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Umfrageergebnis anzeigen: War das Bleiburg Massaker gerechtfertigt?

Teilnehmer
64. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, Bleiburg war gerechtfertigt.

    8 12,50%
  • Nein, es war nicht gerechtfertigt.

    56 87,50%
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Ergebnis 181 bis 190 von 448

War das Bleiburg Massaker gerechtfertigt?

Erstellt von Černozemski, 26.10.2011, 16:14 Uhr · 447 Antworten · 26.260 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    ich habs bereits verschoben, ihr Jammerlappen.

  2. #182
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
    Beiträge
    14.116
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    ich habs bereits verschoben, ihr Jammerlappen.
    Jammerlumpen!

    Wurde ja auch mal Zeit...

  3. #183

    Registriert seit
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    2.536
    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Warum haben die Alliierten diese Menschen an YU ausgeliefert Ken? Etwa weil YU eine gerechte Verurteilung versprochen hat? (...)
    Ich hab gelesen das man befürchtete, die Partisanen könnten Österreich einnehmen. Ich hab es so verstanden, das die Menschen in Bleiburg von den Engländern ausgeliefert wurden, um die Partisanen zufrieden zu stellen, um damit einen möglichen Konflikt um Österreich vorzubeugen.

  4. #184
    Avatar von Yu-Rebell

    Registriert seit
    28.07.2011
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    3.269
    PHP-Code:
    [CODE][/CODE
    [QUOTE=Ken Parker;2928298]Ich bemesse dem keinerlei Bedeutung zu, weshalb die Aliierten sie ausgeliefert haben, zumal es hier nun um reine Spekulation geht. Es geht darum, dass ein Massaker an Menschen verübt worden ist, welche bereits geflohen und wehrlos waren, also keinerlei Gefahr darsgestellt haben.

    Wieso muss man eigentlich immer Vergleiche beziehen? Aber ok! Natürlich stellt sich auch die Frage, inwiefern das Zerbomben von Städten unter Inkaufnahme von zivilien Opfer vertretbar ist. Die Aliierten sahen es als strategische Notwendigkeit, gegen die Deutschen überhaupt Oberwasser gewinnen zu können. War es auch eine militärstrategische Notwendigkeit, wehrlosse Menschen zu massakrieren? Wohl eher eine politstrategische Notwendigkeit.

    Siehst du, eine Fangfrage und schon wird ein Verbrechen das 600 000 Zivilisten das Leben gekostet hat, als eine politstrategische Notwendigkeit relativiert! Aber Tito und Bleiburg waren zu einem klaren Verbrechen ganz laut von vielen hier deklariert! Wollen wir jetzt das Thema Doppelmoral ausdiskutieren, oder einfach zugeben dass wir das ganze im Jahr 2012 nicht wirklich nachvollziehen und auch nicht be und verurteilen können? Ich wäre für die zweite Option.

  5. #185
    Avatar von Parker

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.798
    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Siehst du, eine Fangfrage und schon wird ein Verbrechen das 600 000 Zivilisten das Leben gekostet hat, als eine politstrategische Notwendigkeit relativiert! Aber Tito und Bleiburg waren zu einem klaren Verbrechen ganz laut von vielen hier deklariert! Wollen wir jetzt das Thema Doppelmoral ausdiskutieren, oder einfach zugeben dass wir das ganze im Jahr 2012 nicht wirklich nachvollziehen und auch nicht be und verurteilen können? Ich wäre für die zweite Option.
    Deine Fangfrage hat nicht gegriffen. Du solltest meine Antworten genauer lesen. Ich habe überhaupt nichts realtiviert. Ich schrieb nicht: "Es war eine militärstrategische Notwendigkeit", sondern ich schrieb: "Die Aliierten sahen es als eine militärstrategische Notwendigkt." Meine Meinung dazu habe ich nicht im Geringsten geäussert. Bleiben wir bei Bleiburg.

  6. #186
    Avatar von Yu-Rebell

    Registriert seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.269
    Zitat Zitat von Ken Parker Beitrag anzeigen
    Deine Fangfrage hat nicht gegriffen. Du solltest meine Antworten genauer lesen. Ich habe überhaupt nichts realtiviert. Ich schrieb nicht: "Es war eine militärstrategische Notwendigkeit", sondern ich schrieb: "Die Aliierten sahen es als eine militärstrategische Notwendigkt." Meine Meinung dazu habe ich nicht im Geringsten geäussert. Bleiben wir bei Bleiburg.
    Ken das ist unfair. Du versuchst meiner Frage auf deine Historiker Weise auszuweichen. Warum, du wirst doch nicht in deinen Geschichtbüchern erst blättern müssen!?

  7. #187

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    2.536
    Ja gut wir leben jetzt in 2011 und das Thema beschäftigt uns weiter weil für die Verbrechen in Bleiburg niemand zur Verantwortung gezogen wurde. Das ist halt nie wirklich aufgeklärt worden.

    Natürlich gab es von Seiten der Partisanen keinen Zweifel daran, das die Ustasa und ihre Unterstützer für sie selbst lebensbedrohlich waren. Das ging ja richtig rund in der NDH. In dem Sinne kann man es schon so interpretieren das man sich in Bleiburg einer Gefahr entledigt und "Verbrecher" bestraft hat.

    Wenn man sich aber anschaut wie in kommunistische Staaten, Systemfeinden behandelt wurden, muss man begreifen das radikale Lösungen keine Seltenheit waren. Die sogenannten Kommunisten, waren zum Teil richtig grausam und ungerecht. Das ist ein Faktum.

    Bleiburg kann letztendlich nicht durch den 2 WK, Jasenovac oder die NDH entschuldigt werden.
    Nur Gerechtigkeit bringt Frieden, und Bleiburg war ungerecht und definitiv ein Verbrechen.

  8. #188
    Avatar von Yu-Rebell

    Registriert seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.269
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    ich habs bereits verschoben, ihr Jammerlappen.
    Danke Bambi.

    Signatur:

    Ein überaus dankbarer Jammerlappen

  9. #189
    Avatar von Parker

    Registriert seit
    28.09.2011
    Beiträge
    5.798
    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Ken das ist unfair. Du versuchst meiner Frage auf deine Historiker Weise auszuweichen. Warum, du wirst doch nicht in deinen Geschichtbüchern erst blättern müssen!?
    Da ist nichts unfair. Wir bleiben beim Thema. Ich habe hier andere User wegen ihrer Parallelenziehung kritisiert, ich werde mich nicht an Vergleichsdiskussionen beteiligen. Aus meiner Sicht ist ohnehin alles gesagt. Du kennst meinen Standpunkt, den mir niemand wird ausreden können, und ich kenne deinen Standpunkt.

    Aber ja, ich müsste, wenn es weiter ins Detail geht, in Büchern und vor allem Scripts blättern. Hierbei handelt es sich nicht gerade um mein Fachgebiet.

    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Natürlich gab es von Seiten der Partisanen keinen Zweifel daran, das die Ustasa und ihre Unterstützer für sie selbst lebensbedrohlich waren. Das ging ja richtig rund in der NDH. In dem Sinne kann man es schon so interpretieren das man sich in Bleiburg einer Gefahr entledigt und "Verbrecher" bestraft hat.
    Ich bin immer noch der Meinung, dass man das nicht kann. Die Geschehnisse sprechen eine andere Sprache.

  10. #190
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Ja gut wir leben jetzt in 2011 und das Thema beschäftigt uns weiter weil für die Verbrechen in Bleiburg niemand zur Verantwortung gezogen wurde. Das ist halt nie wirklich aufgeklärt worden.

    Natürlich gab es von Seiten der Partisanen keinen Zweifel daran, das die Ustasa und ihre Unterstützer für sie selbst lebensbedrohlich waren. Das ging ja richtig rund in der NDH. In dem Sinne kann man es schon so interpretieren das man sich in Bleiburg einer Gefahr entledigt und "Verbrecher" bestraft hat.

    Wenn man sich aber anschaut wie in kommunistische Staaten, Systemfeinden behandelt wurden, muss man begreifen das radikale Lösungen keine Seltenheit waren. Die sogenannten Kommunisten, waren zum Teil richtig grausam und ungerecht. Das ist ein Faktum.

    Bleiburg kann letztendlich nicht durch den 2 WK, Jasenovac oder die NDH entschuldigt werden.
    Nur Gerechtigkeit bringt Frieden, und Bleiburg war ungerecht und definitiv ein Verbrechen.
    Es gab doch garnicht "die" Partisanen.

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