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Waren die Minoer doch Indoeuropäer

Erstellt von De_La_GreCo, 08.10.2013, 22:30 Uhr · 19 Antworten · 2.010 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Nur die Eiszeit konnte uns bremsen.

    Dein Ton gefällt mir nicht Freundchen

  2. #12
    Avatar von AlbaJews

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    Interessant.

  3. #13
    Avatar von Poliorketes

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    Hier auf Deutsch, da steht das heutige Kreter immer noch das Erbgut der Minoer in sich tragen "und zwar zu einem größerem teil als bisher angenommen". Obwohl ich mir nicht sehr viel aus DNA Test mache ist das doch schon sehr interessant zu lesen. Aber Linguistisch steht hier weiter nichts ob sie Indoeuropäer waren oder nicht die haben einfach nur "bewiesen" das die Minoer nicht aus Afrika eingewandert sind sondern das es eine alteingesessene Europäische Kultur war.

    scinexx | Die Minoer kamen nicht aus Afrika: DNA-Analysen klren den Ursprung der ersten europischen Hochkultur - Minoer, Kreta, Archologie, Hochkultur, DNA, Minos, Knossos, Phaistos, Afrika, gypten, Europa, Ursprung, Herkunft



    Die Minoer kamen nicht aus Afrika
    DNA-Analysen klären den Ursprung der ersten europäischen Hochkultur
    Sie gründeten vor etwa 5.000 Jahren die erste europäische Hochkultur: die Minoer, benannt nach dem legendären König Minos von Kreta. Doch wo kamen sie eigentlich her? Bisher hielt man Nordafrika für den wahrscheinlichsten Ursprung, denn dort waren die Ägypter bereits weit entwickelt und auch im heutigen Libyen gab es fortgeschrittene Kulturen. Spätere Untersuchungen warfen jedoch Zweifel daran auf. Forscher haben nun erneut DNA-Proben aus minoischen Knochen analysiert. Ihr in "Nature Communications" veröffentlichtes Ergebnis: Die Minoer kamen definitiv nicht aus Afrika, sie waren Europäer.

    Die ersten Menschen erreichten Kreta vor etwa 9.000 Jahren – ungefähr zu der Zeit, als sich im Nahen Osten die Landwirtschaft entwickelte und nach Europa getragen wurde. Ihre Nachfahren begründeten später, in der frühen Bronzezeit, die minoische Hochkultur. Um 1900 entdeckte der britische Archäologe Arthur Evans auf Kreta den berühmten Palast von Knossos. Er war damals ebenso wie einige seiner Kollegen überzeugt, dass diese Menschen ursprünglich Flüchtlinge aus dem Norden Ägyptens waren. Sie hätten von dort fliehen müssen, als einer der südlichen Könige vor mehr als 5.000 Jahren das Land eroberte, so seine Vorstellung.
    Herkunft ungeklärt
    Seit der Zeit von Evans haben Forscher zahlreiche Untersuchungen zur Herkunft der Minoer gemacht. Viele ihrer Ergebnisse kann man tatsächlich als Beleg für eine nordafrikanische Herkunft interpretieren – etwa große Übereinstimmungen bei Begräbnisriten und Schmuck- oder Kunstgegenständen aus Kreta mit denen aus Ägypten und Libyen. Allerdings gibt es auch Daten, die in die entgegengesetzte Richtung weisen. So sprechen einige bisherige Analysen von Erbgut aus minoischen Gräbern nicht für Nordafrika. Sie sind jedoch so widersprüchlich, dass auch keine andere Herkunft zweifelsfrei belegt werden konnte.

    Das Team um Jeffery Hughey vom Hartnell College im kalifornischen Salinas hat nun erneut DNA aus fast 100 minoischen Skeletten analysiert. 39 davon stammten aus Gräbern, die in der Nähe des Palasts von Phaistos ausgegraben wurden. Die restlichen Proben entnahmen die Forscher Skelettresten in einer Höhle auf der Lasithi-Hochebene in Zentralkreta. Diese Höhle wurde vermutlich von der ersten Besiedelung Kretas an bis vor rund 3.800 Jahren durchgehend als eine Art Beinhaus genutzt und schließlich verschüttet.
    Vergleich über die mütterliche Linie
    Da einige Proben durch moderne DNA verunreinigt waren, werteten die Forscher letztlich nur die mitochondriale DNA aus Knochen von insgesamt 37 Individuen aus, die vor 4.400 bis 3.700 Jahren lebten. Diese außerhalb des Zellkerns in den Mitochondrien liegende DNA wird immer über die mütterliche Linie vererbt, ohne dass es zu einer Vermischung mit väterlichem Erbgut kommt. Daher gilt sie als besonders hilfreich bei der Bestimmung von Abstammungslinien.

    Die Wissenschaftler verglichen die DNA-Abfolge der Proben mit denen von insgesamt 135 anderen Populationen aus der ganzen Welt, die sowohl heute lebende Menschen umschlossen als auch Gruppen, die während der Jungsteinzeit sowie der Bronzezeit lebten.
    Europäische Eigenentwicklung statt Afrika-Import
    Das Ergebnis sei in einer Hinsicht sehr deutlich ausgefallen, berichtet das Team: Die afrikanischen Proben wichen mit Abstand am meisten von denen aus Kreta ab – eine Herkunft aus dem Norden des Kontinents könne daher praktisch ausgeschlossen werden. Große Übereinstimmungen habe es dagegen mit dem Erbgut von Menschen aus dem heutigen West- und Nordeuropa gegeben. Noch stärker ähnelten die minoischen Proben allerdings der aus bronzezeitlichen Knochen isolierten DNA aus dem Süden Europas, speziell der Iberischen Halbinsel.

    Nach Ansicht der Forscher haben sich die Minoer zwar aus den ersten Einwanderern auf Kreta entwickelt. Diese Steinzeitmenschen kamen aber nicht aus Afrika, sondern vermutlich eher aus der Region des heutigen Anatolien. Die minoische Hochkultur hat daher europäische Wurzeln, wie Hughey und seine Kollegen erklären: "Sie entwickelte sich auf der Insel selbst aus ihren steinzeitlichen Vorläufern."

    Und noch etwas zeigte die DNA-Analyse: Die Menschen, die heute auf der Lasithi-Ebene leben, tragen noch immer das Erbgut der Minoer in sich – und zwar zu einem größeren Teil als bisher angenommen. "Die enge Verwandtschaft der heutigen Kreter mit den Minoern ist offensichtlich", so die Forscher.

  4. #14

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    Die Minoer kamen nicht aus Afrika
    DNA-Analysen klären den Ursprung der ersten europäischen Hochkultur
    Sie gründeten vor etwa 5.000 Jahren die erste europäische Hochkultur: die Minoer, benannt nach dem legendären König Minos von Kreta. Doch wo kamen sie eigentlich her? Bisher hielt man Nordafrika für den wahrscheinlichsten Ursprung, denn dort waren die Ägypter bereits weit entwickelt und auch im heutigen Libyen gab es fortgeschrittene Kulturen. Spätere Untersuchungen warfen jedoch Zweifel daran auf. Forscher haben nun erneut DNA-Proben aus minoischen Knochen analysiert. Ihr in "Nature Communications" veröffentlichtes Ergebnis: Die Minoer kamen definitiv nicht aus Afrika, sie waren Europäer.

    Die ersten Menschen erreichten Kreta vor etwa 9.000 Jahren – ungefähr zu der Zeit, als sich im Nahen Osten die Landwirtschaft entwickelte und nach Europa getragen wurde. Ihre Nachfahren begründeten später, in der frühen Bronzezeit, die minoische Hochkultur. Um 1900 entdeckte der britische Archäologe Arthur Evans auf Kreta den berühmten Palast von Knossos. Er war damals ebenso wie einige seiner Kollegen überzeugt, dass diese Menschen ursprünglich Flüchtlinge aus dem Norden Ägyptens waren. Sie hätten von dort fliehen müssen, als einer der südlichen Könige vor mehr als 5.000 Jahren das Land eroberte, so seine Vorstellung.
    Herkunft ungeklärt
    Seit der Zeit von Evans haben Forscher zahlreiche Untersuchungen zur Herkunft der Minoer gemacht. Viele ihrer Ergebnisse kann man tatsächlich als Beleg für eine nordafrikanische Herkunft interpretieren – etwa große Übereinstimmungen bei Begräbnisriten und Schmuck- oder Kunstgegenständen aus Kreta mit denen aus Ägypten und Libyen. Allerdings gibt es auch Daten, die in die entgegengesetzte Richtung weisen. So sprechen einige bisherige Analysen von Erbgut aus minoischen Gräbern nicht für Nordafrika. Sie sind jedoch so widersprüchlich, dass auch keine andere Herkunft zweifelsfrei belegt werden konnte.

    Das Team um Jeffery Hughey vom Hartnell College im kalifornischen Salinas hat nun erneut DNA aus fast 100 minoischen Skeletten analysiert. 39 davon stammten aus Gräbern, die in der Nähe des Palasts von Phaistos ausgegraben wurden. Die restlichen Proben entnahmen die Forscher Skelettresten in einer Höhle auf der Lasithi-Hochebene in Zentralkreta. Diese Höhle wurde vermutlich von der ersten Besiedelung Kretas an bis vor rund 3.800 Jahren durchgehend als eine Art Beinhaus genutzt und schließlich verschüttet.
    Vergleich über die mütterliche Linie
    Da einige Proben durch moderne DNA verunreinigt waren, werteten die Forscher letztlich nur die mitochondriale DNA aus Knochen von insgesamt 37 Individuen aus, die vor 4.400 bis 3.700 Jahren lebten. Diese außerhalb des Zellkerns in den Mitochondrien liegende DNA wird immer über die mütterliche Linie vererbt, ohne dass es zu einer Vermischung mit väterlichem Erbgut kommt. Daher gilt sie als besonders hilfreich bei der Bestimmung von Abstammungslinien.

    Die Wissenschaftler verglichen die DNA-Abfolge der Proben mit denen von insgesamt 135 anderen Populationen aus der ganzen Welt, die sowohl heute lebende Menschen umschlossen als auch Gruppen, die während der Jungsteinzeit sowie der Bronzezeit lebten.
    Europäische Eigenentwicklung statt Afrika-Import
    Das Ergebnis sei in einer Hinsicht sehr deutlich ausgefallen, berichtet das Team: Die afrikanischen Proben wichen mit Abstand am meisten von denen aus Kreta ab – eine Herkunft aus dem Norden des Kontinents könne daher praktisch ausgeschlossen werden. Große Übereinstimmungen habe es dagegen mit dem Erbgut von Menschen aus dem heutigen West- und Nordeuropa gegeben. Noch stärker ähnelten die minoischen Proben allerdings der aus bronzezeitlichen Knochen isolierten DNA aus dem Süden Europas, speziell der Iberischen Halbinsel.

    Nach Ansicht der Forscher haben sich die Minoer zwar aus den ersten Einwanderern auf Kreta entwickelt. Diese Steinzeitmenschen kamen aber nicht aus Afrika, sondern vermutlich eher aus der Region des heutigen Anatolien. Die minoische Hochkultur hat daher europäische Wurzeln, wie Hughey und seine Kollegen erklären: "Sie entwickelte sich auf der Insel selbst aus ihren steinzeitlichen Vorläufern."

    Und noch etwas zeigte die DNA-Analyse: Die Menschen, die heute auf der Lasithi-Ebene leben, tragen noch immer das Erbgut der Minoer in sich – und zwar zu einem größeren Teil als bisher angenommen. "Die enge Verwandtschaft der heutigen Kreter mit den Minoern ist offensichtlich", so die Forscher.
    Wenn das so stimmt, waren die Minoer Asiaten (aus Anatolien gekommen), und ihre Kultur hat kleinasiatische Wurzeln, mit späteren afrikanischen Vermischung. Wie wir in Zypern - wir sind also Brüder .

  5. #15
    Avatar von Dadi

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    tatsächlich habe ich darüber erst neulich nachgedacht

  6. #16
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Wenn das so stimmt, waren die Minoer Asiaten (aus Anatolien gekommen), und ihre Kultur hat kleinasiatische Wurzeln, mit späteren afrikanischen Vermischung. Wie wir in Zypern - wir sind also Brüder .
    Soweit ich weiß sind doch alle Europäer mal von Anatolien eingewandert (war und ist ja sowas wie ne drehscheibe von Asien nach Europa) bin mir da aber nicht sicher, wen man den Artikel hier folgt hat sich die Minoische Kultur vor etwa 5000 Jahren auf Kreta selbst gebildet und ist nicht ein importiertes Produkt aus Nord-Afrika wie bisher angenommen. Die Steinzeitlichen vorfahren der späteren Minoischen Hochkultur sollen vor 9000 Jahren aus Anatolien nach Kreta eingewandert sein.

    Ich weiß ja nicht wie ihr das in Zypern sieht aber für mich sind alle Griechisch Sprachigen Menschen so etwas wie "Brüder" dafür brauche ich keinen Gen-test.

  7. #17

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß sind doch alle Europäer mal von Anatolien eingewandert (war und ist ja sowas wie ne drehscheibe von Asien nach Europa) bin mir da aber nicht sicher, wen man den Artikel hier folgt hat sich die Minoische Kultur vor etwa 5000 Jahren auf Kreta selbst gebildet und ist nicht ein importiertes Produkt aus Nord-Afrika wie bisher angenommen. Die Steinzeitlichen vorfahren der späteren Minoischen Hochkultur sollen vor 9000 Jahren aus Anatolien nach Kreta eingewandert sein.

    Ich weiß ja nicht wie ihr das in Zypern sieht aber für mich sind alle Griechisch Sprachigen Menschen so etwas wie "Brüder" dafür brauche ich keinen Gen-test.
    Natürlich sind wir kulturelle Brüder sowieso (und mit den Kretanern und den Dodekanesiern sowieso etwas mehr als mit den Festland-Griechen), aber wenn die Geschichte so stimmt, sind wir vielleiht auch genetisch ziemlich nah. Die Theorien für die Zyprioten sagen, dass sie aus Kleinasien oder Syrien eingewandert sind, so weit ich weiß. Obwohl, die die nach Zypern kamen könnten sehr wohl Semiten sein, ich weiß nicht aber ob sie so weit bis Kreta geschafft haben.

    Für die Indo-Europäer sagt auch eine Theorie, dass sie über das Gebiet des heutigen Russlands und der Ukraine in Europa gekommen sind, oder? Weiß ich nicht, ich kenne mich da nicht gut aus.

  8. #18
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Natürlich sind wir kulturelle Brüder sowieso (und mit den Kretanern und den Dodekanesiern sowieso etwas mehr als mit den Festland-Griechen), aber wenn die Geschichte so stimmt, sind wir vielleiht auch genetisch ziemlich nah. Die Theorien für die Zyprioten sagen, dass sie aus Kleinasien oder Syrien eingewandert sind, so weit ich weiß. Obwohl, die die nach Zypern kamen könnten sehr wohl Semiten sein, ich weiß nicht aber ob sie so weit bis Kreta geschafft haben.

    Für die Indo-Europäer sagt auch eine Theorie, dass sie über das Gebiet des heutigen Russlands und der Ukraine in Europa gekommen sind, oder? Weiß ich nicht, ich kenne mich da nicht gut aus.
    Also mir fällt grad auf das ich mich eigentlich nie mit der Besiedlung Zyperns beschäftigt habe deswegen kann ich auch nicht wirklich was dazu sagen. Was die Indoeuropäer angeht ja da gibt es soweit ich weiß unterschiedliche Theorien entweder von Anatolien oder die steppen Ukraines und Russlands. Solange man aber nichts schriftliches hat (was wir wahrscheinlich auch niemals haben werden) von der zeit ist das auch immer ein kleines ratespiel von den Archäologen denke ich. Da können wiederum Gen-Test wie dieser hier sehr hilfreich sein!

  9. #19
    Avatar von Jovan

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    3 Wörter unserer Sprache stimmen mit den der alten Thrakischen überein. Brauchts echt noch mehr Beweise?
    welche wären ?

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Nur die Eiszeit konnte uns bremsen.
    die Eiszeit hat euch erst geschaffen.

  10. #20
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Man muss auf ihren Glauben achten, dann kann man sagen woher sie stammen

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