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ARD und ZDF beschweren sich bei Putin

Erstellt von skenderbegi, 19.04.2007, 14:54 Uhr · 22 Antworten · 1.329 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

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    Daumen hoch ARD und ZDF beschweren sich bei Putin

    ARD und ZDF beschweren sich bei Putin


    ARD und ZDF haben die gewaltsamen Übergriffe der russischen Polizei als inakzeptabel verurteilt. Putin müsse gewährleisten, dass Journalisten ohne Angst vor Repressalien arbeiten können.

    Die deutschen Fernsehsender ARD und ZDF haben gegen das gewaltsame Vorgehen der russischen Polizei gegen Journalisten und friedliche Demonstranten in einem Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin protestiert. «Die rüden Übergriffe gegen den Korrespondenten der ARD, Stephan Stuchlik, und sein Team sowie die willkürlichen Festnahmen der Berichterstatter von ARD und ZDF sind völlig inakzeptabel», heißt es in dem Schreiben.

    Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff und der ZDF-Intendant Markus Schächter äußerten zudem große Sorge um die in der Russischen Föderation arbeitenden Korrespondenten. Am vergangenen Sonntag waren russische Sicherheitskräfte mit massiver Gewalt gegen Teilnehmer regierungskritischer Demonstrationen vorgegangen. Mehrere Hundert Demonstranten wurden festgenommen, darunter auch ARD- und ZDF-Korrespondenten.

    Schaden für Russland

    «Wenn die Sicherheitskräfte in Ihrem Land das Recht auf freie Berichterstattung derart missachten, fügt dies dem internationalen Ansehen Russlands schweren Schaden zu«, warnen die beiden Intendanten. Für ein Land, das für sich in Anspruch nehme, demokratisch legitimiert zu sein, müsse die Freiheit der Berichterstattung gewährleistet bleiben und geschützt werden. ARD und ZDF bestünden auf Einhaltung der internationalen Standards und Abmachungen, damit Journalisten ihrer Arbeit in Russland ohne Angst vor Repressalien nachgehen könnten. Sie forderten Putin eindringlich dazu auf, «allen Einschüchterungs- Versuchen gegen Journalisten - ausländischen wie einheimischen - Einhalt zu gebieten».

    Bereits zuvor hatte die Bundesregierung und der Europarat das rüde Vorgehen der Beamten gegen Demonstranten der Opposition scharf kritisiert und eine «lückenlose» Aufklärung der Übergriffe gefordert. (nz/dpa)

    http://www.netzeitung.de/medien/618812.html

    ja zürich nur ein kleines beispiel an russland....

  2. #2

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    War die Demonstration genehmigt? War sie von ihrer vorgeschriebenen Route abgekommen? Offene Fragen.

  3. #3
    Avatar von Zurich

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    Skenderbegi... Ich weiss nicht wieso du mich erwähnst. Ich unterstütze das nicht und habs mehrmals hier im Forum gesagt. Sorry, wenn du meine Postings falsch intepretierst. Ich habe dort über ein völlig anderes Thema gesprochen (Weltmacht, Weltpolitik,...etc..).

    Russland wird noch ne Zeit brauchen, bis sie ein richtiges demorkatisches Land werden. Viele ex-kommunistische Staaten haben/hatten Mühe mit der neuen Demorkatie. Es kam in den meissten Fällen eine Zeit der Korruption und Mafia-Herrschaft. Das ist ein "Abfall-Prodkut" der kommunistischen Diktatur aus der Vergangenheit. Doch mit der Zeit verbessert sich das. Bei den einen schneller, bei den anderen langsamer.



    Auch dein "Freies Kosova" würde (bei einer Unabhängigkeit) sehr grosse Mühe haben den Staat zu verwalten. Korrupte Politiker werden an der Macht sein. Es gibt auch Länder in der EU, die immer noch von dieser "Krankheit" befallen sind: Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien.

    Am allerschlimmsten in Europa ist es aber in Weissrussland. Einfach traurig was da abgeht.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Russland wird noch ne Zeit brauchen, bis sie ein richtiges demorkatisches Land werden. Viele ex-kommunistische Staaten haben/hatten Mühe mit der neuen Demorkatie. Es kam in den meissten Fällen eine Zeit der Korruption und Mafia-Herrschaft. Das ist ein "Abfall-Prodkut" der kommunistischen Diktatur aus der Vergangenheit.
    Ich finde nicht das es ein Abfallprodukt der Vergangenheit ist sondern vielmehr ein durch den Kapitalismus neu geschaffenes Problem in ehemaligen Kommunistischen Ländern.

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht das es ein Abfallprodukt der Vergangenheit ist sondern vielmehr ein durch den Kapitalismus neu geschaffenes Problem in ehemaligen Kommunistischen Ländern.
    Kommt aufs gleiche: Sie haben mühe sich mit der neuen Situation abzufinden. Und es ist kein Zufall, dass vorallem die Länder davon betroffen sind, wo früher einmal Kommunismus oder eine andere Diktatur war.

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Skenderbegi... Ich weiss nicht wieso du mich erwähnst. Ich unterstütze das nicht und habs mehrmals hier im Forum gesagt. Sorry, wenn du meine Postings falsch intepretierst. Ich habe dort über ein völlig anderes Thema gesprochen (Weltmacht, Weltpolitik,...etc..).

    Russland wird noch ne Zeit brauchen, bis sie ein richtiges demorkatisches Land werden. Viele ex-kommunistische Staaten haben/hatten Mühe mit der neuen Demorkatie. Es kam in den meissten Fällen eine Zeit der Korruption und Mafia-Herrschaft. Das ist ein "Abfall-Prodkut" der kommunistischen Diktatur aus der Vergangenheit. Doch mit der Zeit verbessert sich das. Bei den einen schneller, bei den anderen langsamer.



    Auch dein "Freies Kosova" würde (bei einer Unabhängigkeit) sehr grosse Mühe haben den Staat zu verwalten. Korrupte Politiker werden an der Macht sein. Es gibt auch Länder in der EU, die immer noch von dieser "Krankheit" befallen sind: Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien.

    Am allerschlimmsten in Europa ist es aber in Weissrussland. Einfach traurig was da abgeht.
    und es ist nicht das abfall-produkt des systems sondern der menschen die die gunst der stunde nutzen wollten und in die eigenen sack wirtschaften da diese es kaum erwarten können sich persönlich dem west-standart anzupassen.

    und du glaubst doch nicht das der putin ein wirklicher demokrat ist?
    willst mir oder uns wirklich sagen das so wie es in russland läuft nicht die verantwortung putins ist?
    dieser ist jetzt dann auch schon 8 jahre an der macht.
    hast das gefühl menschen enteignen und somit die firmen unter den staatlichen fitichen stellen und damit die staatskassen und einige partei-treue aufbessern ist ein zukunfts-modell?
    bist jetzt ein sozial-liberaler geworden der sagt die betrieben müssen unter dem staat stehen wobei für die arbeiter weiterhin keinen sicheren arbeitsplatz gibt?

    naja man kann auch immer alleine die jeweiligen systeme die schuld geben.
    und korruption gibts in allen länder nur ist die frage des ausmasses welches in welchen bereichen diese vortritt bezw. sich offensichtlich ausbreitet.
    und wenn wie serbien 30% der wähler für eine partei wählt welches zusammen mit milos ein system aufgebaut hatte das korrupt war wäre ich auch wenn in kosova vieles falsch lauft doch vorsichtiger mit den vorwürfen......
    oder wie war das grad aktuell mit den bordellen in serbien und den politiker ?

  7. #7
    Avatar von skenderbegi

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    einfach unter der rundsachau-sendung gehen und dann den russland-beitrag anklicken.

    http://www.sf.tv/var/videos.php

    evtl. geldwäsche für investitionen..

  8. #8
    Avatar von Zurich

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    Ich habe niergendwo geschrieben, dass sie Putin ein Demokrat ist. Ausserdem find ich ihn eh Scheisse, wegen dem was er in Russland abzieht. Entweder liest du nicht richtig was ich schreibe, oder du intepretierst es falsch, oder du schreibst absichtlich Sachen, die ich nie geschrieben habe. Also... manchmal versteh ich dich wirklich nicht.



    Zu Russland:
    Dennoch gehts mit der russischen Wirtschaft steil bergaufwärts. Da muss irgendwas diese korrupte Regierung "richtig" gemacht haben. Die Frage ist da: Zu welchem Preis und wie sehr darüber Menschenrechte leiden mussten.

    -Russland ist eh ein Land mit zwei Gesichtern.



    Zu Serbien:
    In Serbien gehts momentan drunter und drüber. Das ehemalige kommunistische und diktatorische Land will einen Neuanfang und eine richtige Demokratie werden. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Ausserdem gibts in Europa noch andere Staaten die ähnliche oder andere Probleme haben. Bosnien ist voll von Korrupten Politikern. Und andere Balkan-Staaten haben auch mühe mit dem. In Ungarn musste ein Politiker kürzlich zugeben, dass er sein ganzes Volk angelogen hat,... und und und...
    (über Weissrussland will ich nichteinmal sprechen!!! Das ist unter aller Sau)

    Irgendein deutscher Politiker (hab den Namen vergessen) hat mal vor Langer Zeit gesagt: Osteuropa werde mindestens 20 Jahre lang brauchen, um eine echte Demokratie zu werden.
    - Bis jetzt hat er leider recht.

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Skenderbegi... Ich weiss nicht wieso du mich erwähnst. Ich unterstütze das nicht und habs mehrmals hier im Forum gesagt. Sorry, wenn du meine Postings falsch intepretierst. Ich habe dort über ein völlig anderes Thema gesprochen (Weltmacht, Weltpolitik,...etc..).

    Russland wird noch ne Zeit brauchen, bis sie ein richtiges demorkatisches Land werden. Viele ex-kommunistische Staaten haben/hatten Mühe mit der neuen Demorkatie. Es kam in den meissten Fällen eine Zeit der Korruption und Mafia-Herrschaft. Das ist ein "Abfall-Prodkut" der kommunistischen Diktatur aus der Vergangenheit. Doch mit der Zeit verbessert sich das. Bei den einen schneller, bei den anderen langsamer.



    Auch dein "Freies Kosova" würde (bei einer Unabhängigkeit) sehr grosse Mühe haben den Staat zu verwalten. Korrupte Politiker werden an der Macht sein. Es gibt auch Länder in der EU, die immer noch von dieser "Krankheit" befallen sind: Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien.

    Am allerschlimmsten in Europa ist es aber in Weissrussland. Einfach traurig was da abgeht.

    mal eine blöde frage zürich was denkst welche form hat mehr todes-opfer gebracht kapitalismus oder kommunismus ?

  10. #10
    Avatar von Zurich

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    Also erstens sicher mal der Faschismus. Doch darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Kommunismus hat ebenfalls sehr viele Opfer hervorgebracht. Ich denke da vorallem an das Stalin-Regime. Duch Unterdrückung und Verfolgung.

    Kapitalismus. Hmmm.. Ich kenne jetzt keine Zahlen darüber. Aber im krassen Kapitalismus wie in den USA gibt es sicherlich millionen von Menschen die drunter leiden (ich denke jetzt an die vielen Armen in den USA). Ob einige dadurch sterben mussten (Hunger, Erfrierung,...etc..) weiss ich nicht.
    In Ost Europa hat die Korruption (in der Politik und Wirtschaft) und Kriminalität die gunst der Stunde ausgenutzt, weil der Staat bzw. das Volk mit der "neuen Demokriatie" unerfahren ist. Wieviele Leute dadurch umkamen, kann ich dir leider auch nicht sagen.

    Was den Faschismus und Kommunismus betrifft, gibt es da Zahlen oder Schätzungen wieviele Leute deswegen ihr Leben lassen mussten. Über den Kapitalismus ist mir (in dieser Hinsicht) nicht so viel bekannt.

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