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Wissenswertes über Slowenien

Erstellt von Zmajček, 26.11.2011, 22:22 Uhr · 90 Antworten · 9.716 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Taudan

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    Zitat Zitat von Zmajček Beitrag anzeigen
    In Slowenien (Nova Gorica) befindet sich das größte Casino in Europa
    Ich war mal da.
    Ist schon ein cooles Casino.
    Die ganze Stadt lebt davon.

  2. #72

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    Zitat Zitat von Taudan Beitrag anzeigen
    Ich war mal da.
    Ist schon ein cooles Casino.
    Die ganze Stadt lebt davon.
    ja na klar lockt viele touris an

    aus den nachbarstaaten

    vllt können wir damit den restlichenteil von gorica von den italienern zurückkaufen den sie uns geklaut haben
    und dann die statt von nova gorica wieder in GORICA umbenennen!

  3. #73
    Avatar von Kodeks

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    Über das Casino gabs letztens ein Bericht auf Pro7

  4. #74

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    Zitat Zitat von Kodeks Beitrag anzeigen
    Über das Casino gabs letztens ein Bericht auf Pro7
    Und den gleichen heute auch auf kabel 1

  5. #75
    Avatar von piran

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    Zur Slowenischer Sprache :

    Slowenisch gehört zu den slawischen Sprachen. Die slawische Sprachfamilie teilt sich wiederum in eine ostslawische (Russisch, Weißrussisch und Ukrainisch), eine westslawische (Polnisch, Slowakisch und Tschechisch) und eine südslawische Untergruppe. Zu dieser letztgenannten gehört neben Bulgarisch, Mazedonisch, Serbisch und Kroatisch auch die slowenische Sprache. Alle slawischen Sprachen haben ihren Ursprung im Urslawischen, das noch bis in die ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung gesprochen wurde und das sich vor etwa 5.000 Jahren als eigenständiger Zweig aus der indogermanischen (Ur-)Sprache herausbildete.

    Die engste Verwandtschaft weist das Slowenische mit der kroatischen Sprache auf, von der auch viele Entlehnungen im Wortschatz des Slowenischen stammen.


    Die Verbreitung der slowenischen Sprache

    Slowenisch (Slovenščina) wird heute von rund 2,4 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, wovon der Großteil (1,8 Millionen) in der Republik Slowenien lebt, wo es auch Amtssprache ist. Dort wird es von rund 91 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Neben dem Slowenischen wird hier von kleinen Bevölkerungsgruppen vor allem Serbisch und Kroatisch gesprochen.

    Es gibt größere slowenischsprachige Minderheiten in den angrenzenden Ländern: in Österreich, Italien, Ungarn und in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien.

    Die Zahl der Auslandsslowenen wird auf bis zu eine halbe Million geschätzt, die vor allem in Westeuropa (insbesondere in Deutschland und Frankreich) und auf dem amerikanischen Kontinent leben (vor allem in Argentinien, Kanada und den USA).

    Seit dem 1.Mai 2004 (dem Beginn der slowenischen EU-Mitgliedschaft) ist Slowenisch eine der offiziellen Amtssprachen der Europäischen Union.

  6. #76
    Avatar von piran

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    Tiere in Slowenien

    Insekten, Spinnen
    Zwei der in Slowenien vorkommenden Spinnen zählen zu den giftigen Arten, die Dornfingerspinne und die Tarantel.

    Unterwasserwelt
    In der Soca lebt eine besondere Forellenart, die Marmorata. Nachdem sie schon bereits als fast ausgestorben galt, ist sie in der Soca erfolgreich wieder angesiedelt worden. Es gibt sie auch in Alpengewässern von Italien und Österreich. Charakteristisch ist die helle Färbung mit dunkle Punkten und Linien, die zusammen einen Marmoreffekt ergeben, der auch namensgebend war. Die Forelle wird über 1 Meter lang und bis zu 25 kg schwer.
    Zu den Raubtieren Sloweniens gehören Wölfe, zahlreiche Luchse, Wildkatzen und rund 600 Braunbären. Diese gehören zur Familie der Echten Bären und sind auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Es gibt allerdings auch zahlreiche Unterarten des Braunbärs. Der in Slowenien vorkommende Europäische Braunbär lebt in den Alpen, den Pyrenäen, in Ost- und Südeuropa und in Skandinavien. Sie bewohnen Bergregionen und baumarme sowie baumlose Gebiete. Das Raubtier ist ein Allesfresser, wobei der pflanzliche Teil der überwiegende ist. Dazu gehören reife Beeren, Früchte und Wurzeln. Den tierischen Teil stellen Insekten, bodenbrütende Vögel, kleine Nager, Huftiere und auch Aas. Zwischen Oktober und April hält der Braunbär Winterruhe. In dieser Zeit kommen auch die Jungtiere zur Welt. Ein ausgewachsenes Männchen kann eine Größe von 2,30 m und ein Gewicht von350 kg erreichen. Dem Menschen kann der Braunbär gefährlich werden, wenn er überrascht wird oder wenn das Muttertier das Gefühl, ihr Junges verteidigen zu müssen.
    Häufig kann man auch den Fischotter beobachten.Reptilien/Amphibien
    Vor allem in der Nähe der Küste leben viele Kriechtiere. Dazu gehören Geckos, Eidechsen wie die Mauereidechse, Blindschleichen und die tag- und nachtaktive Europäische Sumpfschildkröte. Diese ist zwar weit verbreitet, aber in ihrem Bestand stark rückläufig und somit gefährdet. Finden kann man sie an Gewässern mit gutem Wasserpflanzenbestand und schlammigen Grund, aber man wird sie eher selten zu Gesicht bekommen, da diese Tiere sehr scheu sind. Der flache und ovale Panzer kann bis zu 36 cm lang werden, und diese Schildkröte hat einen ziemlich langen Schwanz. Ihre Nahrung ist überwiegend tierisch. Sie besteht u.a. aus Fischen, Molchen, Kaulquappen, Krebschen und Wasserschnecken. Im Winter vergräbt sich die Schildkröte im Bodenschlamm und überbrückt die kalte Zeit in einer Winterstarre.
    Eine Besonderheit ist der in unterirdischen Höhlen lebende und zu den Amphibien zählende Grottenolm. Der Schwanzlurch aus der Familie der Olme wird bis zu 30 cm lang und hat reduzierte Extremitäten, weswegen er äußerlich an einen Aal erinnert. Seine Haut ist nicht pigmentiert und hat eine gelblich bis rosa-weißliche Farbe. Da er ständig im Dunkeln lebt, sind seine Augen von einer dünnen Haut überwachsen, wodurch er blind ist. Auffällig sind die roten Kiemenbüschel zu beiden Seiten des Kopfes. Der Grottenolm ist der einzige in Europa vorkommende Olm und wurde früher für ein Drachenjunges gehalten.

  7. #77
    Avatar von piran

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    noch mehr wissenwertes

    700 v. Chr.
    Griechen gründen die Hafenstadt Koper




    200 v. Chr Slowenien wird Teil der römischen Provinz Illyricum, die im ersten Jahrhundert nach Christi in Dalmatia und Pannonia aufgeteilt wird. Slowenien gehört zu Pannonia.


    200 n. Chr.
    Der westliche Teil Sloweniens, einschließlich Ljubljana wird an Italien angeschlossen.


    800
    Slowenien wird Teil des Frankenreiches unter Karl dem Großen.


    1805
    Napoleon erobert Slowenien.


    1916
    Die Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn macht aus Slowenien einen blutigen Kriegsschauplatz.


    1918
    Nach dem Ende der österreich-ungarischen Monarchie wird Slowenien Teil des “Vereinigten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen”.




    Ganz in der Nähe am Südzipfel der slowenischen Küste liegt einer der schönsten
    natürlichen und kulturellen Juwele Sloweniens - der Salinen-Landschaftspark von Secovlje. Hier hat
    der Mensch im Einklang mit der Natur schon vor Jahrhunderten die alte Tradition der Salzgewinnung
    entwickelt. Seit dem Mittelalter ist so eine einzigartige Salinen-Landschaft geschaffen worden, die
    bis zum heutigen Tag erhalten geblieben ist. Die Landschaft zeichnet sich aber auch durch eine
    reichhaltige Architektur und Geschichte aus. Dazu gesellt sich eine außerordentlich bunte Flora und
    Fauna - auf dem 6,5 Quadratkilometer großen Gebiet leben über 270 Vogelarten. Kein Wunder, dass
    das Gebiet als nationaler Landschaftspark und Kulturdenkmal geschützt ist. Gerade hier am
    nördlichsten Punkt des Mittelmeers, wo Salz gewonnen wird, geschieht dies auf traditionelle Art mit
    klassischen Werkzeugen, was dem Salz einen besonderen Geschmack verleiht und dazu
    außerordentliche Eigenschaften. Den Menschen aber verzaubert diese Landschaft mit dem Gefühl,
    die Zeit sei hier irgendwann vor langer Zeit stehen geblieben.
    Das traditionelle Meersalz aus der Saline Piran ist ein 100 % natürliches Salz ohne jegliche Zusätze
    und entsteht durch natürliche Verdunstung des Meerwassers im ökologisch kontrollierten Naturpark
    Secovlje Saline. Es besteht aus Wasser, Natriumchlorid, Calcium, Magnesium und vielen wertvollen
    Mineralien sowie Spurenelementen. Diese bleiben in ihren natürlichen Verbindungen erhalten und
    können so vom Körper ideal verwertet werden.
    Der qualitative Unterschied zu anderen Meersalzen besteht in der Zucht des besonderen
    Biosediments „Petola“ auf den Böden der Salzfelder. Petola sind Algen, die im 14. Jahrhundert von
    der Insel Pag in die Salinen Secovlje gebracht wurden. Schon damals stellte man fest, dass Petola die
    qualitativ beste Grundlage darstellt, da die Vermischung von Salz und Schlamm verhindert wird und
    die Kristalle bei der Salzernte nicht zerbröckeln - das Salz ist daher reiner. Die Salze werden täglich
    zu bestimmten Urzeiten von Hand geerntet. Diese einmalige, traditionelle Gewinnungsmethode in
    Europa verleiht den Salzen einen besonderen Geschmack und außerordentliche Eigenschaften.

  8. #78
    Avatar von Taudan

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    Zitat Zitat von Zmajček Beitrag anzeigen
    ja na klar lockt viele touris an

    aus den nachbarstaaten

    vllt können wir damit den restlichenteil von gorica von den italienern zurückkaufen den sie uns geklaut haben
    und dann die statt von nova gorica wieder in GORICA umbenennen!
    Auf der italienischen Seite war ich auch.Da haben sie es auch schön.
    Und das mit dem Umbenennen glaub ich kaum.

  9. #79
    Avatar von piran

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    … die meisten berühmten Bleder Cremeschnitten in der Konditorei des Hotels Park in Bled gebacken wurden, und zwar schon über zehn Millionen? Das Originalrezept des Konditormeisters Ištvan Lukačevič ist schon seit 1953 unverändert.

    Slowenien über 7000 Kilometer an Bergwanderwegen hat, an denen 165 Berghütten und Biwake liegen?

    … 216 km² Sloweniens Weinberge einnehmen?

    … Slowenien zahlreiche interessante kulinarische Festivals hat? Mitunter finden das Salinenfest, das Krautfest, der Kastaniensonntag und der Bohnentag statt.

    . man in Slowenien für das Übernachten in Gefängniszellen bezahlen kann? Das Hostel Celica in Ljubljana war einst ein Militärgefängnis, das einfallsreich in komfortable Gästezellen umgebaut wurde.

    ... das offizielle Symbol von Ljubljana ein Drachen ist, der auf seinem Weg durch das Moorgebiet von Ljubljana vom bekannten griechischen Helden der Antike Jason und dessen furchtlosen Mitkämpfern, den Argonauten, getötet worden sein soll?

    ... einige Filmszenen der Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia (2008) im Soča-Tal gedreht wurden?

    ... Paare noch immer auf der Insel von Bled heiraten? Für eine lange und glückliche Ehe muss der Bräutigam gemäß der Tradition die Braut die 99 Stufen zur Insel auf Händen hinauftragen.


    ---------------------------------------------------------------------------

    Türkische Einfälle im 15. Jahrhundert bis zur Schlacht von Mohács (1526)

    1469 - Osmanische Streifscharen drangen bis Krain vor und plünderten die Gegend um Laibach/Ljubljana.
    1471 - Eine osmanische Heeresgruppe plünderte in Oberkrain, eine zweite drang in das Savinjatal ein und zog gegen Cilli/Celje, die dritte richtete sich gegen Unterkrain.
    1472 - Türken fielen in die Steiermark ein, wobei das Gebiet zwischen Marburg/Maribor und Pettau/Ptuj besonders betroffen war. 2000 Menschen wurden verschleppt.
    1473 - Es ereignete sich ein Überfall auf Kärntner Gebiet. Nach kurzem Kampf vor Windischgraz /Slovenj Gradec zogen die Türken mit mehreren tausend Gefangenen und zahlreichem Vieh Richtung Kroatien und von dort weiter nach Bosnien.
    1475 - Die Türken plünderten bei Pettau/Ptuj und Marburg/Maribor. Ein Kampf steirischer, kärntner und krainer Truppen gegen die Türken endete mit einer schweren Niederlage des christlichen Söldnerheeres.
    1476 - Tausende berittene Türken zogen durch Kroatien, der Save/Sava entlang bis zur Krka und schlugen ihr Lager vor der befestigten Kartause Pleterje auf. Im Herbst erfolgte ein schwerer Angriff gegen Kärnten. Die Türken zogen, nachdem sie geplündert hatten, an Windischgraz/Slovenj Gradec und Cilli/Celje vorbei bis zur Save/Sava und schlugen ihr Lager bei Krško auf. Acht Tage lang wurden kleinere Truppen in die Umgebung geschickt, die ihre Spuren hinterließen.
    1478 - Nach der Niederwerfung des Bauernaufstandes in Kärnten am 26. Juli, zogen die Türken durch Podjuna, an Windischgraz/Slovenj Gradec und Cilli/Celje vorbei bis nach Kroatien.
    1479 - Ein großes türkisches Heer drang in Westgebiete des ungarischen Königreiches ein. Einfälle in die Steiermark und Plünderungen bis Pettau/Ptuj und Luttenberg/Ljutomer können nicht ausgeschlossen werden.
    1480 - Ein großes türkisches Heer griff Kroatien, Krain und Kärnten an. Sie raubten in der Umgebung von Graz, Marburg/Maribor, und Radkersburg. Dieser Angriff stellte einen der schlimmsten Einfälle in die Steiermark dar.
    1483 - Die Türken griffen Kroatien an und drangen weiter nach Krain vor. Wiederholt wurde auch die Steiermark angegriffen, wobei sie vor allem die Gegend um Pettau/Ptuj plünderten. Am Rückweg von einem Christenheer überrascht und geschlagen, konnten zahlreiche Gefangene befreit werden.
    1493 - Kroatien und Krain wurden von den Türken überfallen. Ein weiterer türkischer Vorstoß in die Steiermark hatte die Gefangennahme von etwa 4000 Menschen aus dem Gebiet von Cilli/Celje und Pettau/Ptuj zur Folge. Im selben Jahr kam es auch zur Katastrophe auf dem Krbavsko polje, wo das Christenheer von den Türken besiegt wurde und die Blüte des kroatischen Adels fiel.
    1494 - Die Türken plünderten die Südsteiermark. Nachdem sie bis Mokrice und Konstanjevica eingedrungen waren, wandten sie sich gegen Norden, überquerten die Krka und Save/Sava und raubten ringsum. Durch die 1200, von Kaiser Maximilian zum Schutz der Grenze entsandten Landknechte, konnte ein Einfall nach Krain abgewendet werden.
    1511 - Einfall der Türken in Krain.
    1516 - Erneuter Einfall der Türken in Krain.

  10. #80
    Avatar von piran

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    Zitat Zitat von Grasdackel Beitrag anzeigen
    Ich hab da ganz andere Erfahrungen gemacht.
    Wie z.B. ganze Busladungen an der Grenze von slowenischen Zöllnern schickaniert werden.

    ach da hab ich auch so meine erfahrungen bei den Kroatischen Zöllnern gemacht

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