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Völkermord an den Armeniern

Erstellt von Idemo, 29.07.2009, 15:39 Uhr · 2.644 Antworten · 118.856 Aufrufe

  1. #2121
    Avatar von Balta

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    immerhin.
    Lasst dich nicht täuschen diese "Kurdischen Politiker" sind Armenier die sich als Kurden ausgeben sie wollen das die Türkei Wiedergutmachung bezahlt und nicht die Kurden dafür bezahlen hinterhältige Ratten sind das.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß gibt es auch sehr unterschiedliche Angaben über die Toten bei den Ereignissen in Van. Ich kenne Publikationen, berufen sich etwa auf Said Halim gegenüber Henry Morgenthau, (ja der^^), da ist von 120.000 Toten die Rede. Armenische Quellen geben an, dass bei der Rückeroberung im Juni 1915 ca. 55.000 Armenier starben.

    Übrigens ist auch die historische Einordnung der Hintergründe des Aufstands in Van sehr unterschiedlich. Auch je nachdem, welche Seite quasi.

    Wo willst du weiter machen, wollen wir dann auch noch auf die Toten während der Progrome gegen die Armenier 1894 - 96 eingehen, wo die Angaben ebenso von 20.000 bis 300.000 gehen?

    Jede Seite quasi wird sich jetzt ihre Zahlen an den Kopf werden können. Ob es weiter bringt, kP.

    Für mich steht fest, dass z.B. so ziemlich jeder männliche Armenier zwischen 13 und 60 Opfer gezielter Tötungen wurde. Es wäre doch mal ein Zeichen, wenn ein Erdogan auch mal denen gedenken wird. Nach Srebrenica fährt er auch. Denn das ist die Gruppe, die von der Idee her am ehesten die Deportationen hätte überleben müssen. Was an den Zielorten ankam, waren Kinder, Frauen in furchtbarstem Zustand.

    Und wo wir dabei sind: Am 24.04.1915 trafen die Jungtürken die Entscheidung, die Richtung der Deportationen auf die syrische Wüste zu lenken. Von Hochschwangeren über Babies bis Hochbetagten. Ob man wirklich davon ausgehen musste, dass das der einzig mögliche Weg ist....

    Der Knackpunkt bei der juristischen Subsumtion dieser Frage wird der dolus directus bzw. gar dolus specialis sein. In den praktischen Auswirkungen, angefangen bei den gezielt getöteten Männern bis hin zu den de facto Todesmärschen war es in jedem Fall ein Völkermord.
    Eure Imperialistischen Lügen könnt ihr euch sonst wohin stecken.

  2. #2122
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß gibt es auch sehr unterschiedliche Angaben über die Toten bei den Ereignissen in Van. Ich kenne Publikationen, berufen sich etwa auf Said Halim gegenüber Henry Morgenthau, (ja der^^), da ist von 120.000 Toten die Rede. Armenische Quellen geben an, dass bei der Rückeroberung im Juni 1915 ca. 55.000 Armenier starben.

    Übrigens ist auch die historische Einordnung der Hintergründe des Aufstands in Van sehr unterschiedlich. Auch je nachdem, welche Seite quasi.

    Wo willst du weiter machen, wollen wir dann auch noch auf die Toten während der Progrome gegen die Armenier 1894 - 96 eingehen, wo die Angaben ebenso von 20.000 bis 300.000 gehen?

    Jede Seite quasi wird sich jetzt ihre Zahlen an den Kopf werden können. Ob es weiter bringt, kP.

    Für mich steht fest, dass z.B. so ziemlich jeder männliche Armenier zwischen 13 und 60 Opfer gezielter Tötungen wurde. Es wäre doch mal ein Zeichen, wenn ein Erdogan auch mal denen gedenken wird. Nach Srebrenica fährt er auch. Denn das ist die Gruppe, die von der Idee her am ehesten die Deportationen hätte überleben müssen. Was an den Zielorten ankam, waren Kinder, Frauen in furchtbarstem Zustand.

    Und wo wir dabei sind: Am 24.04.1915 trafen die Jungtürken die Entscheidung, die Richtung der Deportationen auf die syrische Wüste zu lenken. Von Hochschwangeren über Babies bis Hochbetagten. Ob man wirklich davon ausgehen musste, dass das der einzig mögliche Weg ist....

    Der Knackpunkt bei der juristischen Subsumtion dieser Frage wird der dolus directus sein. In den praktischen Auswirkungen, angefangen bei den gezielt getöteten Männern bis hin zu den de facto Todesmärschen war es in jedem Fall ein Völkermord.

    Wenn du an meine Meinung interessiert bist, dann gehe mehrere Seiten zurück. Ich bin es leid mich gebetsmühlenartig jedesmal wiederholen zu müssen, nur weil einige Fascho-Griechen dieses Thema zum Volksport erklärt haben. Hier ist das Thema für mich erledigt. Alles andere ist reine Zeitverschwendung mit selbsternannten Ethnologen.
    Und meine Meinung dazu ist eindeutig, wofür ich kostenlos VW´s von dir kassieren durfte.

  3. #2123
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Lasst dich nicht täuschen diese "Kurdischen Politiker" sind Armenier die sich als Kurden ausgeben sie wollen das die Türkei Wiedergutmachung bezahlt und nicht die Kurden dafür bezahlen hinterhältige Ratten sind das.

    - - - Aktualisiert - - -


    Eure Imperialistischen Lügen könnt ihr euch sonst wohin stecken.
    Ich zitiere gerade viel Guenter Lewy. Nach Aussagen einer türkischen Userin, die ihn aber offensichtlich nie gelesen hatte, sollte jeder Türke seine Thesen kennen^^

  4. #2124
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Wenn du an meine Meinung interessiert bist, dann gehe mehrere Seiten zurück. Ich bin es leid mich gebetsmühlenartig jedesmal wiederholen zu müssen, nur weil einige Fascho-Griechen dieses Thema zum Volksport erklärt haben. Hier ist das Thema für mich erledigt. Alles andere ist reine Zeitverschwendung mit selbsternannten Ethnologen.
    Und meine Meinung dazu ist eindeutig, wofür ich kostenlos VW´s von dir kassieren durfte.
    Und du wunderst dich, wenn ich schreibe, dass die "Historikerkommission" ein Witz ist? Die Armenier werden nie von der Prämisse abkehren, dass es ein Genozid war, die Türken würden ein solches Ergebnis nie akzeptieren. Meine Meinung.

  5. #2125
    Avatar von Balta

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich zitiere gerade viel Guenter Lewy. Nach Aussagen einer türkischen Userin, die ihn aber offensichtlich nie gelesen hatte, sollte jeder Türke seine Thesen kennen^^
    Warum schreist du?

  6. #2126
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Und du wunderst dich, wenn ich schreibe, dass die "Historikerkommission" ein Witz ist? Die Armenier werden nie von der Prämisse abkehren, dass es ein Genozid war, die Türken würden ein solches Ergebnis nie akzeptieren. Meine Meinung.

    Diese Historikerkomission war ein Teilbestand zur Entspannung der Verhältnisse und die wurde unter im Beisein von der damaligen Außenministerin Hillary Clinton gegründet. Warum zur Hölle sollte die Komission ein Witz sein.

    Auch das habe ich ständig hinterfragt. Warum wollten sie ihre Archive unter Verschluss halten und ließen die Komission platzen?


    Wenn die Armenier von ihrem Märchen nicht abrücken wollen sollen sie in der Region an ihrer eigenen Scheiße durch Armut untergehen.

  7. #2127
    Avatar von Rafi

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    11.390
    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Auch für dich jetzt noch einmal; ich bin unparteiisch, Punkt. Ich habe ein Problem mit Doppelmoralisten du anscheinend nicht Rafi, was aber auch menschlich ist.

    Und diese These man muss über alles reden, die Geschichte verstehen blabla kann ich nicht mehr hören da es eine sehr iditische These ist. Glaubst du wirklich, dass sich die Geschichte nicht mehr wiederholen wird wenn man sie kennt? Ich nicht da sich die Geschichte bis jetzt immer wiederholt hat und sich auch in der Zukunft wiederholen wird. Nimm den Menschen das Brot weg sähe ein bisschen böses Blut (Propaganda) und schon werden die intelligentesten und friedlichsten Menschen zu Tieren...

    Der Doppelmoralist bist du, wenn du Verhöhnung und Beleidigung in Gut & Böse aufteilst oder ahndest. Es ist eine Privatkiste zwischen dir und Lubenica.

    Wenn du Geschichte ruhen lassen möchtest, steht dir das doch völlig frei?
    Wenn du denkst, das Geschichte für zukünftige Generationen nicht wichtig ist, steht dir das auch völlig frei.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen


    Wenn die Armenier von ihrem Märchen nicht abrücken wollen sollen sie in der Region an ihrer eigenen Scheiße durch Armut untergehen.
    Na Yu-Rebell, wär das nicht was für dich als neutraler Beobachter?

  8. #2128

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen

    Auch das habe ich ständig hinterfragt. Warum wollten sie ihre Archive unter Verschluss halten
    Armenien behaupet, dass deren Archive in Jerevan seit Jahren für Wissenschaftler offen wären und die Militärarchive der Türkei unzugänglich.
    Die Türkei behauptet, dass alle ihre Archive offen sind und die Armenier ihres unter Verschluss halten.


    Und dann gibts noch die Story, dass Armenien ihr Archiv der Sovietunion geben mussten und nach deren Zusammenfall alle relevanten Länder Kopien bekommen haben.
    Und zu guter Letzt solls auch noch deutsche, englische und angeblich sogar schwedische Archive geben.

    Was stimmt denn jetzt?? Im Netz findet darüber fast nichts außer halt Behauptungen.

  9. #2129
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Auch für dich jetzt noch einmal; ich bin unparteiisch, Punkt. Ich habe ein Problem mit Doppelmoralisten du anscheinend nicht Rafi, was aber auch menschlich ist.

    Und diese These man muss über alles reden, die Geschichte verstehen blabla kann ich nicht mehr hören da es eine sehr iditische These ist. Glaubst du wirklich, dass sich die Geschichte nicht mehr wiederholen wird wenn man sie kennt? Ich nicht da sich die Geschichte bis jetzt immer wiederholt hat und sich auch in der Zukunft wiederholen wird. Nimm den Menschen das Brot weg sähe ein bisschen böses Blut (Propaganda) und schon werden die intelligentesten und friedlichsten Menschen zu Tieren...


  10. #2130
    Avatar von Holzmichl

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    Die offizielle Türkei bestreitet nicht, dass es hunderttausende Tote gegeben hat. Sie geht von ca. 300.000[1] armenischen Opfern aus, betrachtet die Deportationen aber als Notmaßnahme eines Staates, der während des Ersten Weltkrieges um seine Existenz habe bangen müssen und sich der Loyalität seiner armenischen Untertanen nicht habe sicher sein können.[141]
    Im Prinzip folgt man bei Rechtfertigungen dieser Art immer dem gleichen Schema, nämlich der Bedrohung des eigenen Volkes oder der eigenen Nation. Dabei beschränkt man sich lediglich auf Politik. Und natürlich wird vergessen, was es für das jeweilige Volk bedeutet dieser Bedrohung ausgesetzt zu sein oder eben im großem Maße zu Opfer geworden zu sein. Ich kenne kaum ein Volk, dass ohne Übertreibung der eigenen Bedeutung auskommt, aus der sich dann Ansprüche manifestieren. Aber wie sollte das einen Genozid auf ein ganzes Volk rechtfertigen können. Die Diskussion darüber ist oft verlogen, weil sich Politik und Religion in den Vordergrund drängen. Dabei ist das Volk, das zum Opfer geworden ist als Ganzes unschuldig, denn eine ethnische Definition der Gefährdung oder so ist schwachsinnig. Bekämpft man lediglich Soldaten, befindet man sich im Krieg, das allein ist schon bekloppt genug. Der Fehler liegt und lag darin Krieg gegen ein ganzes Volk zu führen und wer es übertreibt ist der Täter, da steht dann natürlich vieles aus der Vorgeschichte nicht mehr zur Debatte.

    In Kroatien sah man auch in Serben eine große Gefahr und Argumentierte teilweise mit Ethnodreck und teilweise eben auch mit dieser Bedrohungslage, die in dieser Form überhaupt nicht vorhanden war. Am Ende war es Hass, der dann auch noch diejenigen traf, die am wenigsten damit zu tun hatte. Viele kroatische Historiker argumentierten und argumentieren immer wieder mit Cetnikverbänden, die vor dem Krieg wüteten und eine zweifelhafte Ideologie verfolgte. Kaum war man in der stärkeren Position - Genozid. So übrigens auch in den 90ern, dort waren es dann Serben. Bei Kroaten und Serben kann man es eigentlich auf einen simplen Nenner bringen: Wer im Kriegszustand überlegen ist, wird die andere Seite vernichten wollen.

    Wenn man sich ethnisch gemischte Länder anschaut, wird man immer wieder auf dieselben Probleme stoßen. Oftmals führen dann radikale Positionen dazu, dass ein Teil durchdreht und geschlachtet wird. Eigentlich ein erbärmliches Bild für die Menschheit, egal wohin man schaut.

    Aber deswegen ist auch die der Holocaust nicht so einfach mit anderen Genoziden zu vergleichen. Hier traf es nicht nur Juden und Roma, sondern alle, die nicht dem neuen Menschenbild entsprachen. Die Kennzeichnungen aus den Lagern sprechen Bände. Und die Bedrohungssituation war nicht vorhanden, da war keine Gefahr, nur völkischer Wahn.

    Die Türkei hat nun das Problem, dass sie diese Konflikte noch immer nicht wirklich gelöst sind, da in den letzten 100 Jahren immer wieder etwas Neues aufloderte. Man sollte sich nichts vor machen. Deutschland wäre nicht so weit mit der Aufarbeitung, wenn sie nicht in Grund und Boden besiegt worden wären, nur das ist der Grund dafür, dass man sich damit auseinander setzte. Aber es kann doch einfach nicht angehen, dass man so sehr Panik hat vor der Thematisierung der Ereignisse von vor 100 Jahren. Dafür muss niemand ins Gefängnis gesteckt werden oder ein Redeverbot bekommen. Und eigentlich geht es nur darum, die eigene Geschichte nicht befleckt betrachten zu wollen und damit vermeintliche Schwächen zu ofenbaren. Keiner der Täter von damals lebt noch, da könnte man eigentlich das ganze gut aufarbeiten, nicht einmal für andere, sondern nur für sich selbst. Wobei es natürlich für die anderen immer wichtiger sein wird. Das gleiche Problem sehe ich aktuell auch wieder in meiner Heimat, da krümmen sich einige wieder, wenn es um das Thema Völkermord und eigene Schuld geht und stellen Bedingungen "ihr zuerst", was natürlich Schwachsinn ist, denn das Wissen um die eigene Vergangenheit ist sehr wertvoll.

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