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Abendland / Morgenland

Erstellt von Zurich, 08.06.2016, 10:20 Uhr · 148 Antworten · 5.332 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Jezersko

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist vielen Nicht-Intellektuellen das Handeln von Intellektuellen unerklärlich hehehehehehee
    Und...? - Was sagst Du Intellektueller als Außenstehender zum Thema Intelligenz?

  2. #142
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Und...? - Was sagst Du Intellektueller als Außenstehender zum Thema Intelligenz?
    Strafe und Segen zugleich. Allerdings kaum messbar oder definierbar. Das Thema ist an sich schon eine Herausforderung. Und sehr oft überschätzt.

  3. #143
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Scheinbar hast du vergessen, was deine Absicht mit dem Thread war. Du hast dich darüber ausgelassen, dass Leute, die von Abendland und Morgenland faseln, gleich als Nazi beschimpft werden.

    Mittlerweile sind wir an dem Punkt, wo es nur noch darum geht, dass man ruhig ein bisschen auf ethnische Reinheit abfahren darf. Meinetwegen ok. Ich kotz auch ab, dass immer mehr Bauern nach Split gekommen sind und mit ihnen die ganze Stadt immer mehr verblödete und nach rechts rückte. Im Vergleich dazu ist Sibenik toleranter und die Bildungswerte höher. Dafür verringert sich aber die Bevölkerung in Sibenik seit dem Krieg.

    Aber natürlich darf ich das nicht sagen, weil das Forum voll mit solchen Bauern ist oder Oberlehrern aus der Steiermark. Dennoch habe ich Recht, kann daran aber nichts ändern, weil die Zeit eben einfach vorbei ist. Die Stadt darf nicht kleiner werden, auch wenn man sich dafür von sehr viel Kultur und Identität verabschieden muss.

    Hier geht es allerdings um Begrifflichkeiten. UNd da ist es eine Sache, ob man für ethnische Reinheit ist oder ob man dafür ist und deswegen von Abendland und Morgenland faselt. Letztlich zeigt das sehr gut, aus welcher Geistesverfassung derjenige kommt. Genau, wie ich Vuko einordnen kann, wenn er von Dalmatinern als Serben spricht. Das sind eben Signalparolen, die nur aus einer bestimmten Richtung kommen und auch gut erkennbar sind am toten Winkel ihrer Argumentation. Du redest von der Schweiz, andere vom Abendland. Im Prinzip geht es um etwas, wovon wir uns im "Abendland" längst distanziert haben, nämlich und Religion. Aus Angst vor einer anderen Religion fällt man in der eigenen Zeit zurück, verbarrikadiert sich. Es ist immer von Angst die Rede und aus Angst wird schnell Hass. Man sieht es auch recht gut am Forum, wie gerade von sogenannten Islamkritikern unter der Gürtellinie geschrieben wird. Da hilft auch keine Beteuerung Demokrat zu sein und nicht rechts.

    Wenn jemand no borders brüllt, kommt man mit roten Khmer und bei Abendland eben mit Nazi. Kein Problem für mich. Aber in einem Forum voller rechter Spinner, ist dein Thread schon enorm witzig.
    Aber du schweifst jetzt in ein komplett anderes Thema rüber: Balkan.
    Die Probleme auf dem Balkan sind eine völlig andere Liga. Der Balkan ist nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sooo weit nach rechts gerückt, und somit das gesamte politische Spektrum, dass die Dortige Linke hier in Westeuropa rechts der Mitte wäre. Der Balkan hat bis heute ein immenses Nationalismusproblem! - Ich will hier gar nichts bestreiten. Und auch das mit den dummen Bauern, die sich in die Städte niederlassen und dort ihre rechts-konservative Ideologie bei den nächsten Wahlen wiedergeben, kenne ich all zu gut aus Banja Luka. Die wirklich urbanen, liberalen Leute findet man dort nur noch im Stadtzentrum, doch die Vorstadt, welche mit der Stadt zusammengewachsen ist, ist zum Teil, was die Mentalität betrifft, schlimmer als in manchen Dörfern. Das gleiche Bild in Belgrad oder anderen Städten Ex-Jugoslawiens.

    Aber darum geht es mir nicht. Die Westeuropäischen Nationen dulden zurzeit etwas, was auf dem Balkan noch in vielen Jahrzehnten immer noch undenkbar sein wird.





    Und ich will noch auf die von dir angedeutete "Rivalität" der Religionen resp. Kulturen eingehen. Ich bin mir zu 100000% dass diese ganze Abendland/Morgenland-Thematik viel, viel kleiner wären, wenn:

    * Jene Immigranten, die einwandern selber dies in ihren Heimatländern zulassen würden, was sie von ihrem Gastland fordern. - Und das ist, tut mir leid, bei weeeeiiiiiitem nicht der Fall. Ich kenne unzählige Balkaner, Türken, Araber,....etc. Die meisten "stolz" auf ihr Land, ihr Volk und ihre Religion bis-zum-geht-nicht-mehr!!! Ein grosser Teil von ihnen würde sowas in der Heimat nie und nimmer zulassen. Alles nach dem Motto: Hier bitteschön multikulti, aber in der Heimat soll nur eine Fahne wehen! Natürlich bekommt das der Schweizer, Franzose, Holländer... mit. Und fragt sich dementsprechend, was das soll. "Hier bei uns pochen sie auf Multikulti, aber die Heimat soll schön, brav monoton bleiben."

    * Es gibt unter den Immigranten Kreise, die eine Expansion ihrerseits entweder gut heissen, oder sogar anstreben. Sei es um die Nation, oder Religion. Alles nach dem Motto: Je mehr von uns, um so besser. - Wobei ich an dieser Stelle erwähnen muss, dass ich, als ich mich mit evolutionären Psychologie befasst hatte, gelernt habe, dass der Mensch 1.) ein Gruppierungs-Tier ist (aus diesem Grund schubladisieren sich viele Menschen gerne in eine Gruppe: Nation, Religion, Fanlager,..etc..) und 2.) jede Gruppe (auch Minderheiten) Expansionsgelüste hat. - Das tönt jetzt alles wissenschaftlich und verständlich, aber es bedeutet auch, dass die Einheimischen resp. jene Gruppierung der Mehrheit, dies nonverbal als Kampfansage interpretieren kann. Die Botschaft, die dabei ankommt ist: "Die wollen mehr werden, wir werden automatisch dadurch weniger (prozentual)." - Dies sind urmenschliche Instinkte aus sozial-psychologischer Sicht. Nur weil du oder jemand anders diese Ängste und Bedenken nicht hat, heisst das noch lange nicht, dass es inexistent ist. Und wenn man gerade diesen Menschen noch versucht das Maul zu stopfen, weil sie um die Entwicklung besorgt sind, wählen sie Rechtspopulisten, was heut zu tage auf einer bedenklicher Art und Weise in Europa passiert!

    * Das Konkurrenz-Denken wird noch zusätzlich beschleunigt, wenn man bedenkt, dass das Christentum und der Islam die einzigen beiden Religionen / Kulturen sind, die immense Expansionsbestrebungen auf der Welt praktizieren. Ergo erfolgt in vielen Köpfen bei diesen Immigrationsströmen bei vielen einheimischen Menschen nur noch eins im Kopf: "Der Hauptrivale breitet sich hier aus bei uns.", und wenn zu diesem Strömen noch andere Phänomene kommen, wie Anwerbungen (Missionierungen auf der Strasse), höhere Geburtenraten,...etc... und das noch in den Medien publiziert wird, beschleunigt dies das ganze und vergiftet die Atmosphäre noch zusätzlich. Darum sind Trump, Le Pen, Orban und Co. stark im Aufmarsch im sogenannten "Abendland".

    - Beim letzten Punkt können die Immigranten nichts dafür. Aber für die ersten beiden Punkte tragen sie ganz klar Mitschuld! Deswegen wird die Abendland/Morgenland-Thematik nicht nachlassen.

  4. #144
    Avatar von Jovan

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Da kommt "Regel Nr. 5" ins Spiel, wo ich in der Politik gelernt habe: Kaum jemand, der im politischen Spektrum rechts- oder links-aussen steht, wird das jemals zugeben. Alle versuchen sich mit der Mitte zu schmücken.

    Das mit dem Vorwurf gegen dich, bezüglich Linksextremismus beruht auf der Tatsache, dass du jemanden aus der politischen Mitte in die Gegenecke stellst, weil dieser bezüglich einem Streitpunkt nicht deiner Meinung ist. - Und bis jetzt kannte ich das eben nur von Leuten die politische Extrempositionen einnehmen. Und du hast mich in die braune Ecke gestellt und mich quasi als "Beschützer" der Rechtspopulisten dargestellt, nur weil ich das mit der absoluten Völkervermischung und Multikulti etwas kritisch betrachte und Verständnis für Leute zeige, die damit Bedenken und Ängste haben. Und ich kann dir eins versichern: Weit nicht jeder, der nicht auf Multikulti pocht, ist ein Rechtspopulist!!! Alles hat seine Vor- und Nachteile und die Welt ist nicht schwarz oder weiss.

    Ein gesunder Ausländeranteil hat keinem Land geschadet, aber ich begrüsse es nicht, dass sich Staaten in eine Richtung entwickeln, dass das einheimische Volk, dessen Vorfahren das Land aufgebaut haben, und die Kultur des Volkes dort verwurzelten, eines Tages (vielleicht noch in diesem Jahrhundert) zum ersten Mal in ihrer Volksgeschichte nicht mehr die Mehrheit im eigenen Land bilden werden. - Dieser Gedanke macht vielen Einheimischen Angst (egal in welchem europäischen Land). Und all diese Leute als Rechtpopulisten zu betiteln finde ich einfach falsch! Denn das heisst nichts, anderes, als dass du ihre Meinung und ihre Wertvorstellung nicht duldest und es als nichtig und wertlos erklärst. Und auch das ist etwas, was mich bei Leuten, die von den "Pol-Parteien" kommen, extrem stört.
    Was wäre es dann sonst, wenn nicht "Beschützer"? Ich meine im Eingangspost wird ja schon die Kulturelle Überlegenheit hervorgehoben und natürlich ausser acht gelassen, dass sehr viele Aspekte einfach weggestrichen werden - ohne das Morgenland, würde es heute gar keine europäische Zivilisation existieren und man würde immer noch in Lehmhütten hausen und sich von Stamm zu Stamm bekämpfen. Schon alleine der zweite Absatz ist ja mal in meinen Augen sowas von lächerlich, wie soll jemals ein Ausländeranteil der einheimischen überwiegen? Es sind solch szenarien die gar nicht möglich wären, oder eben nur mit Waffengewalt. Nirgends, aber auch wirklich nirgends haben Immigranten, die friedlich eingewandert sind irgendwann mal die Mehrheit gestellt und sowas wird auch niemals Passieren. Einerseits ist es Soziologisch unmöglich, da es immer Berrühgungspunkte gibt, andererseits kann sowas auch nicht durch eine demographische veränderung erreicht werden. Somit ist Islamisierung und der rest einfach nur populistisches Geschwätz um den Leuten Angst zu machen.

    Gut, natürlich wird es früher oder später zu einer Verschmelzung kommen, wahrscheinlich ist es das worauf du hinaus willst, aber solch eine Entwicklung hat noch keinen geschadet, eher das gegenteil, siehe Amerika. Ausserdem entwickeln sich Völker nun mal weiter - wäre ja nicht so, dass die heutigen Deutschen immer noch alle rein Germanen sind.

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Gott... Solche Aussagen, habe ich mehr als genug mal gehört und zwar immer als Rechtfertigung!


    Schau... Ich bin auch gegen Faschismus. Faschismus und extremer Nationalismus hat nur Unheil in Europa gebracht. Allenvoran auf dem Balkan. Man denke da nur an die 90ern. Und auch heute ist der Balkan in vielerlei Köpfen der dortigen Menschen mit der "braunen Sosse" übersäht! - Aber ich will jetzt nicht über das Fascho-Problem auf dem Balkan reden, sonst rege ich mich nur noch auf.

    Was du hier aber machst, ist nicht nur gegen Faschismus zu pochen (was ja auch legitim ist), sondern, ich hab das Gefühl, du bekämpfst alles Nationale wo es nur geht, und so was kenne ich, tut mir leid, nur von Leuten, die sehr, sehr links stehen.


    Wenn jemand auf Fragen wie: "Ist dir deine Heimatland wichtig? Dein Volk? Deine Kultur und Religion? Volksidentität im allgemeinen?", mit Ja beantwortet, siehst du nur braun! Und zwar nichts anderes als braun siehst du.
    Und das mein Freund ist das gleiche, wie wenn jemand jeglichen linken Gedanken sofort mit Kommunismus gleichsetzt. Schau dir die Reaktionen der Rechtspopulisten in den USA als Obama die Obama-Care einführte. Alle Schrien sofort: Kommunist,...etc..
    was soll man dann sonst sehen? Wo leben wir den heute, doch nicht anfang des 20. Jhrdt.

    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Niemand hat bisher Ujos und Cetniks so miteinander vereint, wie ich, zumindest die komplexbeladenen
    bild dir nichts ein, ich kann das toppen.

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Aber du schweifst jetzt in ein komplett anderes Thema rüber: Balkan.
    Die Probleme auf dem Balkan sind eine völlig andere Liga. Der Balkan ist nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sooo weit nach rechts gerückt, und somit das gesamte politische Spektrum, dass die Dortige Linke hier in Westeuropa rechts der Mitte wäre. Der Balkan hat bis heute ein immenses Nationalismusproblem!
    gut und woran liegt das jezt? Wo wurde der völkische Nationalismus erfunden und wird bis heute teilweise noch Bewahrt?

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Mir ist vermehrt aufgefallen, dass Politiker, welche die Wörter "Abendland" & "Morgenland" bzw. "Okzident" & "Orient" überhaupt in den Mund nehmen, sehr schnell als Rassisten und Faschisten abgestempelt werden und Islamophob sowieso.
    Es mag vielleicht sein, dass Politiker aus dem rechten Lager die Wörter ab und zu benutzen, aber mein Gott... Die Thematik zwischen Abendland & Morgenland ist Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende alt. Man kann jetzt die Wörter nicht zu Schimpfwörtern degradieren oder gleichsetzten mit einem "Heil Hitler" oder was weiss ich was. Ich hab mal in der Schweiz eine Polit-Sendung verfolgt um die Flüchtlings- und Immigrations-Debatte (war letztes Jahr). Und da ist einem Linken Politiker fast die Sicherung durchgebrannt, unmittelbar danach, als ein rechts-bürgerlicher Politiker das Wort "Abendland" erwähnte. Und auch heute sehe ich in der Politik Überreaktionen aus dem links-grünen Lager auf diese Wörter.

    Ich persönlich verstehe das nicht. Es geht ja primär nicht um Glaubens-Unterschiede zwischen Christentum und Islam. Aber zwischen der arabischen Welt (ich will jetzt das böse Wort "Morgenland" meiden) und Europa gibt es kulturell gesehen fundamentale Unterschiede, die zum Teil unterschiedlicher nicht sein konnten. Weltanschauen, Einstellungen, Mentalitäten,...etc..: 2 Unterschiedliche Welten! Viele Konflikte, Probleme aber auch unzählige Philosophen, von Platon bis Kant, prägten über viele, viele Jahrhunderte die kulturelle Entwicklung auf diesem Kontinent und machten die europäische Zivilisation zu dem was sie heute ist. Andere Zivilisationen der Welt sind nicht durch diese Entwicklung gegangen. Und jetzt so tun als ob alle Menschen gleich wären (ein typisch sozialistischer Gedanke) und es gäbe keine Unterschiede und jeder, der das sagt ist ein Nazi,...etc... - Sorry, aber für solch radikale, ideologisierte Haltungen habe ich kein Gehör!
    und da haben wir es nochmal. Weisst, ohne ohne das Morgenland gäbe es das moderne Abendland gar nicht. Das Problem ist, dass die Entwicklung nicht von alleine in Europa stattfand, sondern von Außen gefördert wurde. So waren es nämlich die Perser die schon den Griechen voraus Philosophen hervorbrachten, von Architektonischen Meisterwerken ganz zu schweigen. Deine Zahlen sind Arabisch, die Ur-schrift des Lateinischen entstammt aus dem Phönizischen, ja selbst der Staat selbst war als erster nun mal in diesen unterentwickelten Morgenland entstanden, während man in Europa in irgendwelche Grubenhäusern lebte und nicht mal wusste was eine Kanalisation ist, ganz zu schweigen von dem Mittelalter.

    Das Problem hierbei ist, dass solche Politiker sowas gerne mal weglassen und bewusst solche desinformationen verbreiten einfach nur um Angst zu schüren - was soll es den sonst sein, ausser der "Populismus"?

  5. #145
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Mr. T Beitrag anzeigen
    Was wäre es dann sonst, wenn nicht "Beschützer"? Ich meine im Eingangspost wird ja schon die Kulturelle Überlegenheit hervorgehoben und natürlich ausser acht gelassen, dass sehr viele Aspekte einfach weggestrichen werden - ohne das Morgenland, würde es heute gar keine europäische Zivilisation existieren und man würde immer noch in Lehmhütten hausen und sich von Stamm zu Stamm bekämpfen. Schon alleine der zweite Absatz ist ja mal in meinen Augen sowas von lächerlich, wie soll jemals ein Ausländeranteil der einheimischen überwiegen? Es sind solch szenarien die gar nicht möglich wären, oder eben nur mit Waffengewalt. Nirgends, aber auch wirklich nirgends haben Immigranten, die friedlich eingewandert sind irgendwann mal die Mehrheit gestellt und sowas wird auch niemals Passieren. Einerseits ist es Soziologisch unmöglich, da es immer Berrühgungspunkte gibt, andererseits kann sowas auch nicht durch eine demographische veränderung erreicht werden. Somit ist Islamisierung und der rest einfach nur populistisches Geschwätz um den Leuten Angst zu machen.

    Gut, natürlich wird es früher oder später zu einer Verschmelzung kommen, wahrscheinlich ist es das worauf du hinaus willst, aber solch eine Entwicklung hat noch keinen geschadet, eher das gegenteil, siehe Amerika. Ausserdem entwickeln sich Völker nun mal weiter - wäre ja nicht so, dass die heutigen Deutschen immer noch alle rein Germanen sind.
    Ja, ich wollte eher auf deinen zweiten Absatz hinaus. Und irgendwo hier habe ich geschrieben über die Wahrnehmungsunterschiede über eine Nation/Volk zwischen der neuen Welt (Amerika N&S/Australien) und der alten Welt (Euroasien). Ich kenne unzählige Leute, die halten nichts von Mischnatioen wie Amerikaner, Kanadier, Australier, Brasilianer,...etc... Vor allem in Europa ist der Nationale Gedanke über Volk und Land noch immer sehr stark traditionalistisch. Alleine die Tatsache, dass es in Schottland, Baskenland, Südtirol, Katalanien,...etc... Abspaltungsgelüste gibt, zeigt doch, wie sehr das ethnische Verstädnis in den Köpfen der Europäer noch vorhanden ist. Man kann die Europäer nicht mit den Nationen der neuen Welt vergleichen.

    Deshalb gilt vielerorts in Europa: Man duldet zwar einen gewissen Anteil an Ausländern, speziell jenen Ausländern, dessen Kultur sehr der einheimischen sehr fern ist, aber man will sich zu einer völlig-durchgemischten Mischnation entwickeln, wie dies in der Neuen Welt der Fall ist. Bei mir im Institut arbeiten sehr viele Osteuropäer, und dort ist der ethnische Gedanke, was eine Nation ist, noch viel, viel ausgeprägter. Vor allem bei Polen, Ukrainern, Tschechen und Slowaken. Aber auch bei Ungarn.



    Zitat Zitat von Mr. T Beitrag anzeigen
    und da haben wir es nochmal. Weisst, ohne ohne das Morgenland gäbe es das moderne Abendland gar nicht. Das Problem ist, dass die Entwicklung nicht von alleine in Europa stattfand, sondern von Außen gefördert wurde. So waren es nämlich die Perser die schon den Griechen voraus Philosophen hervorbrachten, von Architektonischen Meisterwerken ganz zu schweigen. Deine Zahlen sind Arabisch, die Ur-schrift des Lateinischen entstammt aus dem Phönizischen, ja selbst der Staat selbst war als erster nun mal in diesen unterentwickelten Morgenland entstanden, während man in Europa in irgendwelche Grubenhäusern lebte und nicht mal wusste was eine Kanalisation ist, ganz zu schweigen von dem Mittelalter.
    Auch über das habe ich hier geschrieben. Ich zitiere mich wieder:
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ja, aber das war alles, als die Naturwissenschaften und auch die gesellschaftlichen Entwicklungen noch in der """Steinzeit""" waren. Die westliche Welt, sprich Abendland, fing sich erst seit der Renaissance sprunghaftartig zu entwickeln und anschliessend kam das industrielle Zeitalter.
    In dieser Zeit machten sich zig europäische Naturwissenschaftler in der Geschichte einen Namen (von Newton über Galileo bis Einstein), ebenso viele Philosophen, die die Gesellschaft und die Mentalität der Menschen in ihren Grundsätzen prägten und veränderten. Man denke da an Kant, Nietzsche, Engels,...etc....etc..
    Was ich sagen will: Das, was Europa heute ist, hat sich erst in den letzten 300 Jahren entwickelt!

  6. #146
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    Abendland-Morgenland man könnte auch Regenland-Sonnenland oder Miese Laune Land-Gute laune Land sagen....Ich bin ein Tag typ, also Morgenland...

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