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Weltkulturerbe - Türkei

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 22.03.2006, 01:59 Uhr · 12 Antworten · 2.355 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Weltkulturerbe - Türkei

    -Historische Bereiche von Istanbul (K/1985)

    -Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien (K/N/1985)

    -Große Moschee und Krankenhaus von Divrigi (K/1985)

    -Ruinen von Hattusa (K/1986)

    -Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dag (K/1987)

    -Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona (K/1988)

    -Antike Stadt Hierapolis-Pamukkale (K/N/1988)

    -Altstadt von Safranbolu (K/1994)

    -Archäologische Stätte von Troja (K/1998)


    Historische Bereiche von Istanbul (K/1985)

    Wie Hagia Sophia,Altstadt und andere historischen Bauten.




    Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien (K/N/1985)

    Nationalpark Göreme





    Felsendenkmäler von Kappadokien




    Große Moschee und Krankenhaus von Divrigi (K/1985]

    Krankenhaus von Divrigi
    Dieses Krankenhaus liegt im Distrikt Divrigi, der zu Sivas gehört. Das Bauwerk wurde gemeinsam mit der dazugehörigen Moschee in den Jahren 1228-1229 auf Anordnung der Turan Melek, Frau von Beyi Ahmet Sah aus dem Stamme der Mengücekogullari und Tochter von Fahrettin Behramsah, erbaut. Bauherr ist Hürremsah, Sohn des Mugis aus Ahlat. Der Bau des Krankenhauses ist quadratisch, und es ist berühmt durch seine Steinverzierungen. Im Grabmal befinden sich neben dem Sarg von Ahmet Sah und seiner Frau noch die Sarkophage von 16 weiteren Personen.




    Ruinen von Hattusa (K/1986)

    Hattusa war die Hauptstadt der Hethiter(3 Jahrhundert vor Chr.). Sie liegt ca. 200 km östlich von Ankara beim Dorf Boghazkale (früher Boghazköi) im anatolischen Hochland am Kizil Irmak Bogen (früherer Name Halys). Die deutsche Orientgesellschaft begann mit den Ausgrabungen im Jahre 1906. Bis heute gräbt das Deutsche Archäologische Institut dies Areal aus.





    Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dag (K/1987)






    Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona (K/1988)

    Eine alte griechische Stadt






    Antike Stadt Hierapolis-Pamukkale (K/N/1988)






    Altstadt von Safranbolu (K/1994)






    Archäologische Stätte von Troja (K/1998)

    Noch zu zu den Zeiten als die Griechen dort herrschten,den Film kennt ja wahrscheinlich jeder.




  2. #2
    Avatar von Denny

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    1.558

    Re: Weltkulturerbe - Türkei

    In die Türkei weis nicht, ich glaube da hat Grichenland mehr zu bieten?
    Mir gefahlen einfach die Grichischen Geschichten so gut über die Götter die Leute wie sie mal wahren das ist was das mich fasziniert und danach Ägipten das ist mein nächstes Urlaubs Ziel!!!
    Das ist auch so ein faszinirendes Volk gewesen.

  3. #3
    Avatar von Kosova_Kid

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    2.072
    da fehlt halikarnassos

  4. #4
    Avatar von Magnificient

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    2.365
    Zitat Zitat von Kosova_Kid
    da fehlt halikarnassos

    und Ephesus !

  5. #5
    Avatar von Magnificient

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    2.365
    Hallikarnasos





    Ephesus:



    Allein Istanbul hat über 10 Weltkulturerben!

  6. #6
    Avatar von Magnificient

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    2.365
    Die ältesten Tempel der Welt Die Schamanen von Göbekli Tepe

    Tonnenschwere, zwölftausend Jahre alte Rätsel: Der Archäologe Klaus Schmidt gräbt im Südosten der Türkei die ältesten Steintempel der Welt aus. Dagegen sind die Pyramiden Neubauten! Zum Vergleich: Die ersten ägyptischen Pyramiden sind 4600 Jahre alt, die ältesten Felsentempel Maltas wurden vor 5800 Jahren, die ersten Steinreihen im französischen Carnac vor 6500 Jahren errichtet.



    Auch wenn dieser Winter den Eindruck erweckt, als sei eine neue Eiszeit ausgebrochen, so war die letzte Eiszeit schon vor 12000 Jahren vorbei. Da fand das Pleistozän sein Ende, die jüngste Eiszeit, die vor 2,5 Millionen Jahren begonnen hatte. Es begann das Holozän: Das Klima erwärmte sich, die großen Gletscher tauten ab, der Meeresspiegel stieg – und der Mensch, bis dahin und im Gegensatz zur Gegenwart ganz gut an die Kälte gewöhnt, musste sich radikal umstellen. In diesem Moment fand die neolithische Revolution statt: Der Mensch gab sein streunendes Jäger- und Sammlerdasein auf, er wurde sesshaft, erfand Keramik, Ackerbau und Viehzucht.




    Göbekli Tepe, ein Hügel im Hochland zwischen den Oberläufen von Euphrat und Tigris.

    Dieser Prozess ist an der Levante und an den westlichen Ausläufern des Zagrosgebirges erstmals dokumentiert – beide Gebiete gehören zum fruchtbaren Halbmond, der zum großen Teil zwischen Euphrat und Tigris lag und auch die sehr viel späteren Hochkulturen Mesopotamiens ermöglichte. Doch ganz so reibungslos vollzog sich dieser Übergang nicht. Davon zeugen mittlerweile etliche neue Funde. Die spektakulärste dieser Ausgrabungen ist dem Berliner Archäologen Klaus Schmidt gelungen, der seine so sensationellen wie schwer deutbaren Funde gerade in einem Buch publiziert hat. In „Sie bauten die ersten Tempel“ (282 Seiten, Verlag H.C.Beck, 24,90Euro) erzählt Schmidt, wie er 1994 unter dem auf einem öden Plateau gelegenen Göbekli Tepe, einem Hügel im Hochland zwischen den Oberläufen von Euphrat und Tigris, wie er dort in Sichtweite der türkischen Stadt Urfa eine riesige Stein-„Tempel“-Anlage entdeckt und seither teilweise ausgegraben hat. Der Bau der Anlage wurde vor fast 12000 Jahren begonnen – damit gilt sie als ältester Großsteinbau der Welt. Zum Vergleich: Die ersten ägyptischen Pyramiden sind 4600 Jahre alt, die ältesten Felsentempel Maltas wurden vor 5800 Jahren, die ersten Steinreihen im französischen Carnac vor 6500 Jahren errichtet.

    Schmidt entdeckte kleinere Stücke wie die rätselhaften Steinringe mit etwas über einem halben Meter Durchmesser, Steinmenschenköpfe oder Skulpturen wie einen Mann mit erigiertem Penis, aber ohne Gliedmaßen. Spektakulärer sind die vier bisher ausgegrabenen, meist kreisrunden „Tempel“-Anlagen, die offenbar nicht überdacht waren. In ihrer Mitte stehen jeweils zwei T-förmige Pfeiler – mehrere Meter hoch und bis zu zehn Tonnen schwer. Ein noch im nahen Steinbruch liegender Pfeiler ist sogar sieben Meter lang und wiegt 50 Tonnen. Eingefasst werden die Pfeilerpaare von Steinmauern, aus denen weitere Pfeiler ragen. 43 Pfeiler sind bereits ausgegraben, und auf vielen finden sich jede Menge hinreißender Reliefs, meist von Tieren: Schlangen, Kranichen, Keilern, Enten, Vögeln, Stieren, Füchsen... Mindestens weitere fünfzehn Anlagen mit über 200 Pfeilern könnten noch freigelegt werden. Dann erst, so die Hoffnung, wird man das System und den Sinn der Tierreliefs verstehen können. Dann erst wird sich sagen lassen, ob die Menschen vom Göbekli Tepe vielleicht schon eine einfache Bild- oder Hieroglyphenschriftschrift entwickelt hatten.

    Bisher glaubte niemand, dass die Menschen vor 12000 Jahren in der Lage waren, tonnenschwere Steine zu meißeln, zu transportieren und in großen Ensembles zu arrangieren. Das Vorhaben war hoch kompliziert, es muss Jahrzehnte beansprucht haben – und war deshalb für die Erbauer existenziell wichtig. Zudem gab es auf dem steinigen Hochplateau um den Göbekli Tepe weder Wasser noch die Möglichkeit zu Ackerbau und Viehzucht. Es war ein heiliger Ort, ein groß angelegtes religiöses Heiligtum, das Jahrtausende lang genutzt wurde. Und zwar nicht von sesshaften Menschen, sondern von Jägern, deren Kultur nach und nach erlosch.

    Welche Riten hier abgehalten wurden, darüber kann man nur rätseln. Doch Ausgräber Klaus Schmidt, so vorsichtig wie forsch interpretierend, zieht sowohl altsteinzeitliche Fundorte wie historische Fakten heran. Dabei muss er in oft viele Jahrtausende überbrücken, und weiß um Gefahren und Fragwürdigkeit dieser Methode. So kann er allenfalls Interpretationsmöglichkeiten skizzieren. Höchstwahrscheinlich war Göbekli Tepe das Zentrum eines Totenkults. Möglich, dass hier Schamanen ihre Riten ausführten – eventuell bei Nacht. Jedenfalls lassen sich einige Reliefs als Darstellungen von Menschen mit Tierköpfen deuten – das eröffnet eine Parallele zu heutigen Schamanen, die ihre Jenseitsreise als Tiere verkleidet antreten. Tanz scheint am Göbekli Tepe eine besondere Rolle gespielt zu haben, ebenso das Bannen und Beherrschen von gefährlichen Tieren. Und: Gibt es vielleicht gar eine Beziehung zwischen den zentralen Pfeilerpaaren der Heiligtümer des Göbekli Tepe und den ebenfalls immer paarweise aufgestellten ägyptischen Obelisken? Wie sehr darf man Jan Assmann Konzept des „kulturellen Gedächtnisses“, das Überlieferungen über Jahrtausende hinweg behauptet, auch für vorgeschichtliche, nicht-schriftliche Zeiten bemühen?

    Überlegungen wie diese, die durch die rätselhafte Anlage im Südosten der heutigen Türkei zwangsläufig provoziert werden, machen klar, warum Archäologie so faszinierend wirkt: Weil sie anhand materieller Objekte die großen Fragen der Philosophie nach Herkommen und Wesen des Menschen für jedermann verständlich neu stellt, dabei aber meist weniger zum strengen Nachdenken anhält, als zum Tagträumen einlädt. Dass dabei schnell die Grenze zum Esoterischen und Nichtrationalen überschritten wird, ist bekannt. Und nicht zuletzt deshalb ist der Göbekli Tepe auf dem besten Weg, ein neuer Mythos zu werden – nach Stonehenge, Troja oder Hagar Qim auf Malta.

    SZ v. 11./12.03.2006

  7. #7
    Avatar von Magnificient

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    Trabzon auf dem Ruinengelände der Stadt Palmyra! Weltkultuerbe


    Edirne Brücke




    Selimiye mosche Weltkulturerbe

  8. #8
    Avatar von Magnificient

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    Edirne Krankenhauskomplex Beyazids - Hier wurde geistisch behinderte Kinder mittels Musik therapiert!





  9. #9
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Magnificient
    Allein Istanbul hat über 10 Weltkulturerben!
    Das ist nicht richtig,die Weltkulturerbe in Istanbul und die Altstadt herum werden als ein Weltkulturerbe gezählt. Zum Vergleich,Griechenland hat 17 Weltkulturerbe,ganz Türkei nur 9. Serbien/Montenegro hat schon 7 als so kleines Land im gegensatz zu der Türkei.

    Dazu waren 3-4 Weltkulturerbe aus der Türkei mal griechisch.Siehe die alte griechische Stadt Xanthos oder auch Troja. Alles griechisch-orthodoxe Bauwerk,nicht zu vergessen Hagia Sophia und die andere alte Bauten Istanbuls.

    MfG

  10. #10

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    @deki
    wie viele hat den der ganze balkan?

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