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Baskenland: Spaniens Kosovo

Erstellt von Der_Buchhalter, 20.06.2008, 18:32 Uhr · 45 Antworten · 3.034 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen








    Basken präsentieren Details für "Unabhängigkeitsplan"

    Volksbefragung am 25. Oktober geplant - Für Madrid ist das Referendum verfassungswidrig

    Vitoria - Die Regierung des spanischen Baskenlands ("Euskadi") hat weitere Details ihres umstrittenen "Unabhängigkeitsplans" vorgelegt. Wie der baskische Ministerpräsident Juan Jose Ibarretxe am Mittwoch in Vitoria mitteilte, will die Regierung am 25. Oktober eine "Volksbefragung" unter den 2,1 Millionen Bewohnern des Baskenlands organisieren. Dabei sollen die Basken darüber abstimmen, ob die politische Parteien Verhandlungen über die "Selbstbestimmung" des Baskenlands aufnehmen sollen.

    Abstimmung über ETA-Verhandlungen

    Außerdem sollen die Stimmberechtigten befragt werden, ob sie Friedensverhandlungen mit der Untergrundorganisation ETA ("Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit") befürworten unter der Voraussetzung, dass diese die Strategie des Terrors definitiv aufgibt. Das Vorhaben bringt die baskische Regierung in Konflikt mit der spanischen Zentralregierung. Madrid betrachtet eine solche "Volksbefragung" als verfassungswidrig.


    Madrid: Referendum ist verfassungswidrig

    "Die spanische Regierung wird gegen diesen Plan einschreiten und das Verfassungsgericht einschalten", kündigte die Madrider Ministerin für öffentliche Verwaltungen, Elena Salgado, an. Ibarretxe will Ende Juni das baskische Regionalparlament über sein Vorhaben abstimmen lassen. Dort benötigt er die Stimmen der ETA-nahen Kommunisten. Um deren Zustimmung zu erreichen, verzichtete er bei der geplanten "Volksbefragung" auf eine ausdrückliche Verurteilung des ETA-Terrors.
    Ibarretxe will das Baskenland weitgehend von Spanien unabhängig machen. Die Region soll nach den Plänen des nationalistischen Regierungschefs einen eigenen Staat bilden, der über ein Assoziationsabkommen nur noch locker an Spanien angebunden sein soll. (APA/dpa)



    derStandard.at


    Spanien erkennt fairer weise den Kosovo nicht an im gegensatz zu der Türkei aber sie würden uns auch fallen lassen wenn Kosovo nicht wäre. Das beste wäre gleiches Recht für alle.

    Gruss
    Srpsko Kosovo
    Fairerweise? na ja was verstehst du vom Fariness eigentlich?
    sicher wollen sie ihre Unabhängigkeit aber das wollten sie schon immer und nicht seit neuerlichem. wieso schimpfst du über die Türkei, schimpf über deine Brüder in Russland. pffff diese "in-situ-Nationalisten" und dabei kommen sie sich so g'scheit vor.

  2. #42
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von alba_mafia Beitrag anzeigen
    alder was laberst du für ne scheisse? hör dir mal zu du schmonk

    deine beispiele sind nicht lustig und passen überhaupt nicht zu kosovo du dummer bauer

    du brauchst dich doch nicht so aufzuregen......


    wenn sogar die angeblich "gebildeten" user a la zürich da mitmachen.

    zeigt dies nur unter welchem filz die nationalisten stecken.

  3. #43
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen

    du brauchst dich doch nicht so aufzuregen......


    wenn sogar die angeblich "gebildeten" user a la zürich da mitmachen.

    zeigt dies nur unter welchem filz die nationalisten stecken.
    Wo mache ich mit? Was habe ich damit zu tun bzw. mit diesem Thema? Plagen dich irgendwelche Probleme wieder Skendy?

  4. #44

    Registriert seit
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    6.421
    [h1]Baskenland und Amselfeld[/h1]
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    13. Oktober 2008 BARCELONA, im Oktober
    Aus Sicht der serbischen Regierung war die vergangene Woche keine gute Woche für Serbien, auch wenn es zumindest eine erfreuliche Nachricht gab: Belgrad feierte die Entscheidung der UN-Vollversammlung, den Internationalen Gerichtshof um eine Einschätzung der Frage zu bitten, ob die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo mit dem Völkerrecht vereinbar war, als wichtigen Etappensieg. Doch wurde der Erfolg in New York von zwei Niederlagen eingerahmt: Kurz zuvor hatte Portugal das Kosovo als Staat anerkannt, unmittelbar danach folgten Mazedonien sowie Montenegro. Vor allem der Schritt des "Brudervolkes" aus dem Land der schwarzen Berge hat in nationalistischen Kreisen Serbiens für Empörung gesorgt, und selbst bei gemäßigten Kräften war Unverständnis nicht die seltenste Reaktion. Dass dann das Nobelkomitee in Oslo auch noch den ehemaligen UN-Vermittler Martti Ahtisaari, einen der geistigen Väter der kosovarischen Unabhängigkeit, zum Friedensnobelpreisträger kürte, war aus regierungsamtlich-serbischer Sicht nur die Bestätigung der einem gewissen Herrn Murphy zugeschriebenen Sentenz, nach der im Leben alles misslingt, was nur irgend misslingen kann.

    Abgesehen vom "Verrat" Montenegros, schmerzte im Belgrader Außenamt vor allem das diplomatische Erdbeben von Lissabon. Kurz vor der Abstimmung der UN-Vollversammlung hatte die portugiesische Regierung mitgeteilt, dass sie als nunmehr 22. Regierung eines EU-Staates die Eigenständigkeit der ehemaligen Provinz Serbiens anerkenne. Zuvor war Portugal neben Spanien, Rumänien, Griechenland, der Slowakei und Zypern Teil jener schrumpfenden Koalition der Unwilligen in der EU gewesen, die Serbiens Position zumindest indirekt unterstützt. Für Belgrad war Lissabons frühere Haltung wertvoll, weil sich der portugiesischen Ablehnung kein innenpolitisches Kalkül unterstellen ließ. Alle anderen EU-Gegner eines unabhängigen Kosovo stehen dessen Eigenstaatlichkeit mit Rücksicht auf eigene Querelen mit Minderheiten (respektive im Fall Griechenlands aus Rücksicht auf Zypern) ablehnend gegenüber - Portugals Haltung hingegen schien tatsächlich von einem Unbehagen am völkerrechtlichen Präzedenzfall der kosovarischen Staatswerdung getragen. Bemerkenswert ist daher die in den serbischen Medien ausführlich wiedergegebene Begründung, die der portugiesische Außenminister Luís Amado für die Entscheidung seiner Regierung gab - denn er sprach, mit Blick auf den Kaukasus, von "Veränderungen im geopolitischen Kontext". Durch die Anerkennung Abchasiens und Ossetiens "hat Russland direkt auch die Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt", zitierte der Belgrader Sender "B92" den Minister.
    Immer deutlicher zeichnet sich nun ab, dass Belgrad im aussichtslosen, aber wohl bis auf weiteres innenpolitisch nötigen Ringen um das Kosovo verstärkt auf Madrid als Bundesgenossen setzen wird. Schließlich ist Spanien neben Griechenland, das zumindest regionale Bedeutung hat, das einzige verbliebene EU-Mitglied von Gewicht, das sich einer Anerkennung des Kosovo widersetzt. Davon berichtete auch der spanische Politikwissenschaftler Jordi Vaquer i Fanés von der in Barcelona ansässigen Stiftung für internationale Beziehungen und Entwicklungsstudien (Cidob), die von dem ehemaligen spanischen Verteidigungsminister Narcís Serra geleitet wird und als eine der führenden spanischen Denkfabriken gilt. Cidob hatte in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der auf Studien zu Südosteuropa spezialisierten Europäischen Stabilitätsinitiative (Berlin/Istanbul) unlängst zu einer Balkan-Konferenz nach Barcelona geladen, bei der es auch um Spaniens Haltung zum Kosovo ging.
    Laut Vaquer i Fanés, der zu diesem Thema jüngst einen Beitrag in "El País" veröffentlichte, ist nicht mit einem baldigen Sinneswandel Madrids zu rechnen: "Die Entscheidung, das Kosovo nicht anzuerkennen, genießt bei Regierung und Opposition Rückhalt. Der Druck anderer EU-Staaten wird daran kaum etwas ändern." Er erinnert daran, dass sich sein Land zur Zeit der Proklamation von Prishtina am 17. Februar bereits tief im Wahlkampf für die Parlamentswahlen vom 9. März befand, und Mariano Rajoy, der Spitzenkandidat der oppositionellen spanischen Volkspartei, damals deutlich gemacht habe, dass für ihn nur die unumwundene Ablehnung der Unabhängigkeit in Frage komme. Darauf habe die Regierung reagieren müssen. "Die Sozialisten fürchteten, dass auch das leiseste Zögern beim Thema Kosovo von der Volkspartei als Zeichen der Schwäche vor katalanischen und baskischen Nationalisten, die kein Geheimnis aus ihrer Unterstützung für die kosovarische Unabhängigkeit machten, ausgeschlachtet werden könne." Die Regierung Zapatero habe zwar stets hervorgehoben, dass es zwischen spanischen und balkanischen Verhältnissen keinerlei Parallelen gebe, sich jedoch auch beeilt, der Opposition in der Verurteilung der Ereignisse von Prishtina nicht nachzustehen. Außenminister Moratinos verglich die Geschehnisse auf dem Amselfeld gar mit der unpopulären Besetzung des Irak, an der Spanien unter der Vorgängerregierung von Ministerpräsident José María Aznar mitgewirkt hatte. Moratinos tat sich auch durch andere öffentlichkeitswirksame Verurteilungen der Loslösung des Kosovo von Serbien hervor, was man ihm in Belgrad bis heute dankt. Da auch der persönliche Werdegang der Akteure nun einmal eine Rolle spielt in der Politik, ist es dabei wohl zumindest erwähnenswert, dass Moratinos seinen ersten Auslandsposten als Diplomat an der spanischen Botschaft in Belgrad hatte, wo er von 1980 bis 1984 tätig war.
    Serbiens Außenminister Vuk Jeremic dankte dieser Tage wieder für Spaniens Unterstützung. Man hofft in Belgrad, dass sich auch die Staaten Südamerikas weiter an das spanische Beispiel halten und die Brasilianer dem portugiesischen nicht folgen werden. Die serbische Dankbarkeit rief indessen bei der Regierung Zapatero, die Madrid nach den "transatlantischen" Jahren Aznars doch wieder näher an Europa führen wolle, eher Betretenheit hervor, so Vaquer: "Wenn das Vorgehen der EU als unrechtmäßig gilt, weil es nicht von den Vereinten Nationen gebilligt wird, bedeutet das, einem Zusammenschluss ziemlich vieler undemokratischer Staaten, wie es die Vereinten Nationen sind, mehr Legitimität zuzugestehen als einer Vereinigung von Staaten mit sehr hohen demokratischen Standards, wie es die EU ist. Da stellen sich viele die Frage, ob Spanien nicht auf der falschen Seite steht." Sarkastisch verortete der kosovarische Publizist Veton Surroi Spanien denn auch als Teil einer Achse "Moskau-Madrid-Managua".
    Im Baskenland scheint man allerdings auf das "Modell Amselfeld" ohnehin nicht sonderlich erpicht zu sein, da man ein besseres Beispiel vom Balkan parat zu haben glaubt: Nie zuvor und nie danach wurden jedenfalls so viele baskische Journalisten in der Region gesichtet wie am 21. Mai 2006 in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica. Damals stimmte Montenegro in einem Referendum über die Unabhängigkeit von Serbien ab.


    Text: F.A.Z.

  5. #45

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    6.421
    03.12.08

    [h1]Polizei: Ein Toter bei mutmaßlichem ETA-Angriff[/h1]
    [h2]Attentat auf Büro eines Unternehmens, das am Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke beteiligt ist - Die ETA hatte mit Anschlägen gedroht [/h2]
    San Sebastian - Mutmaßliche Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA (Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit) haben am Mittwoch einen Unternehmer im spanischen Baskenland (Euskadi) erschossen. Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtete, feuerten zwei Männer in der Kleinstadt Azpeitia bei San Sebastian (Donostia) mehrere Schüsse auf den 43-jährigen Firmenchef Ignacio Uria ab.



    Die Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben. Die Täter entkamen unerkannt. Nach Angaben des baskischen Innenministeriums ging das Attentat auf das Konto der ETA.
    Bei dem Opfer handelte es sich um den Chef eines Bauunternehmens, das am Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für die Eisenbahn beteiligt ist. Die ETA-Separatisten sind gegen das Vorhaben und hatten die beteiligten Unternehmen wiederholt mit Terror bedroht.
    Das Opfer befand sich laut der Tageszeitung "El Pais" bei dem Anschlag in einem Restaurant, wohin er täglich Kartenspielen ging. Vor rund zwei Wochen wurde in Frankreich der mutmaßliche Chef der ETA, Garikoitz Aspiazu, festgenommen. In ihrem seit 40 Jahren dauernden Kampf haben die ETA-Separatisten mehr als 800 Menschen getötet. (APA/dpa/AFP/Reuters)

  6. #46

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    3.132
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Die Basken sind das mysteriöseste Volk der Welt.
    Sowohl ihre Sprache als auch ihre genetische Herkunft ist unbekannt. Sie sind mit keinem verwandt. Ihre sprache ist nichteinmal eine indogermanische Sprache.

    Manche Forscher vermuten daher, dass sie direkte Nachkommen sind, von europäischen Ureinwohnern.



    Hier ein Link: Baskische Sprache – Wikipedia
    Die Basken sich Nachfahrer der Pelasgoi.
    Sie haben ihre Sprache und ihre Kultur nur erhalten, dank den vielen Bergen!!

    Extremer als die Albaner, sind die Basken nicht asimiliert worden!!!
    Die Albaner haben doch griechischen, serbischen und türkischen Einfluss.

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