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8. Mai - Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Erstellt von Bambi, 08.05.2012, 07:00 Uhr · 361 Antworten · 13.586 Aufrufe

  1. #271
    Ilon
    Wieso sollte man Deutschen Opfern während des 2. Weltkrieges nicht Gedenken dürfen? Es waren immerhin 4 Millionen Deutsche Zivilisten die während des 2. Weltkriegs gestorben sind, wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf habe. Die Nationalität ein Deutscher zu sein dürfte kein Verbrechen gewesen sein.

  2. #272
    Avatar von Caesarion

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    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ich sehe eine Bombe mit der Aufschrift "alles Gute kommt von oben" und es kotzt mich so an, dass mich das ganzganz kleine "dem deutschen Opfermythos offensiv entgegentreten" garnicht mehr interessiert.
    Ich habe von diesem Opfermythos keine Ahnung, genauso wenig von irgendwelchen Abkommen oder sonst irgendwas. Aber sieh es so: Krieg ist Krieg, Krieg fordert Opfer, besonderst wenn es um einen Krieg geht der angefangen wurde nur weil irgendein Typ mit hässlichem Scheitel und Furzbart ein verzweifeltes Volk dazu bringt zu verachten, zu hassen und schließlich zu morden. Egal wie verzweifelt oder wie schlecht es einem Volk geht, soetwas darf einfach nicht sein. Ich muss nicht näher erläutern was die Wehrmacht während ihres Eroberungszuges an Schaden angerichtet hat, jeder von uns weiß das mehr oder weniger. Stell dir vor wie die Menschen sich gefühlt haben die wegen dieser "etwas" komischen Ideologie der Nazis leiden mussten, wer Familienmitglieder verloren hat, nur weil sie keine Arier waren. Weiß der Teufel was nicht alles passiert wäre, wenn Nazi-Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Jetzt nochmal zum Thema Dresden, ich kann verstehen dass soetwas wie "alles Gute kommt von oben" dich aufregt aber was erwartest du denn sonst nach den Taten der Nazis? Das die Amis Hamburger abwerfen? Manchmal sehe ich im Internet Bilder von jüdischen Leichenhaufen, mir läufts immer wieder eiskalt den Rücken runter

  3. #273
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Habe sie auch mehrfach gesehen, geht wirklich unter die Haut, furchtbar
    Die beiden ersten Doku-Filme hab ich noch nicht gekannt (3sat), deshalb hab ich mir angesichts der tw hanebüchenen Äußerungen in diesem Thread vorgenommen , das zu sehen...

  4. #274
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ilon Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man Deutschen Opfern während des 2. Weltkrieges nicht Gedenken dürfen? Es waren immerhin 4 Millionen Deutsche Zivilisten die während des 2. Weltkriegs gestorben sind, wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf habe. Die Nationalität ein Deutscher zu sein dürfte kein Verbrechen gewesen sein.
    Kann man ja, aber es kann nicht sein, dass damit ein Gedenktag wie dieser (oder egal welcher Antinazistische) erstickt wird

  5. #275
    Ilon
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Kann man ja, aber es kann nicht sein, dass damit ein Gedenktag wie dieser (oder egal welcher Antinazistische) erstickt wird
    Na ja es war Hitler der meinte die Geschichte schreiben die Sieger. Man sollte ihm nicht im Nachhinein recht geben.

  6. #276
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Caesarion Beitrag anzeigen
    Ich habe von diesem Opfermythos keine Ahnung, genauso wenig von irgendwelchen Abkommen oder sonst irgendwas. Aber sieh es so: Krieg ist Krieg, Krieg fordert Opfer, besonderst wenn es um einen Krieg geht der angefangen wurde nur weil irgendein Typ mit hässlichem Scheitel und Furzbart ein verzweifeltes Volk dazu bringt zu verachten, zu hassen und schließlich zu morden. Egal wie verzweifelt oder wie schlecht es einem Volk geht, soetwas darf einfach nicht sein. Ich muss nicht näher erläutern was die Wehrmacht während ihres Eroberungszuges an Schaden angerichtet hat, jeder von uns weiß das mehr oder weniger. Stell dir vor wie die Menschen sich gefühlt haben die wegen dieser "etwas" komischen Ideologie der Nazis leiden mussten, wer Familienmitglieder verloren hat, nur weil sie keine Arier waren. Weiß der Teufel was nicht alles passiert wäre, wenn Nazi-Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Jetzt nochmal zum Thema Dresden, ich kann verstehen dass soetwas wie "alles Gute kommt von oben" dich aufregt aber was erwartest du denn sonst nach den Taten der Nazis? Das die Amis Hamburger abwerfen?
    Ich denke keiner von uns kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, wie sich die Menschen damals gefühlt haben, die Verfolgten, de Häftlinge, die Bevölkerung der überrannten Länder, die Bevölkerung der vielen bombardierten Städte in den verschiedenen Ländern, die Soldaten, die Flüchtlinge etc. Ich wüßte garnicht, wie man so einen Krieg länger als einen Tag aushalten soll. Natürlich ist die Bombardierung Dresdens, Hamburgs, des Ruhrgebiets, Regensburgs, Schweinfurths usw. im Kontext zu sehen. Aber etwas im Kontext sehen und damit so umzugehen wie die Leute auf den Fotos sind für mich zwei unterschiedliche Dinge.

    Egal, ich bin raus hier, hab genug zum Abdriften des Themas beigetragen.

  7. #277
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ilon Beitrag anzeigen
    Na ja es war Hitler der meinte die Geschichte schreiben die Sieger. Man sollte ihm nicht im Nachhinein recht geben.
    verstehe ich nicht, es versuchen doch die Revanchisten, die Geschichte umzuschreiben ... und Trottel, die einem Hitlertagebuchfälscher auf den Leim gegangen sind und posaunten "Große Teile deutscher Geschichte müssen neu geschrieben werden" ... :

  8. #278
    Avatar von Lance Strongo

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    Wo is mein Beitrag hin?

  9. #279
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Erstmal- der allerbeste Wille war definitiv nicht da, sonst wären heimkehrende Kriegsgefangene doch nicht inhaftiert worden. Außerdem könnte man doch auch davon ausgehen, dass die Deutschen die Behandlung der eigenen Leute in Kriegsgefangenschaft im Blick hätte, und hier schon aus taktischen Erwägungen irgendwie daran interessiert wären das bestimmte Regeln eingehalten werden... Und warum wurden dann z.B. polnische Kriegsgefangene (sofern es sich um reguläre Einheiten handelte) wesentlich besser behandelt?...
    Zu den polnischen Kriegsgefangenen: ihr Glück war, dass sie die ersten Eroberten waren und die Ausweitung des Krieges einen erhöhten Bedarf an Arbeitskräften im Reich herbeiführte. Zwischen dem Reich und Polen gab es schon vor 1939 Abkommen über polnische "Gastarbeiter"...

    Du siehst nicht den wesentlichen Zug des Nationalsozialismus: Alles oder Nichts, entweder Endsieg oder Untergang!!! Von daher bestand für die Nazis überhaupt keine Veranlassung, über pragmatische "Zwischenlösungen" nachzudenken...

  10. #280
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Zu den polnischen Kriegsgefangenen: ihr Glück war, dass sie die ersten Eroberten waren und die Ausweitung des Krieges einen erhöhten Bedarf an Arbeitskräften im Reich herbeiführte. Zwischen dem Reich und Polen gab es schon vor 1939 Abkommen über polnische "Gastarbeiter"...

    Du siehst nicht den wesentlichen Zug des Nationalsozialismus: Alles oder Nichts, entweder Endsieg oder Untergang!!! Von daher bestand für die Nazis überhaupt keine Veranlassung, über pragmatische "Zwischenlösungen" nachzudenken...
    Ich schau das mit den Kriegsgefangenen nach, O.K.?

    edit: ich habs gefunden. Die UdSSR hatte weder die Haager Kriegsordnung noch den ersten Entwurf der Genfer Konvention von 1929 ratifiziert, und die war zu dem damaligen Zeitpunkt geltend. Also gab es für russische Kriegsgefangene garkeinen Status, im Vergleich zu Kriegsgefangenen anderer Länder. Und anscheinend machte das tatsaächlich einen Unterschied. Die russischen Kriegsgefangenen befanden sich in einem Rechtsvakuum, was von den Deutschen ausgiebig mißbraucht wurde.

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