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Umfrageergebnis anzeigen: Soll es in der Schweiz ein Minarett-Verbot geben?

Teilnehmer
234. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • NEIN! TOTALE Religionsfreiheit für alle! OHNE WENN UND ABER!!!

    111 47,44%
  • Nein, aber unter gewissen Bedingungen und Kompromissen.

    51 21,79%
  • JA! Das Verbot muss her!!! Die Schweiz ist ein abendländisches Land!

    72 30,77%
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Ergebnis 1.441 bis 1.450 von 1531

Abstimmung (Anti-Minarett in der Schweiz) JA oder NEIN

Erstellt von Zurich, 13.11.2009, 20:54 Uhr · 1.530 Antworten · 74.216 Aufrufe

  1. #1441
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von Maha Beitrag anzeigen
    Ich wäre dafür, wenn es auch ein Kirchturmverbot/Synagogenturmverbot geben würde!!! Entweder Alle Gottestürme verbieten oder erlauben!!!
    Und alle die mit Ja antworten, aber Christen oder einer nicht-islamischen Religion angehören finde ich rassistisch!!!
    Können die Christen ohne Kirchturm nicht beten??

    PS: Ja ok wenn jemandem das 5 malige Betensgerufe stört, dann lässt sich ein Kompromiss machen (nur von 12-22 Uhr oda so) aber wer gegen Minarette ist, der sollte auch gegen Kirchtürme sein!!!

    Könnt ih mir erklären warum ihr für so ein Verbot seid??

    Ich kann dir gerne meine persönliche Meinung dazu erklären.

    1. Weil Europa kein
    Dar el-Islam
    (Dar al-Islam)

    „Haus des Islams“, also Herrschaftgebiet von Muslimen, in dem Nicht-
    Muslime in der Minderheit sind, oder in dem es keine Muslime gibt oder

    diese nicht mal geduldet werden.

    Beispiele für das „Dar al-Islam“ sind jene
    islamischen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist und die Zugehörigkeit
    zu anderen Religionen oder zu keiner Religion für die einheimische
    Bevölkerung unter Strafe steht
    (z.B. Malediven, Saudi-Arabien). In diesen
    Staaten kommt die praktische Anwendung der sprichwörtlichen Toleranz

    und Friedfertigkeit des Islams besonders gut zur Geltung.

    Daher haben Muslime nicht das REcht in Europa die Abschaffung der Kirchtürme oder Synagogen zu fordern.

    2) Eine

    Moschee
    ist kein Gotteshaus oder Tempel im Sinne anderer Religionen, sondern
    ein Gemeindehaus, vielfach auch eine „islamische Stadt“ im Kleinen und,
    zumindest außerhalb der islamischen Welt, ein Ort zur Etablierung einer
    abgeschotteten Parallel-Gesellschaft, in dem u.a. handfeste Politik gemacht
    wird.
    In Moscheen sind häufig Koranschulen untergebracht, aber auch Reisebüros,
    Lebensmittelgeschäfte. etc., in denen alles Lebensnotwendige zum Verkauf
    angeboten wird. Dies hat mit Religion im Sinne von Artikel 4 GG beim
    besten Willen nichts zu tun.
    In Deutschland werden Moscheen, die mit finanzieller Unterstützung und
    im Auftrag des türkischen Amtes für religiöse Angelegenheiten DITIB errichtet
    werden, gern „fatih“-Moschee genannt (FATIH = Eroberer). Diese
    Namensgebung gibt einen deutlichen Hinweis auf die Zielsetzung solcher
    Moscheebauten.

  2. #1442
    Baader
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen

    In Moscheen sind häufig Koranschulen untergebracht, aber auch Reisebüros,
    Lebensmittelgeschäfte. etc., in denen alles Lebensnotwendige zum Verkauf
    angeboten wird.

    Ahahahahahahahahaha so ein Scheiss...

    Poste mal Beweise für diesen Scheiss, los!

    Opfer.

  3. #1443
    Avatar von Bosna1

    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    222
    natürlisch solln Moscheen gebaut werden !
    das zu verbiten wer jah kagge

  4. #1444
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Ich kann dir gerne meine persönliche Meinung dazu erklären.

    1. Weil Europa kein
    Dar el-Islam
    (Dar al-Islam)

    „Haus des Islams“, also Herrschaftgebiet von Muslimen, in dem Nicht-
    Muslime in der Minderheit sind, oder in dem es keine Muslime gibt oder

    diese nicht mal geduldet werden.

    Beispiele für das „Dar al-Islam“ sind jene
    islamischen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist und die Zugehörigkeit
    zu anderen Religionen oder zu keiner Religion für die einheimische
    Bevölkerung unter Strafe steht
    (z.B. Malediven, Saudi-Arabien). In diesen
    Staaten kommt die praktische Anwendung der sprichwörtlichen Toleranz

    und Friedfertigkeit des Islams besonders gut zur Geltung.

    Daher haben Muslime nicht das REcht in Europa die Abschaffung der Kirchtürme oder Synagogen zu fordern.


    2) Eine

    Moschee
    ist kein Gotteshaus oder Tempel im Sinne anderer Religionen, sondern
    ein Gemeindehaus, vielfach auch eine „islamische Stadt“ im Kleinen und,
    zumindest außerhalb der islamischen Welt, ein Ort zur Etablierung einer
    abgeschotteten Parallel-Gesellschaft, in dem u.a. handfeste Politik gemacht
    wird.
    In Moscheen sind häufig Koranschulen untergebracht, aber auch Reisebüros,
    Lebensmittelgeschäfte. etc., in denen alles Lebensnotwendige zum Verkauf
    angeboten wird. Dies hat mit Religion im Sinne von Artikel 4 GG beim
    besten Willen nichts zu tun.
    In Deutschland werden Moscheen, die mit finanzieller Unterstützung und
    im Auftrag des türkischen Amtes für religiöse Angelegenheiten DITIB errichtet
    werden, gern „fatih“-Moschee genannt (FATIH = Eroberer). Diese
    Namensgebung gibt einen deutlichen Hinweis auf die Zielsetzung solcher
    Moscheebauten.
    Argumentativ ist das also so eine Art religiöser Sippenhaft. Nur ist diese Argumentation relativ gefährlich, den die gleiche Art Identifikation ist auch von außen möglich- die Staaten der westlichen Welt zeigen ihr demokratisches Gesicht oft genug eher innen- als außenpolitisch.

  5. #1445
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von Bosna1 Beitrag anzeigen
    natürlisch solln Moscheen gebaut werden !
    das zu verbiten wer jah kagge
    Man sollte jeden SVP-Arsch zwingen, den o.g. Satz 100mal zu schreiben -
    natürlich in Bosna's Originalrechtschreibung

  6. #1446

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328
    Muslime scheitern mit Klage gegen Minarett-Verbot

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Klage muslimischer Gruppen gegen das Minarett-Verbot in der Schweiz abgelehnt. Sie seien nicht selbst betroffen.

    Mehrere Muslime sind mit ihren Beschwerden gegen das Schweizer Bauverbot für Minarette vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Eine kleine Kammer des Gerichts aus sieben Richtern erklärte die Anträge für nicht zulässig.

    Die Beschwerdeführer – ein ehemaliger Sprecher der Genfer Moschee, drei muslimische Vereinigungen und eine Stiftung – seien von dem Bauverbot nicht direkt betroffen, begründete das Straßburger Gericht seine Entscheidung. Damit gebe es keine Grundlage für eine Prüfung ihrer Beschwerden.

    Volksabstimmung für Bauverbot

    Die Schweizer hatten bei einer Volksabstimmung im November 2009 für ein Bauverbot für Moscheen mit Gebetstürmen gestimmt. Daraufhin wurde die Verfassung geändert. Deren Artikel 72, Absatz 3 lautet nun: „Der Bau von Minaretten ist verboten“.

    Dagegen reichten die Liga der Muslime in der Schweiz, eine Stiftung sowie zwei muslimische Kulturvereine in Genf und Neuchâtel Beschwerden beim Gerichtshof für Menschenrechte ein. Sie machten Verstöße gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot geltend.

    Beschwerden nur von Opfern

    Die kleine Kammer des Straßburger Gerichts wies darauf hin, dass laut Menschenrechtskonventionen nur Beschwerden von Opfern eines Grundrechtsverstoßes angenommen werden können. Dies sei in den vorliegenden Fällen aber nicht gegeben.

    Die Beschwerdeführer seien auch nicht als potenzielle Opfer anzusehen, weil keiner von ihnen geltend gemacht habe, in nächster Zeit den Bau einer Moschee oder eines Minaretts zu planen. Die Entscheidung ist rechtkräftig. Derzeit sind vor dem Straßburger Gerichtshof noch drei ähnliche Beschwerden gegen die Schweiz anhängig.

    Schweiz: Muslime scheitern mit Klage gegen Minarett-Verbot - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE

    ----------------------------------------------------------

    und tschüss....

  7. #1447
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    16.274
    Einen Volksentscheid muss man akzeptieren, denn so funktioniert die direkte Demokratie.

  8. #1448

    Registriert seit
    25.06.2011
    Beiträge
    995
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Einen Volksentscheid muss man akzeptieren, denn so funktioniert die direkte Demokratie.
    Und wems nicht gefällt geht dahin wo er hergekommen ist.

  9. #1449
    Avatar von muhhi

    Registriert seit
    12.11.2010
    Beiträge
    1.508
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Einen Volksentscheid muss man akzeptieren, denn so funktioniert die direkte Demokratie.
    Dann sollen sie es akteptieren, wenn 2050 die Volkssprache Albanisch wird.
    Volksentscheid schön und gut, aber sowas gehört nicht debatiert, es sollte eine selbstverständlichkeit sein, dass Glaubensgemeinschaften ihren Glauben ausleben dürfen.

    In Mezdonien würdest du es doch auch nicht begrüßen, wenn den Albanern etwas verweigert wird (zb. Minarette, wobei ich nicht weiß welche Religion die dort lebenden Albaner haben).

    Genauso als würden in Bosnien die katholischen Kirchtürme verboten werden, wobei ich dass nicht willkommen heißen würde. Bei der Feidsehlichkeit untereinander könnt ich es mir sogar vorstellen, dass sich genug muslimische und ortodoxe Bosnier finden würden.

  10. #1450
    chimpovic
    So ist es nun mal.
    Die Schweizer mögen unsere Minarette nicht, dagegen können wir jetzt nichts tun.
    Auch wenn mir die ganze Sache ein wenig stinkt.


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