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Umfrageergebnis anzeigen: Soll es in der Schweiz ein Minarett-Verbot geben?

Teilnehmer
234. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • NEIN! TOTALE Religionsfreiheit für alle! OHNE WENN UND ABER!!!

    111 47,44%
  • Nein, aber unter gewissen Bedingungen und Kompromissen.

    51 21,79%
  • JA! Das Verbot muss her!!! Die Schweiz ist ein abendländisches Land!

    72 30,77%
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Ergebnis 1.241 bis 1.250 von 1531

Abstimmung (Anti-Minarett in der Schweiz) JA oder NEIN

Erstellt von Zurich, 13.11.2009, 20:54 Uhr · 1.530 Antworten · 74.027 Aufrufe

  1. #1241
    Avatar von Ravna_Posavina

    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    7.028
    Zitat Zitat von Predator Beitrag anzeigen
    Ja, es sind Machtsymbole, bzw bayonette. xD
    Achja stimmt wir sollten ja alle Angst vor den Muslimen haben

  2. #1242
    Emir
    Weltweit wurde das Abstimmungsergebnis in der Schweiz zur Kenntnis genommen. Die Schweiz handle sich damit weitere Probleme ein, vermuten die Medien. Kritisiert wurde es von Seiten der EU.

    Oslobodjenje, eine Wochenzeitung für alle Volksgruppen in Bosnien und Herzegowina, unterstreicht, die Aussage der Schweizer Antrirassismus-Kommission, dass das Minarettverbot in der Schweiz "Hass hervorrufe". Die Zeitung hält fest, dass die meisten Muslime in der Schweiz Kriegsflüchtlinge aus Bosnien seien.
    Obwohl es sich bei den rund 200'000 Kosovaren in der Schweiz meist nicht um strenggläubige Muslime handle, fühlten sich diese betroffen vom Votum der Schweizer Stimmbürger, sagte der kosovarische Botschafter Naim Malaj. "Das ist ein bedauerlicher Entscheid", der eine "schlechte Botschaft" vermittle, sagte Malaj.
    Reaktionen aus der arabischen Welt

    "Nein zu Minaretten - ein Schock für die Muslime in der Schweiz", schreibt die Site Islam online. Konfusion und Überraschung herrsche bei den Schweizer Muslimen vor.
    Die Site zitiert Hicham Abou Maizer, den Präsidenten der Vereinigung der Muslimischen Organisationen in der Schweiz: "Wir wollen nicht, dass Schweizer Fahnen verbrannt werden oder dass man den Interessen der Schweiz im Ausland schadet, denn solche Aktionen sind weder nützlich noch gut, aber wir appellieren an die Vernuft und verlangen, dass die rassistischen Intitianten beobachtet werden."
    "Katastrophal"

    Die libanesische Zeitung Annahar schreibt, dass es eine "grosse Überraschung" sei, dass die Inititiative so viel Zustimmung erhalten habe. Diese Abstimmung setze die Schweiz an einen der vorderen Plätze in Sachen Konfrontation mit dem Islam in Europa.
    Die Zeitung zitiert auch Tariq Ramadan, einen in Genf lebenden Muslim, der das Abstimmungsresultat als "katastrophal" bezeichnet. Die Schweizer hätten ihre wahren Ängste ausgedrückt und die tiefgreifende Problematik der Anwesenheit des Islams in der Schweiz aufgezeigt.
    "Demütigung"

    Der ägyptische Mufti betrachtet das Abstimmungsergebnis in der Zeitung Emirats aujourdhui als "Demütigung". Dieses Zitat wurde von mehreren arabischen Medien aufgegriffen, da es von den arabischen Agenturen verbreitet wurde.
    Der Urnengang wurde allerdings in den arabischen Medien nur beschrieben, nicht gross kommentiert. Zur Zeit ist das islamische Opferfest in Gang.
    Reaktion aus dem bevölkerungsreichsten islamischen Staat

    Die wichtigste muslimische Organisation in Indonesien verurteilte den Entscheid als Ausdruck von Hass und Intoleranz gegen den Islam.
    "Es ist ein Zeichen des Hasses der Schweizer auf die Muslime. Sie wollen keine Präsenz des Islams in ihrem Land. Diese Ablehnung macht sie intolerant", sagte der Chef von Nahdlatul Ulama (NU), Maskuri Abdillah.
    "Wut-und Frust-Votum"

    Als "Wut- und Frust-Votum", eine "Katastrophe" für die Schweiz wird das Ja zum Minarett-Verbot in der Schweiz in der deutschsprachigen internationalen Presse kommentiert. Letztlich gelangen die Kommentatoren zum Schluss, dass sich die Schweiz damit neue Probleme eingehandelt hat.
    Das Verbot werde folgenschwere Auswirkungen haben und die "Schweiz international vor grosse Probleme stellen", heisst es im Kommentar des Spiegel. Darunter leiden würden sowohl die Wirtschaft und die Banken, aber wohl auch der Tourismus. Und zudem "wird es die Schweiz für muslimische Länder auch in ihrer Glaubwürdigkeit als Vermittlerin beschädigen".
    Die Partei hinter alldem

    Der Zürcher Korrespondent der britischen Financal Times schreibt, die Abstimmung in der Schweiz werde "möglicherweise zu einer Gegenreaktion in der muslimischen Welt führen. Der gefühlsbeladene Urnengang, angeheizt durch eine umstrittene Plakatkampagne, die Minarette wie Geschosse zeigte, erzielte eine unerwartet hohe Stimmbeteiligung".
    Kommentiert wird die Partei, die hinter der Initiative stand:"Die Partei, die seit 15 Jahren stetig gewachsen ist und die Politik durch scharfen Populismus dominiert, hat die Islamisierung der Schweizer Gesellschaft heraufbeschworen, zusammen mit Ausländerkriminalität und Sozialmissbrauch."
    Auch die New York Times sieht die Gefahr einer Gegenreaktion. "Der Ausgang der Abstimmung ist eine Überraschung in einem Land, das stolz darauf ist, Einwandernde zu integrieren und in dem ein Fünftel der Bevölkerung Ausländer sind."
    Ähnliche Ergebnisse in Frankreich?

    Die französische Tageszeitung La Croix schreibt am Montag zu der Abstimmung über Minarette in der Schweiz:
    "Man kann die Schweizer stigmatisieren, mit ihrem Willen, ihre Besonderheit und ihren Wohlstand zu schützen. Aber würde eine solche Abstimmung in anderen Ländern nicht ähnliche Ergebnisse bringen? In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit hoch ist, zieht man sich auf sich selbst zurück, der Fremde erscheint als Bedrohung. Eine Mischung aus Furcht und Unwissenheit erklärt das Ergebnis. Der Islam wird mit den Extremisten gleichgesetzt, die die internationalen Nachrichten bestimmen. Und es stimmt auch, dass die Gegenseitigkeit der Religionsfreiheit nicht gegeben ist. Solange islamische Länder wie Saudiarabien den Bau von Kirchen nicht erlauben und die Rechte der Christen nicht anerkennen, kann von Gegenseitigkeit keine Rede sein."
    Die Europäische Union kritisiert

    In der Europäischen Union (EU) ist heftige Kritik am Bauverbot für Minarette in der Schweiz geübt worden.
    "Ich glaube an die Freiheit. Und ich denke nicht, dass wir ein neues Europa ohne das Recht auf Meinungsäusserung bauen können", sagte die schwedische Justizministerin und derzeitige EU-Ratspräsident Beatrice Ask am Montag in Brüssel am Rand eines Treffens der EU-Justiz- und Innenminister.
    Ausdruck der Intoleranz

    Auch der französische Aussenminister Bernard Kouchner hat das Minarett-Verbot in der Schweiz scharf kritisiert. Beim Entscheid des Schweizer Stimmvolks handle es sich um einen "Ausdruck der Intoleranz", sagte Kouchner am Montag im Radiosender RTL.
    Er hoffe, dass die Schweiz "möglichst schnell" auf den Entscheid zurückkomme: "Wenn man keine Minarette bauen kann, heisst das, dass man eine Religion unterdrückt", sagte Kouchner. Er sei "etwas schockiert" über den Ausgang der eidgenössischen Abstimmung vom Sonntag.
    Vereinbar mit internationalem Recht?

    Die UNO will laut einem Sprecher prüfen, ob die Vorlage, über die abgestimmt wurde, mit den internationalen Recht zu vereinbaren ist.
    Das Votum der Schweizer Bevölkerung für ein Minarett-Bauverbot ist auch im Europarat auf massive Kritik gestossen. Dieser Entscheid gebe Anlass zu "tiefer Besorgnis", erklärte der Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, Lluis Maria de Puig.
    Das Verbot von Minaretten sei nicht geeignet, das Übel des Fundamentalismus an den Wurzeln zu packen. Die Massnahme stehe auch im Widerspruch zu den Werten, für die der Europarat eintrete - etwa Toleranz gegenüber Religionen, hiess es in einer Mitteilung de Puigs.
    Eveline Kobler, swissinfo.ch und Agenturen


    Die internationale Presse erklärt das Abstimmungsergebnis mit Angst und Unwissnheit - swissinfo

  3. #1243
    Hersek
    Zitat Zitat von Ravna_Posavina Beitrag anzeigen
    Achja stimmt wir sollten ja alle Angst vor den Muslimen haben
    Also ich hab angst, nach Amsterdam wo ein muslimischer Bürgermeister das sagen hat, fahr ich bestimmt nicht.

  4. #1244
    Vukovarac
    Die ganzen Reaktionen der Anti-Minarett-Gegner hat (wie ich finde) eine klare Botschaft:
    "ihr werdet schon sehen was ihr davon habt uns nicht zu "akzeptieren"....

  5. #1245

  6. #1246
    Mariposa
    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    Die ganzen Reaktionen der Anti-Minarett-Gegner hat (wie ich finde) eine klare Botschaft:
    "ihr werdet schon sehen was ihr davon habt uns nicht zu "akzeptieren"....
    ich sehe die reaktion eher an als: "Und was folgt jetzt noch?...)

  7. #1247
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Sena Beitrag anzeigen
    ich sehe die reaktion eher an als: "Und was folgt jetzt noch?...)
    Kann man auch sehen, stimme ich dir zu.
    Mich wundert es warum in Islamabad die Leute noch nicht auf den Strassen sind um Schweizer Fahnen zu verbrennen.
    Hoffe es bleibt dabei.

  8. #1248
    Kelebek
    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    Kann man auch sehen, stimme ich dir zu.
    Mich wundert es warum in Islamabad die Leute noch nicht auf den Strassen sind um Schweizer Fahnen zu verbrennen.
    Hoffe es bleibt dabei.
    Übertreibt es mal nicht, das kam soweit ich weiß nur wegen den Karikaturen vor. Und warum man in Palästina Israel und USA Fahnen verbrannt, kann man wohl verstehen

  9. #1249
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Irgendeine islamische Vereinigung sollte das anfechten, es ist nicht vereinbar mit dem Grundrecht auf Religionsfreiheit.

  10. #1250
    Avatar von Sinopeus

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    12.01.2009
    Beiträge
    5.456
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Irgendeine islamische Vereinigung sollte das anfechten, es ist nicht vereinbar mit dem Grundrecht auf Religionsfreiheit.
    Ich glaub auch nicht, dass die Sache durch ist.

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