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Zeittafel Frauenwahlrecht

Erstellt von Robert, 02.02.2010, 03:09 Uhr · 21 Antworten · 13.794 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681

    Zeittafel Frauenwahlrecht

    Da manche behaupten das die Frauen,bei uns keine Rechte haben(bei Alb.) kam mir die Idee einen Thread darüber aufzumachen.
    Albanien wurde 1912 unabhängig,danach gab es noch paar Jahre Krieg,ich glaube nicht das während des Krieges gewählt wurde,aber schon 1920 bekamen die Frauen bei uns das Wahlrecht,gleichzeitig mit den Männern.Jugoslawien erlaubte es erst 25 Jahre nach Albanien.





    1718
    Schweden (jedoch 1771 zurückgenommen)

    1776
    New Jersey (jedoch 1807 zurückgenommen)

    1838
    Pitcairn (bis 1887)

    1848
    Österreich (Frauen nur in der höchsten Zensusklasse bei Kommunalwahlen und Landtagswahlen, später teilweise zurückgenommen. Allgemeines Wahlrecht 1919)

    1861
    South Australia (Nur Frauen mit Besitz bei Kommunalwahlen. Allgemeines Wahlrecht 1894)

    1862
    Schweden (nur bei Kommunalwahlen, Stimmrecht abgestuft nach Steueraufkommen, nur unverheiratete Frauen bis 1909)

    1864
    Frauen in Victoria wurden unbeabsichtigt durch das Wahlgesetz (1863) wahlberechtigt und nahmen dies Recht in den Wahlen des folgenden Jahres wahr. Das Gesetz wurde 1865 geändert, um den Fehler zu korrigieren. [1]

    1869
    Vereinigtes Königreich (nur bei Kommunalwahlen, nur unverheiratete Frauen bis 1894)

    1869-1920
    Staaten und Territorien der USA (nicht auf Bundesebene), sukzessive, beginnend mit dem Wyoming-Territorium 1869. Die USA als ganzes führten das Frauenwahlrecht 1920 ein (siehe unten).

    1881
    Isle of Man (nur Besitzende bis 1913, nicht allgemein bis 1919)

    1883
    Witwen erhalten Stimmrecht in Kanada

    1893
    Neuseeland 19. September 1893 (nur aktives Wahlrecht) einschließlich Maori-Frauen
    Cookinseln

    1894
    South Australia gewährt als erster Staat weltweit allgemeines aktives und passives Wahlrecht.
    Vereinigtes Königreich erweitert das kommunale Wahlrecht auf verheiratete Frauen.

    1899
    Western Australia

    1902
    Australien (Die Verfassung gewährt all jenen das Wahlrecht auf Bundesebene, die es in ihren Staaten bereits besitzen, es sei denn, das australische Parlament fällt eine anders lautende Entscheidung. Daher waren bei den ersten Wahlen zum Bundesparlament die Frauen in Süd- und Westaustralien wahlberechtigt. Danach änderte das Parlament das Wahlrecht dahingehend, dass auch Frauen aus Bundesstaaten ohne Frauenwahlrecht bei den Wahlen zum Bundesparlament abstimmen konnten.)
    New South Wales

    1903
    Tasmanien

    1905
    Queensland

    1906
    Finnland

    1908
    Dänemark (nur bei Kommunalwahlen)
    Victoria

    1913
    Norwegen

    1915
    Dänemark (volles Wahlrecht, einschließlich Island)

    1916
    Kanada (nur Alberta, Manitoba and Saskatchewan)

    1918
    Österreich
    Kanada auf Bundesebene (die letzte Provinz, die das Frauenwahlrecht einführte, war Québec 1940)
    Estland (die republikanische Seite im Bürgerkrieg)
    Lettland
    Polen
    Russland
    Vereinigtes Königreich (einschließlich Irland) (Frauen passiv ab 30, aktiv ab 21, dagegen Männer aktiv und passiv ab 21 bzw. ab 19 für jene, die am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatten. Für alle war das Wahlrecht an einen gewissen materiellen Besitz gebunden.)

    1919
    Deutschland
    Weißrussland
    Belgien (nur auf Gemeindeebene)
    Ungarn (2. April; in gewisser Weise 1925 eingeschränkt; allgemeines Wahlrecht ab 1945)
    Luxemburg
    Niederlande (passives Wahlrecht seit 1917)
    Ukraine

    1920
    Albanien

    Tschechoslowakei
    USA (auf Bundesebene und in allen verbleibenden Staaten)
    1921
    Armenien
    Aserbeidschan
    Litauen
    Rumänien (mit Einschränkungen)
    Schweden

    1922
    Birma

    1924
    Mongolei
    Saint Lucia
    Tadschikistan

    1925
    Italien (nur Kommunalwahlen)

    1927
    Turkmenistan

    1928
    Guyana
    Irland (allgemeines, gleiches Wahlrecht)
    Vereinigtes Königreich (allgemeines, gleiches Wahlrecht)

    1929
    Ecuador
    Puerto Rico (nur aktiv)

    1930
    Südafrika (nur für weiße Frauen auf der gleichen Basis, die für weiße Männer galt; schwarze Frauen hatten kein Wahlrecht, obwohl einige schwarze Männer dies besaßen)

    Türkei
    1931
    Chile
    Portugal (mit Einschränkungen in Abhängigkeit von der Bildung)
    Sri Lanka
    1932
    Brasilien
    Uruguay
    Thailand
    Malediven

    1933
    Spanien
    1934
    Kuba
    Portugal Ausweitung des Wahlrechts
    Türkei Ausweitung des Wahlrechts

    1935
    Indien (Regionalparlamente als Teil von Britisch-Indien, im selben Jahr wie die Männer, 1928-1935 Wahlrecht für Frauen und Männer nach Vermögen)
    Pakistan (Regionalparlamente als Teil von Britisch-Indien, im selben Jahr wie die Männer, 1928-1935 Wahlrecht für Frauen und Männer nach Vermögen)
    Myanmar

    1937
    Philippinen
    Puerto Rico (passiv)

    1938
    Bolivien
    Usbekistan

    1939
    El Salvador

    1940
    Kanada (auf Québec erweitert)

    1941
    Panama

    1942
    Dominikanische Republik

    1944
    Bermudas (nur Weiße mit gewissem Besitz)
    Bulgarien
    Jamaika

    1945
    Frankreich (21. Oktober)
    Guatemala
    Kroatien
    Japan (mit Einschränkungen)
    Senegal
    Slowenien
    Venezuela
    Jugoslawien

    1946
    Kamerun
    Guatemala
    Kenia
    Korea
    Italien (2. Juni)
    Libanon
    Liberia
    Panama (mit Einschränkungen)
    Rumänien (mit Einschränkungen)
    Venezuela
    Vietnam

    1947
    Argentinien
    China (mit Einschränkungen)
    Bulgarien
    Malta
    Mexiko (nur auf Gemeindeebene)
    Nepal
    Singapur

    1948
    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die UNO enthält Artikel 21: Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
    Belgien
    Israel
    Irak
    Italien
    Korea
    Niger
    Surinam

    1949
    Argentinien
    Bosnien und Herzegowina
    Chile
    China
    Costa Rica
    Griechenland
    Syrien

    1950
    Barbados
    Haiti
    Indien (Wahlrecht auf Bundesebene, Erste Verfassung Indiens)

    1951
    Antigua
    Grenada
    Nepal

    1952
    UNO beschließt Vereinbarung über die politischen Rechte der Frauen
    Bolivien
    Griechenland
    Libanon

    1953
    Bhutan
    Guyana
    Ungarn
    Mexiko (auf alle Frauen für Wahlen auf Bundesebene ausgeweitet)

    1954
    Belize
    Kolumbien
    Ghana

    1955
    Kambodscha
    Äthiopien
    Honduras
    Indonesien
    Nicaragua
    Peru

    1956
    Benin
    Komoren
    Ägypten
    Mali
    Mauritius
    Pakistan (Wahlrecht auf Bundesebene ausgeweitet)
    Somalia
    Syrien

    1957
    Malaysia
    Simbabwe

    1958
    Madagaskar
    Tansania

    1959
    San Marino

    1960
    Zypern (Staatsgründung: 16. August 1960)
    Gambia
    Tonga

    1961
    Burundi
    Malawi
    Paraguay
    Ruanda
    Sierra Leone

    1962
    Algerien
    Monaco
    Uganda
    Sambia

    1963
    Afghanistan (unter der Talibanherrschaft 1996–2001 zurückgenommen)
    Kongo
    Iran
    Marokko

    1964
    Sudan

    1965
    Afghanistan
    Botsuana
    Lesotho

    1967
    Ecuador

    1968
    Bermudas (allgemein)
    Swaziland

    1970
    Jemen

    1971
    Schweiz (auf Bundesebene; auf Kantonalebene 1958–1990); siehe Hauptartikel Frauenstimmrecht (Schweiz)

    1972
    Bangladesch

    1973
    Bahrain

    1974
    Jordanien
    Salomoninseln

    1975
    Angola
    Kap Verde
    Mosambik

    1976
    Portugal (Beschränkungen aufgehoben)

    1978
    Marshallinseln
    Mikronesien
    Moldawien

    1980
    Irak

    1984
    Liechtenstein

    1986
    Zentralafrikanische Republik

    1990
    Samoa
    Schweiz (Der Kanton Appenzell Innerrhoden wird durch das Schweizerische Bundesgericht gezwungen, das Frauenwahlrecht einzuführen)

    1994
    Kasachstan

    2001
    Bahrain (gleiches Wahlrecht wie Männer)

    2003
    Oman
    Katar (auf Gemeindeebene 2000)

    2005
    Kuwait (gemäß islamischem Recht, wirksam für die Parlamentswahl 2006)

  2. #2
    Lopov
    Bahrain (gleiches Wahlrecht wie Männer)

    2003
    Oman
    Katar (auf Gemeindeebene 2000)

    2005
    Kuwait


    Die sind aber früh dran ...

  3. #3
    bolan
    frauenwahlrecht... eine schande der mennschheit ^^

  4. #4
    Arvanitis
    In der albanischen Kultur spielt die Frau doch auch eine wichtige Rolle im Familienwesen. Kein Wunder dass Albanien so früh das Frauenwahlrecht einführte.
    Viele Leute denken weil die Albaner eine eher traditionelle Rollenverteilung haben, würde man die Frau wie Scheiße behandeln. Traditionelle Rollenverteilung bedeutet nicht = Unterdrückung.

  5. #5
    Bloody
    Diesen Thread würde ich gerne mal Leila zeigen..

  6. #6
    Mulinho
    Was konnte man denn unter Enver Hoxha wählen?

    Aber immerhin:

    1971
    Schweiz (auf Bundesebene; auf Kantonalebene 1958–1990); siehe Hauptartikel Frauenstimmrecht (Schweiz)

    Das ist ja wohl mehr als peinlich!

  7. #7
    Shan De Lin
    schande...dass es so lange gedauert hat um als frau mitreden zu können, ein armutszeugnis.

  8. #8
    Mulinho
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    schande...dass es so lange gedauert hat um als frau mitreden zu können, ein armutszeugnis.
    Auf welche Länder denn genau bezogen?

  9. #9
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    In der albanischen Kultur spielt die Frau doch auch eine wichtige Rolle im Familienwesen. Kein Wunder dass Albanien so früh das Frauenwahlrecht einführte.
    Viele Leute denken weil die Albaner eine eher traditionelle Rollenverteilung haben, würde man die Frau wie Scheiße behandeln. Traditionelle Rollenverteilung bedeutet nicht = Unterdrückung.
    natürlich heisst es das...nicht immer an doch in vielen bereichen...in patriarchalischen strukturen hat man als frau immer die arschkarte.

  10. #10
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Auf welche Länder denn genau bezogen?
    ja generell dass das bis ins vorige jahrhundert ging dass frauen nicht wählen durften.

    und die schweiz ist ja wohl mehr als peinlich, wenn die bis 1990 noch mit dem frauenwahlrecht beschäftigt waren...portugal...lichtenstein...und heutzutage wollen genau diese länder mit dem finger auf einen zeigen weil man aufgrund seiner religion angeblich die frau unterdrückt.

    Irak, kuwait oder die ganzen afrikanischen länder da wundert mich nichts, aber so möchtegerndemorkatischen länder wie die schweiz ist ja wohl mehr als lächerlich.

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