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Amerikanische Politik: Lügen und Morde für Profite

Erstellt von lupo-de-mare, 01.08.2004, 13:27 Uhr · 3 Antworten · 1.036 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
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    Amerikanische Politik: Lügen und Morde für Profite

    Heute um 19:30 Uhr Weltspiegel in der ARD

    Eine Dokumentation, wie die Amerikaner ihre Kriege mittels Lügen inzenieren. Und genauso war es auf dem Balkan.

    Opposition gegen Bush
    ''Ich schäme mich für diese Regierung''

    Von Patricia Schlesinger, ARD-Korrespondentin, Washington



    US-Soldat auf Patrouille




    Wir beginnen die Reise in Ashville, einer Kleinstadt im Bundesstaat North Carolina. Im Herbst kommen viele Touristen hierher, jetzt, im Sommer, ist es noch ruhig. Fast. Auf einer Kreuzung mitten in der Stadt hören wir Gehupe und lautes Rufen. Jeden Dienstag kommen hier Menschen zusammen, um gegen das Vorgehen der Amerikaner im Irak zu demonstrieren. Alte und Junge, Veteranen, Büroangestellte, Rentner, Hausfrauen und Studenten.

    "Ich habe unschuldige Zivilisten erschossen", steht auf dem Plakat von Jimmy Massey, 32. Er war als Soldat in einer Spezialeinheit im Irak. Inzwischen ist er aus dem Militär ausgeschieden, hat den Dienst quittiert. "Am Anfang habe ich diesen Präsidenten unterstützt, ich fand es auch richtig, was er im Irak vorhatte", sagt er, "ich befolgte Befehle, ich führte nur aus, was der Präsident uns befohlen hatte."

    Nach langem Zögern spricht er über das Erlebnis, das sein Leben grundlegend veränderte. „Wir waren in Bagdad, und wir schossen auf ein Auto mit vier Zivilisten. 'Vielleicht haben sie Sprengstoff, möglicherweise droht ein Attentat', hatte man uns gesagt. Einer überlebte, verletzt. Er schleppte sich zu mir und fragte nur: ‚Warum haben Sie meinen Bruder erschossen, wir sind doch keine Terorristen, wir haben nichts gemacht.’ Das war der Auslöser, danach ging bei mir gar nichts mehr."






    US-Truppen nahe der sunnitischen Stadt Chaldijah im Herbst 2003




    Gläubige in Bagdad fordern Abzug der US-Truppen





    "Ich schäme mich für diese Regierung"
    In einem Altenheim am Rand von San Francisco trifft sich jeden Donnerstagvormittag eine Seniorengruppe in einem Apartment der Anlage. Es ist ein kleiner Kreis alter Menschen, aber mit jeder Woche werden es mehr. Das Durchschnittsalter ist 86 Jahre, die Älteste ist 96. Sie haben nur ein Ziel: George W. Bush loszuwerden, obwohl ihn die meisten von ihnen gewählt haben.

    „Senioren für den Frieden" nennen sie sich – sie wollen weder vergessen noch verzeihen, dass diese Regierung das Land unter falschen Voraussetzungen in den Krieg führte. „Junge Menschen sterben – umsonst! Weil ein paar Idioten im Weißen Haus nicht wissen, was sie da tun", sagt ein 88 jähriger Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg.

    „Ich schäme mich für diese Regierung", klagt eine 84 jährige. "Unser Präsident sagt, Gott ermächtige ihn, Krieg zu führen. Er meint, wie jeder Fundamentalist, dass er das Recht habe, die anderen, wer immer das ist, umzubringen."

    Am Nachmittag bringen die Altenheim-Bewohner ihre Ideen zu Papier. Stundenlang malen und bekleben sie Plakate. Sie bereiten sich auf ihre wöchentliche Demonstration vor. Das Altenheim als Keimzelle des Widerstands. So fühlen sie sich und darauf sind sie stolz.

    "Sie haben das Militär benutzt, um die Welt zu belügen"
    An der Westküste der USA, zwei Stunden außerhalb von Seattle, weit weg von der Welt, lebt John Oliveira, ein ehemaliger Leutnant der Marine. Er war im Afghanistan-Krieg und bis vor kurzem im Irak als Sprecher auf dem Flugzeugträger "Theodore Roosevelt". Er stand vor Fernsehkameras und hat den Zuschauern den Krieg erklärt.



    Der US-Präsident auf dem Flugzeugträger ''USS Abraham Lincoln''



    Präsident Bush mit einem Piloten am 1. Mai 2003





    Ziemlich überraschend für seine Kameraden und Vorgesetzten quittierte er den Dienst. "Ich hatte es einfach satt, der Welt Gründe für den Krieg im Irak zu erklären, an die ich selber nicht mehr glauben konnte." Musterhaft war seine Karriere bis dahin verlaufen. Er glaubte an das, was er sagte, sah gut aus in Uniform und war eloquent in jeder Situation.

    Nun nutzt er jede Gelegenheit, um zu erzählen, was er erlebt hat. Mal spricht er vor 12.000 Menschen, mal nur vor 50. Er arbeitet sein früheres Leben ab. Von der Regierung hat er sich innerlich abgewendet. "Ich fühle mich verraten, belogen und gedemütigt", sagt er. „Unsere zivile Regierung hat das Militär – uns! – benutzt, um die ganze Welt zu belügen. Und wir alle haben es geglaubt!"

    Die Fernseh-Reportage zum Thema können Sie am Sonntag, den 1. August, um 19.10 Uhr im "Weltspiegel" im Ersten sehen.

    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_BAB,00.html

  2. #2

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    in ya face wannabe

  3. #3
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    Vollidiot

  4. #4

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