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Ist Vojislav Seselj ein Kroate..............................

Erstellt von Albanesi, 12.12.2004, 18:45 Uhr · 10 Antworten · 7.911 Aufrufe

  1. #1

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    Ist Vojislav Seselj ein Kroate..............................

    ...............warum kämpfte er gegen seine Landleute?

    Dr. Vojislav (= "Der kriegerische Slawe") Seselj (dieser Name bedeutet soviel wie , "Hutler", "Hütler" oder gar: "Hitler"? Von "sesir" = Hut) wurde 1955 in einem kleinen Dorf in der Herzegowina geboren. Die Eltern waren katholischen Glaubens. Seine Mutter stammte aus Slowenien und sein Vater, Nikola Seselj, war katholischer Serbe - eine überaus ungewöhnliche Erscheinung im südslawischen Raum! ("Normalerweise" galt bzw. gilt dort: "katholischer Serbe = Kroate"!)

    Ursprünglich hätte der Sohn Militäroffizier werden sollen. Doch nachdem sein Vater, Weichensteller bei der Eisenbahn, ein schweres Zugsunglück verursacht hatte, blieb ihm diese Karriere versagt.

    Dr. Vojislav Seselj



    In Sarajevo studierte der Sohn schließlich in kürzester Zeit Jus und ging dann nach Beograd, wo seine Dissertation "Die politische Substanz von Faschismus und Militarismus" entstand. Seine nationalistische Agitation brachte ihm mehrere Gefängnisaufenthalte ein.

    Es ist ganz offensichtlich, daß Seselj seine im Zusammenhang mit der Dissertation gewonnenen Erkenntnisse politisch instrumentalisiert hat. Zunächst versuchte er mittels "Happenings" den "serbischen Nationalismus" zu propagieren.

    So gehen fürwahr provokante Aussagen auf ihn zurück. Daß Tito schon immer ein Ustasa gewesen und zur Wiederherstellung des serbischen Nationalstolzes dessen Grabmahl umgehend in die Luft zu sprengen sei, das war nur eine von vielen radikalen Meinungen Seseljs, welche er stets offentlichkeitswirksam äußerte.

    Aufgrund seiner Gefängnisstrafen wurde er gegen Ende der 80er Jahre als "Dissident" bekannt, tourte in dieser Eigenschaft sogar durch die USA und wurde dort vom letzten noch lebenden Cetnik-Führer zum "Vojwoda" (= soviel wie "Führer", "Meister", "Herzog") gesalbt.

    Er muß in den USA gut angekommen sein, dieser blonde, blauäugige, stets tadellos rasierte und scharfsinnige junge Soziologe, welcher zu dieser Zeit noch dem Modell einer serbischen Monarchie anhing, die man doch "kapitalistisch" ausformen könnte - "Oh, how lovely"! Nichts an seinem Äußeren war mit den gängigen "Balkan-Klischees" in Zusammenhang zu bringen: Voijslav Seselj hätte viel besser in die Zeit der kollabierenden Weimarer Republik als NSDAP-Führer gepaßt, während Adolf Hitler besser ins Serbien der 80er und 90er Jahre gepaßt hätte.



  2. #2

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    Manchen Kreisen in den USA schien jedes Mittel recht zu sein, den "bösen Kommunismus" zu zerstören. Und so griff man auch auf Seselj zurück, welcher genau dies versprach. Sein USA-Bezug kam zuletzt voll zur Geltung, als er sich nach seiner letzten Haftentlassung mit einem T-Shirt mit der (englischen!) Aufschrift "Serbian Crown" präsentierte und performativ grimmig in die Runde blickte.

    Das, was Seselj im Zusammenhang mit seiner Dissertation über die Techniken des Faschismus gelernt hatte, setzte er in der Folge in die Tat um: Er gründete seinen eigenen Geheimdienst, um einen Zusammenhang zwischen seinem politischen Handeln und der "serbischen Meinung" herzustellen. So hörte er einerseits Meinungen und richtete seine Politik danach aus. Umgekehrt schuf er aber auch Meinungen in exzellent eingeübter faschistischer Sprache. Ferner gründete er eine eigene Cetnik-Truppe, welcher er vor dem Abmarsch nach Slawonien in Beograd mit tiefer Stimme zurief: "Serbische Krieger von der Save bis zum Kosovo! Ustasa-Horden wollen den Völkermord am serbischen Volk zu Ende führen! Sie attackieren serbische Dörfer, serbische Frauen, serbische Kinder...". Seselj hat die Lektion "Wie halte ich faschistische Reden?" bestens gelernt: Arbeite mit kurzen Sätzen, provoziere Bedrohungsszenarien und sprich’ "wie ein Mann", d.h. mit tief-männlicher, lauter Stimme.

    Politische Macht konnte dieser Mann aber nur deshalb erlangen, weil er von Milosevics "entdeckt" worden war. Der ging damit gleich zwei Probleme an: Einerseits konnte er nach dem Zusammenbruch des Kommunismus durch die Wahl Seseljs ins Parlament "Parteienvielfalt" vorspiegeln, andererseits konnte er dessen Reden und Aktivitäten für seine politischen Zwecke ausnutzen. Der heißblütige Seselj war genau das, was er brauchte: Einen Mann fürs Grobe und Radikale, welcher jenes Bewußtsein schuf, welches zu dieser Zeit nötig zu sein schien.

    Abseits davon trieb Milosevics sein Verwirrspiel. Gegenüber dem Ausland insistierte er bezüglich des "Krajina-Problems" darauf, daß die Serben das gleiche Recht hätten, wie die Kroaten. Wenn die einen aus "Jugoslawien" austreten wollen, dann dürfe den anderen nicht das Recht abgesprochen werden, bei "Jugoslawien" bleiben zu wollen. Diese "Unparteilichkeit" war jedoch nur von rhetorischer Substanz und verdeckte damit den Umstand, daß "Groß-Serbien" im Entstehen begriffen war. Im eigenen Land wirkte Milosevics als sachlich und souverän, was seiner Popularität und damit seiner Macht äußerst nützlich war.

    Als im Jahr 1991 aufgrund kroatischer Provokation die Kämpfe in Slawonien ausbrachen und dabei zahlreiche Angehörige der "Volksarmee" desertierten, griff er u.a. auf Seseljs Cetniks zurück und schickte sie ins Krisengebiet, wo sie mordend durch die Lande zogen: Seselj war der Esel, Milisevics der stolze Reiter, welchem von einem ausländischen Journalisten später vorgeworfen wurde, er hätte einen Einfluß auf diese Cetniks gehabt.

  3. #3

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    Etwas später proklamierte er gemeinsam mit den Stimmen der bosnischen Kroaten die "Unabhängigkeit" und heischte um "internationale Anerkennung".

    Die Zielvorgabe "Karlovac - Karlobag - Virovitica" begann ins Wanken zu geraten. Trotzdem äußerte sich Milosevics zum Problem nur wie folgt: Der wahnsinnige römische Kaiser Caligula habe einst sein Pferd zum Senator ernannt, doch dieses habe seinen Dienst nie angetreten. Das heißt übersetzt: Vielleicht bekommt Izetbegovic die "Anerkennung", einen "Staat" wird er jedoch niemals haben.

    Die "Horror-Vision" eines "muslimischen Staates Bosnien-Herzegowina" stand im serbischen Diskurs schon lange in Raum. Nun schien diese verwirklicht zu werden. Um so heftiger müsse man folglich für ein "Großserbien" kämpfen.

    Doch welches Programm vertrat Izetbegovic mit seiner "Partei der demokratischen Aktion" wirklich?

    Zunächst brachte man die "nationale Identität" zum Ausdruck, d.h. man arbeitete mit muslimischen Symbolen wie "grünen Fahnen" oder "Halbmonden". Dies dürfe man, so äußerte sich Izetbegovic einmal sinngemäß, den Muslimen nach der Aufhebung der jahrelangen "kommunistischen Unterdrückung" nicht verargen. Dennoch sei dieser Umstand überaus prekär. Anzustreben sei eine "bürgerliche Gesellschaft", in welcher die traditionelle "Multi-Ethnizität" des Landes weiterbestehen könne. Doch dieses Ziel läge noch in weiter Ferne.

    Angesichts dessen würde man fehlgehen, Izetbegovic als "Fundamentalist" zu bezeichnen. Die bosnischen Serben hatten also "an sich" keinen Grund, sich vor ihm zu fürchten. Viele Serben kooperierten sogar mit ihm, wie z.B. der in Beograd geborene Volksarmee-Offizier Jovann Divjak, welcher in der Folge in den Generalsrang der bosnisch-herzegowinischen Armee aufstieg.

    Und dennoch: Es gab auch viele Serben, welche der "großserbischen Sache" verhaftet waren und damit in Izetbegovics politischem Wirken klar einen Störfaktor erkannten.

    Auch im Westen gab es Kreise, welche Izetbegovics Konzept skeptisch gegenüberstanden: Würde sich Izetbegovics selbst, vor allem aber dessen "System" zukünftig als "stabil" erweisen? Oder besteht die Möglichkeit, daß die "bosnischen Muslime" einst von "echten Fundamentalisten" für ihre Zwecke instrumentalisiert werden? Werden Terroristen aus der islamischen Welt irgendwann die Möglichkeit haben, Raketen in Bosnien-Herzegowina zu stationieren?

    Milosevics Mittelsmann in Bosnien-Herzegowina hieß Dr. Radovan Karadzic. Dieser stammte aus einer montenegrinischen Bauernfamilie und absolvierte an der Universität von Sarajevo ein Studium der Medizin. Später spezialisierte er sich auf das Fach "Psychiatrie".

  4. #4

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    Seine Liebe zur "serbischen Kultur" äußerte sich aber nicht nur im Umstand, daß er sich an der Universität als "Serbe" eingetragen hat. Ferner sah er sich als Nachkomme des berühmten serbischen Philologen Vuk Karadzic, welcher - ebenso wie er - ein "Grübchen" am Kinn besessen habe. Darauf wies er einmal in einer BBC-Sendung ausdrücklich hin. Aber nicht nur dieses "Grübchen" stelle ein Zeichen der "großen Verwandtschaft" dar: Karadzic gab sich abseits vom Dienst in der Nervenklinik der Lyrik hin. Er publizierte mehrere Bücher und sah sich als "großen Schriftsteller". Privat soll er unter dem Pantoffel seiner Frau gestanden haben. Es wird erzählt, daß er von ihr mehrmals öffentlich geohrfeigt wurde.

    Als Politiker warnte er den Muslim-Führer Izetbegovic im Sarajevoer Parlament davor, aus "Jugoslawien" auszuscheiden. Damit würde er das "Tor zur Hölle" öffnen. Die Muslime würden untergehen, da sie sich nicht verteidigen könnten.

    Izetbegovic blieb jedoch hart und entgegnete, daß ihn gerade solche derben Aussagen darin bestärken würden, "Jugoslawien" zu verlassen: In einem "Jugoslawien", wie Karadzic es sich vorstelle, würden die Muslime sicherlich nicht bleiben.

    Bald darauf begann der von "ethnischen Säuberungen" gekennzeichnete Krieg.

    In der Tat war die serbische Seite stärker, wurde sie doch von der Volksarmee unterstützt, aus welcher alsbald jene Soldaten ausscheiden sollen, die keine "bosnischen Serben" waren. Milosevics wollte damit vor allem gegenüber dem Ausland den Eindruck vermitteln, Serbien führe in Bosnien-Herzegowina keine "Invasion" durch -einer der vielen strategischen Tricks des Slobodan Milosevics. Radovan Karadzic verfügte fortan jedenfalls über eine voll ausgebildete Kampftruppe. Diese befand sich unter dem Kommando von General Ratko Mladic, einem ehemaligen Oberst der Volksarmee, der sich nun vollends der "serbischen Sache" verschrieb.

  5. #5

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    Die Volksarmee, welche eigentlich die Funktion hatte, die Integrität Jugoslawiens zu erhalten, hatte in Slowenien diesbezüglich ihre erste große Schlappe erfahren und war nach anfänglichen Putsch-Drohungen dennoch zum serbischen Machtinstrument geworden.

    Anfänglich hatte General Veljko Kadijevic den Plan gehabt, nach einer Ausschaltung des Staatspräsidiums als ziviles Oberkommando, das gesamte Territorium des abtrünnigen Kroatien zu besetzen. Dies hätte jedoch einen internationalen Konflikt provoziert und ein "Ausgleich" hätte gefunden werden müssen. Das "Großserbische Modell" legte einen Rückzug der "Volksarmee" entlang der Linie "Karlovac - Karlobag - Virovitica" nahe. Dies hätte jedoch eine gänzliche und offensichtliche Absage gegenüber der eigentlichen Funktion der "Volksarmee" dargestellt. Dafür gab man sich jedoch am Ende nicht her.

    Die Feindschaft der "Volksarmee" gegenüber Kroatien war grundsätzlich anderer Natur, d.h. nicht aus der "großserbischen", sondern der "jugoslawisch-kommunistischen Ideologie" abgeleitet. Dasselbe galt bald auch in Bezug auf Bosnien-Herzegowina.

    Als "Kind des jugoslawischen Kommunismus" stellte die "Volksarmee" durch die Unabhängigkeitserklärungen bald eine "Armee ohne Staat" dar, die aber dennoch (eher unbeholfen!) agierte und damit aus internationaler Sicht schließlich als "Unterdrückungsmaschinerie" erkannt wurde.

    Tatsächlich haben wir hier aber im historischen Rückblick eine Armee vor uns, welche von einer "Identitätskrise" sondergleichen beherrscht wurde. Wie oben berichtet wurde, "löste" Milosevics diese schließlich auf seine Weise. Ferner übernahm "Restjugoslawien" alle Kosten für Karadzics Streitmacht.

    Mit dem Krieg in Bosnien-Herzegowina wurde die Lage zunehmend schwierig. "Großserbien" rückte in immer weitere Ferne. Eine schnelle militärische Entscheidung war (erwartungsgemäß) nicht herbeizuführen. Somit begann eine Phase enervierender Gespräche über "Gebietsaufteilungen". Kleinkram dieser Art war jedoch nicht imstande, die Macht des Slobodan Milosevics zu vergrößern: War es einst um "Großserbien" gegangen, so begann man nun immer kleinere Brötchen zu backen. Die Angelegenheit begann lästig zu werden.

    Ungeachtet dessen führte sein Mittelsmann Karadzic gemeinsam mit General Mladic mit größtem Genuß Krieg. Allerdings auf Kosten von Milosevics. Zur Abwechslung wurde nun er ausgenutzt! Immer mehr arbeitete er auf einen "Friedensplan" hin und es mag ihm schon länger völlig egal gewesen sein, wie dieser konkret aussah. Die einstigen politischen Hoffnungen waren offenbar nicht zu erfüllen.

    Doch Karadzic blieb hart und überwarf sich schließlich mit seinem Gönner in Beograd: Der "Vance-Owen-Plan"(1993) wurde von Karadzic in Athen zwar unterzeichnet, jedoch hatte sich dieser das "Parlament der bosnischen Serben" im ehemaligen Olympiadorf Pale in seine Strategie als Rückversicherung eingebaut. Erst wenn dieses zustimmen würde, dann ginge dieser Plan in Ordnung. Er sah grundsätzlich ein Weiterbestehen von Bosnien-Herzegowina unter Beteiligung aller Volksgruppen vor.

    Zu dieser Zustimmung kam es aber trotz gutem Zureden nicht: Sogar der radikale serbische Nationalideologe Dobrica Cosic strich die Günstigkeit des Plans hervor, in dem er ihn als "historisches Provisorium" beschrieb und vor allem darauf verwies, daß Bosnien-Herzegowina zukünftig "keinen muslimischen Staat" darstellen würde.

    Doch als General Mladic den Saal betrat und auf Landkarten demonstrierte, wieviel "bereits erobertes Land" im Falle einer Zustimmung zum Plan "zurückgegeben" werden müßte, da entschied man sich endgültig für den "Weg der Isolation", d.h. für eine "Srbska Republika" mit Hauptstadt in Pale.

    Milosevics reagierte darauf keinerlei aggressiv. Er ließ sich seine Frustration nicht anmerken und sagte nur: "Meinen Wagen, bitte. Wir fahren". Damit war der Bruch vollzogen.

    Serbien war längst durch das vom Ausland verhängte "Wirtschaftsembargo" grundlegend ruiniert. So wurde diesem Land die zweifelhafte Ehre zuteil, den Weltrekord hinsichtlich der höchsten Inflationsrate geschafft zu haben. Die Druckerpresse kam nicht mehr zur Ruhe und die einstige "große politische Vision" begann sich zunehmend aufzulösen.

    Zu Beginn des Embargos hatte Seselj noch mit rhetorischem Stolz darauf hingewiesen, daß die Serben als traditionell gute Reiter keinerlei Treibstoff benötigen würden. Aussagen dieser Art verloren jedoch ab dem Moment an Zugkraft, als sie von der bitteren Realität eingeholt wurden!

  6. #6

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    Am 4. August 1995 schlugen die ersten Artilleriegranaten ins Gebiet der abtrünnigen "Krajina" ein. Milan Martic und Milan Babic ließen etwas später "ihr Volk" im Stich und flüchteten. Kroatien hatte einen Blitzkrieg begonnen, welcher am 7. August erfolgreich abgeschlossen wurde.

    Milosevics reagierte darauf nicht und büßte damit die letzten Reste seines Images als "Beschützer der Serben" ein. Jene nationalistischen Gruppierungen, auf denen er seine "neue Macht" gründen wollte, begannen sich langsam gegen ihn zu wenden. Man reagierte mit Einschüchterung und Repression.

    Bezüglich des Problems "Bosnien-Herzegowina" einigte man sich schließlich im "Friedensabkommen von Dayton"(November 1995). Es kam dabei ein unglückliches Gebilde heraus, welches zwar einen "Staat" darstellen soll, jedoch aber nur "Interessensgegensätze" widerspiegelt. Der Plan "Großserbien" war jedenfalls gescheitert. Trotzdem investieren noch heute Auslandsserben namhafte Summen in die "Srbska Republika" und erhalten sie damit am Leben. Wie lange noch?

    Milosevics konnte sich danach politisch nicht mehr lange halten, wurde schließlich gestürzt und in weiterer Folge an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert.

    Seselj ging im Frühjahr 2003 nach erfolgter Anklage freiwillig nach Den Haag, um, wie er u.a. sagte, "öffentlich die internationale Verschwörung gegen Serbien aufzudecken". Vor seinem Abflug sagte er vor versammelter Menge u.a. "Ich gehe nach Den Haag, Djindjic geht unter die Erde".

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    Da werden sich wohl die Serben freuen, über Albanische Weisheiten über einen ihrer Nationalistischten Führer.

    Aber das mit Hitler ist wirklich sehr weit hergeholt. Da kann man nur noch lachen!

  8. #8

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    Das mit dem Name schon, aber hätte Seselj die Mittel gehabt dann...

  9. #9
    Avatar von Denis_Zec

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    mann, woher holt ihr euch immer diese geschichten ? werden die im vollrausch geschrieben oder sind die verfasser auf irgendwelchen trips ? lsd soll eine ziemlich üble wirkung auf die menschliche psyche haben.

    das ist ja abstruser als das, was die serbischen pseudo-ideologen hier manchmal verzapfen.

    seselj ... hutmacher ... hahaha ... da lachen die hühner ... katholischer serbe ... buahahaha ... was bist du eigentlich ? serbischer albaner ? italienischer grieche ? moslemischer christ ?

  10. #10

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    Vojo isch Crno Gorcina und krank dazu :wink: Monte Nigriner

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