar von der skythe

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  4. #34
    Avatar von Sonne-2012

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    Leider gibt es noch heute in der Türkei Hass gegen die Juden, ist Alltagsphänomen geworden nach der Quelle.

    Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

    Auch im demokratischen und toleranten Izmir wird die Stimmung gegen Israel immer feindlicher. Dass nun sogar Lehrer ihre Schüler weiter zum Hass anstacheln ist erschreckend. Wo führt das noch hin? Von Ege Berk Korkut

    Judenhass ist in der Türkei ein Alltagsphänomen geworden. Obwohl ich in Izmir, der demokratischsten Stadt der Türkei, wohne, wächst auch hier der Antisemitismus. Überall treffe ich auf Judenhasser und Feinde Israels, lausche ihren Vorurteilen auf der täglichen Busfahrt oder beim Besuch eines populären Fast-Food-Restaurants.

    Nicht wenige von ihnen bewundern Hitler, wünschen sich, er hätte seine "Mission" zu Ende gebracht und nicht bei sechs Millionen ermordeter Juden aufgehört. Obwohl es mich anwidert, kann ich nichts dagegen unternehmen. Ich gehöre zu einer Minderheit in diesem Land und weiß, dass der Staat meine Rechte nicht schützen will und nicht schützen wird, weshalb es keine gute Idee wäre, darauf zu reagieren.

    Ich besuche die zwölfte Klasse eines Gymnasiums. Um hier zu lernen, muss man eine Eintrittsprüfung bestehen. Die Lehrer sind deshalb ausgesprochen gebildet und anständig. Dieses Umfeld hebt sich von der türkischen Gesellschaft positiv ab. Dennoch musste ich diese Woche feststellen, dass sich selbst in diesem Umfeld etwas verändert hat.

    Hetze im Religionsunterricht


    In der Türkei muss jeder Schüler, egal ob Muslim oder andersgläubig, den islamischen Religionsunterricht besuchen. Um die Versetzung zu schaffen, muss dieser Kurs erfolgreich bestanden werden. Während einer Schulstunde begann nun der Religionslehrer, über die Operation "Wolkenbruch" im Gazastreifen zu sprechen.
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112151074/Judenhass-hat-tuerkischen-Schulunterricht-erreicht.html


  5. #35
    Avatar von Tigerfish

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    Ich bin deshalb nicht pessimistisch, sondern realistisch, wenn ich sage, dass die Zukunft der Türkei nicht rosig aussieht.Der Autor ist 18 Jahre alt und schreibt den Blog egeberkkorkut.com. Seine Twitter-Posts wurden von fast 3000 Lesern abonniert. Übersetzung aus dem Englischen: Daniel Rickenbacher


    Aus welcher Perspektive soll die Zukunft der Türkei nicht rosig erscheinen? Im Hinblick auf Israel gegenüber? Oder aus der Sicht eines 18 Jährigen, der gerade mal drei Gramm Lebenserfahrung aus der Vergangenheit auf seinem Weisheitskonto hat?
    Auch egal. Ein gefundenes Fressen für die Medien und Konsorten wie Sonnenstich.
    Der verstorbene Premier Bülent Ecevit kritisierte im Jahr 2000 äußerst scharf das Vorgehen gegen Palästinensische Zivilisten, was irgendwie viele Länder tun. Wo ist jetzt der Unterschied zwischen am Kritik damaligen und heutigen Regierung der Türkei gegen Israel?

    Schaut euch die Twitter Posts von dem Jüngling an, und bildet euch selbst eine Meinung darüber.

  6. #36
    Avatar von Sonne-2012

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    Ein Buch über die Juden in der Türkei

    Berna Pekesen
    Nationalismus, Türkisierung und das Ende der jüdischen Gemeinden in Thrakien

    1918-1942

    1934 widerlegte ein Pogrom in Thrakien die Legende vom Fortbestand einer jahrhundertealten türkisch-jüdischen Symbiose. Einen scharfen Umbruch im wechselseitigen Verhältnis hatte bereits die Gründung der Republik Türkei 1923 markiert. Türkischer Nationalismus und wirtschaftliche Diskriminierungsmaßnahmen setzten die jüdischen Gemeinden unter schweren Druck. Berna Pekesen beschreibt eindrucksvoll, wie in der Türkei im Zeichen von Nationsbildung und Modernisierung eine explosive Mischung aus Frustration und Chauvinismus entstand, die sich gegen alles "Fremde" entlud, auch gegen Juden, und wie dadurch ein uraltes Loyalitätsverhältnis zerstört wurde.

    Berna Pekesen, geboren 1970, studierte Kommunikationswissenschaften in Ankara und Neuere Geschichte und Südosteuropäische Geschichte in Bochum. Lehr- und Forschungstätigkeiten u.a. für die Ruhr Universität Bochum und Universität Basel.
    http://www.weltbild.de/3/16943413-1/buch/nationalismus-tuerkisierung-und-das-ende-der-juedischen.html#information

  7. #37
    Avatar von Tigerfish

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    Hast du früh morgens nichts besseres zu tun als in allen vier Threads Selbstgespräche zu führen?

  8. #38
    Avatar von Paokaras

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    8.889
    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    Selanikten (Thessaloniki),Girit (Kreta) vs kovulan ve sürgüne yollanan Türklere yapılanlar peki? Kıbrısta katliamlara uğrayan Vatandaşlarımız? Meinst du die Griechen waren anders?

    Wie lautet das berühmte Sprichwort von "Wind säen und Sturm ernten" nochmal?

    Laber kein scheiß ,diese Vertreibungen fanden 1922 während dem Bevölkerungsaustausch statt,auch meine Vorfahren sind damals vertrieben wurden aus Bursa.

    Die Griechen 1955 wurden 32 Jahre danach vertrieben aus einem nicht vorhanden Grund. (Anschlag auf Atatürks Geburtshaus)

  9. #39
    Amarok
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Laber kein scheiß ,diese Vertreibungen fanden 1922 während dem Bevölkerungsaustausch statt,auch meine Vorfahren sind damals vertrieben wurden aus Bursa.

    Die Griechen 1955 wurden 32 Jahre danach vertrieben aus einem nicht vorhanden Grund. (Anschlag auf Atatürks Geburtshaus)
    Leg dein GR-Pass ab. Nimm den TR-Pass an. Kauf dir ein Haus in Bursa und dann brauchst du auch nicht mehr herum jammern. Deinen Nachnamen brauchst du nach neuen Gesetzen auch nicht ändern von daher und kannst auch weiter Orthodox sein. In Bursa gibt es sogar eine Protestantische Kirche.

  10. #40
    Avatar von Sonne-2012

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    Verdrängte Geschichte
    Corry Guttstadt,
    Die Türkei die Juden und der Holocaust

    Verweigerte Rettung

    Ausführlich widmet sich die Autorin der Rolle der Türkei während der NS-Herrschaft. Die Türkei war ein wichtiges Transitland für Juden, die sich nach Palästina retten wollten. Doch sie fanden wenig Unterstützung. Während des deutsch-türkischen Freundschaftsvertrags von 1941 bis 1944 paarte sich eine restriktive Politik gegen Flüchtlinge mit antijüdischen Maßnahmen gegen türkische Juden. Mit ihrer Ausbürgerung verloren zahlreiche in den 20er Jahren in verschiedene europäische Staaten ausgewanderte türkische Juden den letzten Schutz. Allein aus Frankreich wurden zwischen März 1942 und August 1944 2040 Juden türkischer Herkunft in die Vernichtungslager deportiert. Guttstadt hat in verschiedenen europäischen Ländern das Schicksal der jüdischen Migranten aus der Türkei erforscht. Viele Fragen sind noch unbeantwortet. Deshalb ist die Forderung der Autorin, die türkische Regierung solle endlich ihre Archive öffnen, völlig berechtigt.

    Rolle des Kemalismus

    Das Buch von Guttstadt zeigt einmal mehr, dass der nicht nur von manchen türkischen Linken noch immer hochgelobte Kemalismus, eine stark rassistische und auch antisemitische Komponente enthielt. Diese Seite wird oft ausgeblendet. Statt dessen wird einseitig betont, dass der Kemalismus die Frauen in der Türkei emanzipiert hat. Allerdings war diese Art der Frauenemanzipation eine Angelegenheit der städtischen Mittelstandsfrauen, die ihren „Schwestern“ auf dem Land mit Hochmut und Verachtung begegneten. Kemalistische Frauenrechtlerinnen wie Necla Kelik führen diese Diskurse bis heute fort und finden auch in Deutschland AnhängerInnen.
    Verdrngte Geschichte

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