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2 neue Staaten in Europa: Südossetien und Abchasien.

Erstellt von mannheimer, 26.08.2008, 14:00 Uhr · 198 Antworten · 10.320 Aufrufe

  1. #121
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Benutzername Beitrag anzeigen
    Hat Kosovo die zwei neuen Republiken anerkannt? Wenn sie es tun, dann würden sie zum ersten mal in der Internationalen Politik aktiv werden und ernst genommen werden
    So als Staat mit einer 3000 starken zivilen Armee, die Feuer löschen wird.
    Kosovo weiß was es tut.Wir sind doch nicht dumm.Wir arbeiten sehr eng mit unseren Partnern, der USA,NATO und der EU.
    Wir wollen klug handeln.

  2. #122

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    Endlich ist es so weit. Jetzt ist Kosovo doch kein ERinzelfall mehr wie es die usa und der westen so gern haetten und es sich so gedacht haben. Jetzt werden andere Blut lecken. Suedossetien und Abchasien werden bald der russischen Foederation ganz angeschlossen nach ein Referendum.

    Und alle die die jammern den Konflikt gab es vor der Kosovo Unabhaengigkeit ja den gab es aber es wurden trotzdem keine Vertraege gebrochen wie UN Chata, UN Resolutionen ect. Kosovo Bumerrang nimmt seinen lauf. Bald sind die serbischen Gebiete weg vom Kosovo (die restlichen 75% bleiben Unabhaengig von Belgrad), Baskenland nimmt seinen lauf (25 Okt Unabhaengigkeits Referendum) und nach dem allem gucken wir was mit der RS pasiert.

  3. #123
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von Montenegrin Beitrag anzeigen
    ja, jetzt sag mir wieso kosovo unabhängig werden darf, und südossetien und abchasien nicht

    und wechsel nicht das thema
    Weil Kosova das recht dazu hatte.........

    Und Kosova machen nicht Täler, Berge, Wälder aus...
    Sondern die Bevölkerung. Und die war zu 92 % für eine Abspaltung.

    Und ich habe nie gesagt das sie es net dürfen.
    Ich habe ja gesagt jedes Volk hat das recht auf Freiheit.....

    Nur finde ich es lächerlich von Russland das sie ein Südossetien anerkennen und den Norden nicht. Wo doch die Osseten keine Russen sind. Genau so ist es mit Tchetchenien.... .

    Ich meine die Russen haben sich lächerlich gemacht. Und ihren Ruf um einiges weiter in den Keller geschraubt.

    Denn man kan erzählen was man will, aber diesen Krieg haben die Russen bis ins kleinste detail selber geplannt.

  4. #124
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Endlich ist es so weit. Jetzt ist Kosovo doch kein ERinzelfall mehr wie es die usa und der westen so gern haetten und es sich so gedacht haben. Jetzt werden andere Blut lecken. Suedossetien und Abchasien werden bald der russischen Foederation ganz angeschlossen nach ein Referendum.

    Und alle die die jammern den Konflikt gab es vor der Kosovo Unabhaengigkeit ja den gab es aber es wurden trotzdem keine Vertraege gebrochen wie UN Chata, UN Resolutionen ect. Kosovo Bumerrang nimmt seinen lauf. Bald sind die serbischen Gebiete weg vom Kosovo (die restlichen 75% bleiben Unabhaengig von Belgrad), Baskenland nimmt seinen lauf (25 Okt Unabhaengigkeits Referendum) und nach dem allem gucken wir was mit der RS pasiert.
    Wollt ihr wieder auf die Fresse fallen.........????

  5. #125

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    [h1]Medwedew: Mussten Südossetien und Abchasien anerkennen [/h1]
    [h2]Russischer Präsident zieht Verglich mit dem Kosovo - Saakaschwili fordert Handeln gegen Russland - Kouchner: Moskau hat womöglich noch andere Ziele[/h2]
    Moskau/Berlin - Russland hat im Konflikt mit Georgien nach den Worten von Präsident Dmitri Medwedew keine andere Wahl gehabt, als Abchasien und Südossetien anzuerkennen. Der Westen habe durch sein Vorgehen im Kosovo mit zu dem Konflikt beigetragen, schrieb Medwedew in einem Beitrag für die "Financial Times" (Mittwochausgabe).
    Ungeachtet der Warnungen Russlands hätten westliche Staaten allzu eilig die unrechtmäßige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien anerkannt. "Wir haben stets darauf hingewiesen, dass es danach unmöglich sein würde, den Abchasen und Osseten (und Dutzenden anderen Gruppen in der Welt) zu sagen, dass das, was für die Kosovo-Albaner gut war, für sie nicht gut genug sein soll." Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili fordert unterdessen die Weltgemeinschaft auf, gegen Russland aktiv zu werden.


    Medwedew: Abchasien und Südossetien Sonderfälle

    In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN verwehrte sich Medwedew am Mittwoch gegen Vorwürfe, Moskau messe in den Fällen Kosovo und Südossetien mit zweierlei Maß. "Unsere Kollegen haben bei mehreren Gelegenheiten gesagt, dass der Kosovo ein Sonderfall ist. In Ordnung. Aber dann sind auch Abchasien und Südossetien Sonderfälle", spielte er den Ball an die westlichen Unterstützer der Unabhängigkeit des Kosovo zurück.

    Die Situation im Kosovo unterscheide sich "völlig" von jener in den abtrünnigen georgischen Republiken. "Jeder Staat entscheidet für sich, ob er ein Volk als Völkerrechtssubjekt anerkennen will oder nicht. Unserer Ansicht nach lieferte die Situation im Kosovo nicht ausreichend Grundlagen für eine Anerkennung. Die Georgier betrieben (dagegen) ethnische Säuberungen und Völkermord - sowohl Anfang der 1990er Jahre als auch in jüngster Zeit", argumentierte der russische Präsident. Der Kosovo wurde im Jahr 1999 unter UNO-Verwaltung gestellt. Zuvor flog die NATO Luftangriffe gegen Serbien. Argumentiert wurde dies mit einer "humanitären Intervention", um serbische Übergriffe in der Provinz gegen Albaner zu stoppen.


    "Wir brauchen nicht noch einen Kalten Krieg"

    Von der künftigen US-Regierung wünscht sich Medwedew, "dass sie pragmatisch ist" und keine ideologiegeladene Politik betreibe. "Wir brauchen nicht noch einen Kalten Krieg oder eine moderne Neuauflage davon", richtete der russische Präsident den US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain aus. Russland wünsche sich "konstruktive und umfassende Beziehungen" mit dem Westen. "Wir haben Meinungsverschiedenheiten, aber sie sind nicht unüberwindbar. Wenn man die Probleme nicht aufbläst und versucht, einen neuen Kalten Krieg anzuzetteln, dann wird nichts Schlimmes passieren."


    Kouchner: Russland hat womöglich noch andere Ziele

    Die französische EU-Ratspräsidentschaft befürchtet, dass Russland nach der Georgien-Krise und der Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien noch in weiteren Fällen Grenzverschiebungen anstreben könnte. Es könne "andere Ziele" geben, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner am Mittwoch im Radiosender Europe 1. Er nannte dabei "insbesondere die Krim, die Ukraine und Moldawien".
    "Das ist sehr gefährlich", sagte Kouchner. "Die Konflikte im Kaukasus sind äußerst hart." Dort hätten sich Völker über Jahrhunderte bekämpft. Er hoffe nicht, dass es zu weiteren Konfrontationen komme. "Es muss die politische Lösung vorgezogen werden."


    "Sie werden auch andere benachbarte Länder angreifen"

    Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili hat als Reaktion auf die Anerkennung der abtrünnigen Provinzen die Weltgemeinschaft zum Handeln aufgefordert. Das russische Vorgehen sei eine unverhohlene Herausforderung für die Weltordnung, sagte Saakaschwili der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Es liege nun "an uns allen, die russische Aggression zurückzudrängen. Wenn sie damit durchkommen, werden sie weitermachen ... sie werden auch andere benachbarte Länder angreifen." Die internationalen Reaktionen zeigten ihm, dass die Menschen die Realitäten begriffen hätten.
    In einem Interview der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) lobte Saakaschwili Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer entschlossenen Haltung gegenüber Russland. Die deutsche Regierungschefin habe "harte Worte" gefunden - "sie versteht, wie die Russen sind. Sie hat schließlich unter ihnen gelebt. Sie weiß, dass Lügen für sie ein normales Mittel der Kommunikation ist, und dass sie sehr brutal sein können."


    Merkel besorgt

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel distanzierte sich zuvor schon von der Forderung des russischen Parlaments. Sie sehe dies mit "großer Sorge", sagte Merkel in Stockholm nach einem Gespräch mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt.
    Merkel will auch bei ihrer aktuellen Reise ins Baltikum in Estland und Litauen über die Haltung der Europäischen Union gegenüber Russland sprechen. Die baltischen Staaten verlangen eine härtere Gangart. Merkel dringt darauf, dass die russischen Truppen das Kerngebiet in Georgien wie im Sechs- Punkte-Friedensplan vereinbart vollständig verlassen, setzt aber zugleich auf einen Dialog mit Moskau. Sie hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Europäische Union bei ihrem Sondergipfel in Brüssel am Montag eine gemeinsame Haltung zur
    weiteren Vorgehensweise im Kaukasus-Konflikt findet.


    USA bedauern Russlands Schritt

    US-Außenministerin Condoleezza Rice bedauerte den Schritt Russlands. Mit Hinweis auf das Vetorecht der USA im UN-Sicherheitsrat sagte sie, dass die Unabhängigkeit der beiden Regionen "ein totgeborenes Kind" sei. Rice bezeichnete es als sehr schade, dass Russland der internationalen Diskussion über die Zukunft der Kaukasus-Region damit vorgreife und Fakten schaffen wolle.
    Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer erklärte, die jüngsten Schritte stellten Russlands Eintreten für Frieden und Sicherheit im Kaukasus in Zweifel. Die Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens sei eine klare Verletzung von UN-Resolutionen. Der Vorsitzende der OSZE, Finnlands Außenminister Alexander Stubb, sagte, sie widerspreche auch den Prinzipien der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Russland sollte diese Prinzipien einhalten, indem es die territoriale Integrität und die Souveränität Georgiens respektiere sowie seine Truppen abziehe. (APA/dpa/red)

  6. #126

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    6.421
    [h1]Freudenfeiern in Suchumi und Zchinwali[/h1]
    [h2]Bevölkerung der abtrünnigen Provinzen jubelt über Annerkennung durch Russland[/h2]
    Suchumi/Zchinwal - Mit Freudengeschrei, knallenden Sektkorken und Schüssen in die Luft feierten die Menschen in der abchasischen Hauptstadt Suchumi die Anerkennung ihrer Region als unabhängiger Staat durch Russland.
    In der Metropole am Schwarzen Meer liefen die Menschen auf die Straßen, nachdem der russische Präsident Dmitri Medwedew die Unterzeichnung eines entsprechenden Dekret bekanntgegeben hatte. "Wir sind glücklich, wir haben alle Tränen in den Augen, und wir sind stolz", sagte Aida Gubaz, eine 38-jährige Anwältin. Sektflaschen wurden geöffnet. In der Ferne waren Schüsse zu hören, anscheinend Freudenfeuer. In Zchinwali, der Hauptstadt Südossetiens, jubelten ebenfalls die Menschen im Stadtzentrum. Auch dort waren Gewehrschüsse zu hören.. (Reuters)

  7. #127

  8. #128
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Nur finde ich es lächerlich von Russland das sie ein Südossetien anerkennen und den Norden nicht.
    Die Nordosseten verspüren aber nicht den Drang unabhängig zu werden und fühlen sich in Russland so ziemlich wohl.

    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Ich meine die Russen haben sich lächerlich gemacht. Und ihren Ruf um einiges weiter in den Keller geschraubt.
    Sich zu blamieren ist kein amerikanisches Privileg! Jeder hat das Recht sich zum Horst machen zu dürfen.

    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    I Denn man kan erzählen was man will, aber diesen Krieg haben die Russen bis ins kleinste detail selber geplannt.
    Auch wenn ihre Handlungen moralisch verwerflich sind, so haben sie diesen Krieg besser geplant als die Amerikaner ihren Desert Storm v.2.0.

  9. #129

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen

    Und ich habe nie gesagt das sie es net dürfen.
    Ich habe ja gesagt jedes Volk hat das recht auf Freiheit.....

    danke, doch noch was kluges von dir

  10. #130
    Popeye
    [h1]Kaukasier in der Türkei unterstützen Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens[/h1]

    Die kaukasische Diaspora in der Türkei hat am Dienstag in Istanbul für die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien demonstriert.
    Nachdem Russland die beiden de-facto-Staaten im Kaukasus offiziell anerkannt hatte, versammelten sich in Istanbul hunderte Menschen. Sie hielten die Flaggen von Abchasien, Südossetien und Russland hoch und skandierten Solidaritätsparolen.

    Wie der türkische Fernsehsender NTV berichtet, riefen die Demonstranten die Regierung in Ankara auf, Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anzuerkennen. Für diesen Sonntag kündigte die Diaspora, die etwa sechs Millionen Mitglieder in der Türkei zählt, einen Marsch zur Unterstützung der beiden Regionen aus Istanbul nach Ankara an.

    Nach der Invasion Georgiens in Südossetien vor drei Wochen hatte der Verband kaukasischer Gemeinden (KAF-DER) die türkische Regierung aufgerufen, jede Militärhilfe für Georgien zu stoppen.

    Das Außenministerium in Ankara äußerte am Dienstag Besorgnis über die Entscheidung des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, Abchasien und Südossetien anzuerkennen. Die Türkei respektiere die territoriale Einheit Georgiens und setzte sich für eine friedliche Beilegung der Konflikte ein, hieß es.

    RIA Novosti - Politik - International - Kaukasier in der Türkei unterstützen Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens

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