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Die Angst vor dem "roten Drachen"

Erstellt von Leo, 14.09.2010, 21:01 Uhr · 23 Antworten · 1.561 Aufrufe

  1. #1
    Leo
    Avatar von Leo

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    Die Angst vor dem "roten Drachen"

    Gut 15 Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks mit der Sowjetunion als führender Macht herrschen heute nur noch in China, Vietnam, Kuba und Nordkorea kommunistische Parteien uneingeschränkt. Gerade im Reich der Mitte treten die inneren Widersprüche immer deutlicher zu Tage, an denen das kommunistische Imperium scheiterte. Die wirtschaftlichen Erfolge des Landes spiegeln sich vor allem in den Megastädten.Wegen seines dramatischen Wirtschaftswachstums - seit 20 Jahren im Schnitt zehn Prozent pro Jahr - und seinen rund 1,3 Milliarden Einwohnern hat China für die Weltwirtschaft rasch an Bedeutung gewonnen. Weil der Staat eine dominante Rolle im chinesischen Wirtschaftsgeschehen spielt, können politische Beziehungen vor allem bei Großaufträgen den Ausschlag geben. In den kommenden Jahren wird China sowohl als Käufer deutscher Waren als auch als Produktionsstandort deutscher Firmen immer wichtiger. Einige Experten warnen jedoch vor einer übertriebenen China-Euphorie auf Kosten anderer Wachstumsmärkte.

    China kaufte im vergangenen Jahr deutsche Waren im Wert von 21 Milliarden Euro und damit nur knapp drei Prozent der deutschen Exporte. China lag auf Platz zehn der wichtigsten Käuferländer deutscher Produkte, hinter der Schweiz und vor Polen. Experten setzen jedoch vor allem auf die Zukunft. "Das Niveau ist nicht entscheidend, sondern die Zuwachsraten", erklärt Volkswirt Volker Treier vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

    China hat seine Militärausgaben in diesem Jahr weiter kräftig aufgestockt, um 12,6 Prozent auf 247,7 Milliarden Yuan (rund 23 Milliarden Euro). Auch im Vorjahr waren die Ausgaben um einen zweistelligen Prozentsatz gewachsen. Die Armee, die 2,3 Millionen Soldaten umfasst, ist in den vergangenen Jahren stetig modernisiert worden. China hat das weltweit größte stehende Heer. In den Atomclub stieg das Land 1964 auf. Die Zahl der chinesischen Nuklearsprengköpfe wird auf etwa 400 geschätzt. Seit Mitte der 80er Jahre läuft ein Modernisierungsprogramm. Wenige Wochen nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am "Platz des Himmlischen Friedens" am 4. Juni 1989 in Peking verhängten die Europäische Union und die USA Waffenembargos. Beide sind bis heute gültig. Die USA verbieten Exporte militärischer Güter in die Volksrepublik in gesetzlicher Form; in der EU hat das Embargo vor allem politisches Gewicht. Details regeln die Mitgliedsländer.







    meint ihr eine neue supermacht würde den weltfrieden gefährden?

  2. #2

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    Für die Amis natürlich schlecht dafür umso besser für uns...

  3. #3
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Damian Beitrag anzeigen
    Für die Amis natürlich schlecht dafür umso besser für uns...
    definier mal "uns"

    nee jetzt ernsthaft...

  4. #4
    Ado

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Gut 15 Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks mit der Sowjetunion als führender Macht herrschen heute nur noch in China, Vietnam, Kuba und Nordkorea kommunistische Parteien uneingeschränkt. Gerade im Reich der Mitte treten die inneren Widersprüche immer deutlicher zu Tage, an denen das kommunistische Imperium scheiterte. Die wirtschaftlichen Erfolge des Landes spiegeln sich vor allem in den Megastädten.Wegen seines dramatischen Wirtschaftswachstums - seit 20 Jahren im Schnitt zehn Prozent pro Jahr - und seinen rund 1,3 Milliarden Einwohnern hat China für die Weltwirtschaft rasch an Bedeutung gewonnen. Weil der Staat eine dominante Rolle im chinesischen Wirtschaftsgeschehen spielt, können politische Beziehungen vor allem bei Großaufträgen den Ausschlag geben. In den kommenden Jahren wird China sowohl als Käufer deutscher Waren als auch als Produktionsstandort deutscher Firmen immer wichtiger. Einige Experten warnen jedoch vor einer übertriebenen China-Euphorie auf Kosten anderer Wachstumsmärkte.

    China kaufte im vergangenen Jahr deutsche Waren im Wert von 21 Milliarden Euro und damit nur knapp drei Prozent der deutschen Exporte. China lag auf Platz zehn der wichtigsten Käuferländer deutscher Produkte, hinter der Schweiz und vor Polen. Experten setzen jedoch vor allem auf die Zukunft. "Das Niveau ist nicht entscheidend, sondern die Zuwachsraten", erklärt Volkswirt Volker Treier vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

    China hat seine Militärausgaben in diesem Jahr weiter kräftig aufgestockt, um 12,6 Prozent auf 247,7 Milliarden Yuan (rund 23 Milliarden Euro). Auch im Vorjahr waren die Ausgaben um einen zweistelligen Prozentsatz gewachsen. Die Armee, die 2,3 Millionen Soldaten umfasst, ist in den vergangenen Jahren stetig modernisiert worden. China hat das weltweit größte stehende Heer. In den Atomclub stieg das Land 1964 auf. Die Zahl der chinesischen Nuklearsprengköpfe wird auf etwa 400 geschätzt. Seit Mitte der 80er Jahre läuft ein Modernisierungsprogramm. Wenige Wochen nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am "Platz des Himmlischen Friedens" am 4. Juni 1989 in Peking verhängten die Europäische Union und die USA Waffenembargos. Beide sind bis heute gültig. Die USA verbieten Exporte militärischer Güter in die Volksrepublik in gesetzlicher Form; in der EU hat das Embargo vor allem politisches Gewicht. Details regeln die Mitgliedsländer.







    meint ihr eine neue supermacht würde den weltfrieden gefährden?
    Wenn du den Charakter eines Menschen sehen willst - so gebe ihm Macht.

    Kann sein, muss aber nicht. Denn der Kapitalismus und sein Markt ist vom Expandieren viel abhängiger, als es der Kommunismus ist. Dieser ist eher von Verbündeten abhängig, siehe Blockfreie Staaten.

    Aber irgendwie trau ich denen nicht.. sie haben so komische Schlitzaugen, und wenn du dich umdrehst machen sie gleich *sching schung schung schoaaa*..

  5. #5

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    definier mal "uns"

    nee jetzt ernsthaft...
    Naja würd mal sagen Das Amerika in dem Fall die längste Zeit Supermacht war... und Wirtschaftlich dürfte China ungefähr 10mal stärker sein als Militärisch...

  6. #6
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Wenn du den Charakter eines Menschen sehen willst - so gebe ihm Macht.

    Kann sein, muss aber nicht. Denn der Kapitalismus und sein Markt ist vom Expandieren viel abhängiger, als es der Kommunismus ist. Dieser ist eher von Verbündeten abhängig, siehe Blockfreie Staaten.

    Aber irgendwie trau ich denen nicht.. sie haben so komische Schlitzaugen, und wenn du dich umdrehst machen sie gleich *sching schung schung schoaaa*..
    es waren aber die wirtschaftlichen reformen ,welche in richtung kapitalismus gehen , die chinas wirtschaft boomen ließen.

  7. #7
    Ado

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    es waren aber die wirtschaftlichen reformen ,welche in richtung kapitalismus gehen , die chinas wirtschaft boomen ließen.
    Stimmt, aber die werden es ja nicht wie die Amis übertreiben. Jugoslawiens Wirtschaft war auch son Wirwa aus Kapitalismus und Kommunismus, hielt sich aber trotzdem eher in kommunistische Grenzen. Ausserdem haben sie - wie ich mal glaube vernommen zu haben - die Rechte der Arbeiter gegenüber den Investoren verbessert, was heisst, dass sie mehr Lohn bekommen.. Das zeigt doch wiederrum in Richtung Kommunismus.. ich denk, dass ist zu kompliziert für uns, da muss ein richtiger Wirtschafts-Analytiker her.

  8. #8

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    china ist von staaten umzingelt, die von den usa massiv unterstützt werden.
    siehe japan, südkorea, taiwan, indien, etc.

  9. #9
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber die werden es ja nicht wie die Amis übertreiben. Jugoslawiens Wirtschaft war auch son Wirwa aus Kapitalismus und Kommunismus, hielt sich aber trotzdem eher in kommunistische Grenzen. Ausserdem haben sie - wie ich mal glaube vernommen zu haben - die Rechte der Arbeiter gegenüber den Investoren verbessert, was heisst, dass sie mehr Lohn bekommen.. Das zeigt doch wiederrum in Richtung Kommunismus.. ich denk, dass ist zu kompliziert für uns, da muss ein richtiger Wirtschafts-Analytiker her.
    wie die amis übertreiben tut es die bundesreupublik doch auch nicht.


    der rechte flügel der partei dominiert sein dem tod von mao. mit deng xiaoping hat alles angefangen.

    ausserdem unterstützt jiabao weitere reformen...

  10. #10
    Leo
    Avatar von Leo

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    ich denke korea und taiwan könnten militärische konflikte zwischen den USA und der VR China verursachen. vielleicht auch nur indirekt.

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