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wenig Rechte für Albanische Frauen in Kosovo und Albanien

Erstellt von GerechterMensch, 27.07.2009, 22:38 Uhr · 70 Antworten · 20.868 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    27.07.2009
    Beiträge
    202

    wenig Rechte für Albanische Frauen in Kosovo und Albanien

    Der Kanun
    Das albanische Gewohnheitsrecht nach dem sogenannten Kanun
    des Lekë Dukagjini
    http://www.elsie.de/pdf/B2001DerKanun.pdf

    Hier die Auszüge, die die Frauen und die Ehe betreffen....


    Ehe und Frauen

    Außer der Ehe ist keine Form der Beziehung zwischen
    Mann und Frau zulässig (§ 29). Ein junger Mann darf sich nur
    dann mit seiner künftigen Ehe befassen, wenn sein Vater tot ist,
    eine junge Frau niemals (§§ 30-31).
    Eine Frau erbt nicht und besitzt nichts (§ 44).

    Während der junge Mann eine Verlobung
    aufkündigen kann, können die Eltern ihre Tochter zur Heirat
    zwingen und den Mann
    durch die mitgegebene Patrone
    ermächtigen, sie straffrei zu töten, falls sie fliehen sollte; wenn die
    Eltern die ablehnende Haltung der Tochter billigen, darf sie ohne
    Erlaubnis ihres bisherigen Verlobten keinen anderen heiraten,
    solange dieser lebt, auch wenn er selbst heiratet (§§ 42-43).


    Ich finde dies grausam, sogar töten darf man sie.

    Unter Hinzuziehung von 12 Eideshelfern kann ein Mädchen ewige
    Jungfräulichkeit schwören
    und dann Nonne oder Dienerin eines
    Priesters werden, oder es kann sich als Mann kleiden und wie ein
    Mann leben, allerdings ohne Stimmrecht in der Versammlung

    122.
    Diese Sonderrolle der virgjën ist offenbar nur regional
    verbreitet und in jedem Fall selten. Offenbar war diese Rolle nicht
    so sehr als letzter Ausweg vor einer ungewollten Ehe gedacht,
    sondern als Rettungsanker für eine Familie ohne Söhne; so konnte die Vererbung des Besitzes innerhalb der Familie gesichert
    werden36.

    Die Frau bleibt entsprechend dem Prinzip der
    Blutsverwandtschaft Mitglied der elterlichen Familie, die die
    Blutrache auf sich nimmt, wenn die Frau jemanden tötet, und die
    zur Blutrache verpflichtet ist, wenn jemand, z. B. ihr Ehemann,
    die Frau tötet (§ 57).

    Der Ehemann darf sie beliebig arbeiten lassen, sie - in gewissen Grenzen - schlagen und sie verlassen.

    Also ein Albaner darf seine Albanische frau arbeiten lassen und sie Schlagen und sogar verlassen, aber sie darf ihn nicht verlassen auch wenn sie geschlagen wird, weil er das darf, sonnst darf er sie sogar töten, und wenn er sie verlässt darf sie NICHT ohne seine erlaubnis heiraten, siehe oben §§ 42-43 EINFACH NUR GRAUSAM

    Wenn sie Ehebruch begeht oder die Gastfreundschaft verletzt, darf
    er sie straflos töten; für diese Fälle legen die Eltern der Aussteuer
    die erwähnte Gewehrpatrone bei (§ 57).
    Uneheliche Kinder waren
    nicht nur vom Erbrecht und von der Teilnahme an der
    Gemeinschaft ausgeschlossen; ihre Geburt wurde durch die
    Hinrichtung der Eltern bzw. die Tötung des Mädchens durch die
    eigene Familie meist verhindert; gelang dem Mädchen die Flucht,
    waren sie und ihr Kind für immer verbannt (§ 929-931)37.

    Also wenn ne frau fremd geht, darf der man sie töten und wird oder sollte auch von die eltern der frau unterstützt werden.


    “Die Frau fällt nicht ins Blut, die Frau läßt ihr Blut bei
    den Eltern”


    Obschon nach unserem Kanun “das Blut mit dem Finger
    geht”, so begreift doch diese Bestimmung die Frau nicht mit ein,
    weil die Frau “nicht ins Blut fällt”, selbst wenn sie jemanden
    erschlägt.
    Erschlägt die Frau ihren eigenen Mann oder wen immer,
    so werden ihre Eltern Rechenschaft für dieses Blut geben.

    Der Mann kauft die Pflicht des Lebensunterhaltes der
    Frau, aber nicht ihr Leben.

    Also falls ne Albanische frau ihren man tötet, darf sie selber getötet werden und ihre eltern müssen trotzdem sich dafür verantworten müssen, siehe weitern unten

    Befällt die Frau Unheil aus Schuld des Mannes, so werden
    ihre Eltern ihn nach dem Kanun zur Rechenschaft ziehen.


    Verletzt der Mann die Frau und beklagt diese sich bei
    ihren Eltern, so wird der Mann diesen Rechenschaft geben.
    Schlägt der Mann die Frau, so fällt er nach dem Gesetz
    nicht in Schuld, und ihre Eltern können ihn für dieses Schlagen
    nicht zur Rechenschaft ziehen.


    Also der mann verletzt seine frau, und sie bschwerd sich bei ihren eigenen eltern, wird ihr man zu rechenschaft gezogen,
    hier muss man noch dazu bedenken ob sich die Albanische frau überhaupt trauen würde sich bei ihren eltern zu beschwerden.
    Und auserdem gibts hier einen großen widersprüch, Schlagen und töten ist erlaubt aber offensichtlich verletzen nicht, aber wenn man jemanden schlägt, verletzt man ihn automatisch, DAS IST SCHRECKLICH UND GRAUSAM


    Tötet die Frau den Mann und erhebt sich der Schwager
    und tötet die Schwägerin, weil sie ihm den Bruder tötete, so ist
    dies kein Abgelten nach dem Gesetz. Das Blut der Frau ist nicht
    gleichwertig mit dem Blut des Mannes; also werden ihre Eltern für
    den Überschuß Sühne leisten.

    Also wenn die frau ihren albanischen man tötet darf sie selber getötet werden, ABER es ist keine endgültige "rache" sondern die eltern müssen dafür haften, weil das blut der albanische frau nicht gleichwertig wie des manes blut ist. praktisch haften die eltern für ihre tochter bei selbstvertedigung und tötung ihres manes, Egal wie alt sie ist ob 22 oder 39 jahre alt, Das ist einfach nur grauenhaft.


    Wie die Eltern verpflichtet sind, Rechenschaft zu geben
    für alles Böse, das die Tochter im Haus des Mannes oder wo
    immer verübt, so setzen auch die Eltern den Preis ihres Blutes,
    nicht aber ihr Mann oder Sohn81.

    [4.] Die abgeschnittene Quaste

    Führte sich die Frau beim Manne nicht so auf, wie es sich
    gehört, so gestattet der Kanun, ihr die Quaste (Franse) des Haares
    abzuschneiden und sie zu entlassen.
    Die Ehe bleibt, und weder der Mann noch Frau könnensich bei des Partners Lebzeiten wieder verheiraten.
    Bereut die
    Frau, kann es jedoch geschehen, daß der Mann sie auf Bitten der
    Freunde zurücknimmt.
    Für zwei Dinge hat die Frau die Patrone im Rücken, und
    für einen Grund darf ihr die Quaste geschnitten und sie entlassen
    werden:
    a) für Untreue,
    b) für Verletzung der Freundschaft.
    Für diese beiden Taten der Treulosigkeit tötet der Gatte
    die Frau; sie bleibt ohne Schutz, ohne Gottesfrieden (die Eltern
    sind ihr nicht zur Treue verpflichtet), und ihr Blut wird nicht
    gefordert, denn die Eltern der Frau, der Getöteten, geben dem
    Manne die Patrone zurück und senden ihm die Bürgen (daß sie ihn
    nicht verfolgen werden).

    Für Dieberei entläßt jedoch der Mann die Frau und
    “schneidet ihr die Quaste”, aber eine andere Schande darf er ihr
    nicht antun.
    Die Entlassene darf, wenn sie das Haus des Mannes
    verläßt, nichts andres mitnehmen, als die Kleider auf dem Leibe.

    Ihre andern Kleider gehen der Entlassenen verloren, denn den
    Preis, den der Mann für sie bezahlt hat, den findet sie bei ihren
    Eltern84.
    Hat die Entlassene einen Sohn an der Brust, so muß ihr
    der Mann, wenngleich er sich von ihr trennt, einen Ort in der Nähe
    des Hauses anweisen, muß ihr den Sohn geben und sie mit Speise,
    Trank und Kleidung unterhalten85.

    Also darf der man die frau wenn sie fremdgeht oder die freundschaft verletzt töten, sie darf nicht "gerecht" werden, und ihre Eltern müssen praktisch ihren man segnen damit er keine albträume oder schlechten gewissen hat.

    Die Frau ohne Ehe


    Wer eine Frau ohne Ehe zu sich nimmt, sei durch Glauben
    und Gesetz gebunden86.
    Die Frau ohne Ehe (Trauung) hat im Hause des Mannes
    keinerlei Recht. Der Kanun bestimmt für den Mann, der eine Frau
    ohne Trauung zu sich nimmt, folgende Strafen:
    a) das Haus wird ihm verbrannt, die Erde bleibt ihm brach;
    b) er wird aus dem Ort vertrieben und darf seinen Boden
    nicht wieder betreten, ehe er die Frau entläßt, die er ohne
    Trauung zu sich nahm;
    c) hat er ein Kind mit der Frau, die er ohne Trauung zu sich
    nahm, so gilt das Kind als außerhalb des Gesetzes, und es
    kann niemals erben.


    Und damit hier keiner sagen kann "das war früher oder vor 100 jahre so"
    hab ich hier einen bericht der österreichische Frauenzeitschrift von Welt der Frau von datum 12/2008

    SCHATTENBLICK - FRAUEN/283: Kosovo - Raum für mich und meine Kinder (welt der frau)

    Hier ein kleiner Auszüg

    Wir sind im Kosovo, in einer kleinen Stadt auf dem Land. Wir müssen die Uhren für Frauen kräftig zurückstellen. Das kleine Land im Süden des Balkans ist seit Kurzem von Serbien unabhängig. Die Frauen werden um ihre Unabhängigkeit noch länger kämpfen müssen. Auf rechtlicher Ebene ist das zwar längst geregelt. Aber in der Realität sieht es anders aus. "Viele Mädchen auf dem Land gehen nur in die Dorfschule, weil die Eltern das Fahrtgeld für die höheren Schulen in den größeren Orten für sie nicht zahlen wollen oder können", erzählt Sakibe. "Bei Söhnen kümmern sich die Väter darum, dass sie ein Haus und ein Auto bekommen, bei Töchtern, dass sie einen Mann finden." Verheiratet zu sein bedeutet für Frauen wie Barije, in die Familie des Mannes zu übersiedeln. Dort leben sie mit den Eltern und den unverheirateten Geschwistern des Mannes. Sie dürfen sich in der Familienhierarchie ganz unten anstellen, die Arbeit für alle machen und das Kommando der Schwiegermutter demütig akzeptieren.


    Ich werde auch gleich ein neues Thema ersellen,
    was solche frauen in Kosovo und Albanien durch machen müssen,
    es ist ganz interessant die berichte vieller frauen zu lessen und sehr traurig und grausam und unmenschlich.

  2. #2

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  3. #3
    Avatar von BOSs

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    Der Kanun hat rein gar nichts mit der Verfassung der Republik Albanien oder Kosovo zutun.

  4. #4
    Avatar von Djuka

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    Zitat Zitat von Vergilio Maro Beitrag anzeigen
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    Kanun? das hatten wir doch erst vor kurzem.... Elays Shizophrene Seite postet hier

    habs nur überflogen, aber das ist für Balkanmensch zu flach verfasst....

  5. #5
    Avatar von Krešimir

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    Zitat Zitat von Vergilio Maro Beitrag anzeigen
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    Hahahahhha Mensch mensch mensch

  6. #6
    Avatar von Djuka

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    dachte er wäre nur noch im Norden Albaniens, in den Bergen aktuell, und bei verwirrten deutschen Staatsbürgern wie Elay Cash.... im KS auch? höre das zum 1. mal....

  7. #7

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    Zitat Zitat von Djuka Beitrag anzeigen
    dachte er wäre nur noch im Norden Albaniens, in den Bergen aktuell, und bei verwirrten deutschen Staatsbürgern wie Elay Cash.... im KS auch? höre das zum 1. mal....
    Das ist aber die traurige wahrheit

    hier ein kleiner beweis

    SCHATTENBLICK - FRAUEN/283: Kosovo - Raum für mich und meine Kinder (welt der frau)

    Hier ein kleiner Auszüg

    Wir sind im Kosovo, in einer kleinen Stadt auf dem Land. Wir müssen die Uhren für Frauen kräftig zurückstellen. Das kleine Land im Süden des Balkans ist seit Kurzem von Serbien unabhängig. Die Frauen werden um ihre Unabhängigkeit noch länger kämpfen müssen. Auf rechtlicher Ebene ist das zwar längst geregelt. Aber in der Realität sieht es anders aus. "Viele Mädchen auf dem Land gehen nur in die Dorfschule, weil die Eltern das Fahrtgeld für die höheren Schulen in den größeren Orten für sie nicht zahlen wollen oder können", erzählt Sakibe. "Bei Söhnen kümmern sich die Väter darum, dass sie ein Haus und ein Auto bekommen, bei Töchtern, dass sie einen Mann finden." Verheiratet zu sein bedeutet für Frauen wie Barije, in die Familie des Mannes zu übersiedeln. Dort leben sie mit den Eltern und den unverheirateten Geschwistern des Mannes. Sie dürfen sich in der Familienhierarchie ganz unten anstellen, die Arbeit für alle machen und das Kommando der Schwiegermutter demütig akzeptieren.

  8. #8
    Avatar von Djuka

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von GerechterMensch Beitrag anzeigen
    Das ist aber die traurige wahrheit
    .

    Kollege, aus welchem Land kommen du?
    Balkaner?
    Ich als Balkaner kann dir sagen, das mich das was im Kosovo abgeht recht wenig interessiert, 60 Staaten, die USA und Deutschland wollten es so... SOllen sie damit zu recht kommen.....
    Wir sollten mal die Grenzen dich machen...Also die Serben.....aus Srbija...
    hier ständig gegen die Albaner zu hetzen, und den Diaspora Leuten aufzuzeigen, wie europäisch es dort zu geht... bringt nicht viel, weil es keine Sau kratzt.....

  9. #9

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Djuka Beitrag anzeigen
    Kollege, aus welchem Land kommen du?
    Balkaner?
    Ich als Balkaner kann dir sagen, das mich das was im Kosovo abgeht recht wenig interessiert, 60 Staaten, die USA und Deutschland wollten es so... SOllen sie damit zu recht kommen.....
    Wir sollten mal die Grenzen dich machen...Also die Serben.....aus Srbija...
    hier ständig gegen die Albaner zu hetzen, und den Diaspora Leuten aufzuzeigen, wie europäisch es dort zu geht... bringt nicht viel, weil es keine Sau kratzt.....

    Ich denke nicht das alle so wie du denken, wenn ja, würde sich die lage der frauen in Kosovo/albanien nicht verbessern

  10. #10
    Avatar von Djuka

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    Zitat Zitat von GerechterMensch Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht das alle so wie du denken, wenn ja, würde sich die lage der frauen in Kosovo/albanien nicht verbessern

    glaube mir, jeder der ein bisschen Ahnung hat, der weiß das ein Serbe wie Ich aktuell auf dem Kosovo nix zu melden hat, DAS Thema ist jetzt ein rein albanisches/kosovarisches Problem..... Und wenn sich nichts bessert.... Ist mein Volk wahrscheinlich noch dran schuld.....ach ja

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