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Wie viele Juden gäbe es heute in Europa...

Erstellt von Dane_HR, 28.11.2011, 22:37 Uhr · 75 Antworten · 9.027 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von VojoVnik Beitrag anzeigen
    Ja klar und nebenbei wurden fast 6 millionen polen umgebracht...
    aber die drecks nazis sind ja nur dorthin gegangen um die juden zuvernichten.
    Polen hat viel Blutzoll leisten müssen, niemand will das wegdiskutieren, sei also nicht sauer, hier gehts halt um die Frage der jüdischen Opfer und was aus ihnen geworden wäre wenn ...

    EDIT
    wollen wir mal über paar kleine Unschärfen wie z.B. "polnischen Judentum" hinwegsehen

  2. #52
    Avatar von Krosovar

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    Zitat Zitat von Elaphia Beitrag anzeigen
    Was genau hatte Hitler eigentlich für ein Problem mit den Juden? Kann mir kaum vorstellen, dass jemand so tiefen Hass entwickelt, nur weil ein Volk sich, auf Grund von Vorurteilen, wohl intensiver pflegt und vielleicht mehr bildet.

    Aus sowas wächst niemals so tiefer Hass.
    Die Juden waren oft links gesinnt,
    das passte dem Hitler nicht.
    Deshalb vergaste und verbrannte er sie,
    während der Materialschlachten und dem Krieg gegen zig Staaten

  3. #53
    Avatar von Lido

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    Das es mehr gäbe ist keine Frage, ich werf mal in den Raum, das Europa heute 15 Jahre in vielen Belangen voraus wäre, wäre die jüdische Elite nicht ausgelöscht/vertrieben worden!

  4. #54
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von Elaphia Beitrag anzeigen
    Was genau hatte Hitler eigentlich für ein Problem mit den Juden? Kann mir kaum vorstellen, dass jemand so tiefen Hass entwickelt, nur weil ein Volk sich, auf Grund von Vorurteilen, wohl intensiver pflegt und vielleicht mehr bildet.

    Aus sowas wächst niemals so tiefer Hass.
    Hass, Liebe, .... die intensivsten menschliche Gefühle haben nichts mit rationalem Denken oder Logik zu tun. Man tut es einfach.
    Was er für ein Problem mit den Juden hatte? Er selbst keines. Er war ein Kind seiner Zeit. Wäre Hitler nicht, hätte es irgendein anderes Arschloch getan. Der Gröfaz wusste wohl selbst nicht wieso er sie tatsächlich hasst.

  5. #55

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    Zitat Zitat von VojoVnik Beitrag anzeigen
    Ja klar und nebenbei wurden fast 6 millionen polen umgebracht...
    aber die drecks nazis sind ja nur dorthin gegangen um die juden zuvernichten.

    ich will überhaupt nicht die polnischen christlichen Opfer in frage stellen, ich glaube Polen war das Land das am meisten während des 2.Weltkriegs in Mitleidenschaft gezogen wurde und am stärksten darunter gelitten hat!!

    Aber ja, die Nazis gingen nach Polen um Juden zu vernichten, das war ein systematischer Plan der vollzogen werden sollte!

  6. #56
    Avatar von Parker

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    Zitat Zitat von Elaphia Beitrag anzeigen
    Was genau hatte Hitler eigentlich für ein Problem mit den Juden? Kann mir kaum vorstellen, dass jemand so tiefen Hass entwickelt, nur weil ein Volk sich, auf Grund von Vorurteilen, wohl intensiver pflegt und vielleicht mehr bildet.

    Aus sowas wächst niemals so tiefer Hass.
    Was genau Hitler zu seiner Judenpolitik getrieben hat, ist nicht bekannt und wird es wohl nie sein. Grundsätzlich war damals der Antisemitismus keine neue Erscheinung. Deutschland befand sich nach dem 1. WK in einer schwierigen Phase. Ein Grossteil der Juden gehörte damals zur oberen Mittelschicht, während ein grosser Teil der Deutschen in Armut lebte. So boten sich die Juden deshalb regelrecht als Angriffsfläche für Schuldzuweisungen an. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, Schuldige für die eigene Misere zu suchen und zu benenenn. Als Hitler in Wien lebte, hatte er sogar sooziale Kontakte zu Juden, die er teilweise sogar zu seinen Freunden zählte. So gesehen müsste davon ausgegangen werden, dass die Judenpolitik durchaus als gezielt eingesetztes Machtinstrument verstanden wurde.
    Dem gegenüber steht allerdings die Tatsache, dass die Politik der Judenvernichtung im Gegensatz zur öffentlich betriebenen Diskriminierung und Schickanierung nicht an die grosse Glocke gehängt wurde. Hätte die Diskriminierung und Schickanierung der Juden nicht ausgereicht, um das Volk hinter sich zu scharen? Offensichtlich schon, denn sonst wäre die Politik der Judenvernichtung öffentlich betrieben worden. Das würde bedeuten, dass mehr als nur politisches Kalkül hinter Hitlers Judenhass steckte. Es gibt Erklärungsansätze, wonach Hitlers Judenhass eine völlig überissene Folge einer Nichtaufnahme seiner Person in eine Kunstakademie, welche von einem Juden geleitet wurde, war. Hitler war eine durch und durch narzistische Persönlichkeit und offensichtlich ein Sozipath. Bei solchen Persönlichkeitsstörungen ist es nicht ungewöhnlich, dass negative Erlebnisse eine völlig unverhältnismässige Reaktion auslösen. Bei den meisten Menschen hält sich diese Reaktion in Grenzen, weil die Möglichkeit fehlt, die aus der eigenen Sicht Schuldigen zu "bestrafen", der Eine oder Andere wird zum Amokläufer. Hitler aber hatte die Macht, diese Reaktion auszuleben, und wurde sozusagen zum Amokläufer in grossem Stil. Diese Theorie liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, ist aber sehr wage. Genau so wage ist auch der Hinweis, Hitlers Geschichtslehrer, unter dem er gelitten haben soll, sei Jude gewesen.
    Des Weiteren verabscheute Hitler das kommunistische System, für welches er Juden zumindest mitverantwortlich machte.

    Das sind allerdings alles nur Lösungsansätze. Es ist unwahrscheinlich, dass wir je erfahren werden, was Hitler zu seiner Judenpolitik getrieben hat. Es sei denn, es tauchen irgendwann noch echte Tagebücher auf.

  7. #57
    Avatar von Karoliner

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    Also diese ganze Armutserklärungen können es nicht sein, Deutschland ging es Verhältnismäßig gut von 1923 bis 1929, und danach ging es allen schlecht, auch den USA. Hitler hat sein Buch und seine politische Ansichten während dieser Zeit (vor 1929) geprägt. Bei allen Werten die den Wohlstand und die Entwicklung eines Landes damals gemessen haben, wie Zahl der Strassenkilometer, Telefonanschlüsse, Stahlproduktion, Ärzte pro Einwohner sowie Alphabetisierungsrate gab es ganz klar drei Länder die mit Abstand vorne lagen, USA, DE und UK.

    Ich gehe auch in die Richtung von Ken, entweder Lehrer oder Ablehnung an der Kunstakademie. Evtl. hat er den Kriegseintritt der USA im 1. Weltkrieg auf jüdischen Einfluß zurückgeführt oder die Oktoberrevolution und das hat sein Weltbild verstärkt. Das mit dem "waren links", ich glaube kaum das deutsche Juden aus dem Bürgertum glühende Verfechter der Weltrevolution waren.

    In den knapp 6 Millionen polnischen Toten sind aber 3 Millionen Juden enthalten. Es ging aber da nicht um die Juden, es ging um ein Aufmarschgebiet gegen die SU, nachdem Polen nicht Juniorpartner werden wollte. Man sollte Hitler nicht unterschätzen, dass er mit seinem Juden- und Rassenwahn keine klare Vorstellung von rationalen Kriegszielen hatte und wie diese erreicht werden können. Sonst wäre die Besetzung und Ausbeutung Polens und gleichzeitig Verbündeter der Slowakei ein nicht zu lösender Widerspruch.

  8. #58
    Avatar von Parker

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    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Also diese ganze Armutserklärungen können es nicht sein, Deutschland ging es Verhältnismäßig gut von 1923 bis 1929, und danach ging es allen schlecht, auch den USA. Hitler hat sein Buch und seine politische Ansichten während dieser Zeit (vor 1929) geprägt. Bei allen Werten die den Wohlstand und die Entwicklung eines Landes damals gemessen haben, wie Zahl der Strassenkilometer, Telefonanschlüsse, Stahlproduktion, Ärzte pro Einwohner sowie Alphabetisierungsrate gab es ganz klar drei Länder die mit Abstand vorne lagen, USA, DE und UK.
    Beim Thema Armut geht es in erster Linie darum, wie es das Volk empfindet. Es spielt keine Rolle, wie arm man tatsächlich ist oder eben nicht ist. Dieses Phänomen gibt es auch heute. Bsp. Schweiz: kaum jemandem geht es in Europa materiel so gut wie den Schweizern und trotzdem empfinden viele die Zeiten der Rezession als schwierig. Wenn dann jemand rethorisch gekonnt einen Sündenbock definiert, trottet der Mob hinterher wie die Schafe dem Leithammel.

    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Ich gehe auch in die Richtung von Ken, entweder Lehrer oder Ablehnung an der Kunstakademie. Evtl. hat er den Kriegseintritt der USA im 1. Weltkrieg auf jüdischen Einfluß zurückgeführt oder die Oktoberrevolution und das hat sein Weltbild verstärkt. Das mit dem "waren links", ich glaube kaum das deutsche Juden aus dem Bürgertum glühende Verfechter der Weltrevolution waren.

    In den knapp 6 Millionen polnischen Toten sind aber 3 Millionen Juden enthalten. Es ging aber da nicht um die Juden, es ging um ein Aufmarschgebiet gegen die SU, nachdem Polen nicht Juniorpartner werden wollte. Man sollte Hitler nicht unterschätzen, dass er mit seinem Juden- und Rassenwahn keine klare Vorstellung von rationalen Kriegszielen hatte und wie diese erreicht werden können. Sonst wäre die Besetzung und Ausbeutung Polens und gleichzeitig Verbündeter der Slowakei ein nicht zu lösender Widerspruch.
    Die Oktoberrevelution könnte tatsächlich eine Role gespielt haben.

    Nun, es ist durchaus denkbar, dass Hitler die Juden lediglich in seine Strategie hineinbezog. Möglich, dass er dies aufgrund seines Judenbilds, welches er sich bis dato angeeigneet hat, tat und dass seine Erlebnisse keinen so abgrundtiefen Hass an sich erzeugt haben, sondern lediglich zur Erkenntnis geführt haben, dass sich die Juden gut für die Rolle des Sündenbocks eigneten. Grundsätzlich war das Hervorheben der deutschen ("arischen") Rasse das zentrale Fundament seiner Machtpolitik. Einerseits passten da die Juden nicht rein, andererseits sah er die im durchschnitt gebildeteren Juden womöglich als Gefahr, nicht zuletzt wegen derer eher "linken" Tendenzen.

  9. #59
    Yunan
    Zitat Zitat von Seznac Beitrag anzeigen
    Die Juden lebten im Wohlstand während die "normalen" Deutschen hungerten und keine Arbeit hatten, dass war Hitler ein Dorn im Auge
    Er war halt eine Memme. Anstatt die Deutschen zu animieren, sich zu bilden und in harten Zeiten zusammenzuhalten, hat er das Memmentum ausgebaut und die Wut auf die Regierung umgelenkt zur Wut auf Juden.

  10. #60
    Avatar von BenKafka

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    Zitat Zitat von Krosovar Beitrag anzeigen
    Die Juden waren oft links gesinnt,
    das passte dem Hitler nicht.
    Deshalb vergaste und verbrannte er sie,
    während der Materialschlachten und dem Krieg gegen zig Staaten
    Also das stimmt mal mit Sicherheit nicht. Gut, Karl Marx war meines
    Wissens nach Jude und Kommunist, aber der Großteil war kaufmännisch
    sehr talentiert und kapitalistisch orientiert.
    Dieses Vorurteil besteht ja bis zur heutigen Zeit, vom reichen Juden.

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