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Pulverfass Kosovo Leben mit dem Hass

Erstellt von Grasdackel, 22.07.2007, 18:49 Uhr · 5 Antworten · 958 Aufrufe

  1. #1
    Grasdackel

    Pulverfass Kosovo Leben mit dem Hass

    Pulverfass Kosovo Leben mit dem Hass

    "Seit dreihundert Jahren versuchen die Albaner, uns Serben aus dem Kosovo zu vertreiben. Wir werden für den Verbleib des Kosovo in Serbien kämpfen. Aber wie kann man mit Menschen zusammenleben, die einen vertreiben wollen?", sagt Marko Jaksic .

    Der 55-jährige Arzt leitet die orthopädische Abteilung des Krankenhauses in Mitrovica Nord. Marko Jakisc ist Serbe und gehört zur Minderheit im Kosovo, obwohl die Provinz Teil des serbischen Staatsgebietes ist. Bis zum Bürgerkrieg 1998 arbeitete der Orthopäde Jaksic eng mit seinem albanischen Kollegen Dr. Adem Nura zusammen. Der Albaner ist Spezialist für Infektionskrankheiten und hat im Süden von Mitrovica ein "Mutter Theresa Krankenhaus" aufgebaut. Gesehen haben sich die beiden seit dem Krieg nicht mehr. Das Kosovo ist innerlich zerrissen und de facto geteilt. Im Norden leben Serben - im Süden Albaner. Letztere machen 90 Prozent der zwei Millionen Einwohner aus. Mitrovica ist mittlerweile zum Symbol der Teilung geworden. Mitten durch die Stadt entlang des Flusses Ibar verläuft die Grenze. Aufmerksam wacht hier die internationale KFOR-Schutztruppe, die mit 16.500 Soldaten den brüchigen Frieden im Kosovo sichert. Fast acht Jahre nach dem Krieg der Nato gegen Jugoslawien ist das Kosovo von stabilen Verhältnissen immer noch weit entfernt. Die Provinz gilt als Armenhaus Europas, 65 Prozent Arbeitslosigkeit, für die unter 25-Jährigen, die fast zwei Drittel der Bevölkerung ausmachen, herrscht Perspektivlosigkeit und immer noch fällt mehrmals am Tag der Strom aus. ZDF-Südost-Europa-Korrespondent Klaus Prömpers besucht die Menschen in der Region, die bis heute unter dem Bürgerkrieg und seinen Folgen leiden. Er fragt, ob es in einer Atmosphäre von Misstrauen und Hass überhaupt eine Chance auf Frieden und Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen gibt.

  2. #2
    Grasdackel
    Jetzt auf ZDF doku.

  3. #3
    Grasdackel
    Das hab ich schon mal irgendwo gesehen.

  4. #4
    Gast829627
    super thread ...tolles selbstgespräch......mach weiter so kroate

  5. #5
    Avatar von Mbreti

    Registriert seit
    08.11.2005
    Beiträge
    1.432
    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Pulverfass Kosovo Leben mit dem Hass

    "Seit dreihundert Jahren versuchen die Albaner, uns Serben aus dem Kosovo zu vertreiben. Wir werden für den Verbleib des Kosovo in Serbien kämpfen. Aber wie kann man mit Menschen zusammenleben, die einen vertreiben wollen?", sagt Marko Jaksic .

    Der 55-jährige Arzt leitet die orthopädische Abteilung des Krankenhauses in Mitrovica Nord. Marko Jakisc ist Serbe und gehört zur Minderheit im Kosovo, obwohl die Provinz Teil des serbischen Staatsgebietes ist. Bis zum Bürgerkrieg 1998 arbeitete der Orthopäde Jaksic eng mit seinem albanischen Kollegen Dr. Adem Nura zusammen. Der Albaner ist Spezialist für Infektionskrankheiten und hat im Süden von Mitrovica ein "Mutter Theresa Krankenhaus" aufgebaut. Gesehen haben sich die beiden seit dem Krieg nicht mehr. Das Kosovo ist innerlich zerrissen und de facto geteilt. Im Norden leben Serben - im Süden Albaner. Letztere machen 90 Prozent der zwei Millionen Einwohner aus. Mitrovica ist mittlerweile zum Symbol der Teilung geworden. Mitten durch die Stadt entlang des Flusses Ibar verläuft die Grenze. Aufmerksam wacht hier die internationale KFOR-Schutztruppe, die mit 16.500 Soldaten den brüchigen Frieden im Kosovo sichert. Fast acht Jahre nach dem Krieg der Nato gegen Jugoslawien ist das Kosovo von stabilen Verhältnissen immer noch weit entfernt. Die Provinz gilt als Armenhaus Europas, 65 Prozent Arbeitslosigkeit, für die unter 25-Jährigen, die fast zwei Drittel der Bevölkerung ausmachen, herrscht Perspektivlosigkeit und immer noch fällt mehrmals am Tag der Strom aus. ZDF-Südost-Europa-Korrespondent Klaus Prömpers besucht die Menschen in der Region, die bis heute unter dem Bürgerkrieg und seinen Folgen leiden. Er fragt, ob es in einer Atmosphäre von Misstrauen und Hass überhaupt eine Chance auf Frieden und Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen gibt.
    nach dem 1 weltkrieg wurdem wir albaner vertrieben 700 Dörfer wurden niedergemacht mit menschen inbegrieffen bis NIsh ( Nis)!!!

  6. #6

    Registriert seit
    29.01.2006
    Beiträge
    3.160
    Zitat Zitat von Mbreti Beitrag anzeigen
    nach dem 1 weltkrieg wurdem wir albaner vertrieben 700 Dörfer wurden niedergemacht mit menschen inbegrieffen bis NIsh ( Nis)!!!
    Alles gelogen. Bis Nis gab es garkeine Albaner.

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