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Türken gegen Armenier

Erstellt von Albanesi, 24.04.2005, 19:05 Uhr · 51 Antworten · 3.171 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von yuecel

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    Zitat Zitat von Deki
    Ja,sie starteten den Wiederstand um für die Freiheit zu kämpfen,darauf wurden 2 Mil hingerichtet zur Strafe.
    Irgendwie die Zeitspanne verwechselt, oder?
    Die Deportierung fand ab 1915 statt. Der Befreiungskrieg wurde ab 1919 geführt und endete erst mit dem Armenier-Krieg im Jahre 1923 mit den Friednsverhandlungen von Gümrü/Kars, zwischen der Türkei und der armenischen Republik. Ach noch was, wie kommt ihr eigentlich auf 2Mill. Opfer? Alles aufgeschnapt oder nur nicht nachgedacht?


    Bildung ist alles, aber da scheint es hier zu wenig davon gegeben haben...

  2. #12
    Avatar von Magnificient

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    Abi birak ya bunlara degmez ! In diesem Forum wird leider nicht konstruktiv diskutiert sondern geflucht bis zum geht nicht mehr.

    Die Zahl mit 2 Mio ist schon so ausgewählt um zu provozieren - nichts anderes.

  3. #13
    Avatar von yuecel

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    Bilder von angeblichen massakern, massengräbern und durch Türken verursachte Verwüstungen.

    Im Internet kursieren Bilder, die den Völkermord beweisen und untermauern sollen. Erst nach langwierigen Recherchen und vergleichen von Ort, Zeit und Bildverweisen, konnten viele dieser Bilder als Fälschungen und falsch dargelegte Beweissmittel entlarvt werden. Wir haben dabei selber etwas interresantes gefunden, das wir ihnen nicht vorenthalten wollen.

    Ein Beispiel, wie man mit Bildern, die rein gar nichts mit Ereignissen oder Berichten zu tun haben, Propaganda betreibt, können wir anhand dieses Bildes erkennen:

    Anmerkungen von uns, fett dargestellt:



    Bildbeispiel Nr.15 aus aga-online.org




    Bildkommentar: Witwen und Waisen in Tarsus

    Quelle: Archiv des Deutschen Hilfsbundes für christliches Liebenswerk im Orient e.V.

    Wie kann es sein, das man sich hier irren kann? Man kann sich nicht irren, den man beruft sich ja auf eine Quelle, die in diesem Fall auch beschrieben ist. In diesem Bild wird nur erwähnt, es seien "Witwen und Waisen". Tatsache ist aber, das dieses Bild die Stadt nach einem Erdbeben zeigt und hier Obdachlose Menschen auf den Straßen verweilen.Das Erdbeben mit dem Epizentrum um Horas, fand in der Region zwischen Adana und Hatay, in dem Gebiet, wo auch die Bildaufnahmen aus Tarsus stammen, statt.
    Hier wird mit einfachen Bildern, der Völkermordbeweiss sugeriert.


    Was wir damit sagen wollen, wird diese Karte verdeutlichen.



    Bild oben: Horas/Haruniye oder auch Osmaniye genannt, liegt oberhalb der Meereszunge. Tarsus

    liegt westlich von Adana (30km.) und war von diesem Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden.



    Bild oben: Nach dem verheerendem Erdbeben in Horas/Haruniye auch als Osmaniye bekannt.
    Quelle: Benoist-Mechin „Türkei 1908-1938" herausgegeben von E.Baschet Fotodokumentation.



    Man kann die Zerstörungskraft des Erdbebens ersehen, folglich war die Einwirkung auch auf die benachbarten Städte nur geringfügig leichter.



    Die Türkei war in diesen besagten Jahren mehrfach von Erdbeben betroffen, siehe hierzu den Anhang unten.



    6 Bilder (Nr.16/17/18/19/20) von 21 gehören demnach nicht zum Thema, weil fast alle Aufnahmen von Tarsus stammen,, wenn überhaupt, muss es auch kenntlich gemacht werden. Zu den Bildern gesellen sich auch Hand-Zeichnungen von angeblichen Massakern, sowie Momentaufnahmen in denen nicht ersichtlich ist, was es damit auf sich hat.

    Das ist aber noch nicht alles. Wiederum beziehen wir uns auf die Bilder in aga-online.org in der folgende Bilder bereitgestellt wurden.

    Bild Nr.22 zeigt eine Gruppe von Männern und in einem anderen Bild auch Frauen, die als Arbeitskräfte dienen. Nichts ungewöhnliches, denn in Kriegszeiten wurden wehrfähige aber nicht "Einsatzbereite" Männer, sowie bei akuten Kriegsverläufen, Frauen in Versorgungseinheiten oder wie in vielen Fällen auch im Straßenbau eingesetzt. Man kann solche Aufnahmen auch von muslimischen Bevölkerungsschichten vorweisen. In der Kriegsführung werden zuverlässigere Soldaten und Rekruten in die Front geschickt und diejenigen die nicht in diese Kategorie fallen, in Logistik- oder Versorgungseinheiten eingesetzt. Die Aussonderung von Loyalen, nicht Loyalen Heeresteilen, besonders in Krisenzeiten wird weiterhin von der Heeresführung in aller Welt praktiziert.

    Trotz alledem, blieben bis Ende 1914, armenische Offiziere und Soldaten im Dienste der türk. Armee, bis die Aufstände und Übergriffe innerhalb des Reiches überhand nahmen und all jene in andere Einheiten verschoben und somit von der Front abgezogen wurden.




    Bild Nr.27 und 28 In diesen Bildern wird die Verteidigung der Stadt durch die Armenier gezeigt (1915).
    Chronologisch gesehen, standen Ende November 1914 die russischen Truppen 40km. östlich vor Erzurum (Köprüköy) und Van war eingenommen. Die türkische Armee zog am 20. April 1915 einen Belagerungsring um die aufständische Stadt Van (Armenien). Ende Juli wird Van nach 20 tagen erbittertem Kampf gegen die russischen Truppen und den armenischen Banden teilweise geräumt. Am 11. August wird die Stadt befreit, wobei die marodierenden Banden Massaker anrichten und beim Rückzug eine Schneisse der Verwüstung hinterlassen. Ende Dezember 1914 werden Sie bei Sarikamis weiter zurückgeworfen, Anfang Januar aber fallen Sarikamis und Ardahan unter erheblichen verlusten, die in der türkischen Geschichte weiterhin als eine der größten Tragödien für eine Truppenbewegung gilt. Wieso die Datierungen mit dem Frontenverlauf? Nachdem der 1 WK. hoffnungsvoll für die türk. Armee begann und in dieser Zeit auch keine armenischen Aufstände zu verzeichnen waren, vielmehr die armenischen Notablen und Parlamentarier sich für die freundschaftliche Beziehung beider Völker verständigten, änderte sich dieser Umstand als die Russen wieder an Landgewinnen verbuchen konnten. Im landesinneren mehrten sich plötzlich die armenischen Aufstände. Als die Stadt Van am 11. August von der türk. Armee eingenommen wurde, flohen sämtliche Armenier vor den heranrückenden türk. Truppen, in der Annahme, Sie würden dem Racheakt der muslimischen Stadt- Umlandbewohner zum Opfer fallen. Demnach haben Sie zwar Wiederstand geleistet, aber mit den Russen und gegen die heranrückende türk. Truppe.











    Quelle Kriegsverlauf: Amtliche Kriegs-Depeschen nach Berichten des Wolff´schen Telegramm-Büro aus
    Band 1/2/3 Nationaler Verlag, Berlin (1916)

    Quelle Erdbeben: Dokuz Eylül University Turkey
    u.a. ÇANKIRI 09.03.1902 - MALAZGİRT 24.04.1903 - MÜREFTE 09.08.1912 - AFYON-BOLVADİN 04.10.1914 u.s.w.


    Quelle Bilder: Benoist-Mechin „Türkei 1908-1938" herausgegeben von E. Baschet, Fotodokumentation

  4. #14
    Avatar von yuecel

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    "Die Apotheose des Krieges" (The Apotheosis of War) des russischen Malers Wassilij Wereschtschagin
    Titelbild aus dem Buch "Der Völkermord an den Armeniern vor Gericht – Der Prozeß Talaat Pascha", Göttingen 1980



    Tessa Hofmann hat zu diesem Buch das Vorwort geschrieben und ein Porträt des osmanischen Innenministers Talaat Pascha in das Gemälde "Die Apotheose des Krieges" (The Apotheosis of War) des russischen Malers Wassilij Wereschtschagin (Vasily Vereshchagin) eingebaut und dies als "Türkische Barbarei: eine Schädelpyramide in Westarmenien 1916/17" betitelt. Das Gemälde von Wereschtschagin stammt jedoch aus 1871 und bezieht sich auf die Kriege Russlands in Zentralasien.



    Tessa Hofmann hat das nicht rein zufällig oder unwissend gemacht. Sie hat wohl folgende Passage in den Akten des Auswärtigen Amtes gelesen:
    "[...] Am 10. und am 12. d. M. kamen je ein Zug von etwa 2000 verbannten Frauen und Kindern über Ras ul Ain zu Fuss in völlig erschöpftem Zustande hier an, ein Zug der nur durch den Pinsel eines Wereschtschagin in seiner Grausamkeit hätte wiedergegeben werden können.[...]"
    Quelle: PA-AA/BoKon/170; A53a, 5779, p. 7.10.1915; Bericht



    Nachdem der Schwindel vom türkischen Historiker Türkkaya Ataöv aufgedeckt wurde, musste Tessa Hofmann die Fotomontage entfernen. Seltsamerweise wurde diese auch aus etlichen bereits gedruckten Auflagen entfernt, indem die Titelumschläge der Bücher in den Bibliotheken "verschwanden".




  5. #15
    Avatar von yuecel

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    Zitat Zitat von Magnificient
    Abi birak ya bunlara degmez ! In diesem Forum wird leider nicht konstruktiv diskutiert sondern geflucht bis zum geht nicht mehr.

    Die Zahl mit 2 Mio ist schon so ausgewählt um zu provozieren - nichts anderes.
    Vielleicht zu Jung um sowas zu verstehen

    Habe den Referrer gesehen und bin deshalb hier, aber wie ungebildet Leute sein können ist schon derb. Mal ein Buch in die Hand nehmen und hinterfragen ist ja wohl noch drin, oder? Stattdessen klaut man irgendwo im Web oder in der Presse irgend etwas auf und meint das wärs. Gut, wenn Sie damit klar kommen, von mir aus.

  6. #16
    pqrs
    Zitat Zitat von yuecel
    Zitat Zitat von Shabazz
    Das waren ja nicht nur Armenier, auch Aramäer und Pontogriechen.
    Kannst du mir sagen, ob tatsächlich Pontus-Griechen deportiert wurden? Waren Aramäer auch dabei? Wurde vielleicht nicht doch ein Bevölkerungsaustausch im Jahre 1923 zwischen beiden Ländern also Türkei und Griechenland vereinbart und durchgeführt?
    ja gut, aber hat mir mal jemand gesagt.

  7. #17

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    Völkermord ala Hitler.
    Völkermord ala Karadzic und co. Da sieht man mal die gemeinsamkeit zwischen türken und serben. Beide völker sind zivilistenmörder.

  8. #18
    Avatar von yuecel

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    Zitat Zitat von Shabazz
    Zitat Zitat von yuecel
    Zitat Zitat von Shabazz
    Das waren ja nicht nur Armenier, auch Aramäer und Pontogriechen.
    Kannst du mir sagen, ob tatsächlich Pontus-Griechen deportiert wurden? Waren Aramäer auch dabei? Wurde vielleicht nicht doch ein Bevölkerungsaustausch im Jahre 1923 zwischen beiden Ländern also Türkei und Griechenland vereinbart und durchgeführt?
    ja gut, aber hat mir mal jemand gesagt.
    etwa 540 000 Armenier waren von der Deportierung betroffen, viele weitere sind selber geflüchtet oder haben das weite gesucht. Aramäer und Pontus-Griechen waren eigentlich nicht davon betroffen, nur die Aufstände sowie weitere Eskalationen nach 1915 führte zu einem gegenseitigem Abschlachten. Deportiert wurden Sie nicht, nur nach dem Sieg über die Griechische Armee, die in Izmir Landete und dem Vormarsch auf Ankara bis auf weniger als 50km, kam es mit dem Mudanya-Abkommen eine wechselseitiger Austausch der bevölkerung.

  9. #19
    Avatar von yuecel

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    Zitat Zitat von BalkanPrinceOne
    Völkermord ala Hitler.
    Völkermord ala Karadzic und co. Da sieht man mal die gemeinsamkeit zwischen türken und serben. Beide völker sind zivilistenmörder.
    Sag mal, hast du nichts anderes als Argumente mit denen man provoziert?
    Wahrscheinlich waren deine Vorfahren ebenso an einem "Völkermord" beteiligt, wie jeder andere hier. Nach deiner Auffassung von Völkermord, müßten die gesamten Tötungsabsichten an einer Clique, Familie, Verein, Volk, Ethnie unter Völkermordverdacht kommen.

  10. #20
    Avatar von Magnificient

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    Zitat Zitat von yuecel
    Zitat Zitat von BalkanPrinceOne
    Völkermord ala Hitler.
    Völkermord ala Karadzic und co. Da sieht man mal die gemeinsamkeit zwischen türken und serben. Beide völker sind zivilistenmörder.
    Sag mal, hast du nichts anderes als Argumente mit denen man provoziert?
    Wahrscheinlich waren deine Vorfahren ebenso an einem "Völkermord" beteiligt, wie jeder andere hier. Nach deiner Auffassung von Völkermord, müßten die gesamten Tötungsabsichten an einer Clique, Familie, Verein, Volk, Ethnie unter Völkermordverdacht kommen.
    Er hat sich nicht die Mühe gemacht um deinen obigen Beitrag zu lesen!

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