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Ein anderer Erklärungsansatz für die aktuellen Geschehnisse in der Weltpolitik

Erstellt von Jimmyl, 10.12.2014, 23:47 Uhr · 22 Antworten · 1.538 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Wieso den Zionistische Verschwörung??

    Tönt doch eher nach einer US-Verschwörung..
    Klar, deswegen ja auch: "sondern auch mit der israelischen Lobby in den USA."

    Guten Morgen.
    Egal, dies ganze Verschwörungskacke ist fürs Klo.

  2. #12
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Was genau ist damit gemeint?
    Offensichtlich ist damit gemeint, dass man beim Nudeln kocken das Wasser salzen muss, weil die Nudeln sonst wässrig schmecken.

    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Das was immer damit gemeint ist: die "zionistische Weltverschwörung", also nichts Neues.

    themennaher Artikel dazu

    Der Nahe Osten implodiert


    "Islamischer Staat": Der Nahe Osten implodiert | ZEIT ONLINE
    Verschwörungen laufen per Definition im Geheimen ab. Die israelische Lobby hat aber sogar eine eigene Homepage.

    http://www.aipac.org/

    Von Verschwörung kann also keine Rede sein.

  3. #13
    Avatar von Elk873

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    ja....

  4. #14
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist damit gemeint, dass man beim Nudeln kocken das Wasser salzen muss, weil die Nudeln sonst wässrig schmecken.



    Verschwörungen laufen per Definition im Geheimen ab. Die israelische Lobby hat aber sogar eine eigene Homepage.

    http://www.aipac.org/

    Von Verschwörung kann also keine Rede sein.
    Also wie so oft keine Ahnung von nix aber irgendwas behaupten

  5. #15
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen

    Verschwörungen laufen per Definition im Geheimen ab. Die israelische Lobby hat aber sogar eine eigene Homepage.

    http://www.aipac.org/

    Von Verschwörung kann also keine Rede sein.
    Ja, siehste, das nennt man Transparenz! Und es geht anscheinend doch um Israel. Danke schön.

    qed

    Magste noch die Mossad Seite?


    Bitte schööön

    Achso und Verschwörungstheorien hab grad Hochkonjunktur. Man munkelt Schumi wäre Opfer der zionistischen Weltverschörung, so wie Diana oder so

  6. #16
    Avatar von Jimmyl

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Die USA waren auch schon vor Fracking einer der größten Öl-Produzenten. Durch Fracking steigen sie zwar jetzt zum größten auf, allerdings wird das weltpolitisch kaum große Konsequenzen haben. Zumal die Präsenz im Nahen Osten ja nicht nur mit dem Öl begründet ist, sondern auch mit der israelischen Lobby in den USA.
    Die neue Fracking-Ölförderungsmethode der USA hat weltpolitisch bereits grosse Konsequenzen mit sich gebracht,welche direkt oder indirekt durch die neue US-Politik verursacht wurde, z.B. in den arabischen Länder wie z.B. Irak, Syrien etc. die u.a. unter der Laissez-faire Politik des Truppenabzuges/Nichteingreifens (oder nur halbherzig wie in Syrien) leiden, weil dort nach jahrelanger US-Präsenz nun plötzlich Chaos ausbricht (Aufstieg der ISIS etc.).
    Und da Fracking ein hohes Risiko mit sich bringt und keineswegs nachhaltig ist (macht die Erde kaputt/vergiftet ev. das Grundwasser etc.), denke ich, dass der USA nicht nur daran interssiert ist, die Nr.1 Ölnation der Welt zu werden. Es gibt um viehmehr, eben um die Nr.1 Weltmacht zu bleiben, wie sie es seit ca. 50-60 Jahren sind. Inwiefern die israelische Lobby mitbestimmen kann, ob die USA nun ihre Geopolitik ändern wird (eben von der arabischen Welt in den Asien-Pazifischen-Raum verschieben), kann ich nicht genau beurteilen, denke aber, das es nicht entscheidend sein wird (die jüdischen Geldgeber sind meiner Meinung nach auch eher "Werkzeuge" für die Amerikaner)

    Und zu diejenigen User, die von irgendwelchen Verschwörungstheorien sprechen, tut mir leid, aber das ist harte Realpolitik, und wird seit eh und je betrieben seit es die Menschheit gibt, und sicher nicht nur von den USA...

  7. #17
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Jimmyl Beitrag anzeigen
    Die neue Fracking-Ölförderungsmethode der USA hat weltpolitisch bereits grosse Konsequenzen mit sich gebracht,welche direkt oder indirekt durch die neue US-Politik verursacht wurde, z.B. in den arabischen Länder wie z.B. Irak, Syrien etc. die u.a. unter der Laissez-faire Politik des Truppenabzuges/Nichteingreifens (oder nur halbherzig wie in Syrien) leiden, weil dort nach jahrelanger US-Präsenz nun plötzlich Chaos ausbricht (Aufstieg der ISIS etc.).
    Und da Fracking ein hohes Risiko mit sich bringt und keineswegs nachhaltig ist (macht die Erde kaputt/vergiftet ev. das Grundwasser etc.), denke ich, dass der USA nicht nur daran interssiert ist, die Nr.1 Ölnation der Welt zu werden. Es gibt um viehmehr, eben um die Nr.1 Weltmacht zu bleiben, wie sie es seit ca. 50-60 Jahren sind. Inwiefern die israelische Lobby mitbestimmen kann, ob die USA nun ihre Geopolitik ändern wird (eben von der arabischen Welt in den Asien-Pazifischen-Raum verschieben), kann ich nicht genau beurteilen, denke aber, das es nicht entscheidend sein wird (die jüdischen Geldgeber sind meiner Meinung nach auch eher "Werkzeuge" für die Amerikaner)

    Und zu diejenigen User, die von irgendwelchen Verschwörungstheorien sprechen, tut mir leid, aber das ist harte Realpolitik, und wird seit eh und je betrieben seit es die Menschheit gibt, und sicher nicht nur von den USA...
    Hier ist ein Bild der amerikanischen Ölproduktion



    Wie man sieht hatte sie ca. 1970 ihren Höchststand, durch Fracking ist man wieder in etwa auf dem Niveau von 1990 angelangt. Während dieser ganzen Zeit, wo die USA deutlich mehr Öl produziert haben als heute, hat man aber trotzdem kräftig im Nahen Osten mitgemischt. Das passt nicht ganz zu deiner Theorie oder? Es gibt viele Faktoren, weswegen sich die USA im Nahen Osten engagieren. Einer davon ist sicherlich das Öl. Dabei ist es egal, ob die USA nun Nettoexporteur ist oder nicht. Selbst wenn die USA keinen Tropfen Öl importieren müssten wäre diese Region für sie noch sehr interessant, weil die engsten Verbündeten der USA auf das Öl sehr wohl noch angewiesen sind (und, vielleicht noch wichtiger, deren Feinde ebenso). Außerdem macht die Ölindustrie in den USA nur einen kleinen Teil des BIP aus. Hohe Ölpreise sind für die Ölindustrie zwar gut, für alle anderen Wirtschaftsbereiche aber eine Belastung. Deswegen sind die USA wirtschaftlich an möglichst niedrigen Ölpreisen interessiert.

  8. #18
    Avatar von Jimmyl

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    Sagen wir es mal so: Die USA haben sich strategisch de facto bereits umorientiert , und zwar nach Asien ("Return-to-Asia-Strategy"), was die Obama-Regierung mehrmals offen betont und auch durch diverse Taten bestätigt hatte (Anti-Chinesische-Allianzen in Asien geschmiedet, an diversen Asien-Pazifischen-Konferenzen teilgenommen, Länder die Anti-USA waren, wie z.B. Myanmar besucht etc.). Diese Neu-Positionierung nach Asien sollte langfristig sein, und dient dazu den Aufstieg Chinas im Auge zu behalten und notfalls einzudämmen (Natürlich möglichst ohne kriegerische Auseinandersetzungen, aus militärischen aber auch aus historischen Gründen).
    Auch haben sie in den letzten Jahren (seit Obama an der Macht war) ihre Stützpunkte im nahen Osten nach und nach aufgegeben (Irak 2011, Afghanistan 2014), und haben vor Kurzem in Syrien nur widerwillig/halbherzig eingegriffen um die ISIS zu "stoppen". Viele asiatische Wissenschaftler (u.a. auch japanische!) sprechen sogar davon, das der ISIS-Aufstieg den USA so gar nicht in den Kram passt, und sie diesmal gezwungenermassen eingreifen müssen, um ihr altes Image als Weltpolizist aufrechtzuerhalten (Ironie des Schicksals).


    Dass die USA nun auch dank ihrer Fracking-Ölrevolution vor 1-2 Jahren aussenpolitisch nochmals in eine bessere Position befinden, bestärkt die USA nur noch darin, die Obama-Asien-Strategie hemmungsloser umzusetzen, weil sie immer weniger vom arabischen Öl abhängig sind. Das heisst aber nicht, das die USA nun grundsätzlich vom fremden Öl abgeneigt wären, nein, sie sind nun einfach nicht mehr bereit, für das schwarze Gold ihren Ar.... aufzureissen, wie sie es früher (unter Bush etc.) noch getan haben. Möglichst wenig Aufwand für viel Ertrag (laissez-faire) heisst nun die US-Devise im nahen Osten. Dieses neue Machtvakuum versuchen nun diversen Parteien zu füllen (Assad, ISIS, Katar, Türkei etc.), Krieg und Unruhen sind somit die logische Konsequenz.


    Nun zu den tiefen Ölpreisen: Neben der USA gibt es ein weiteres wichtiges Land, das hier seine Finger im Spiel hat: Saudi Arabien, der Anführer der OPEC-Staaten. Die Saudis wollen den Ölpreis massiv nach unten drücken, damit die zahlreichen neu-gegründeten Fracking-Unternehmen der USA nach und nach bankrott gehen, damit die OPEC-Staaten quasi wieder die alleinige Kontrolle über die Ölpreissetzung haben. Das ist einer der Gründe, weshalb Putin nur am Anfang aufgeschrien hatte, nun aber den tiefen Ölpreis nicht mehr als einen so grossen Fluch ansieht, denn diese werden dann wieder steigen (z.B. nachdem viele US-Fracking-Firmen wieder aus dem Geschäft aussteigen müssen, weil es nicht mehr rentiert).

  9. #19
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Jimmyl Beitrag anzeigen
    Sagen wir es mal so: Die USA haben sich strategisch de facto bereits umorientiert , und zwar nach Asien ("Return-to-Asia-Strategy"), was die Obama-Regierung mehrmals offen betont und auch durch diverse Taten bestätigt hatte (Anti-Chinesische-Allianzen in Asien geschmiedet, an diversen Asien-Pazifischen-Konferenzen teilgenommen, Länder die Anti-USA waren, wie z.B. Myanmar besucht etc.). Diese Neu-Positionierung nach Asien sollte langfristig sein, und dient dazu den Aufstieg Chinas im Auge zu behalten und notfalls einzudämmen (Natürlich möglichst ohne kriegerische Auseinandersetzungen, aus militärischen aber auch aus historischen Gründen).
    Auch haben sie in den letzten Jahren (seit Obama an der Macht war) ihre Stützpunkte im nahen Osten nach und nach aufgegeben (Irak 2011, Afghanistan 2014), und haben vor Kurzem in Syrien nur widerwillig/halbherzig eingegriffen um die ISIS zu "stoppen". Viele asiatische Wissenschaftler (u.a. auch japanische!) sprechen sogar davon, das der ISIS-Aufstieg den USA so gar nicht in den Kram passt, und sie diesmal gezwungenermassen eingreifen müssen, um ihr altes Image als Weltpolizist aufrechtzuerhalten (Ironie des Schicksals).
    Obama hatte vieles vor, konnte aber kaum was davon umsetzen. Dazu gehört auch die Neuausrichtung auf Fernost. Die Pazifikregion steigt schon seit langem in ihrer Bedeutung, die akuten Krisenherde sind aber weiterhin im Nahen Osten und in Osteuropa. Daher lag auch unter Obama der Schwerpunkt der US-Außenpolitik dort. Was Obama vielleicht grundlegend anders handhabt als seine Vorgänger ist der massive Einsatz von Drohnen.

    In diesem Jahr hat Obama übrigens verkündet, dass Tibet zweifelsfrei chinesisch ist

    Dass die USA nun auch dank ihrer Fracking-Ölrevolution vor 1-2 Jahren aussenpolitisch nochmals in eine bessere Position befinden, bestärkt die USA nur noch darin, die Obama-Asien-Strategie hemmungsloser umzusetzen, weil sie immer weniger vom arabischen Öl abhängig sind. Das heisst aber nicht, das die USA nun grundsätzlich vom fremden Öl abgeneigt wären, nein, sie sind nun einfach nicht mehr bereit, für das schwarze Gold ihren Ar.... aufzureissen, wie sie es früher (unter Bush etc.) noch getan haben. Möglichst wenig Aufwand für viel Ertrag (laissez-faire) heisst nun die US-Devise im nahen Osten. Dieses neue Machtvakuum versuchen nun diversen Parteien zu füllen (Assad, ISIS, Katar, Türkei etc.), Krieg und Unruhen sind somit die logische Konsequenz.
    Die IS ist wegen dem Bürgerkrieg in Syrien aufgestiegen und haben im de facto failed state des sunnitischen Teil des Iraks ein schönes Spielfeld zur Expansion gefunden. Dass die IS sich in den Irak ausbreiten konnte liegt vielleicht teilweise am amerikanischen Rückzug, dass sie aber in Nordsyrien zur Macht aufsteigen konnte nicht. In Syrien wurde anfangs die Opposition von den USA unterstützt, allerdings zerfiel diese Opposition schon sehr bald. Heute gibt es in Syrien niemanden, den der Westen unterstützen könnte.

    Nun zu den tiefen Ölpreisen: Neben der USA gibt es ein weiteres wichtiges Land, das hier seine Finger im Spiel hat: Saudi Arabien, der Anführer der OPEC-Staaten. Die Saudis wollen den Ölpreis massiv nach unten drücken, damit die zahlreichen neu-gegründeten Fracking-Unternehmen der USA nach und nach bankrott gehen, damit die OPEC-Staaten quasi wieder die alleinige Kontrolle über die Ölpreissetzung haben. Das ist einer der Gründe, weshalb Putin nur am Anfang aufgeschrien hatte, nun aber den tiefen Ölpreis nicht mehr als einen so grossen Fluch ansieht, denn diese werden dann wieder steigen (z.B. nachdem viele US-Fracking-Firmen wieder aus dem Geschäft aussteigen müssen, weil es nicht mehr rentiert).
    Dann müssen sie die Preise aber dauerhaft niedrig halten, sonst kommt einfach die nächste Generation an Unternehmen, sobald die Preise wieder steigen und Fracking wieder ökonomisch wird.

  10. #20
    Avatar von Jimmyl

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen

    In diesem Jahr hat Obama übrigens verkündet, dass Tibet zweifelsfrei chinesisch ist
    Sehr gut, jetzt haben wir endlich die Bewilligung erhalten, Tibet weiterhin verwalten zu dürfen, und zwar von Anwalt Obama höchstpersönlich, auch von der juristischen Seite ist nun alles geklärt



    Dann müssen sie die Preise aber dauerhaft niedrig halten, sonst kommt einfach die nächste Generation an Unternehmen, sobald die Preise wieder steigen und Fracking wieder ökonomisch wird.
    Oder immer wechselhaft rauf und runter, je nachdem wie die Konkurrenzsituation aussieht...

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