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Baskenland: Spaniens Kosovo

Erstellt von Der_Buchhalter, 20.06.2008, 18:32 Uhr · 45 Antworten · 3.027 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Baskenland: Spaniens Kosovo










    Basken präsentieren Details für "Unabhängigkeitsplan"

    Volksbefragung am 25. Oktober geplant - Für Madrid ist das Referendum verfassungswidrig

    Vitoria - Die Regierung des spanischen Baskenlands ("Euskadi") hat weitere Details ihres umstrittenen "Unabhängigkeitsplans" vorgelegt. Wie der baskische Ministerpräsident Juan Jose Ibarretxe am Mittwoch in Vitoria mitteilte, will die Regierung am 25. Oktober eine "Volksbefragung" unter den 2,1 Millionen Bewohnern des Baskenlands organisieren. Dabei sollen die Basken darüber abstimmen, ob die politische Parteien Verhandlungen über die "Selbstbestimmung" des Baskenlands aufnehmen sollen.

    Abstimmung über ETA-Verhandlungen

    Außerdem sollen die Stimmberechtigten befragt werden, ob sie Friedensverhandlungen mit der Untergrundorganisation ETA ("Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit") befürworten unter der Voraussetzung, dass diese die Strategie des Terrors definitiv aufgibt. Das Vorhaben bringt die baskische Regierung in Konflikt mit der spanischen Zentralregierung. Madrid betrachtet eine solche "Volksbefragung" als verfassungswidrig.


    Madrid: Referendum ist verfassungswidrig

    "Die spanische Regierung wird gegen diesen Plan einschreiten und das Verfassungsgericht einschalten", kündigte die Madrider Ministerin für öffentliche Verwaltungen, Elena Salgado, an. Ibarretxe will Ende Juni das baskische Regionalparlament über sein Vorhaben abstimmen lassen. Dort benötigt er die Stimmen der ETA-nahen Kommunisten. Um deren Zustimmung zu erreichen, verzichtete er bei der geplanten "Volksbefragung" auf eine ausdrückliche Verurteilung des ETA-Terrors.
    Ibarretxe will das Baskenland weitgehend von Spanien unabhängig machen. Die Region soll nach den Plänen des nationalistischen Regierungschefs einen eigenen Staat bilden, der über ein Assoziationsabkommen nur noch locker an Spanien angebunden sein soll. (APA/dpa)



    derStandard.at


    Spanien erkennt fairer weise den Kosovo nicht an im gegensatz zu der Türkei aber sie würden uns auch fallen lassen wenn Kosovo nicht wäre. Das beste wäre gleiches Recht für alle.

    Gruss
    Srpsko Kosovo

  2. #2
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Srpsko_Kosovo Beitrag anzeigen






    Basken präsentieren Details für "Unabhängigkeitsplan"

    Volksbefragung am 25. Oktober geplant - Für Madrid ist das Referendum verfassungswidrig

    Vitoria - Die Regierung des spanischen Baskenlands ("Euskadi") hat weitere Details ihres umstrittenen "Unabhängigkeitsplans" vorgelegt. Wie der baskische Ministerpräsident Juan Jose Ibarretxe am Mittwoch in Vitoria mitteilte, will die Regierung am 25. Oktober eine "Volksbefragung" unter den 2,1 Millionen Bewohnern des Baskenlands organisieren. Dabei sollen die Basken darüber abstimmen, ob die politische Parteien Verhandlungen über die "Selbstbestimmung" des Baskenlands aufnehmen sollen.

    Abstimmung über ETA-Verhandlungen

    Außerdem sollen die Stimmberechtigten befragt werden, ob sie Friedensverhandlungen mit der Untergrundorganisation ETA ("Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit") befürworten unter der Voraussetzung, dass diese die Strategie des Terrors definitiv aufgibt. Das Vorhaben bringt die baskische Regierung in Konflikt mit der spanischen Zentralregierung. Madrid betrachtet eine solche "Volksbefragung" als verfassungswidrig.


    Madrid: Referendum ist verfassungswidrig

    "Die spanische Regierung wird gegen diesen Plan einschreiten und das Verfassungsgericht einschalten", kündigte die Madrider Ministerin für öffentliche Verwaltungen, Elena Salgado, an. Ibarretxe will Ende Juni das baskische Regionalparlament über sein Vorhaben abstimmen lassen. Dort benötigt er die Stimmen der ETA-nahen Kommunisten. Um deren Zustimmung zu erreichen, verzichtete er bei der geplanten "Volksbefragung" auf eine ausdrückliche Verurteilung des ETA-Terrors.
    Ibarretxe will das Baskenland weitgehend von Spanien unabhängig machen. Die Region soll nach den Plänen des nationalistischen Regierungschefs einen eigenen Staat bilden, der über ein Assoziationsabkommen nur noch locker an Spanien angebunden sein soll. (APA/dpa)



    derStandard.at


    Spanien erkennt fairer weise den Kosovo nicht an im gegensatz zu der Türkei aber sie würden uns auch fallen lassen wenn Kosovo nicht wäre. Das beste wäre gleiches Recht für alle.

    Gruss
    Srpsko Kosovo

    nicht vergessen darfst du tetschenien.....
    cruz-region in bolivien....
    flandern....
    schottland....
    chapas....
    kurden....
    vojvodina....
    und viele mehr....

    alle befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.....

    Erst klagen, dann einknicken

  3. #3
    Avatar von alba_mafia

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    1.854
    Zitat Zitat von Srpsko_Kosovo Beitrag anzeigen






    Basken präsentieren Details für "Unabhängigkeitsplan"

    Volksbefragung am 25. Oktober geplant - Für Madrid ist das Referendum verfassungswidrig

    Vitoria - Die Regierung des spanischen Baskenlands ("Euskadi") hat weitere Details ihres umstrittenen "Unabhängigkeitsplans" vorgelegt. Wie der baskische Ministerpräsident Juan Jose Ibarretxe am Mittwoch in Vitoria mitteilte, will die Regierung am 25. Oktober eine "Volksbefragung" unter den 2,1 Millionen Bewohnern des Baskenlands organisieren. Dabei sollen die Basken darüber abstimmen, ob die politische Parteien Verhandlungen über die "Selbstbestimmung" des Baskenlands aufnehmen sollen.

    Abstimmung über ETA-Verhandlungen

    Außerdem sollen die Stimmberechtigten befragt werden, ob sie Friedensverhandlungen mit der Untergrundorganisation ETA ("Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit") befürworten unter der Voraussetzung, dass diese die Strategie des Terrors definitiv aufgibt. Das Vorhaben bringt die baskische Regierung in Konflikt mit der spanischen Zentralregierung. Madrid betrachtet eine solche "Volksbefragung" als verfassungswidrig.


    Madrid: Referendum ist verfassungswidrig

    "Die spanische Regierung wird gegen diesen Plan einschreiten und das Verfassungsgericht einschalten", kündigte die Madrider Ministerin für öffentliche Verwaltungen, Elena Salgado, an. Ibarretxe will Ende Juni das baskische Regionalparlament über sein Vorhaben abstimmen lassen. Dort benötigt er die Stimmen der ETA-nahen Kommunisten. Um deren Zustimmung zu erreichen, verzichtete er bei der geplanten "Volksbefragung" auf eine ausdrückliche Verurteilung des ETA-Terrors.
    Ibarretxe will das Baskenland weitgehend von Spanien unabhängig machen. Die Region soll nach den Plänen des nationalistischen Regierungschefs einen eigenen Staat bilden, der über ein Assoziationsabkommen nur noch locker an Spanien angebunden sein soll. (APA/dpa)



    derStandard.at


    Spanien erkennt fairer weise den Kosovo nicht an im gegensatz zu der Türkei aber sie würden uns auch fallen lassen wenn Kosovo nicht wäre. Das beste wäre gleiches Recht für alle.

    Gruss
    Srpsko Kosovo
    spanien hätte euch ohne das baskenproblem auch fallen gelassen aba ich wünchse den basken viel glück und viel erfolg

  4. #4

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    nicht vergessen darfst du tetschenien.....
    cruz-region in bolivien....
    flandern....
    schottland....
    chapas....
    kurden....
    vojvodina....
    und viele mehr....

    alle befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.....

    Erst klagen, dann einknicken

    Ja auser Vojvodina, glaube da Stimmen 70% gegen die Unabghängigkeit. ^^

  5. #5

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    26.06




    Baskisches Parlament stimmt über Autonomie-Referendum ab

    Knappe Entscheidung erwartet - Madrid lehnt Referendum ab

    Madrid - Das baskische Parlament stimmt heute Freitag über die Abhaltung eines Referendums ab, mit dem es auf Konfrontationskurs zur Regierung in Madrid gehen könnte. Die Regierung des Baskenlandes will ein Referendum über mehr Autonomie für die nordspanische Region durchsetzen.Beobachter gehen von einer knappen Entscheidung im Parlament aus. Das Referendum ist Teil eines Plans, mit dem die Regierung des Baskenlandes ihre politischen Beziehungen zu Madrid neu ordnen will. Die Regierung in Madrid lehnt ein Referendum strikt ab. (APA)

  6. #6
    Avatar von Beograd

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    Oh ha, danke für diesen Artikel. Na da bin ich aber gespannt, was das noch gibt.

  7. #7
    Avatar von Zurich

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    Die Basken sind das mysteriöseste Volk der Welt.
    Sowohl ihre Sprache als auch ihre genetische Herkunft ist unbekannt. Sie sind mit keinem verwandt. Ihre sprache ist nichteinmal eine indogermanische Sprache.

    Manche Forscher vermuten daher, dass sie direkte Nachkommen sind, von europäischen Ureinwohnern.



    Hier ein Link: Baskische Sprache – Wikipedia

  8. #8

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    es geht nicht nur ums baskenland, sonst würde madrid nie diese probleme machen.
    danach kommt andalucia und katalania...

  9. #9
    Avatar von Beograd

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    Die Amerikaner wirds freuen ! LOL
    Ein schwaches Europe mit Millionen Staaten ist für diese Vollpfosten genau das Richtige. Aber auch viele kleine Staaten können schmerzen, wenn denen eines Tages mal der Kragen platzt.

  10. #10
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Marko Boqari Beitrag anzeigen
    es geht nicht nur ums baskenland, sonst würde madrid nie diese probleme machen.
    danach kommt andalucia und katalania...
    Und Galizien. Die sprechen nichteinmal Spanisch, sondern Galizisch. Mein Kollege kommt aus Galizien und er bezeichnet sich selber als Galizier und nicht als Spanier. Schon krass irgendwie. Dabei tut Spanien das Beste, behandelt alle gleich, gibt Autonomien,...etc...etc... und dennoch ist man nicht zufrieden und will weg (man ist nie zufrieden, egal was man noch bekommt). :?
    Wie primitiv die Menschen manchmal sind :?

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